Gute Fotos sind keine Glückssache

Jeder hat andere Vorstellungen davon, was gute Fotos ausmachen. Wenn ein Foto die Botschaft und die Idee vermittelt, ist es ein gutes Foto. Die Ansprüche sind natürlich von jedem unterschiedlich. Ich sehe gute Fotos anders als ein Laie. Jedoch sollte auch ein Laie seine Ansprüche kennen und wissen, worauf es ankommt. Wichtig  ist es, dass die Ideen und Wünsche des Kunden durch die Fähigkeiten eines Fotografen umgesetzt werden. Wenn man vom Fotografen Fotos machen lässt, sollte es kein Zufall sein, wie ein Bild aussieht.

Personal Branding Fotografie mit Florian Gypser, Webinarprofi in Waldorf - gute Fotos

Personal Branding Fotografie mit Florian Gypser, Webinarprofi in Waldorf

Die folgenden Fähigkeiten sind notwendig, um gute Fotos zu erstellen:

Technische Fähigkeiten für gute Fotos

Um ein Foto zu erstellen, bedarf es ziemlich vieler technischer Komponenten.  Man sollte sein Equipment bis ins kleinste Detail kennen und wissen, wie sich die Kamera verhält, wenn man eine Komponente verstellt (Blende, Verschlusszeit, ISO). Wichtig ist auch die Lichtsetzung, in welche Richtung, Entfernung, Intensität, Wärme und Größe. Zu verstehen, wie die Kamera funktioniert, wie ich eine Aufnahme komponiere und wie ich mit wechselndem Licht arbeite, ist absolut wichtig, um kreativ zu arbeiten und professionelle Ergebnisse zu liefern.

Mit dem Wissen, wie man Licht, Farben, Komposition und Design einsetzt, ist es viel einfacher eine Umgebung zu schaffen, in der sich meine Kunden wohlfühlen. Ich wirke gleichzeitig professionell und sicher und kann mit der Technik spielen und neue Dinge ausprobieren. Ich kann mich voll auf den Kunden fokussieren und auf dessen Wünsche eingehen.

Wissen Sie, wie ich es neben meinem Studium und den vielen Workshops gelernt habe, meine Kamera voll zu beherrschen? Ich habe in vielen schwierigen Situationen fotografiert und dabei sehr viel gelernt. Wie ich Technik während Fotodokumentationen einsetze, habe ich in diesem Artikel beschrieben.

Wenn ich im Gegensatz Probleme mit der Technik habe, nicht weiß, wie ích das Licht nutzen oder immer auf das Display der Kamera schaue und nicht sicher bin, was ich da eigentlich mache, dann sind auch meine Kunden verunsichert. Sie fühlen sich nicht wohl vor der Kamera und es entstehen auch keine entspannten und schönen Bilder.

Allerdings reicht die technische Seite nicht aus. Man kann alles richtig machen, und es entsteht ein langweiliges Foto. Deshalb spielen noch andere Faktoren eine Rolle, um ein gutes Foto zu machen.

There is nothing as useless as a sharp photograph of a fuzzy concept.

Ansel Adams

Auf Deutsch: Wenn man sich nur auf die Technik konzentriert und nicht auf die Story, dann ist das gesamte Bild nutzlos.

Künstlerische Fähigkeiten für gute Fotos

Der künstlerische Teil der Arbeit hängt ganz eng mit dem technischen Verständnis zusammen, denn man muss wissen, wie man das Licht einsetzt, um spezielle Emotionen und Situationen zu erstellen. Auch die Komposition spielt hier ganz eng mit hinein. Der Fotograf stellt sich die Szene vor der Kamera vor und verwandelt diese in das Bild.

Oft geht es mir so, dass ich, wenn ich durch die Kamera schaue, das Objekt komplett anders sehe und dann sprudeln die Ideen und ich bin in meinem Element und kann meiner Kreativität freien Lauf lassen. Dabei spielt wieder die technische Seite eine große Rolle.

Ich habe gelernt, wie die Technik funktioniert und weiß, wie ich sie in jeder Situation einsetze und damit durch Komposition das Bild erstelle. Es entsteht nicht nur ein gutes Foto, sondern das stärkt den Stil, die Story und die Message eines Bildes!

Kommunikationsfähigkeiten für gute Fotos

Neben dem Wissen, wie ich das Bild erstelle, ist es in allererster Linie wichtig, mit dem Kunden kommunizieren zu können. Ich möchte mich mit meinen Kunden verbinden, ich möchte eine entspannte Fotosession schaffen und vor allem möchte ich, dass meine Kunden Spaß daran haben. Sie zahlen Geld für diesen Service und sollen dafür das Beste bekommen.

Eine positive Einstellung, Ausdauer, Geduld und Verständnis gehören zu den Fähigkeiten, die man als professioneller Fotograf benötigt. Dafür werde ich ganz oft von meinen Kunden gelobt. Der Umgang mit meinen Kunden zeichnet mich aus.

Kommunikation ist ein Muss beim Erstellen und Aufbauen von Beziehungen mit potenziellen Kunden.

Fazit

Jede Fotosession ist unterschiedlich, und für mich ist es absolut wichtig, dass ich mich an jede Situation, sei es im Studio oder on Location, und an die Kundenwünsche entsprechend anpasse. Gute Fotos sind das Resultat einer entspannten Session, die nur entsteht, wenn ich mich auf den Kunden einlassen kann.

Die Kenntnis meiner technischen Fähigkeiten nimmt mir schnell Entscheidungen ab, wie ich Kundenwünsche mit meinen kreativen Fähigkeiten umsetze. Die Technik gibt mir Vertrauen in meine Arbeit. Und nur dadurch ist es mir möglich, jede Geschichte so zu erzählen, wie ich sie mir vorstelle.

Gute Fotos sind keine Glückssache!

Möchten Sie gute Fotos, die Ihre Professionalität und Expertise vermitteln? Kontaktieren Sie mich unverbindlich und gemeinsam finden wir heraus, was Sie und Ihre Marke ausmachen.

Worauf kommt es Ihnen bei guten Fotos an? Hinterlassen Sie mir gern einen Kommentar dazu!

Wie ich Personal Branding Fotografin wurde

Mein Weg zur Personal Branding Fotografin war definitiv kein gerader Weg. Aber ich habe auf diesem Weg so viel gelernt, dass ich nichts daran ändern würde. Hier ist ein kleiner Teil meiner Geschichte.

Was ist überhaupt Personal Branding Fotografie?

Für diejenigen, die mit dem Jargon nicht vertraut sind, es ist Fotografie für Ihre persönliche Marke, die Lifestylefotografie, behind the Szenes, Portraits, Produkte und Ihr Arbeitsumfeld mit einschließt. 

Eine Marke ist ein „Name, Begriff, Design, Symbol oder jedes andere Merkmal, das die Ware oder Dienstleistung eines Verkäufers von denen anderer Verkäufer unterscheidet“ (American Marketing Association).

Eine persönliche Marke: ist ein Höhepunkt von Ideen, Werten, Fähigkeiten, Persönlichkeit und Gefühlen, die mit einer Person verbunden sind = Ihre Markenstory!

Wie alles begann

Als Kind habe ich immer davon geträumt, Flugbegleiterin zu werden und die große weite Welt zu bereisen. Naja, auch irgendwo klar, denn ich wuchs in der ehemaligen DDR hinter der Mauer auf. Mein Weg wurde mir vorgegeben und ich wurde Facharbeiter für Schreibtechnik (Stenotypistin). Hierzu gibt es sogar schon einen Artikel. 

So habe ich lange Jahre überhaupt nicht einmal daran gedacht, mich selbständig zu machen. Ich war glücklich in meinem Beruf als Assistentin der Geschäftsführung, hatte einen abwechslungsreichen Job und arbeitete in internationalen Unternehmen in West und Ost und sogar in Paris.

Mit dem Umzug in die USA, bedingt durch die Versetzung meines Mannes als Soldat, begann ein neues Kapitel in meiner Karriere. Hier schrieb ich mich an der Uni ein, um mein Englisch zu verbessern. Ich startete mit dem ersten Semester in einem Fotografiekurs und graduierte als Fotografin. Näheres können Sie in diesem Artikel lesen! 

2013 begann meine Selbständigkeit als Fotografin und ich liebte das, was ich tat. Ich probierte alle möglichen Arten der Fotografie aus und mich faszinierte die Portraitfotografie besonders. Menschen zu zeigen wie sie auf andere wirken, wurde zu meiner Leidenschaft. 

Fotografin

Hier geht es zu einem Imagefilm zu meiner damaligen Zeit der Selbständigkeit:

Das war nicht einfach

Als ich 2017 wieder zurück nach Deutschland zog, wusste ich, dass ich mich spezialisieren sollte. Ich begann meine Website komplett neu zu überarbeiten und suchte selbst nach professionellen Fotos von mir, die ich bis dahin eher sporadisch machen ließ. Jetzt begriff ich, wie es anderen Selbständigen gehen muss, die sich auch online professionell präsentieren sollten. 

Jedoch startete ich 2017 in einer Region, die komplett neu für mich war und ich hatte überhaupt kein Netzwerk, hatte keine Freundin und kannte die Region gar nicht. Ich wusste nur, ich möchte als Fotografin mein eigenes Fotostudio, in dem ich die Fotografie professionell umsetzen kann. Ich kannte den deutschen Markt von Seiten der Fotografie nicht und machte Recherchen, versuchte mich weiterhin mit Familienfotografie und Bewerbungsfotos. Jedoch merkte ich schnell, dass viele Deutsche nicht wie in den USA wert auf Familienportraits als Wanddekoration legen.

Die Schönheit liegt in diesem Übergang

Ich arbeitete weiterhin an meiner Website und suchte Wege, meine eigenen Fotos gezielt einzusetzen. Ich buchte einen Kurs, um meine Website besser zu gestalten und einen Blog aufzubauen bei Judith Sympatexter Peters. Das war im September 2018. Judith zeigte uns von Anfang an wie wir unsere Fotos online präsentieren können und das Thema beschäftigte mich immer mehr. Ich lernte so viel von ihr und bin sehr dankbar über diese Erfahrung und freue mich auch heute noch, mit ihr zu bloggen, wie gerade mit diesem Artikel bei der BoomBoomBlog Challenge 2022.

Nach und nach baute ich mir mein Netzwerk im Raum Koblenz auf und merkte schnell, dass es tatsächlich viele Selbständige gibt, die auch professionelle Fotos für ihre Online-Präsenz brauchten. 

Business Portraits und Personal Branding in Stuttgart

Im Juni 2019 trafen wir uns persönlich mit Judith zu einem Abschlussgrillen unseres Workshops bei ihr in Stuttgart. Wir kamen ins Gespräch. Damals war ich mir immer noch nicht wirklich sicher in welche Richtung es mit meinem Business gehen sollte. Nach einigen Gesprächen, u. a. auch mit Iris Weimann, war ich mir sicher, dass ich mich spezialisieren sollte. 

So setzte ich mich danach hin und machte meine Liste von den Dingen, die mir in meinem Business als Fotografin am meisten Spaß machten. Heraus kamen Business Portraits, Personal Branding Fotografie und Boudoir Fotografie. 

Hindernisse auf dem Weg zur Klarheit

Lange Zeit hielt mich die Boudoir Fotografie, die ich unbedingt voranbringen wollte, davon ab, mich auf das Marketing für Business Portraits und Personal Branding Fotografie zu konzentrieren. Ich investierte sehr viel Zeit und Energie in die Leidenschaft, Frauen mit tollen Fotos glücklich zu machen, erstellte eine Facebook und Instagram Seite und baute eine tolle Website. Ich habe alles getan, um die Boudoir Fotografie zu meinem Hauptbusiness zu machen. Immer, wenn ich diese Idee aufgeben wollte, bekam ich neue Inspirationen und Buchungen von Kundinnen und viele Bestätigungen und Rückmeldungen, dass diese Fotografie so toll sei. 

Die ersten Erfolge als Personal Branding Fotografin

Parallel baute ich die Personal Branding Fotografie aus und merkte schnell, dass sie mir viel einfacher von der Hand geht, von der Planung bis zur Umsetzung, der gesamte Service macht richtig Spaß. Ich begann damit, dass ich Unternehmer aus meinen Netzwerken für mein Portfolio fotografierte und bekam dadurch weitere Anfragen. 

Wie mich diese Umwege zu einer besseren Personal Branding Fotografin machen

Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie sehr ich all die Wendungen in meinem Leben zu schätzen weiß. Es ist ein Geschenk für mich, Unternehmer und Selbständige in ihrer Gesamtheit zu verstehen. Ich kann mich auf einer Ebene in meine Kunden hineinversetzen, wie es viele Fotografen nicht können. Jeder braucht eine Nische. Meine Geschichte macht mich nicht nur zu einer einzigartigen Personal Branding Fotografin, sondern auch zu einer exklusiven Ressource für Unternehmer.

Es wird kein anderes Geschäft für mich geben, Karina Schuh Photography ist bereits am Wachsen. Die Covid Krise unterstützte noch einmal die Spezialisierung für Personal Branding Fotografie, denn jetzt erst recht brauchen Unternehmer und Selbständige professionelle Fotos, um ihre Marke aufzubauen und sich als Experten zu zeigen. Das Abenteuer Personal Branding Fotografie geht weiter. 

Personal Branding Fotografie - Was ist in meiner Kameratasche?

Meinen Traum leben

Der Weg, wie ich Personal Branding Fotografin wurde, war nicht einfach, doch ich bin so begeistert, dass ich dieses Geschäft ausbauen kann. Ich bin jetzt eine Personal Branding Fotografin, die kreative Unternehmer und kleine Unternehmen in Koblenz und Umgebung sowie deutschlandweit betreut. Der Umzug in die USA und zurück nach Deutschland hat mir den Start ermöglicht und wird immer einen Teil meines Herzens ausmachen. Aber ich bin begeistert, dass ich auch die Möglichkeit habe, die Marken von Floristen, Veranstaltungsorten, Planern, Künstlern, Musikern, Trainern und anderen talentierten Führungskräften in ihren Bereichen, einschließlich anderer Fotografen, aufzubauen! Das Jahr 2022 bietet mir die Möglichkeit, meine kreativen Muskeln spielen zu lassen. Ich kann es kaum erwarten, die visuelle Marke aller möglichen neuen Kunden zum Leben zu erwecken!

Übrigens mache ich im September 2022 eine Tour durch Bayern und Baden Württemberg und fotografiere Sie an Ihrem Arbeitsort! Wenn auch Sie an Personal Branding Fotografie interessiert sind, die Sie und Ihre Marke als Expert(in) auf Ihrem Gebiet präsentiert, freue ich mich Sie zu besuchen!



Only in America – ein Bericht über meine Reise nach Dallas

Only in America – das war mein Gesamteindruck meiner Reise nach Dallas. Im Januar 2020 hatte ich mich für die Texas School of Photography angemeldet. Der Workshop sollte Ende April 2020 stattfinden. Der Grund, warum ich daran teilnehmen wollte, ist, dass ich mein Studium der Fotografie in den USA gemacht habe und dort mein eigenes Studio bis 2017 hatte. Meine Wurzeln in der Fotografie liegen in den USA. Bis 2017 habe ich mich dort immer weitergebildet, mich mit anderen Fotografen aus ganz USA ausgetauscht und habe Messen besucht. Mein Mentor, Steve Kozak, war es, der mich auch dazu überredet hat, meinen Abschluss als Certified Photographer bei Professional Photographers of America zu machen. Dies prägte meine Fotografie und meine Inspirationen bekomme ich auch aus den USA. In Deutschland habe ich bis heute nicht dieselben Inspirationen bekommen.

Workshop Ausfall – verschoben – keine Einreise

Aufgrund der Pandemie fiel der Workshop 2020 aus und ich konnte auf 2021 verschieben. 2021 wurde der Workshop von April auf Oktober verlegt, von Deutschland aus gab es keine Möglichkeit in die USA einzureisen. So verschob ich meine Teilnahme um ein weiteres Jahr, auf 2022.

Eigentlich standen die Chancen gut, dass ich in diesem Jahr endlich daran teilnehmen konnte, bis der Krieg in der Ukraine begann. Ich hatte wieder die Ungewissheit, dass ich nicht fliegen könnte. Die Zeit verging und langsam freute ich mich auf meine Reise. Doch es konnte immer noch sein, dass ich mich mit Corona ansteckte, denn die Inzidenzen waren sehr hoch. Ich schützte mich so gut ich konnte. Am Ostersonntag, mein Geburtstag, musste ich mich testen lassen. Wäre mein Test positiv, könnte ich nicht nach Dallas fliegen. Doch alles war gut. Jetzt war ich überglücklich. Das war wohl das schönste Geburtstagsgeschenk, das ich bekommen konnte. Erst jetzt konnte ich mich auf meine Reise freuen.

Meine Reise

Am Ostermontag, 18.04.2022, brachte mich mein Mann nach Frankfurt zum Flughafen. Jetzt sollte es endlich losgehen. Jetzt war ich doch sehr aufgeregt und freute mich nun auf meine Reise. Jacqueline, die Frau meines ehemaligen Mentors, Steve Kozak, hatte schon alles für mich vorbereitet und freute sich sehr auf meinen Besuch bei ihnen, bevor wir nach Arlington ins Hotel gingen, wo die Texas School of Photography stattfinden sollte.

Der Flug war lang, aber direkt. 11 Stunden saß ich auf meinem engen Platz in der 32. Reihe, hörte Podcasts, las ein schönes Buch und schaute einen Film. Auch mit meiner Nachbarin auf dem Platz neben mir tauschte ich mich aus. So habe ich den Flug auch sehr gut hinter mich gebracht.

In Dallas wurde ich von Steve und Jacqueline erwartet. Sie holten mich vom Flughafen ab. Wir stoppten auf der Fahrt nach Hause bei Tacco Bell und hatten einen kleinen, aber feinen leckeren Tacco-Snack.

Ankommen

Es war so schön, die beiden wiederzusehen. Wir kamen bei ihnen zuhause an und Jacqueline hatte schon mein Zimmer und mein Bad hergerichtet. Alles war liebevoll dekoriert und es standen alle wichtigen Dinge, wie Kosmetik etc. bereit.

Später kamen Freunde von ihnen, die auch an der Texas School teilnahmen. Er brachte frische Steaks aus Wisconsin mit und bereitete für alle das Dinner. Wir Frauen fuhren in der Zwischenzeit zum Wallmart und kauften noch ein paar Kleinigkeiten ein. Ich fühlte mich so gut.

Zurück zuhause, gab es auch schon Dinner. Steve war ziemlich beschäftigt mit den Vorbereitungen für die Texas School, weil er alles mit organisiert. Danny, der Freund von den beiden, ist Masseur und ich bekam eine Massage für meine Schulter, die seit Monaten schmerzt (Frozen Shoulder). Das tat so gut. Gegen 21 Uhr bin ich dann endlich ins Bett gefallen und konnte auch direkt einschlafen. Nur einmal wurde ich nachts wach.

Die ersten Tage bei Steve und Jacqueline

Die nächsten zwei Tage verbrachten wir mit Shopping und Essen Gehen. Ich hatte einiges auf meiner Liste stehen, war ich doch fünf Jahre weg. Marshalls, Ross, Maurices, die Outlet-Mall, Gap, Guess, Hilfiger, Walmart, Walgreens, Victoria Secrets, daran kam ich nicht vorbei, und, und und – es war herrlich. Meine Ausbeute war grandios, kam ich doch mit einem fast leeren Koffer an.

Zur Maniküre und Pediküre waren wir auch. Wir wollten doch ordentlich bei der Texas School aussehen. Außerdem packten wir unsere Sachen für das Hotel, wo wir am Donnerstag hinfuhren.

Zu den Abendessen gab es Mexikanisch oder Steaks.

Abreise zum Hotel

Den Morgen begannen wir wie jeden Morgen, Nachrichten schauen und Kaffee trinken und dann wurde gepackt und das Haus aufgeräumt, die Katze und der Garten mit den vielen Blumen und Pflanzen versorgt. Am frühen Nachmittag fuhren wir dann nach Addison ins Hotel.

Ankommen im Renaissance Hotel Addison

Noch ist hier alles leer!

Jetzt sollte bald die Texas School starten. Ich konnte es kaum abwarten. Die ersten drei Nächte wohnte ich bei Steve und Jacqueline im Apartment, da ich kein Hotelzimmer mehr für diese Zeit bekommen habe. Tagsüber waren Steve und Jacqueline mit den Vorbereitungen und Meetings zur Texas School beschäftigt. Abends saßen wir zusammen.

Treffen mit Shana bei Chili's - einer ehemaligen Kundin

Treffen mit Shana

Am Freitag Abend kam eine ehemalige Kundin von mir mit ihrem Sohn mich abholen. Sie wollte mich unbedingt wiedersehen. Sie lud mich zu Chili’s ein, einem amerikanischen Restaurant mit TexMex, wo wir auch schon früher immer gern hingegangen sind.

Das Wetter war noch garnicht sehr warm, naja wir hatten die ganze Zeit ca. 28 – 30 Grad C°, aber in allen Innenräumen läuft die Klimaanlage sehr kalt und mit viel Lüftung. So bekam ich natürlich direkt eine Erkältung davon und saß am Donnerstag und Freitag mit einem schönen Buch im Hotelzimmer und bin nur raus, wenn ich etwas zu Essen brauchte. Das tat ganz gut.

Beginn der Texas School

Am Samstag, 28.04., fand meine Precon-Klasse statt. Ich hatte mich für PG Gudphotography angemeldet. Den ganzen Tag lernten wir worauf es beim Drucken eines Portraits ankommt, von der Aufnahme bis hin zum Ausdruck.  Für mich war dies sehr interessant, ich besitze zwar einen großen Drucker, aber ich drucke meine Portraits noch nicht selber.

Am Abend traf ich mich mit Heike und Denny, die ich bei Jacqueline und Steve kennengelernt hatte. Wir aßen bei TaccoBell. Im Anschluss fand die Award Ceremony statt, bei der alle Gewinner geehrt wurden, die ihre Fotos für den Fotowettbewerb eingereicht hatten. Hier sahen wir viele herausragende Bilder und deren Besitzer. Auch Jacqueline wurde geehrt, weil sie mit ihrer Arbeit die Texas School seit Jahren unterstützt.

Am Sonntag Mittag war ich von einer weiteren ehemaligen Kundin zum Mittagessen eingeladen. Wir waren in der Galerie, wo ich meine lang vermissten Huevos Rancheros aß und wir Mimosas tranken. Es war herrlich. Ich hatte 2016 ihre Verlobung in White Sands fotografiert. Jetzt trafen wir uns nach fünf Jahren wieder.

Nach diesem wunderbaren Essen bezog ich mein Zimmer, das ich mit Serena teilte. Serena kam aus Kalifornien zur Texas School und hatte sich für Lightpainting angemeldet.

Später begann die Registrierung für unsere Klassen. Ich hatte mich für die Cris & Deanna Duncan’s Klasse angemeldet und wollte neue Wege bei der Lichtsetzung lernen, “Lighting For Sales”.

Treffen zur Orientierung - Only in America

Treffen zur Orientierung

Nachdem wir ein gutes Abendessen bekommen haben, das von einem amerikanischen Fotolabor gesponsort worden war, trafen sich alle Teilnehmer zur Orientierung in einem großen Raum. Ich setzte mich zu meiner Klasse. Es waren noch drei Plätze frei und ich nahm einen davon. Kurz darauf kam Jenny und fragte, ob sie den Platz neben mir haben könne und dann folgte Shama, die den letzten Platz in unserer Ecke ergatterte. Schnell stellten wir uns untereinander vor, bevor es mit Ansprachen und Informationen los ging. Im Anschluss gingen wir in unseren Klassenraum.

Wir drei wollten alle in der ersten Reihe sitzen und so kam es, dass wir uns ganz vorn zusammengesetzt haben ;-). Das Eis war gebrochen.

Hier gab es als erstes eine Vorstellungsrunde. Uns erwarteten Snacks und Wein und Menschen, die wie wir, etwas über Fotografieren in verschiedenen Lichtsituationen lernen wollten. Chris und Deanna erklärten, was wir in dieser Woche lernen würden und wir konnten unsere Wünsche äußern. Ihnen war sehr daran gelegen, dass wir eine unvergessliche Woche verbringen und Freunde werden. Gegen 21 Uhr war der erste Schultag geschafft.

Der Anfang war getan.

Die Texas School

Only in America

Chris and Deanna Duncan – Lighting for Sales

Am Montag, 25.04., startete dann der Workshop richtig. Täglich trafen wir uns ab 08:00 Uhr morgens in unserem Klassenraum. Hier erwarteten uns frischer Kaffee und Snacks, bevor 08:30 Uhr der Unterricht los ging. Ab 08:00 Uhr war auch die Ausstellung eröffnet. So konnten wir noch vor dem Unterricht neue Produkte und Equipment ausprobieren und unsere Kameras bei Canon reinigen lassen. Das war eine tolle Möglichkeit.

Jeden Tag sind wir zur Ausstellung gegangen. Es gab soviel zu entdecken, ob Elinchrom (das ist die Firma, von der ich meine Blitzanlage nutze), über Canon bis hin zu Fotohintergründe und Fotolaboren. Alle neuen Produkte waren zu sehen und wir konnten ausprobieren, anfassen und direkt kaufen. Es war für mich eine einmalige Gelegenheit, neue Ideen zu sammeln und einzukaufen (zumindest, das, was ich in meinen 23 kg Gepäck mitnehmen konnte).

Der Unterricht war sehr abwechslungsreich, von Theorie, Methoden, Ideen, über Lichtsetzung, Praxis mit uns und mit Models, entweder im Studio, das in unserem Klassenraum aufgebaut war oder im Freien rund um das Hotel, einmal sind wir sogar zu einer alten Sandmill gefahren. Diese Location war für jeden Fotografen etwas ganz besonderes. Auch hier bekamen wir Models zugewiesen und arbeiteten in Gruppen.

Die Mittagspausen verbrachte ich mit meinen neuen Freundinnen in Hotelnähe in Restaurants. Abends gab es immer ein Abendessen, dass gesponsert wurde. Abendveranstaltungen gab auch. Wir  wurden zu einem Texanischen Abend zu einer Eventlocation gefahren. Hier gab es amerikanisches Barbecue und Live Musik.

Während der Anfahrt dorthin habe ich meine bekannten Gesichter verloren und habe mich drei Frauen angeschlossen, mit denen ich im Bus zusammen saß. Später habe ich dann einige wieder entdeckt und mit ihnen den Abend bei toller Musik verbracht.

In diesem Jahr gab es eine Toga-Party. Jeder, der Lust auf Kostüm hatte, konnte sich entsprechend kleiden. Wir hatten eine Menge Spaß und haben lange getanzt, obwohl ich vorher gesagt hatte: “I am not dancing!” – Wie heißt es doch so schön, “sag niemals nie”. :D

Einen Abend hatte die Tradeshow, also die Ausstellung bis abends geöffnet und es gab jede Menge Preise zu gewinnen. Wir hatten die Möglichkeit, uns die Produkte an den Ständen erklären zu lassen und die Unternehmen persönlich kennenzulernen. Dabei habe ich viele neue Ideen für mein Business bekommen. Am meisten haben mich die Stände der Firma Elinchrom, 3XM Solutions und Midsouth Color Lab interessiert sowie die Stände mit Hintergründen. Und natürlich habe ich mir auch etwas gekauft, wie kann man auch nicht bei diesen tollen Rabatten, die es extra für die Texas School gab. ;-)

Am letzten Abend fotografierten wir in der Sand Mill, einer wunderschönen Location, besonders für Fotografen. Nachdem wir wieder zurück waren und gegessen hatten, war es auch schon nach 21 Uhr. Im Hotel haben wir uns dann noch in der Bar getroffen und einen lustigen Abend ausklingen lassen.

Übrigens, wir waren vier deutsche Fotografinnen, die sich dort getroffen haben. Jacqueline, kannte ich schon, Heike kam mit ihrem Mann den langen Weg von Wisconsin und Claudia lebt auch schon lange in den USA.

Only in America

The Germans …

Am Freitag, 29.04., war es Time to say Goodbye. Wir trafen uns noch einmal alle zu einer Abschlussveranstaltung, bei der Preise ausgelost wurden und ein Video vorgeführt wurde, bevor wir uns ein letztes Mal in unserem Klassenraum trafen und uns verabschiedeten. Es wurde sehr emotional, da Deanna und Chris für jede Person individuell eine kurze Rede zusammengestellt hatten. Dann war es auch schon Zeit, uns von unseren neuen Freunden zu verabschieden. Bye, bye, Jenny, Shama, Liliana …

Danach hieß es Koffer packen. Ich half noch Steve, Elisabeth und Jacqueline beim Ausräumen von Steves Klassenraum und dann fuhren wir zu Steve und Jacqueline. Den letzten Tag vor meiner Abreise verbrachten wir ruhig. Wir wollten uns einfach nur ausruhen … und noch einmal Steak essen.

Im Restaurant war es sehr, sehr kalt. Die Klimaanlage war wieder heruntergekühlt. Wir hatten unsere Jacken vergessen. Aber … im Auto fand Steve noch die Toga-Kostüme ;-). Diese Kostüme waren unsere Rettung – wir fühlten uns wie Königinnen.

Steak essen im Toga Kostüm - Only in America

Steak essen im Toga Kostüm

Am Samstag flog ich mit vielen schönen Erinnerungen wieder nach Deutschland.

Bye, bye America - Only in America

Bye, bye – I’ll be back in one year!

Ich danke vor allem Steve und Jacqueline für ihre Bemühungen, dass Sie mich dabei unterstützt haben, dass ich an der Texas School of Photography 2022 teilnehmen konnte. Ohne die beiden hätte ich nicht diese Gelegenheit gehabt. Dafür bin ich sehr dankbar.

Die Texas School of Photography ist auch in den USA einmalig. Es kamen Fotografen aus der ganzen USA zusammen, vor allem aber aus Texas. Das Event ha

Es waren sechs intensive Tage, mit der besten Fotografie-Ausbildung, die es in der Welt gibt, kleine Klassen, freie Events, bei denen man mit ca. 1000 Fotografen zusammen kommt, ca. 70 Foto-Aussteller mit super Discounts.  Ich habe viel gelernt, habe neue Freunde fürs Leben gefunden und hatte viel Spaß. Only in America.

12 von 12 im Mai 2022

 

 

Fotografin Karina Schuh

Herrliches Frühlingswetter – Garten und viel zu organisieren

Am 12. Mai 2022 startete ich meinen Tag im Büro. Ich habe an meinem Blogartikel über meine Reise nach Dallas geschrieben und Bilder dafür herausgesucht. Ich komme gut voran. Ein paar Telefonate und Organisationen. Meine liebe Freundin Katrin ruft an, die ich um Hilfe für unsere Bäume gefragt habe, da diese gerade nicht gut aussehen, obwohl sie erst zwei Jahre alt sind. Aber sie hat gute Ratschläge für mich, die ich im Laufe des Tages umsetzen muss, damit ich diese Bäume retten kann.

Achim, Schuth Haustechnik, ruft durch, dass seine Firma einen Termin für die Installation unserer neuen Heizungsanlage frei hat, und das schon am Montag. Oh no, das ist schon in vier Tagen. Als ich meinen Mann informiere, werden wir ganz schön nervös, ob wir die Vorbereitungen bis dahin schaffen können. Zum Glück hatte er schon den Heizungskeller weitestgehend leer geräumt. Die Organisation dafür läuft ab sofort auf Hochtouren.

Für den Nachmittag hat sich Tina, P4C Prozesse, angekündigt. Mit ihr tausche ich mich gern aus, wenn es um mein Business geht. Sie hat immer gute Ideen und natürlich gibt sie mir viele Tipps was meine Fitness angeht, denn sie beräte Unternehmen nicht nur zum Thema Projektmanagement, sondern ist auch Expertin für Fitness und Ernährung.

Blogartikel schreiben

Ich starte meinen Tag im Büro. Der Blogartikel zu meiner Dallas Reise nimmt langsam Gestalt an. Bald ist er fertig. Trotzdem nimmt er ganz schön viel Zeit ein.

 

12 von 12 im Mai 2022

Zwischendurch bereite ich Salate vor, die ich zum Abendessen einplane. Bei dem schönen Wetter möchte ich etwas frisches essen

 

12 von 12 im Mai 2022

Eine Freundin empfiehlt mir eine neue App, die ich unbedingt ausprobieren will. Diese wandelt mein Profilbild in ein Painting um. Ich fand das ziemlich interessant, da mich Paintings von Fotos schon immer sehr interessieren, allerdings kenne ich die Technik als etwas aufwändiger, als dass es hier mit der App geht.

 

12 von 12 im Mai 2022

Das Wetter lädt zur Gartenarbeit ein. Und da ich bei den Bäumen erste Hilfe leisten muss, lege ich auch direkt los und beherzige die Ratschläge von Katrin.

 

12 von 12 im Mai 2022

Zwischendurch gönne ich mir ein Eis auf der Terrasse

 

12 von 12 im Mai 2022

Die Arbeit ist geschafft und ich erfreue mich an der herrlichen Blütenpracht meines Goldregens, denn dieser sieht in diesem Jahr besonders schön aus.

 

12 von 12 im Mai 2022

Aber die ganze Zeit kann ich leider nicht draußen in der Sonne sein, denn es warten noch einige Fotos darauf bearbeitet zu werden. Bis Tina kommt habe ich noch 1,5 Stunden, die ich dafür nutze

 

12 von 12 im Mai 2022

Tina ist bei mir angekommen. Ich hatte vorgeschlagen, dass wir eine Runde durch die Felder gehen und uns dabei unterhalten.

 

12 von 12 im Mai 2022

Bei unserem Abendspaziergang muss ich immer wieder die Natur bewundern

 

12 von 12 im Mai 2022

Diese herrlichen wilden Blumen werden von einer Hummel besucht

 

12 von 12 im Mai 2022

Die Natur hält so viele schöne Dinge für uns bereit, die ich sehr genieße

 

Mein 12. Mai 2022 war ziemlich unspektakulär für eine Fotografin, aber ich genieße an solchen Tagen einfach den Tag so wie er kommt und tanke dabei viel positive Energie!

12 von 12 – Mein 12. April 2022 in 12 Schnappschüssen

April, der Monat, in dem ich geboren bin. Ich liebe den April, denn endlich zeigt sich die Natur wieder von ihrer schönsten Seite. Die Blätter an den Bäumen wachsen wieder und die Frühlingsblumen und Felder bringen herrliche Farben in unser Leben. Sogar der Raps fängt an zu blühen.

Am 12. April 2022 haben wir wunderschönes Frühlingswetter. In fünf Tagen habe ich Geburtstag, aber in diesem Jahr feiere ich einmal nicht. Ich möchte das Osterwochenende einfach genießen und nutze es, um mich auf meine Reise nach Dallas vorzubereiten. Am Ostermontag geht es los. Zwei Mal habe ich meinen Workshop schon verschoben seit Beginn der Pandemie. Alle guten Dinge sind 3 ;-). Aber heute ist der 12. April und ich halte diesen Tag in 12 Bildern fest.

 

12 von 12 - guten Morgen Maifeld

Guten Morgen Maifeld

12 von 12 Ready to start my day

Der Tag kann starten.

12 von 12 Der Frühling wartet schon auf mich

Der Frühling wartet schon auf mich

12 von 12 - Morgens mache ich Fotos in einem Unternehmen

Morgens mache ich Fotos in einem Unternehmen

12 von 12 - Der Frühling

Unterwegs in der Natur

12 von 12 - Spaziergang durch die Rapsfelder

Spaziergang durch die Rapsfelder

 

12 von 12 - die Sonne genießen

Die Sonne genießen

12 von 12

Unterwegs in der Natur

12 von 12 - Fotobearbeitung

Und zwischendurch bearbeite ich Fotos

12 von 12 - Studiovorbereitungen

Vorbereitungen für die nächste Foto Session im Studio

12 von 12 - Personal Branding Fotos für ein Mathe-Genie

Personal Branding Fotos für ein Mathe-Genie

12 von 12 - den Abend ausklingen lassen

Den Abend ausklingen lassen

Der 12.04.2022 – die Aufregung steigt so langsam. Dieses Jahr habe ich am Ostersonntag Geburtstag. Ich werde das Wochenende gemütlich verbringen. Außer packen für meine Reise habe ich mir nichts weiter vorgenommen. Und am Montag geht es dann nach Dallas zum Workshop von Texas School of Photography. Zweimal habe ich den Workshop schon verschieben müssen – alle guten Dinge sind drei ;-).

Möchtesn Sie mehr über mich und meine Fotografie erfahren? Buchen Sie gern ein unverbindliches Kennenlerngespräch über Zoom mit mir!

3 Möglichkeiten, das Imposter-Syndrom beim Aufbau Ihrer persönlichen Marke zu überwinden

Sie möchten der/die Beste auf Ihrem Gebiet sein? Ihre Erwartungen an Sie selbst sind sehr hoch? Sie haben Angst vor Erfolg? Sie können Ihren Erfolg nur schwierig verinnerlichen? Sie sorgen sich, ob Sie Ihr Leistungsniveau halten können? – Das ist etwas, das Sie wahrscheinlich immer wieder fühlen. Das nennt man das Imposter-Syndrom. Damit sind Sie nicht allein.

Social Media trägt sehr dazu bei, dass Sie sich so fühlen. Der Wettbewerb ist sehr groß. Es ist sehr schwer, sich nicht beeinflussen zu lassen. Und noch schwerer ist es, wenn Sie sich eine Marke aufbauen möchten.

Gerade während Sie sich Ihre persönliche Marke aufbauen und ausbauen, erleben Sie immer wieder das Imposter-Syndrom. Ob es darum geht, sich Sorgen zu machen, dass andere Leute sich fragen, was zum Teufel Sie tun, oder ob Sie sich einfach fragen, ob Sie gut genug sind, es zu tun, es wird sehr wahrscheinlich mindestens einige Momente geben, in denen sich dieses Imposter-Syndrom einschleicht.

Auch ich treffe immer wieder auf das Imposter-Syndrom, gerade in meinem Business als Fotografin, z. B. bei der Sichtbarkeit in Social Media. Heute habe ich gelernt, dass es wichtig ist, mit persönlichen Fotos und Videos immer wieder Vertrauen aufzubauen. An die Fotos habe ich mich mittlerweile gewöhnt ;-), an Videos gewöhne ich mich nur bedingt. Aber ich bin auf einem guten Weg.

Es gibt sicher viele Möglichkeiten, das Symposter-Syndrom zu überwinden. Ich habe nachfolgend drei Möglichkeiten zusammengetragen.

 

3 Möglichkeiten, das Imposter-Syndrom beim Aufbau Ihrer persönlichen Marke zu überwinden

 

1. Vertrauen in Ihr Unternehmen aufbauen

Das Wichtigste zuerst: Selbstbewusster in Ihrem Unternehmen zu werden, ist der beste Weg, um das Imposter-Syndrom zu überwinden. Tun Sie das, was Sie gut können. So erhalten Sie Sicherheit zu Ihrer Arbeit.

Hier gibt es Möglichkeiten, vom Schreiben von Zielen (und deren Umsetzung) und Absichten, bis hin zum Erhalten großartiger Kundenreferenzen. Wenn Sie sich in Bezug auf die Arbeit, die Sie in Ihrem Unternehmen leisten, sicher fühlen können, ist es viel schwieriger, sich von diesem Imposter-Syndrom stören zu lassen.

Mein Rat: Fangen Sie mit dem Bloggen an! Schreiben Sie über Ihre Expertise und über sich als Person. Schreiben hilft Ihnen nicht nur nach außen als Experte aufzutreten, sondern es hilft Ihnen auch, über viele Dinge Klarheit zu gewinnen.

Sie wissen nicht wie Sie mit dem Bloggen starten sollen? Da kann ich Ihnen Judith Peters als Sympatexter wärmstens empfehlen. Sie ist die Beste, wenn es um den Aufbau eines Blogs geht. Ich habe 2018 mit Judith richtig begonnen zu bloggen. Das Bloggen hilft meinem Unternehmen vor allem, in Google gefunden zu werden und Vertrauen zu meinen potentiellen Kunden aufzubauen. Ich blogge nicht nur über Business-Themen, auch die persönlichen Themen (ist natürlich eine Überwindung) sind dabei super wichtig. Hier gehts zu meinem Blog.

2. Weiter lernen & wachsen

Lernen hilft mir, meinen Fokus im Unternehmen zu legen, neue Techniken, neue Systeme und mich selbst voranzutreiben. Der Austausch mit anderen Fotografen gehört genauso dazu wie Kurse.

Ich bin sehr wissbegierig, bilde mich ständig bei Workshops und Onlinekursen weiter und höre Podcasts, die mich weiter voranbringen. Noch in diesem Monat besuche ich meinen Mentor in den USA, Steve Kozak, und nehme an einem einwöchigen Workshop an der Texas School of Photography teil. Außerdem schaue ich ständig Lernvideos, wenn ich bestimmte Dinge für meine Fotografie umsetzen möchte und nicht weiter komme.

Brauchen Sie Ideen? Versuchen Sie es mit den folgenden:

  • Testen Sie neue Geschäftstechniken, die Ihre Kreativität wirklich fördern.
  • Melden Sie sich für einen Kurs oder Mastermind an.
  • Hören Sie sich Podcast-Episoden an oder sehen Sie sich YouTube-Videos zu Themen an, die Sie interessieren und zum Aufbau Ihrer persönlichen Marke beitragen.
  • Finden Sie einen Mentor.
  • Tun Sie Dinge, für die Sie sich wirklich überwinden müssen.

Beim letzten Punkt gibt es auch bei mir noch einige Dinge, für die ich mich immer wieder überwinden muss. Das sind, wie oben erwähnt, nicht nur Videos von mir, sondern auch Entscheidungen in meinem Business, wie z. B. die Positionierung. Seit Jahren arbeite ich daran, mich als Personal Branding Fotografin zu positionieren. Erst in den letzten Monaten habe ich jetzt alle anderen Angebote von meiner Website gelöscht. Im Nachhinein war dies ein langer Prozess, aber es fühlt sich wie eine Befreiung an.

3. Investieren Sie langfristig in Ihre Marke

Mehr als alles andere hat mir die Investition in meine Marke geholfen das Imposter-Syndrom zu überwinden – ob Outsourcing (ab und zu die Fotobearbeitung, Buchhaltung), Kurse oder der Kauf neuen Equipments.

Und hier ist der Grund: Wenn Sie in Ihre Marke investieren und sich die Zeit (und das Geld) nehmen, um Ihre Marke zu stärken, tritt das Symposter-Syndrom viel seltener auf.

Müssen Sie jetzt tonnenweise Geld ausgeben?! Nein! Sie können auch mehr als Geld in Ihr Unternehmen investieren (denken Sie: Stunden, Zeit, Sorgfalt, Kooperationen). Wenn Sie investieren und ihre Arbeit wertschätzen, legen Sie einen Schalter in Ihrem Gehirn um, der Sie daran erinnert, dass Sie es wert sind. Ich habe gerade drei Online-Kurse mitgemacht, die alle drei gratis waren und sie haben mir viel gebracht. Diese Art von Kurse bringt mir nicht nur Wissen, nein, ich habe dadurch sogar Kund’innen gewonnen.

Dies ist ein weiterer Grund, warum ich Personal-Branding-Fotografie so sehr empfehle – es stärkt das Selbstvertrauen, es spornt Sie an, zu wachsen, UND es ist eine Investition in Ihre Marke, die sich auszahlt.

Sind Sie bereit, das Imposter-Syndrom durch Sichtbarkeit Ihrer persönlichen Marke mit Personal Branding Fotografie zu überwinden? Kontaktieren Sie mich gern oder lernen Sie mich unverbindlich kennen!

 

 

 

12 von 12 – Samstag, der 12. März 2022

Und schon haben wir den 12. März 2022, Zeit für meinen Artikel 12 von 12 – der 12. März in 12 Bildern. Der Frühling hält schon Einzug. Die Temperaturen sind im zweistelligen Bereich. Leider trübt der Krieg in der Ukraine das Bild. Ich bin sehr beunruhigt und leide mit den armen Menschen, die alles verlieren. Nachts schlafe ich deshalb schlecht. Ich versuche mich so gut es geht mit meiner Arbeit abzulenken.

Samstagmorgen-Einkauf im Hofladen

Frisches Gemüse vom Hofladen.

Nach meinem Kaffee gehe ich als erstes zum Hofladen und kaufe frisches Gemüse.

Leere Regale

Leere Regale beim Einkaufen – jetzt geht das wieder los …

 

Fotogalerie

Fotogalerie vom Vorabend laden.

Nachdem ich vom Einkaufen komme, lade ich noch schnell die Fotos vom Vorabend. Ich habe bei Hau Lichtdesign das Gebäude nach Sonnenuntergang fotografiert. Es ist toll geworden. Das Licht war einfach genial. Auch wenn ich total durchgefroren war, hat sich diese Aufnahme gelohnt.

Branding Fotografie - Gebäude

Branding Fotografie – Gebäude bei Nacht

 

 

12 von 12

Der neue Mac Studio ist bestellt

Zwischendurch habe ich mir noch einen neuen Mac bestellt. Ich bin total aufgeregt. Mein iMac ist in die Jahre gekommen, er ist von 2013. Obwohl er noch ganz gut läuft, hängt er sich bei der Fotobearbeitung immer wieder auf. Jetzt habe ich es gewagt und freue mich schon auf dieses gute Stück.

Nachdem ich die Bilder gesichert habe, lockt mich das schöne Wetter in den Garten. An unserem Weidenbaum höre ich das Summen von Bienen, einfach herrlich.

Frühling 12 von 12

Der Frühling ist da

Jetzt ist es auch schon Zeit, das Auto zu packen. Ich habe heute ein Fotoshooting in Ediger-Eller an der Mosel. Ich soll für Iris Linker, Einrichten mit Pepp, eine Ferienwohnung fotografieren, die sie als Home Stagerin eingerichtet hat.

Ewiger-Eller - ein Ort an der Mosel

Wie toll, dass ich an solchen tollen Locations arbeiten darf.

 

 

An der Mosel angekommen. Es ist traumhaft schön in Ediger-Eller und es sind kaum Touristen da. Die Menschen sitzen schon draußen und genießen den guten Wein.

Ich lade mein Auto aus und auf gehts zur Ferienwohnung. Hier treffe ich auf Iris Linker. Sie gibt mir kurz Anweisungen welche Fotos sie erwartet und dann lege ich schon los.

Home Staging mit Iris Linker

Eine Ferienwohnung in Ediger-Eller wurde von Iris Linker toll eingerichtet. Bei dieser Arbeit lerne ich noch etwas über Design.

 

Zum ersten Mal sehe ich eine Wohnung, die extra eingerichtet wurde. Alles sieht richtig toll aus.

Nach dem Fotoshooting

Nach getaner Arbeit bekomme ich die Möglichkeit, den Wein vom Weingut zu probieren.

Und da die Besitzer der Ferienwohnung ein Weingut betreiben, darf ich von ihrem eigenen Wein probieren, bevor ich nach Hause fahre.

Weingut Peter Andre

Weingut Peter Andre

 

Auf dem Weg nach Hause halte ich noch in Burgen an und besuche Max und Balloo. Max ist Model und brauchte eine kleine Beratung was den Kauf einer neuen Kamera für Dokumentationen für Instagram und YouTube angeht. Wir sind schnell fündig geworden.

Ein Besuch bei Balloo

Ein Besuch in Burgen an der Mosel bei Balloo.

 

Als ich zuhause ankomme, wartet eine leckere Pizza auf mich.

Pizzaessen

Zuhause erwartet mich eine leckere selbstgemachte Pizza.

Der 12. März in 12 Bildern, die den Tag einer Fotografin beschreiben.

12 von 12 – mein 12. Februar 2022 in Bildern

Hallo und ich freu mich, dass ich heute diesen kleinen Blogartikel schreibe, 12 von 12 – Februar 2022. Am Freitag habe ich die Email von Judith erhalten, in der sie uns mitteilte, dass sie längere Zeit (naja zwei Wochen) nicht gebloggt hätte und sie mit dem Artikel 12 von 12 wieder einsteigen möchte. Ich hatte schon bei einigen ihren Teilnehmerinnen der Blogchallenge diese regelmäßigen Artikel gesehen und habe entschieden, das passt super zu mir. Ich mache einfach mit. Es gibt hier fast nur Handyfotos zu sehen.

Das war mein 12. Februar 2022. Eine schöne Idee, in mein privates Leben einzutauchen. Im März bin ich wieder mit dabei!

Ich freu mich über eure Kommentare!

Meine Ziele für das Jahr 2022

Meine Ziele für das Jahr 2022 setzen ja oder nein? Wenn ich höre, dass es hilft Ziele zu setzen, entsteht bei mir ein Zwiespalt. Auf der einen Seite möchte ich viel erreichen, auf der anderen Seite sagt mir mein Unterbewusstsein, es kommt doch eh anders. Warum also Ziele setzen? Trotzdem möchte ich es für 2022 einmal versuchen. Ich möchte am Ende des Jahres sehen, ob ich diese Ziele erreicht habe. 

„Wer nicht weiß, wo er hin will, darf sich nicht wundern, wenn er woanders ankommt“

Marc Twain

Karina Schuh - Fotografin für Business und Personal Branding Fotografie in Koblenz und deutschlandweit

Rückblick vor der Vorausschau

Im Dezember habe ich in meinem Jahresrückblick über das Jahr 2021 geschrieben und festgestellt was ich alles erreicht habe. Das war schon mein dritter Jahresrückblick. Zurückblicken ist einfach, aber nach vorn schauen stelle ich mir etwas schwieriger vor, vor allem wenn man am Ende feststellt, dass man die Ziele nicht erreicht hat. Und deshalb habe ich mich immer gedrückt, meine Ziele festzulegen. Es macht mir auch ein wenig Angst, meine Ziele aufzuschreiben.

In meinem Jahresrückblick 2021 habe ich schon geschrieben was ich mir im Jahr 2022 vornehme. Mein Motto für 2022 ist “Leichtigkeit”. 

Leichtigkeit soll mich begleiten, egal ob ich eine Herausforderung annehme oder nicht. Ich mache das was mir gefällt und frage mich bei allem, was ich mache, ob es mir leicht fällt ;-). 

So soll es sein. 

Starten wir mit einem Plan, um meine Ziele für das Jahr 2022 zu setzen

Ich schreibe mir meine persönlichen Ziele und meine beruflichen Ziele auf. Dabei teile ich die Ziele in Zeiträume ein.

  • kurzfristige Ziele
  • mittelfristige Ziele
  • langfristige Ziele

Kurzfristige Ziele sind die Ziele von heute bis zu einigen Monaten, mittelfristige Ziele sehe ich zwischen sechs Monaten und einem Jahr und langfristige Ziele sind ein bis fünf Jahre und länger. 

Kurzfristige Ziele 

beruflich:

  • wöchentliche Social Media Posts
  • Inhalte für Social Media generieren
  • Vertrieb besser ausbauen
  • Neukundengewinnung
  • LinkedIn noch mehr nutzen
  • Buchhaltung Januar 2022
  • Ablage
  • iPad – besser organisieren und mehr digitalisieren
  • Blogartikel schreiben 12 von 12 
  • Reisevorbereitungen für die USA-Reise
  • Eine Gruppe von Kunden finden und über einen längeren Zeitraum mit ihnen arbeiten
  • Kooperationen ausbauen
  • Monatliche Portrait-Tage einführen
  • ein neues Video für meine Marke erstellen zu lassen

privat: 

  • Vorbereitungen für den Besuch am Samstag 
  • Deko für neues Bad besorgen
  • Küchenplanung – Lampen 
  • Renovierungsarbeiten Wohnzimmer, Esszimmer, Küche 
  • wöchentliche Wanderungen – mindestens 3 x die Woche
  • Sport
  • Schulter wieder in Takt bekommen, in der eine Entzündung ist

Mittelfristige Ziele

beruflich:

  • Neukundengeschäft ausbauen und organisieren
  • Meine eigene Marke als Business und Personal Branding Fotografin für Frauen weiter ausbauen 
  • meine Kunden deutschland- und auch europaweit zu bedienen

privat:

  • unser Haus nach der Renovierung genießen
  • viele Ausflüge und Reisen machen
  • unseren Sohn beim Abi unterstützen
  • 50. Geburtstag von meinem Mann zu organisieren

Langfristige Ziele – meine Vision

beruflich:

  • Meine Vision ist es, die Personal Branding Marke für Unternehmerinnen aufzubauen, die Frauen weltweit nicht nur Komfort und Sicherheit während der Foto Session bietet sondern auch Bilder, die sie selbstbewusst und voller Energie zeigen, die sie beruflich und privat nutzen können. 
  • Meine Mission, die darauf aufbaut ist es, die beste Fotografin zu sein, die Unternehmerinnen zeigt wie sie ihre Marke selbstbewusst präsentieren.

privat:

  • Das Leben mit meiner Familie genießen
  • Mit meinem Mann um die Welt reisen 
  • Meine Leidenschaft für die Fotografie weiter leben 

Ich liebe die Fotografie und ich liebe Menschen und ich liebe es zu lachen. Mein Motto in diesem Jahr ist Leichtigkeit und mit Leichtigkeit erreiche ich auch meine Ziele für das Jahr 2022. Und als ich diese so aufgeschrieben habe, war es als ob ich diese in Stein meißele. Und dafür war es gut, dass ich dies gemacht habe. 

Was ist Ihre Meinung zum Thema Ziele aufschreiben? Fällt es Ihnen leicht? Machen Sie dies regelmäßig? Hinterlassen Sie mir gern ein Kommentar.