Viele Menschen glauben, dass eine Begabung angeboren ist und dass man diese Begabung nicht erlernen kann. Ich bin nicht, wie es jeder glaubt, schon als kleines Kind mit der Kamera herumgelaufen und habe fotografiert. Wenn ich in Google nach Fotografen suchen, steht bei den meisten Fotografen, dass sie schon seit sehr langer Zeit die Leidenschaft zur Fotografie besitzen, oft auch, dass sie schon seit ihrer Kindheit fotografieren, da die Eltern Fotografen waren. Bei mir war das anders. Bis ich 40 Jahre alt wurde, dachte ich im Traum nicht daran, Fotografin zu werden.

Meine Schwerpunkte bis ich 39 Jahre alt war

In meinem Lebensumfeld hatte ich kaum Berührungspunkte mit der Fotografie oder Kunst. Ich habe lange Jahre als Sekretärin gearbeitet und mich in meiner Freizeit auch nicht mit Kunst auseinandergesetzt. Ich wollte immer, einen guten Job haben und mich um mein Kind und die Familie kümmern.

Plötzlich war alles anders

Mein Mann wurde von der Bundeswehr in die USA, New Mexico versetzt. Nach dem Neubeginn und unserem Umzug, haben sich meine Wünsche bezüglich der Arbeit geändert. Bis zu jenem Zeitpunkt habe ich in Deutschland gearbeitet. Als Ehefrau und Mutter hatte ich in den USA aber plötzlich kaum eine Möglichkeit zu arbeiten.

Mein Leben lang wollte ich arbeiten, jetzt hatte ich nur noch Haus und Familie. Das reichte mir nicht. Ich brauchte eine Aufgabe. Mein Mann war den ganzen Tag auf Arbeit und unser Sohn in der Schule. So beschloss ich, mein Englisch aufzufrischen, wenn man doch schon im Land ist. Ich sprach schon gut Englisch, wollte es aber noch weiter verbessern. Ich absolvierte 2009 den GED (Highschoolabschluss, den man für die Zulassung zur Uni haben muss) und meldete mich 2010 an der New Mexico State University of Alamogordo an.

Da ich mir zu diesem Zeitpunkt eine digitale Spiegelreflexkamera gekauft hatte und ich sie nur im Automatik-Modus bedienen konnte, beschloss ich, mich für einen Kurs “Digitale Photography and Photoshop” anzumelden, bei dem ich, wie ich vermutete, genauso gut englisch lernen konnte. Gesagt, getan.

Ich lerne gerne mit und von anderen Menschen. Deshalb suchte ich mir einen Lehrer/Mentor. Ich brauche für die meisten Dinge einen Lehrer/Mentor. Nach dem 1. Semester an der Universität beschloss ich, meinen Abschluss in Fotografie zu absolvieren. Im Mai 2013 graduierte ich und eröffnete direkt im Anschluss mein Fotostudio.

Meine Leidenschaft zur Fotografie

Von Beginn des ersten Semesters, in dem ich Fotografie studierte, fotografiere ich aus Leidenschaft. Ich lebe die Fotografie. Die Fotografie lebt mit mir. Sie begleitet mich. Eine Kamera ist stets dabei. Egal, wo ich bin, ich liebe es, Ausschau nach bemerkenswerten Szenen zu halten, mich ganz den Dingen um mich herum zu öffnen und zum Entdecker von Motiven zu werden. Im richtigen Moment an der richtigen Stelle zu sein oder auf den richtigen Moment zu warten, das ist eine Herausforderung für mich. Ich kann es kaum erwarten, die fotografierten Bilder zu entwickeln und schön zu bearbeiten und bin überglücklich, wenn ich dann positives Feedback dazu erhalte.

Der Blick für das Besondere

Ob Landschaften oder Portraits – mein Herz schlägt schneller, wenn ich fotografiere. In den meisten Fällen sieht das Objekt, das ich fotografieren möchte, durch meinen Sucher in der Kamera komplett anders aus, denn ich erzeuge durch meine Vorstellungen und die technische Umsetzung ein ganz anderes Foto. Das will nicht heißen, dass ich das Bild verfälsche. Es sieht nur anders aus, anders für diejenigen, die keine Vorstellung davon haben, wie man Fotografie umsetzen kann. Sobald ich an einen Ort komme, überlege ich mir wie ich diesen Ort in meinen Bildern wunderschön festhalten kann, nach meinen Ideen. Dabei spielt die Bildkomposition eine ganz große Rolle. Denn ob ich das Objekt von weiter weg fotografiere oder näher heran gehe, von welcher Seite das Licht einstrahlt oder wie ich die Schatten sehe, ob ich mit künstlichem Licht arbeite oder das natürliche Licht nutze – es gibt unzählig viele Möglichkeiten, das Bild nach seinen Ideen zu gestalten. Und das ist die Leidenschaft, die in mir steckt. Das gilt nicht nur für Landschaftsaufnahmen, sondern auch für Portraits.

Heute ist Fotografie nicht nur mein Beruf oder ein Hobby, sondern meine Leidenschaft, und es macht mir Spaß, Menschen im rechten Licht darzustellen. Die Fotografie hat mein Leben in den letzten Jahren eindeutig verändert. Sie verhalf mir dazu, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Ich inspiriere mich immer wieder neu und meine Kamera begleitet mich fast täglich. Ich liebe es perfekt und gebe den Bildern am Computer den letzten Feinschliff.

Eine Leidenschaft ist nicht angeboren, man kann sie für sich auch viel später entdecken, wenn man überhaupt nicht daran denkt. Ich hatte diesen Blick für das Besondere nicht schon mein Leben lang, diese Leidenschaft ist plötzlich und unerwartet in mein Leben getreten, als ich damit niemals gerechnet habe. Ich habe sie für mich entdeckt und weiß, dass man eine Leidenschaft weiterentwickeln kann.

Vielleicht schlummert in Ihnen auch eine Leidenschaft, von der Sie noch nichts wissen.

Als ich dachte, ich als Fotografin brauche einen Claim, probierte ich verschiedene Möglichkeiten aus, einen Claim zu entwickeln. Judith von Sympatexter.com half mir und anderen Geschäftsleuten in einem Claim-Crash-Kurs und später in einem Blog-Erfolgs-Kurs, an denen ich bei beiden online teilnahm, einen Claim zu entwickeln. Sie gab uns tolle Tips wie wir bei der Suche danach vorgehen könnten. So dachte ich über mein Leben nach, das mich schon zu den verschiedensten Orten auf der Welt geführt hat. Ich habe mir überlegt, meinen Claim in der Sprache, die meine Fotografie geprägt hat, also auf Englisch, zu erstellen. Ich schrieb alle erdenklichen Ideen auf, sprach mit meiner Familie, meinen Freunden und erstellte MindMaps.

Claimentwicklung
Entwicklung meines Claims

Timeless Images

Mein erster Claim, “Timeless Images”, gefiel mir dann auch schon ganz gut.. Ich wollte damit ausdrücken, dass ich Bilder erstelle, die langlebig sind und dass ein bestimmtes Image hinter dem Gesicht steht. Leider stellte ich schnell fest, dass dies mit der Mehrzahl von Image nicht funktioniert. Auch fand ich, dass die Qualität meiner Bilder in diesem Claim nicht zu erkennen ist.

Die Suche geht weiter

So suchte ich weiter. Nach weiteren Recherchen blieb ich bei “Augenblicke für die Ewigkeit” hängen. Viele Bekannte, die meine Webseite besuchten, sagten mir, dass meine Bilder besonders wären. Dies liegt auch daran, dass ich die Kunst der Fotografie in den USA erlernt habe und mich an den Künstlern dort orientiert habe. Augenblicke für die Ewigkeit sagt für mich aus, dass die Erinnerung, die in diesen Bildern festgehalten wird, für Generationen erhalten bleibt. Ich persönlich schließe digitale Dateien davon explizit aus. Denn Weitergeben bedeutet für mich, dass die Bilder als physisches Produkt von Generation zu Generation weitergereicht werden.

Was steckt hinter “Augenblicke für die Ewigkeit”?

Mit meinen Bildern halte ich besonderen Momente im Leben fest. Neben meiner Professionalität als Fotografin gewährleiste ich meinen Kunden ein unvergessliches Fotografie-Erlebnis mit einzigartigen Bildern und einem besonders persönlichen Service. Nur so entstehen diese “Augenblicke für die Ewigkeit”. Denn mit einer ganz gezielten Vorbereitung auf die Fotosession fühlen sich meine Kunden vor der Kamera wohl und sind entspannt. Dies ist mir sehr wichtig.

Diese schönsten Momente eines Lebens sollen nicht auf dem Computer versteckt bleiben, wo sie eventuell noch verloren gehen könnten. Ich werde alles dafür tun, dass meine Kunden ihre Bilder als wunderschöne Kunstwerke, wie Wandbilder, Passepartouts in Portraitboxen oder Alben bewundern können. Ich möchte ihnen etwas zum Anfassen mitgeben, das Sie ihren Lieben zeigen und noch an Generationen weitergeben können.

Meine persönliche Geschichte ist der Grund, warum ich möchte, dass Sie wunderschöne Bilder zum Anfassen bekommen.

Ich habe kaum Bilder von meiner Kindheit und Jugend, von meiner eigenen Familie. Ich bin in Ostdeutschland aufgewachsen. Fotos waren so eine Art Luxus. Wir besitzen nicht einmal Familienfotos meiner eigenen Familie. Wir waren niemals bei einem professionellen Fotografen. Als mein Vater mit gerade einmal 42 Jahren von uns ging, hatten wir kaum Bilder von ihm. Das ist sehr traurig.

Mir bleiben nur Erinnerungen, die ich nicht physisch an meinen Sohn weitergeben kann.

Meine Erinnerungen

Als im November mein Onkel starb und das Elternhaus meiner Mutter nun komplett leer stand, schwelgten wir, meine Tante, meine Mutter und ich in alten Erinnerungen. Wir gingen durch das Haus, das einst meiner Oma und ihren drei Kindern gehörte. Meinen Opa lernte ich niemals kennen, da er an einem Kriegsleiden im Jahr 1953 verstarb. Wir entdeckten im Schlafzimmer meiner Oma, die vor fünf Jahren von uns gegangen ist, das, meiner Meinung nach, einzige gute Portrait in unserer Familie. Ich kannte es nur zu gut. Da hing das Portrait meines sehr jungen Opas in Uniform. Dieses Bild haben wir jedes Mal gesehen, wenn wir als Kinder bei der Oma geschlafen haben. Und da diese Erinnerungen sofort wieder da waren, fragte ich meine Mutter und Tante, ob es ihnen etwas ausmachen würde, wenn ich dieses wunderschöne, sehr alte Portrait meines Opas, ihres Vaters, haben dürfte. Ich bekam es und war darüber sehr glücklich.

Seitdem schmückt es mein Büro und erinnert mich, dass diese Erinnerungen so viel mehr wert sind als Bilder auf dem Computer. Das sind die wahren “Augenblicke für die Ewigkeit”.

Das einzige Portrait, das in meiner Familie existiert.

Wie entstehen “Augenblicke für die Ewigkeit”?

Hier komme ich zurück zu meinem Artikel über meine Vision, den ich Anfang Januar 2019 geschrieben habe. Ich möchte nicht nur gewöhnliche Bilder anbieten, nein, ich möchte meinen Kunden etwas ganz Besonderes anbieten. Das beginnt bei qualitativ hochwertigen Fotopapieren und endet als Gemälde – ja genau: Gemälde! Längst vergessen und eingestaubt sind die wunderschönen klassischen Gemälde von früher. Diese sind eventuell auch nicht mehr der Stil der heutigen Zeit für Ihr Zuhause. Ich möchte diese Kunst, ähnlich als Foto-Gemälde, in moderner Version, wieder zum Leben erwecken und langlebige moderne Kunststücke für meine Kunden erstellen.

Aus diesem Grund – Betrachten Sie Ihre Bilder!

Hängen Sie die Bilder an die Wand, wo Sie und Ihre Kinder sie jeden Tag sehen können. Ihre Fotos werden Sie immer an diese wunderschöne Zeit erinnern und wie schnell diese verfliegt. Die Kinder erfahren durch dieses Betrachten einen starken Familienzusammenhalt und wissen, dass die Familie etwas ganz Besonderes ist.

Augenblicke für die Ewigkeit sind es, die eine Familie ausmachen.

Dies ist meine Vision – Ich möchte meine Fotografie als Kunstwerke besonders hochwertig ausarbeiten, um etwas Kostbares zu schaffen, langlebig, einzigartig, individuell, ganz auf Sie abgestimmt. Kunstform, Bilder digital als Gemälde zu bearbeiten bzw. tatsächlich zu bemalen

Die Geburtsstunde meiner Vision: Imaging USA 2016

Auf der Imaging USA, einer der größten Foto Conventions der Welt, die ich seit 2013 jährlich besuchte, wurde im Jahr 2016 in San Antonio, Texas, USA meine Vision geboren. Neben den Workshops, die dort angeboten wurden, besuchte ich unter anderem die Aussteller. Von den Ständen der Fotolabore konnte ich mich kaum losreißen. Am meisten faszinierten mich die Möglichkeiten, große Wandbilder auf moderne Materialien aufzubringen. Von besonderen Fotopapieren angefangen, über Holzdrucke, Drucke auf Metall, Fine Art Drucke, etc. – ich sah meine Fotografien auf großen Bildern in besonderen Rahmen in modernen Häusern hängen. 

So begann meine Vision, große Kunstwerke herzustellen.

Meine Vision entwickelt sich weiter – Portraits in der Tradition der “Alten Meister”

Bei einem Stand blieb ich vor Faszination stehen, es war das Fotolaborvon Mid-South Color Lab. Ich sah ein Portrait einer jungen Dame, eine Fotografie, die mit Öl-Pinselstrichen hand-übermalt war. Ich war sofort von dieser Art von Kunst begeistert und ließ mir die Details zur Technik erklären. Die Idee, meinen Kunden solche Kunstwerke anzubieten, ließ mich bis heute nicht mehr los.

Was ist gemeint mit „Portraits in der Tradition der Alten Meister“?

Ich habe einen Artikel gefunden auf der Seite „Academy of Fine Art of Germany“, über die Entwicklung dieser Kunst und wie sie ihren Weg zurück nach Deutschland gefunden hat.

Diese Kunstwerke müssen nicht, wie viele Kunstwerke der Alten Meister, schwer und düster sein. Sie werden ganz individuell auf Ihren Stil abgestimmt und können sehr leicht und modern gehaltenwerden. In Häusern mit großen Fenstern stelle ich mir solche Kunstwerke vor.

Technik

Die Bilder werden, wie nach jedem Fotoshooting, retuschiert und danach digital übermalt. Nach dem Ausdruckender Bilder auf Leinwand, könnte die Leinwand noch aufgewertet werden, indem der Künstler mit eigenen Pinselstrichen mit Ölfarbe darüber geht.  

Dabei sind dem Künstler keine Grenzen gesetzt.

Damit Sie sich einmal vorstellen können wie so ein Gemälde entsteht, stelle ich Ihnen hier zwei meiner eigenen Versucheder digitalen Malerei vor. Ein echtes Portrait habe ich noch nicht zu meiner Zufriedenheit bearbeitet, trotzdem zeige ich es Ihnen hier schon einmal.

Um dieses digitale Malen zu erlernen, habe ich mich an einem Portrait meines Sohnes probiert. Die Bearbeitung erfolgte in Photoshop. Allerdings erinnert dies noch sehr wenig an Pinselstriche

Photoshopbearbeitung in Koblenz
Beginn meiner Malerei in Photoshop

Das folgende Bild habe ich nach Anleitung in Corel Painter begonnen zu malen. Wie Sie sehen, bin ich noch ganz am Anfang.

Portrait Malerei in Koblenz
Painting in Corel Painter

Bedeutung der Portrait Malerei für mich als Fotografin

Ich bin fasziniert von der Kunst eines PortraitsEin Gemälde ist etwas sehr kostbares.Ich möchte meinen Kunden mit dieser Art von Gemälde die klassische Kunst, wie sie früher angewandt wurde, in moderner Form näher bringen und wieder zum Leben erweckenEs ist etwas ganz wundervolles, etwas nicht alltägliches zu besitzen.  

Ich möchte wertvolle Erinnerungen für Sie festhalten und eine Wertanlage schaffen, die für Generationen weitergegeben und bewundert werden kann.

Für mich ist ein Gemälde wertvoll, es ist etwas edles. Ein Gemälde ist eine Investition, die man gern tut. Diese Investition ist vielleicht mehr als Sie sich im Moment vorstellen können, so investieren Sie allerdings in einen Wert, in eine Kapitalanlage.

Ich möchte einzigartige Kunstwerkefür Sie erschaffen, die Sie Ihr Leben lang bewundern und an nachfolgende Generationen weitergebenkönnen – das ist meine Vision.

Meine nächsten Schritte, um die Vision umzusetzen

Die Portrait Malerei läßt mich nicht mehr los. Durch meinen Umzug und die Abschlüsse, die ich im letzten Jahr absolviert habe,hatte ich bisher keine Gelegenheit, mich damit näher zu beschäftigen. 

Da ich erst seit 1,5 Jahren wieder zurück in Deutschland, dauert es noch etwas bis sich mein Fotostudio etabliert habe. Aus diesem Grund ist dies auch der erste Schritt zur Umsetzung meiner Vision, dass ich die geeigneten Kunden für meine Kunst begeistere.

Parallel dazu werde ich das digitalen Malen erlernen. Ich habe mir schon Kurse dafür herausgesucht. Das werde ich im Frühjahr 2019machen. Ich werde eine Kunstgalerie besuchen, um mir mehr Ideen zu holen. Ein gutes Beispiel für eine Kunstgalerie ist Susanne Höhne’s Galerie in Leipzig, Beuteltier-Art. Sie arbeitet mit den verschiedensten Künstlern der Fotografie und Malerei zusammen und kann ganz sicher ein Treffen mit einem geeigneten Künstler arrangieren.

Ich möchte einen Künstler oder Labor in Deutschland finden, der/das die Techniken der digitalen Malerei beherrschtund mir auf diese Weise bei der Erstellung behilflich sein kann. Ähnlich wie das Fotolabor Midsouth Color Lab in den USA.

Möchten Sie mich auf diesem Weg begleiten? Seien Sie die erste Familie, für die ich ein solches Gemälde erstelle! Schreiben Sie mir. Ich freu mich auf diesen Weg, den wir gemeinsam gehen.

Viele Jahre, in denen ich in den USA gelebt habe, wurde mir immer wieder gesagt, dass ein Claim „veraltet“ ist und dass man keinen Claim braucht. Während dem letzten Jahr, seitdem ich nach Deutschland zurück gekehrt bin (die Geschichte erzähle ich in diesem Artikel), wurde ich immer wieder mit der Nase darauf gestoßen, dass ein Claim sinnvoll für ein Unternehmen ist.

Unterstützung bei der Claimentwicklung

Bei der Bildung des eigenen Claims soll die persönliche Geschichte, der Bezug zu den Produkten und Ideen des Geschäftes oder dem Service mit einfließen. Ich hatte bisher keinen Claim und machte mir ab sofort Gedanken dazu. Leider habe ich das für mich ganz allein überlegt und niemand gab mir deshalb ein Feedback zu meinen Überlegungen. Nun wurde ich noch neugieriger.

In Facebook entdeckte ich Stephanie Schlicker’s Seite für Fotografinnen. Auf dieser Seite fragte ich wie man einen Claim erstellt. Stephanie ist Businesscoach für Fotografinnen und ist super hilfsbereit. Ihre Webseite finden Sie hier.  Sie verwies mich an Judith Peters, Sympatexter, die im Oktober einen Claim-Crash-Kurs anbot. Diesen Kurs machte ich direkt mit, und seitdem überlege ich auf meinem Claim hin und her. Judith gab uns Tagesaufgaben, um unser Denken anzustoßen und das half tatsächlich. Eine Mindmap mit meinen Recherchen und Ideen sollte mir dabei helfen. Außerdem saß ich abends vor dem Fernseher mit meinem Handy, in das ich meine Notizen schrieb. Jeden Werbespot sah ich mir an und grübelte über jeden anderen Claim oder Business. Ich hatte viele Ideen, doch wollte ich meinen Weg als Fotografin und den Inhalt meines Geschäfts mit in den Claim einbinden. Falls auch Sie einen Claim für Ihr Unternehmen suchen und nicht wissen, wie Sie diesen entwickeln können, fragen Sie Sympatexter.

Claimentwicklung No. 1

Lange habe ich über einen deutschen Claim nachgedacht. Ich wollte etwas mit Farbe hineinbringen, weil ich die Farben so liebe. Dann grübelte ich viel über die Sonne und das Licht (Sonne steht für mich für positives Denken und Licht gibt es in jedem Bild). Zwischendurch gab es viele andere Überlegungen und Claims bis eine Bekannte meine Bilder anschaute und sagte „kunstvoll in Szene gesetzt“ würde perfekt zu meiner Bildsprache passen. Das gefiel mir sehr gut, außer, dass es sich auf Deutsch sehr hart anhört. Allerdings fand ich diese Idee als die bisher beste.

Claimentwicklung

Brainstorming zur Claimentwicklung

Die Story hinter dem Claim

Ich überlegte noch einmal was ich mit meinen Bildern ausdrücken möchte. Allerdings brachte mich mein Weg immer wieder zurück zum Englischen. Meine fotografische Geschichte begann in den USA. Meine Familie und ich wohnten von 2009 bis 2017 in New Mexico, ganz im Süden der USA, da mein Mann von der Bundeswehr dort hin versetzt wurde. Die ganze Geschichte dazu findet Ihr hier! In Alamogordo studierte ich Fotografie und eröffnete im Jahr 2013 dort auch mein erstes Fotostudio in meiner Garage. Mein gesamtes Wissen in der Fotografie erlernte ich in den USA, ich nahm an Kursen, Weiterbildungen und Messen teil, hatte einen amerikanischen Mentor, etc. Alle Begriffe der Fotografie sind mir auf Englisch mehr vertraut als auf Deutsch. Eine meiner letzten Klassen an der New Mexico State University of Alamamogordo war Videography und der Umgang mit Premiere Pro. Schaut Euch unbedingt dieses Video über meine Arbeit als Fotografin zu dieser Zeit an.

Meine gesamte Webseite musste ich 2017 von Englisch auf Deutsch übersetzen. Dabei merkte wie schwer ich mich tat bei der Wortfindung. Im Englischen hörte sich einfach alles viel schöner und weicher an (für mich). Acht Jahre in den USA haben mich auch sprachlich sehr geprägt.

Claimentwicklung No. 2

Nachdem ich keinen deutschen Claim gefunden habe, habe ich umgedacht und alles nochmal auf Englisch durchdacht, von Claims wie „Your image your Highlight“, Image Maker, Highlights your image. Auch die Konversationen mit Bekannten haben mir viele Ideen gegeben. Ich habe viele Claims getestet und wieder verworfen. Und wahrscheinlich ist dieser Claim „Timeless Images“ auch nicht mein letzter Claim. Ein Claim entwickelt sich, wahrscheinlich bringt mir die Zeit die Lösung.

Die Bedeutung dieses Claims „Timeless Images“

Ich möchte die Qualität meiner Fotografie in den Claim einfließen lassen. Die Englische Sprache ist der Bezug zu meinem Hintergrund in meiner Fotografie gedacht. Außerdem möchte ich, dass meine Kunden verstehen, was damit gemeint ist. „Timeless Images“ – übersetzt ins Deutsche bedeutet zeitlose Bilder. Dies drückt natürlich schon aus, dass es hier um klassische Bilder geht.

Die Bedeutung dieses Claims für mich

Das Wort „Images“ steht für mich einmal für besondere Bilder und im Deutschen verbindet man ein Image auch mit dem Ruf der Firma oder einer Person. Da ich Portraits für Familien und Geschäftskunden anbiete, passt das Wort „Image“ für beide, einmal für die schönen Bilder und zum anderen für den Ruf einer Geschäftsperson. „Timeless“ bedeutet für mich, die Qualität der Fotos und Fotoprodukte. Ein Foto soll zeitlos sein. Das Foto soll vielfach verwendet werden können, als Geschenk, als Wandbild, in Fotoalben, etc. Deshalb versuche ich klassische Aufnahmen zu produzieren, die zeitlos sind, die zu modernen Häusern passen, aber auch zu antiker Dekoration im Haus. In einem zeitlosen Portrait passen die Farben zueinander, das Licht ist perfekt abgestimmt und die Personen darin passend zueinander angeordnet und gepost. Auch gehört zu dem Wort „Timeless“ die Produktqualität. Es werden hochwertige Ausdrucke gemacht, besondere Papiere gewählt und passende Rahmen.

Beide Worte zusammen beschreiben genau die Gefühle, die ich für meine Arbeit als Fotografin habe, die Liebe dazu, meinen Kunden hochwertige Qualität und einen außergewöhnlichen Service zu bieten.

Ich denke der Claim „Timeless Images“ passt sehr gut zu meiner Philosophy und meiner Art. Im Moment werde ich diesen Claim deshalb auch nicht abändern. Natürlich ist das für die Zukunft nicht ausgeschlossen. Auch ich werde mich weiterentwickeln.

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Morgens

Auch als Fotografin klingelt mein Wecker schon um 6 Uhr. Es war noch sehr dunkel. Ich bekam nur schwer die Augen auf. Nach dem Aufstehen versorgte ich zuerst unseren Kater Lucky. Pepper durfte nicht gefüttert werden. Deshalb musste ich aufpassen, dass Pepper nichts fraß, da sie einen Termin zum Kastrieren hatte. Sie ist erst 6 Monate jung.

Danach bereitete ich das Frühstück für meinen Sohn Niklas vor, bevor ich duschen ging und ihn dann weckte. Während des Frühstücks besprachen wir den Tag. Er packte seine Sachen und ging um 06.50 Uhr zum Bus, um zum Gymnasium nach Münstermaifeld zu fahren.

Nachdem ich mich dann selber fertig gemacht hatte, suchte ich die Katzentasche und Pepper, damit ich rechtzeitig zum Tierarzt fahren konnte. Wir hatten um 08:00 Uhr Termin. Vorher wurden allerdings noch die Emails gecheckt. Oh, wir hatten eine Email von Nancy aus den Alamogordo erhalten. Ed und Nancy sind schon über 80 Jahre alt. Sie besitzen eine Pferde-Ranch und beherbergen dort ca. 50 Rennpferde, die täglich versorgt werden müssen. Ich habe die beiden zum 80. Geburtstag von Nancy kennengelernt, als ich die Fotos für ihre Familie gemacht habe. Sie schreiben über ihre Kinder und das Wetter in Alamogordo sowie dass sie die Kirche gewechselt haben. Wir vermissen sie sehr.

Am Mittwoch Abend hatte ich Max seine Bilder fertig bearbeitet, die ich jetzt noch in eine Online-Galerie lud und eine Email an die Mutter schickte. Sie waren so begeistert von den Fotos, dass sie gleich 38 Stück bestellten. Sie erhalten die Ausdrucke und die digitalen Dateien.

Pepper vor der OP – Handyfoto

Zeit für den Tierarzt. Es war noch dunkel und grau, das schöne Oktoberwetter hatte sich in Nebel verwandelt und sollte den ganzen Tag so bleiben. Pünktlich um 8 Uhr lieferte ich Pepper ab. Sie war ganz brav. 

Auf dem Rückweg vom Tierarzt hielt ich noch kurz beim Supermarkt an und kaufte ein paar Kleinigkeiten ein. Da mein Mann im Moment während der Woche in Bayern auf Schulung ist, brauchte ich für meinen Sohn und mich nicht viel, nur etwas Salat, Joghurt und Obst.

Es war 9.30 Uhr, und ich musste mich ranhalten. Die Waschmaschine und Spülmaschine wurden beladen und angestellt. Die Küche war schon aufgeräumt. Jetzt konnte ich zu meiner Arbeit als Fotografin übergehen. An meinem Claim für meine Webseite arbeitete ich noch und kam nicht wirklich damit voran. Am Vortag hatte ich einen tollen Einfall. Wir wohnen direkt am Traumpfädchen Paradiesweg – eventuell suche ich nun in diese Richtung. Mal sehen wie es da weitergeht.

Achja, ich sollte diesen Artikel schreiben. Einen Tagesablauf von einem individuellen Tag dieser Woche. Ich hab mich für den Donnerstag entschieden. Sympatexter, bei der ich einen 12wöchigen Onlinkurs zum Thema Bloggen mache, gibt uns montags die Wochenaufgaben, die bis freitags erledigt werden sollten. Dabei geht es um diese Blogartikel. Bisher hat es mir schon sehr viel gebracht. Es ist interessant wie sich dies entwickelt, und ich kann nur jedem empfehlen, der eine Webseite hat, dass er auch so einen Kurs belegt. Ich bin damit total happy, obwohl sehr viel Arbeit dahinter steckt.

Meinen Blog zum Thema “Fine Art Portrait” für meine Weihnachtsaktion schrieb ich fertig und bearbeitete die entsprechenden Fotos, die auf die Anzeige kamen. Die Anzeige kreierte ich mit Hilfe von Photoshop. Die Bilder dafür habe ich schon am Wochenende gemacht. Ich möchte in diesem Jahr, dass keine kitschigen Weihnachtsbilder angeboten werden, sondern ganz klassische Portraits, die man noch lange bewundern kann.

Pepper nach der OP – Handyfoto

Es war 11 Uhr und Zeit, Pepper vom Tierarzt abzuholen. Als ich dort ankam, schaute sie mich kaum an. Sie war noch sehr benommen von der Narkose, die Arme. Sie hatte eine Halskrause an, damit sie sich nicht an der Wunde leckte. Der Arzt gab mir allerdings den Rat für einen Anzug. So kam die störende Halskrause ab.

Wir kamen zuhause an. Pepper stand auf und wollte laufen, doch sie fiel immer wieder um. Nach nicht mal einer halben Stunde hatte sie es sogar schon geschafft, diesen Anzug auszuziehen. Ich zog ihn ihr wieder an, und sie schlief schnell ein. Das passierte leider nochmal. Ich hätte mich doch für die Halskrause entscheiden sollen.

Mittag

mein Mittagessen – Handyfoto

Jetzt war es Zeit für mein Mittagessen. Ich machte mir einen Salat mit Hähnchenbrust, Käse, Avocado und Mais, lecker. Die Wäsche wurde noch aufgehängt und auch die Spülmaschine ausgeräumt. Immer wieder schaute ich, dass es Pepper gut ging. 

Um 13.30 Uhr kam Niklas von der Schule und kümmerte sich ganz toll um Pepper. Er aß Mittag, für ihn gab es auch Hähnchenbrust, und ließ sie nicht aus den Augen. Danach ging er in sein Zimmer und machte seine Hausaufgaben, naja gezockt hat er wohl auch. Pepper nahm er mit. Ihr Lieblingsplatz ist auf seinem Rucksack. Dort lag sie und schlief während er Computer spielte.  

Um 15.30 Uhr kamen meine kleinen Kunden, zwei Mädels, Lena und Lisa,  zum Fotografieren. Sie freuten sich auf ihre Fotosession. Das Studio-Set-up hatte ich am Mittwoch schon aufgebaut und das Licht getestet.

Fine Art Portraits in Koblenz

Geschwisterfoto im Studio

Es war toll, die beiden zu fotografieren. Ich erkannte schnell, Lena ein sehr braves Mädchen und Lisa ein Mädchen mit Pfiff war. Die Session verlief toll. Die Mädels haben gepost und ich hatte die Möglichkeit, viele verschiedene Posen und Props auszuprobieren. So etwas hat man nicht immer. Nachdem wir fertig waren, saßen wir noch gemeinsam auf der Terrasse und tranken Apfelschorle und aßen frisch gepflückte Äpfel aus unserem Garten und Kekes, natürlich nur Prinzenrolle, denn die werden gleich nebenan bei Griesson hergestellt. Diese Kekse lieben alle kleinen und großen Kunden. Deshalb hab ich diese immer da.

Es war ca. 17.30 Uhr als ich einen Anruf erhielt, dass eine Frau ganz kurzfristig Bewerbungsfotos brauchte. Natürlich bin ich in dieser Hinsicht sehr spontan und hab sie zu mir gebeten. Ich fragte noch kurz nach der Farbe ihrer Sachen und so baute ich mein Studio um. Das Licht musste neu eingestellt und Hintergründe ausgetauscht werden. Sie kam an und sagte als erstes nach der Begrüßung, dass sie keine ihrer Fotos mochte und dass ich es schwer mit ihr haben würde. Aber das sagen sie alle.

So erklärte ich Nicole jede einzelne Pose, bog sie zurecht und bot ihr eine ganz ungezwungene Fotosession. Gemeinsam suchten wir die schönsten Fotos aus. Sie war sehr happy, denn das Resultat war für sie sehr überraschend. Sie freute sich sehr über die spontane und tolle Fotosession mit mir.

Abends

Ich lud die Fotos auf meinen Computer und bearbeitete die ausgesuchten Bilder, bevor ich sie Nicole per Email schickte. Sie wollte noch am selben Tag ihre Online-Bewerbung wegschicken. Ich hoffe, sie bekommt die Stelle.

Als ich damit fertig war, lud ich die Bilder von Lena und Lisa und sortierte die schönsten Bilder aus und begann sofort mit der Bearbeitung. Die zwei süßen Mäuse waren richtig toll, und die Bilder sind so schön. Ich darf sie auch für Werbezwecke nutzen. Das ist für mich etwas ganz besonderes, denn die meisten Eltern möchten nicht, dass Bilder von ihren Kindern im Internet veröffentlicht werden.

Nachdem ich nun noch diesen Artikel weitergeschrieben hatte, war es auch schon 19.45 Uhr. Ich machte ein spätes Abendessen für Niklas und mich. Er liebt Gehacktesklöpse. Diese bereitete ich ihm zu, und für mich einen Salat.

Niklas ging jetzt Duschen. Danach telefonierten wir noch mit Micha, meinem Mann und entspannten uns gemeinsam mit Pepper vor dem Fernseher. Der Tag ging so schnell vorüber.

Wenn mein Mann auf Lehrgängen ist, genießt es Niklas, bei seiner Mama zu schlafen. Deshalb ging ich gleichzeitig mit ihm und Pepper zu Bett. Gemeinsam gingen wir nochmal den Tag in allen Einzelheiten durch und erzählten uns von den Geschehnissen und schliefen glücklich ein.

Ich werde immer wieder gefragt wie ich zur Fotografie kam. Dieser Weg war mir bis 2009 noch unbekannt. Ja wirklich, kaum zu glauben. Ich glaube, ich war überhaupt nicht künstlerisch begabt. Bis dahin wußte ich nicht einmal, dass mich ein Beruf jemals so glücklich machen könnte, und dass es möglich ist, seine Arbeit so zu lieben.