Ich schätze mich als Portrait Fotografin so ein, dass ich ein Herzensmensch bin, bei dem sich die Kunden sofort wohlfühlen. Schon beim ersten Telefonat sagen mir meine Kunden, dass sie sich auf mich und auf ihre Foto Session freuen, obwohl sie sich unwohl vor der Kamera fühlen, denn in diesem Gespräch hole ich meine Kunden ab und bereite sie darauf vor, wie ihr Fotoshooting verläuft. 

1. Die Leidenschaft für die Arbeit als Portrait Fotografin

Die Fotografie hat sehr viel mit Leidenschaft zu tun, aber seitdem ich mich spezialisiert habe auf die Business und Personal Branding Fotografie und die Boudoir Fotografie, brennt diese Leidenschaft nochmal ganz anders, denn ich kann mich nochmal mehr auf diese Spezialisierungen konzentrieren. 

Natürlich ist es die Leidenschaft, die mich auszeichnet. Sobald ich meine Kamera in der Hand halte, vergesse ich alles um mich herum und konzentriere mich voll auf meine Arbeit als Fotografin. Es kann sogar schon mal vorkommen, dass ein Tag schlecht läuft und ich nicht gut drauf bin, aber sobald ich im Shooting bin und durch die Linse schaue, ist alles andere vergessen. 

Mit der Leidenschaft eng verbunden ist die Fähigkeit, Komplimente auszusprechen. Als Fotografin, gerade auch, weil ich viele Frauen fotografiere, die sich sehr kritisch sehen, sehe ich die schönen Seiten in der Person, die vor mir steht. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich diese schönen Seite noch mehr betone und indem ich darüber spreche wie toll die Kundin aussieht, fühlt sie sich auch viel schöner und das sieht man an den Bildern. Und tatsächlich sind meine Kunden sehr oft überrascht wie toll sie in den Fotos aussehen. 

2. Disziplin, Organisationstalent und Zuverlässigkeit

Als Fotograf ist es wichtig, dass einem die Kunden vertrauen. Nicht nur, dass das Ergebnis nach dem Shooting stimmt, sondern auch, dass man die Fotos vertraulich behandelt und nach ihren Wünschen bearbeitet. Viel Disziplin und Organisation sind gefragt, wenn es um die Fotobearbeitung und -bestellung geht. Außerdem ist ein reibungsloser und schnellstmöglicher Ablauf vom ersten Kontakt bis hin zur Bild Auslieferung notwendig, damit die Kundenzufriedenheit garantiert ist. Meine Devise heißt “mehr geben, als erwartet”. Und dafür sind mir meine Kunden sehr dankbar. Alle Fotos sind doppelt gesichert.  

3. Beherrsche deine Kamera und die Ausrüstung

Die Technik beim Fotografieren hat mich von Anfang an beeindruckt, jedoch hätte ich, als ich begonnen habe, Fotografie zu studieren, niemals gedacht, dass so viel Technik in ein Foto involviert ist. Als Fotograf steht man oft vor besonderen Herausforderungen in bestimmten Situationen, die oft mit dem Licht und den Kundenwünschen zu tun haben. Da Fotografieren auch heißt: “Malen mit Licht”, stelle ich mir als Fotografin das Bild schon vor dem eigentlichen Bild vor wie es aussehen soll. Entsprechend meinen Vorstellungen bediene ich meine Ausrüstung. 

Ich entscheide, welches Objektiv, welcher Hintergrund und welche Lichtsetzung zu meinen Vorstellungen für das gewünschte Foto erforderlich sind. Hierzu muss es mir möglich sein, schnell mit verschiedenen Situationen umzugehen, z. B. wenn sich das Licht ändert, oder ich entscheide, ich müsse den Fokus auf der ganzen Szene, anstatt auf dem Objekt, setzen. Schnelle Entscheidungen führen zu schnellen Veränderungen in den Kameraeinstellungen und Lichteinstellungen. 

Ich arbeite viel mit künstlichem Licht. Auch hier muss ich immer genau meine Ausrüstung kennen, um die Einstellungen der Situation anzupassen. Das kann zum Beispiel sein, möchte ich hartes Licht, möchte ich weiches Licht, möchte ich viele Schatten, wie sollen die Schatten fallen, sollen sie weich sein, etc. 

4. Aus- und Weiterbildung in der Portrait Fotografie

Die Neugier, neues auszuprobieren, ist in der Fotografie groß. Gerade in Social Media sehe ich täglich tolle Fotos, die mich inspirieren. Wenn ich das geeignete Model oder den Kunden dafür habe, probiere ich ähnliche Dinge aus, die natürlich aus meiner Sichtweise ganz anders aussehen.

Ich bilde mich ständig weiter und lerne neue Techniken und vertiefe schon Gelerntes. Bei den Workshops orientiere ich mich immer noch an der Organisation Professional Photographiert of America, bei denn ich schon sehr viel gelernt habe. Workshops geben mir neue Inspiration, bestimmte Dinge auszuprobieren. Außerdem treffe ich immer großartige Fotografen, mit denen ich mich austauschen kann. Die Fotografie verändert sich und die Trends verlagern sich. Durch die ständige Weiterbildung lerne ich auch, worauf es ankommt. 

Nicht nur die Weiterbildung in der Fotografie sind wichtig, sondern vor allem die neuen Marketingtrends, denn die Social Media Trends sollte ich kennen, um sichtbar zu sein als Fotografin. 

Workshop als Portrait Fotografin
Workshop beim bund professioneller portrait fotografen (bpp) in Brühl mit Martin Vrabko

5. Mein Shooting Stil für Portraits

Mein Shooting Stil als Portrait Fotografin hat sich in den USA entwickelt. Ich habe dort mit meiner Familie gelebt und die Fotografie für mich entdeckt und auch dort an der New Mexico State University Alamogordo studiert. Sicher ist die Ausbildung in den USA anders als in Deutschland. Jedenfalls habe ich mich bis heute immer dort orientiert, weil ich zum Einen meinen/diesen Stil vertiefen möchte und zum Anderen mir in Deutschland die Inspirationen fehlen. 

6. Was ist das Besondere an diesem Bild Stil?

Ich vergleiche mich nicht mit anderen Fotografen. Von Anfang an habe ich die Fotografie in Kombination mit künstlichem Licht gelernt. Schon an der Uni waren die ersten Assignments Fotos mit bestimmten Lichteinstellungen Fotos zu erstellen. Und das vertiefte sich während des Studiums und meinen Weiterbildungen bei Professional Photographers of America, die ich jedes Jahr besuchte. Mein Stil entwickelte sich. Ich verwende fast immer künstliches Licht in meinen Fotoshootings. 

Wenn ich Portraits fotografiere, achte ich dabei darauf wie die Schatten fallen und wie hart oder weich diese sind. Ich lege sehr großen Wert auf die richtige Belichtung in einem Portrait. Das hat mit meiner Ausbildung bei PPA zu tun, die sehr streng war.

Das künstliche Licht gibt mir in jeder Situation die Möglichkeit, dieses in Kombination mit natürlichem Licht zu nutzen. Aber in bestimmten Situationen ist auch natürliches Licht besser. Das kommt immer auf den Kunden an. Ich entscheide, wann ich welches Licht nutze. Künstliches Licht gibt mir die Kontrolle über die Lichtsituation und ich kann diese selbst manipulieren. 

Wenn ich als Fotograf die Arbeit mit künstlichen Lichtquellen und insbesondere mit Blitzen beherrsche, kann ich einige Belichtungs Beschränkungen umgehen, die mich beim Fotografieren bei natürlichem Licht zurückhalten. Durch die Verwendung von Blitzen erhalte ich auch viel schärfere Bilder, da der Blitz so kurz ist, dass Bewegungsunschärfe vermieden wird. Und ich finde, dass die Farben besser zur Geltung kommen. 

7. Mein Bearbeitungsstil als Portrait Fotografin

Es gibt so viele verschiedene Bearbeitungsstile. Jeder Fotograf entwickelt seinen eigenen Stil mit der Zeit und es gibt auch viele Fotografen, die ganz einfach Presets oder Bearbeitungsvorlagen kaufen und diese verwenden, ohne dass es ihr eigener Stil ist. Jede Art der Fotografie kann sehr unterschiedlich aussehen. Und die Portrait Fotografie ist eine ganz besondere Art, weil es hier um Menschen geht.

Genauso wie beim Fotografieren, habe ich auch meinen Stil beim Bearbeiten entwickelt. 

Schon beim Fotografieren achte ich darauf, dass so wenig Bearbeitung wie möglich in das Bild einfließt, um das Foto, und vor allem die Personen darauf, natürlich zu halten. 

Ich möchte, dass die Menschen im Foto authentisch aussehen. Und da spielt auch die Bearbeitung des Fotos eine große Rolle. Ich gehe dabei nach meinem Geschmack und natürlich inspirieren mich auch andere Fotografen. Jedes meiner Fotos, die ich zur Verwendung an einen Kunden gebe, wird von mir professionell bearbeitet. 

Zusammenfassend kann ich bestätigen, dass ich durch das positive Feedback, das mir meine Kunden senden, wachse. Es gibt mir noch mehr Motivation, die Menschen mit meinen Fotos glücklich zu machen. Ob ein Portrait oder Personal Branding Fotos, für mich ist jedes Foto, das ich erstelle, wichtig und wohl gut überlegt. Ein reibungsloser Ablauf vom ersten Kontakt, dazu gehört vor allem, dass sich meine Kunden auch vor der Kamera wohlfühlen. Eine professionelle Beziehung zum Kunden steht bei mir im Vordergrund. “Underpromis and Overdeliver” ist meine Devise, d. h. dass ich nicht zu Übertreibungen meiner Arbeit neige, wenn ich ein Angebot unterbreite. Die Kunden sollen sich selbst ein Bild machen und sind glücklich, wenn sie mehr bekommen als erwartet.

Nachfolgend gibt es Vorher-wacher von einem aktuellen Foto von mir. Ich passe für gewöhnlich das Licht noch einmal an die Situation an und entferne Glanzstellen oder Rötungen und störende Objekte im Bild. Grundsätzlich möchte ich auch nich die Bildgröße verändern, damit alle Pixel vorhanden bleiben.

Durch Professionalität und langjährige Erfahrung als Portrait Fotografin ist es mir möglich, jedem Kunden eine genau auf ihn abgestimmte, ungezwungene Foto Session mit dem besten Service und professionellen Resultaten zu bieten.

Und, wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, freue ich mich darauf, wenn sie mich kennenlernen. Ich beantworte gern all Ihre Fragen.

Was ist in meiner Kameratasche, wenn ich Personal Branding Fotografie mache?
Was ist in meiner Kameratasche?

Was ist in meiner Kameratasche? Nachfolgend findet Ihr meine Ausstattung, wenn ich zu Personal Branding Foto Sessions gehe! Personal Branding Fotoshootings finden meist vor Ort, d. h. im Unternehmen oder in der Umgebung, wo sich das Unternehmen befindet. Ich mag es, mein Setup leicht und tragbar und doch professionell zu halten. Ich bekomme öfters Anfrage zu meinem Equipment und deshalb schreibe ich dies hier mal zusammen.

Haftungsausschluss: Einige dieser Links sind Amazon-Affiliate-Links. Dies ist ohne zusätzliche Kosten für Sie, aber ich mache eine kleine Provision, wenn Sie über diesen Link kaufen.

Kamera-Koffer oder -Rucksack

Bei mir kommt es darauf an, ob ich direkt beim Kunden vor Ort bin oder ob ich mit meinen Kunden auch mal weiter laufen müsste. 

SKB i-Series Hartschalenkoffer

Wenn ich direkt beim Kunden vor Ort bin, nutze ich meinen SKB i-Series Hartschalenkoffer, der den perfekten Schutz für meine Kamera und Objektive bietet. Dieser ist ausgestattet mit Schaumstoff Fächern, die nochmal mehr Schutz bieten. Außerdem nutze ich diesen auch schon mal, um jemanden daraufzustellen oder zu setzen, weil er so stabil ist.

Lowepro Kamera Rucksack

Wenn ich während der Foto Session viel zu Fuß unterwegs bin, nutze ich einen Kamera-Rucksack. Diesen Rucksack habe ich schon viele Jahre und er läßt mich nicht im Stich!

Kameras und Objektive

Canon EOS R

Meine Go-To-Kamera ist im Moment die Canon EOS-R. Ich nutze mit dieser Kamera meine EF-Mounts, d. h. mit Hilfe des Adapters, der mit der Kamera geliefert bin, kann ich meine DSLR-Objektive weiter nutzen.

Diese Kamera nutze ich mit meinen zwei besten Objektiven, Canon EF 70-200 F2.8 und Canon EF24-70 F2.8. Damit bin ich absolut flexibel. Dies ist sehr hilfreich, wenn ich vorab nicht weiß, wie die Location aussieht.

Canon EF 70-200 F2.8

Canon EF 24-70 F2.8

Wenn ich weiß, ich mache vor Ort auch Produktfotos und auch Portraits, dann nehme ich eine weitere Kamera mit, die Canon EOS 5 D Mark IV.

Canon EOS 5 D Mark IV

Mit dieser Kamera nutze ich das folgende Objektiv – Dies ist ein Macro-Objektiv und eignet sich hervorragend für Headshots!

Canon EF 100 mm F2.8 Macro

Weitere Kameraausstattung

Spider-Holster Kamera-Gürtel für zwei Kameras

Dieser Gürtel ist immer bei mir. Er ist einfach so praktisch. Mir tut nie der Rücken weh, auch wenn ich zwei Kameras mit schweren Objektiven bei Veranstaltungen gleichzeitig dran habe. Damit kann ich über Stunden bequem und sicher arbeiten.

Die Handschlaufe von Spider-Holster ist so praktisch – Damit halte ich meine Kameras sicher

SanDisk Pro Extreme 64 GB

SD-Karte SanDisk Pro Extreme 64 GB ist groß genug für mich und hat mich noch nie im Stich gelassen. Allerdings habe ich immer auch Reserve dabei.

Blitzlichter

Yongnuo Speedlite

Ich gehe niemals ohne Licht zu einem Fotoshooting, denn ich liebe es, das vorhanden Licht durch künstliches Licht zu ergänzen. Wenn ich die kleine Ausstattung bei mir haben, nutze ich immer die Speedlites von Yongnuo. Diese sind ähnlich wie Canon Speedlites, allerdings ist es hier nicht zu tragisch, wenn mir hier auch mal einer runter fällt oder gar kaputt geht. Sie sind super robust und absolut zuverlässig. Ich benutze diese immer im Manuellen Modus und kombiniere auch mehrere.

Yongnuo Transmitter

Elinchrom Ranger Quadra

Auch in meinem Studio nutze ich die Blitze von Elinchrom und bin mit der Qualität absolut zufrieden. Und für Unterwegs nutze ich diese auch. Allerdings sind meine noch mit einem Batterie-Pack betrieben. Die neuen haben die Akkus direkt integriert, was viel besser ist.

Dauerlichter Dazzne

Dauerlichter kommen bei mir zum Einsatz, wenn ich vor Ort Produkte fotografiere. Übrigens, sie sind sehr gut für Videokonferenzen geeignet oder wenn Fotos gemacht werden müssen, wenn ein Video gedreht wird.

Softboxen und Reflektoren

MagnetMod – weiches Licht mit Magnet montiert – einfach schnell und praktisch

Beauty Dish und Softboxen

Für die Blitze von Elinchrom nutze ich einen Beauty Dish

Softboxen nutze ich von Walimex

Reflektorpanel von Walimex

Reflektor von Lastolite

Lichtstative

Meine Lichtstative habe ich von Paul C. Buff in den USA gekauft.

Weitere Ausstattung

Was sich immer in meiner Tasche befindet sind auch Kleinigkeiten wie:

  • Puder und Pinsel
  • Wasser
  • bequeme Schuhe
  • einen Snack, falls der Zuckerspiegel mal sinkt
  • ein Kamerareinigungsset
  • extra Batterien und Speicherkarten
  • iPhone mit Adressen und Terminen und zur kurzen Dokumentation
  • evtl. 15 Zoll MacBook Pro für ein Backup oder zur Bildvorschau
  • Visitenkarten

Dies war die Zusammenstellung der Ausstattung, die ich unterwegs mitnehme. In meinem Studio nutze ich noch weitere Ausstattung.

Personal Branding Fotografie - Was ist in meiner Kameratasche?
Personal Branding Fotografie beim Kunden – hier mit der Vandenberg Gruppe

Ups, der Januar 2021 ist schon wieder vorbei und, wenn man bedenkt, dass man im Moment nicht viel machen kann, war der Monat doch ziemlich voll mit Terminen. Bis heute Morgen war ich der Meinung, dass ich diesen Rückblick nicht schreiben sollte, da ich nichts erlebt habe im Januar 2021, dachte ich. Ein Rückblick zeigt mir etwas anderes. So ist das immer, wenn die Zeit vergeht, denn ich bin ein Mensch, der viel bewegen möchte und wenn es dann nicht ganz so schnell voran geht, denke ich, dass ich nichts erreicht habe. Aber auch die kleinen Schritte zählen.

Ein überraschender Besuch

Besuch meiner Freundin, Karina

Ganz kurzfristig hat sich zum Jahreswechsel meine Freundin, Karina, mit Mann und Tochter aus Halle, meiner Heimat, angekündigt. Ich habe Karina 1984 kennengelernt, da war ich 14 Jahre alt. Wir haben uns nicht aus den Augen verloren. 

Seit dreieinhalb Jahren wohnen wir wieder in Deutschland und sie hatten es bisher noch nicht geschafft, uns zu besuchen. Weihnachten war vorbei und durch den Lockdown hatten sie keine weiteren Pläne außer Zuhause zu bleiben. Als wir nach Weihnachten telefonierten, kam uns plötzlich der Gedanke, wir könnten den Jahreswechsel gemeinsam verbringen und so entschieden sie sich für eine kleine Reise zu uns nach Polch. 

Das Wetter war zwar nicht so schön, trotzdem unternahmen wir während den fünf Tagen als sie bei uns waren, etwas, vor allem waren wir unterwegs, um die lokalen Sehenswürdigkeiten anzuschauen, meistens verbunden mit einer Wanderung. Es war sehr schön, dass wir mal wieder über alte Zeiten quatschen und uns austauschen konnten, bevor sie am 02.01. wieder nach Hause fuhren. 

Die virtuelle Imaging USA im Januar 2021– eine der größten Foto Conventions 

Als ich noch in den USA gelebt hatte, besuchte ich mehrere Jahre hintereinander die Imaging USA, die jedes Jahr im Januar stattfindet. Dafür flog ich in die entsprechenden Städte, wo diese Convention gehalten wurde, Nashville, Atlanta, San Antonio, TX, etc. In diesem Jahr wurde die Convention online gehalten. Und das kam mir natürlich sehr entgegen. Ich brauchte nicht zu reisen und konnte alles vor dem Computer verfolgen. In einem Artikel habe ich darüber geschrieben. 

Noch immer profitiere ich von all den Kursen, die angeboten wurden, denn jeder Workshop ist aufgezeichnet und wir können diese bis zum 14.02.2020 anschauen. 

Der Januar 2021 war der Monat des Wartens …

Seit September 2020 bin ich Strohwitwe, denn mein Mann ist seitdem im Einsatz und kommt erst Anfang Februar zurück. Mein Sohn und ich kämpfen uns seitdem allein durch und die Zeit wird immer länger. Generell sind wir ziemlich praktisch veranlagt und wir halten so eine Zeit schon gut durch, aber das waren jetzt doch viele Wochen und Monate und noch dazu über Weihnachten, Lockdown, etc. Das zieht sich dann schon. Der letzte Monat zog sich aus diesem Grund umso mehr. Aber jetzt kommt er bald wieder. Wir sind alle sehr froh darüber. 

Eine besondere Location

Ich habe das Gefühl, als ob mich die Boudoir Fotografie immer wieder einholt, obwohl ich mich gar nicht darauf konzentriere. Ende Dezember lernte ich Jens von Hundertauto kennen. Er und seine Frau haben eine ganz besondere Location aufgebaut, eigentlich um seine Autos, die er mit Leidenschaft sammelt, unterzustellen. Seine Frau ist freie Traurednerin und so entstand die Idee, eine Eventlocation auszubauen. Die Halle, in der die Autos untergestellt wurden, gab das her. Es entstand sogar noch ein Standesamt. Jens hat ein Händchen für Renovierungsarbeiten und ließ die Halle und die neuen Räumlichkeiten in einem ganz besonderen Glanz erstrahlen. Schaut doch mal auf sein Instagram-Profil. 

Und für alle, die noch kurzfristig eine Hochzeitslocation vom Feinsten suchen, kontaktiert Jens bald, denn sobald der Lockdown vorbei ist und die Menschen diesen tollen Ort entdecken, werden die Termine knapp. 

Und was ich dazu zur Boudoir Fotografie zu sagen habe, ist das, dass Autos und schöne Frauen wunderbar zusammenpassen, naja ist wohl mehr Klischee, aber das mag ich. Als ich die vielen wunderschönen Autos von Jens sah, dachte ich sofort, dies ist der perfekte Ort für Boudoir Fotos. Jens war sofort mit im Boot und bot mir die Location an. 

So kam es, dass ich ein Model fand und eine traumhafte Fotosession bei Hundertauto hatte. Ich durfte die Autos und die komplette Halle nutzen. Alles hat gepasst. Emilija hat sich, trotzdem, dass es das erste Mal vor der Kamera war, sehr wohlgefühlt. Und die Fotos sind so schön geworden. 

Was bewirkt der Lockdown 

Fotografin für Business Fotografie in Koblenz
Beim Wandern auf dem Paradiesweg

Den zweiten Lockdown in der Corona-Krise empfinde ich als anstrengend, weil man noch mehr an das Zuhause gebunden ist, da das Wetter so schlecht ist. Natürlich mache ich auch Wanderungen, allerdings regnet es oft und es ist grau und dunkel. Durch das Warten auf meinen Mann, dass er vom Einsatz zurückkehr, dauert mir der Januar zu lange. Ich hätte jetzt echt mal wieder Lust, mich mit Freunden zu treffen, gemeinsam lecker zu essen, etc. 

Außerdem habe ich das Gefühl, als ob unser Sohn mit kaum noch sein Zimmer verlässt, denn es gibt keine Schule und nur noch ganz wenige Freunde. Zum Glück treffen sie sich regelmäßig online und tauschen sich aus. Ich glaube nicht, dass der Schulstoff, der vorgesehen ist, vermittelt werden kann, denn es finden nur wenige Online-Konferenzen statt. Die Aufgaben machen die Schüler natürlich, aber das sich nicht dasselbe wie in der Schule. 

In der letzten Zeit habe ich den Paradiesweg, der gleich hinter unserem Haus beginnt, für mich entdeckt und wandere dort ziemlich regelmäßig. Jedoch bin ich nicht die einzige, die es in die Natur zieht. Die Wege sind durch das matschige Wetter total zertreten und es sind nicht wenige Menschen unterwegs. Die Idylle im Paradies gibt es nicht mehr 😉.

Fotografie während des Lockdowns im Januar 2021

Als Fotografin darf ich weiterhin arbeiten. Die Abstandsregeln halten wir strengstens ein und ich fotografiere weitestgehend Einzelpersonen. So half ich einigen Leuten im Januar und erstellte Passbilder. Viele Menschen möchten sich nicht mehr beim DM fotografieren lassen, inmitten von vielen anderen Menschen und es gibt nicht wenige ältere Menschen, die einen neuen Ausweis brauchen, weil sie die Corona-Impfung ansteht. 

Es gibt sogar Kunden, die jetzt zu mir kommen, um Bewerbungsfotos machen zu lassen. Das sind natürlich nicht viele, denn die meisten denken, dass ich nicht arbeiten darf. Trotzdem gibt es den einen oder anderen, der sich in dieser Zeit neu bewirbt. 

Neben der wunderschönen Boudoir Session mit Emilija bei Hunderauto, hatte ich eine weitere fantastische Foto Session mit Joanna. Wir tauschen uns gegenseitig mit Videos und Fotos aus, und dafür bin ich sehr dankbar. Joanna inspiriert mich sehr mit ihren Ideen. Die letzte Foto Session zeige ich allerdings noch nicht, da die Fotos für ihren neuen Song, der noch nicht veröffentlicht wurde, gemacht wurden. Ich kann nur eins verraten, Joanna ist wieder einmal umwerfend.

Auch Tina kam zu mir, sie hat sich ihre Boxhandschuhe umgeschnallt und mir gegenüber gestellt! Sie hat sich im Dezember selbständig gemacht und berät Unternehmen im Prozessmanagement.

Für den Februar wünsche ich mir Sonnenschein, meinen Mann zurück und dass wir dem Ende des Lockdowns sicher entgegensehen können.  

warst du schon einmal auf einer virtuellen Messe, so richtig mit Ständen und Workshops? Da kann ich jetzt mitreden. Ich habe vom 17. bis 19. Januar die Imaging USA online besucht. Normalerweise bin ich dort hingeflogen, aber durch den Lockdown gab es die Möglichkeit, online teilzunehmen. Ich fand es großartig. Als ich in den USA gelebt habe, bin ich zu diesen Riesen-Conventions hingeflogen. Diese wird von der Organisation PPA organisiert und findet jedes Jahr im Januar in einer anderen Stadt statt, Nashville, Dallas, Atlanta und San Antonio, TX. Im nächsten Jahr, 2022, findet diese Convention in Washington DC statt. Wir sind sehr gespannt und freuen uns darauf.

Warum ist die Imaging USA so besonders?

An der Imaging USA nehmen Fotografen aus ganz USA teil, ganz unterschiedlichen Levels. Es ist eine besondere Erfahrung, so vielen verschiedene Fotografen zu treffen und die Möglichkeit zum Austausch zu haben. Man bekommt viel Inspirationen von den ausgezeichneten Werken und trifft persönlich berühmte Fotografen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich inspirieren zu lassen, ob bei der Fotokunst, beim Drucken, beim Marketing, und, und, und. Man lernt neue Wege zu gehen. Mit dieser Erfahrung setzt man seinen Business auf das nächste Level.

Ablauf der Convention

Die Imaging USA findet normalerweise in einem Hotel mit vielen Sälen statt und dauert immer drei Tage, von Sonntag bis Dienstag. Während dieser Zeit gibt es von morgens bis abends viele verschiedene Workshops, an denen man teilnehmen kann. Man hat natürlich immer die Qual der Wahl bei den gleichzeitig stattfindenden Workshops. Die Säle sind prall gefüllt mit Fotografen, die meist einem tollen Speaker, meist Master-Fotografen, zuhören. Es gibt Workshops zum Marketing, Business Fotografie, Landschaftsfotografie, Corporate Fotografie, Tierfotografie, Photoshop, Lightroom, Produktfotografie und, und, und. 

Mittags öffnen sich die Türen für die Tradeshow, bei der man sich bei vielen Ständen über die neusten Foto-Produkte und -Service informieren kann, Produkte anfassen kann und ausprobieren. Es finden live Vorführungen statt, Verlosungen und man trifft berühmte Fotografen persönlich. Eine Ausstellung der besten Fotos des Jahres findet statt und die Jury wählt natürlich die schönsten Fotos und vergibt in einer großen Zeremonie die Ehrungen aller möglichen Titel. Am Nachmittag finden wieder viele Workshops statt, einer interessanter als der andere.

Abends kann man an verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen. Es gibt immer eine Eröffnungsveranstaltung, ein internationales Treffen, tolle Motto-Parties und die Closing-Veranstaltung, mit der die Imaging USA zu Ende geht. Man kann sich dies nicht vorstellen, wenn man es nicht gesehen hat. Tolle Organisation, sehr persönlicher Kontakt und viele Möglichkeiten – einfach ein MUSS für jeden Fotografen, einmal dabei zu sein.

2021 – die virtuelle Imaging USA

Ich hatte mich für die Convention angemeldet und auch für zwei Pre-Conference-Classes eingeschrieben, die vor der eigentlichen Messe stattfinden. Alle Workshops werden von erfolgreichen Fotografen, meist aus den USA, angeboten.

Ich habe an einem Halbtagesworkshop (19-23 Uhr deutsche Zeit) und einem Ganztagesworkshop (15-23 Uhr deutsche Zeit) zu Business und Corporate Fotografie teilgenommen, bevor die Messe begann. Durch die Zeitverschiebung haben meine Workshops erst am Nachmittag oder Abend begonnen und gingen bis spät abends. Das einzige Problem bei mir war, dass man sich zeigen sollte im Zoom-Call. Bei allen Teilnehmern war es taghell, nur bei mir dunkel. Aber das konnte ich live erklären. 

Die eigentliche Messe fand ab Sonntag statt. Man kann immer gleichzeitig zwischen mehreren Kursen wählen und diesen dann anschauen. Diese Kurse gingen jeweils über 1,5 Stunden, jedoch vier am Tag, zwei morgens, zwei nachmittags und danach die Veranstaltungen. Das tolle in diesem Jahr ist, dass alle Workshops aufgezeichnet sind und wir diese bis zum 31.01.2021 schauen können. Das bedeutet, dass wir nicht nur die Kurse sehen, die wir uns live angeschaut haben, sondern wir haben die Möglichkeit auf viele, viele weitere Kurse mit den besten Fotografen der USA.

In der Mittagspause konnte man die Stände der Expo virtuell besuchen. Es gab all meine beliebten Foto-Ausstatter, Foto-Labore (leider in den USA) und, und, und. Wir hatten die Möglichkeit zu chatten, Rabattcodes zu bekommen, neues Equipment zu entdecken und Live-Vorführungen an den Ständen anzuschauen. Das war toll. Natürlich habe ich mir auch ein neues Tool ausgesucht und zwar zur direkten Übertragung der Bilder während des Shootings auf den Laptop, iPad, etc. 

Alles in allem bin ich sehr froh, dass ich dieses Event nicht verpasst habe und wieder so viel gelernt habe. Mein letzter persönlicher Besuch auf der Imaging USA war im Januar 2017. Das ist jetzt schon eine Weile her. Als ich in diesem Jahr an der virtuellen Version teilgenommen habe, ging mir das Herz auf. Ich habe die Fotografie in den USA erlernt und mein fotografischer Stil hat sich dort entwickelt. Meine Vorbilder in der Fotografie sind dort und nicht in Deutschland, ganz einfach, weil die Fotografie in den USA ganz anders gelebt wird und ich daran noch hänge. Es war mir ein Genuss, von den Großen zu lernen und mich inspirieren zu lassen. Mein Herz ist einfach noch dort, auch wenn ich nicht sagen kann, warum das so ist. Es ist halt wie mit den Wurzeln.

JAHRESRÜCKBLICK 2020

Ein Jahr voll positiver Energie – Mein Jahresrückblick 2020 unterscheidet sich ziemlich von dem Jahresrückblick 2019. Vor genau einem Jahr habe ich über die Hintergründe zu meiner Spezialisierung in der Boudoir Fotografie und in Business und Personal Branding Fotografie berichtet. Ich habe 2020 alles dafür getan, mich auf genau diesen Gebieten weiterzuentwickeln. Meine Workshops über Businessmodelle haben sich ausgezahlt, denn ich konnte nun selber mein eigenes, neues Businessmodell entwickeln, abgestimmt auf die Bedürfnisse meiner Kunden. Mein Wort für 2020 war – Boudoir – denn ich wollte mich im neuen Jahr voll auf die Boudoir Fotografie konzentrieren und freute mich auf all die tollen Frauen, denen ich helfe, sich selbst wunderschön zu sehen. Doch es kam anders als gedacht. Und das Jahr 2020 bot mir viele neue Möglichkeiten.

Mein Start ins Jahr 2020 stand im Jahresrückblick 2019 unter dem Motto “Boudoir”

Entschied ich mich im Herbst 2019 dafür, mich noch mehr auf dem Gebiet der Boudoir Fotografie zu konzentrieren, musste im März 2020 ein neuer Plan her. Der Grund dafür war der erste Lockdown. Bis zu diesem Zeitpunkt, konzentrierte ich mich voll auf die Boudoir Fotografie. Ich buchte ein 1:1 Coaching mit sympatexter.com. Ich wusste, dass ich es mit Judith schaffen kann, mit der Boudoir Fotografie sichtbarer zu werden. 

Gemeinsam überarbeiteten wir meinen Newsletter, erarbeiteten ein Freebie “GUIDE ZUR VORBEREITUNG AUF DEINE PERFEKTE BOUDOIR SESSION“, ich erhielt Ideen zu verschiedenen Blogartikeln und überarbeitete meine Webseite komplett neu, erstellte dann eine separate Facebook und Instagram-Page und trug Boudoir by Karina auch als Business in Google ein. Ich war mit Judith an meiner Seite richtig gut vorangekommen.

Boudoir Fotografie mit Abstand

Ganz plötzlich, im März 2020 begannen die Einschränkungen und Social Distancing. Da es in der Boudoir Fotografie viel um Nähe geht und es sich nur schwer vermeiden lässt, als Fotograf auf Distanz zu arbeiten, wurden die Boudoir Sessions weniger. Trotz Hygienevorschriften sollte ich in diesem Jahr weniger Zeit in meinem Business mit der Boudoir Fotografie verbringen. Das war schon ein schwerer Schlag für mich, doch ich ließ die Boudoir Fotografie weiterhin nicht aus den Augen.

2020 und die Digitalisierung

Umorganisation und Umgestaltung meiner Webseiten 

Meine Webseite boudoirbykarina.com habe ich komplett unter die Lupe genommen und diese umgestaltet. Da diese noch sehr jung ist, habe ich mich dafür entschieden, den Hauptteil, vor allem meine Blogartikel, über die Seite Karina Schuh Photography laufen zu lassen, da ich mit dieser Seite karinaschuhphotography.de viel mehr Sichtbarkeit habe als mit der Boudoir Seite, die erst seit kurzem entstanden ist. Von dort aus kann man die Boudoir Webseite auch einfach finden. 

Meine Webseite wird niemals fertig. Ich bearbeite sie fast jede Woche, organisiere sie um und bringe neue Bilder drauf. Auch gibt es Blogartikel zu veröffentlichen, Newsletter einzubinden etc.

Seit Januar 2020 habe ich meine Fotos, die überall auf der Webseite verteilt sind, erneuert, ein neues Imagevideo drehen lassen und hochgeladen, ich habe mein Portfolio erweitert und an die entsprechenden Service angepasst und ich habe meine Preise überarbeitet, damit sie übersichtlich gestaltet sind. Die Einführung eines neuen Produktes mit ALL YOU CAN BUSINESS PHOTOGRAPHY im Oktober hat noch einmal große Aufmerksamkeit von mir verlangt, als ich dies in die richtigen Worte für die Webseite brachte. 

Umzug des Hosting Anbieters für meine Domains und Webseiten im September 2020

Seit 2013, mit der Erstellung meiner ersten Webseite, bin ich bei GoDaddy. Doch, zum einen ist GoDaddy recht teuer und zum anderen war es mir zu umständlich, jedes einzelne Tool separat zu kaufen und noch dazu zu installieren. Außerdem bin ich mir nicht sicher, was hier alles über die Server der USA läuft. Deshalb wollte ich meine Webseiten und das Hosting umziehen.

Lange, lange habe ich überlegt, wie ich es schaffen kann, meine Webseiten, URL und Hosting von GoDaddy zu einem anderen Hosting Anbieter, All-Inkl.com umzuziehen. Ich habe viele Leute gefragt, aber keiner hat sich richtig heran getraut. Nach und nach las ich viele Anleitungen über einen Umzug mit WordPress. Eines Tages, es war im September, habe ich mir einen Ruck gegeben und habe die erste Domain umgezogen. Danach habe ich mich an die eigentliche Webseite, Karina Schuh Photography, gewagt. Step-by-Step erledigte ich all die kleinen Details, die ich dafür machen musste. 

Zuerst funktionierte die Webseite nicht. Ein Anruf beim Service, der nächste Anruf, so ganz klar war es nicht, warum die Seite nicht lief. Dann hatte ich einen Geistesblitz und durch all die Gespräche mit dem Service des neuen Hostinganbieters bei AllInkl.com fand ich ganz allein heraus, wo der Fehler lag, und ich habe es tatsächlich geschafft, die Seite zum Laufen zu bringen. 

Alle weiteren Domains und Seiten habe ich dann spielend leicht umgezogen. Jetzt fehlt nur noch meine Domain, mit der ich die Haupt E Mail betreibe … Das habe ich mir für die Feiertage vorgenommen, denn dann erwarte ich weniger E Mails. 

Ich bin sehr stolz darauf, dass ich es ganz allein geschafft habe, meine Domains und Webseiten umzuziehen! 

Und das ist der Unterschied zwischen meiner Webseite 2015 und heute:

Blog - Webseite 2015
Meine Webseite 2015

Mein Newsletter zog von Mailchimp zu ActiveCampaign um

Gleich zu Beginn des Jahres nahm ich meinen Newsletter unter die Lupe. Ich wechselte von Mailchimp zu Active Campaign und erstellte alle technischen Voraussetzungen für meine zwei verschiedenen Business-Spezialisierungen, Business und Personal Branding sowie Boudoir. 

Um meine Boudoir Liste zu erweitern, startete ich ein Gewinnspiel, Lucky Boudoir. Hier verloste ich Boudoir Sessions. Solche Angebote sind für mich auch immer sehr interessant, denn ich kann neue Dinge in der Boudoir Fotografie ausprobieren und baue gleichzeitig mein Portfolio auf. 

Eine extra Liste gibt es für Business und Personal Branding Fotografie Interessierte. 

In meinem Newsletter teile ich Dinge, die mich in meinem Business Alltag und manchmal auch privat beschäftigen. Oft sind allerdings zu große Lücken beim Verschicken des Newsletters enthalten, an denen ich noch arbeiten muss, denn ein Newsletter sollte regelmäßig geschrieben werden. 

Leider gibt es auch immer wieder technische Dinge, die ich bei der Erstellung der Automationen falsch angelegt hatte. So wollten sich interessierte Selbständige mein Freebie “6 TIPPS WIE DU DEINE PERSONAL BRANDING FOTO SESSION PLANEN KANNST” herunterladen und erhielten das Freebie für die Boudoir Fotografie … Ups. Fehler korrigiert! Dank wunderbarer Online-Anleitungen bin ich auch hinter diesen Fehler gekommen.

Hier können Sie meinen ersten und meinen letzten Newsletter in 2020 sehen. Es hat sich nicht viel verändert. Manchmal ist er länger und manchmal ist er kürzer.

Jahresrückblick 2020
Mein 1. Newsletter 2020
Jahresrückblick 2020
Mein letzter Newsletter 2020

 

Imagevideos für die Webseite

Um meine Webseiten noch professioneller wirken zu lassen, wollte ich ein Image Video für jede Seite. Ich wusste, das ist keine leichte Aufgabe, denn mir fällt es schwer, vor der Kamera zu sprechen. Mit der Hilfe von Joanna von Parashoot Productions, die die Videos mit mir zusammengestellt und aufgenommen hat, sind die Imagevideos für die Boudoir Fotografie und die Personal Branding Fotografie wunderbar gelungen. Joanna ist Videografin und begleitete unter anderem auch eine meiner Boudoir Session und erstellte ein wunderschönes, sinnliches Video für mich.

Die Einführung meines neuen Produktes, All you can Business Photography, im Oktoktober ließ mich über mein Imagevideo zur Personal Branding Fotografie nachdenken, denn jetzt passt dieses nicht mehr. Ich beauftragte Joanna noch einmal, mit mir ein Video zu drehen. Das ganz neue Video ist gerade fertig geworden und geht noch im Dezember online.

Sie fragen sich, wozu braucht man ein Imagevideo? Ganz einfach, ich möchte meinen potentiellen Kunden persönlich erklären wer ich bin und was ich mache.

Business und Personal Branding Fotografie
Boudoir Fotografie

Ein Video während einer Boudoir Session

Damit meine Boudoir-Kundinnen Einblick in meine Boudoir Fotografie bekommen, hat mich Joanna während einer wunderschönen Boudoir Session begleitet. Dabei ist dieses tolle Video entstanden.

Behind the Scenes – Boudoir by Karina

Mein Jahr in Social Media Zahlen

Instagram

Instagram Grid 01.01.2020
Instagram Januar 2020

Mein Instagram Grid ab 01. Januar sah so aus:

Man sieht, ich habe mich auf die Boudoir Fotografie konzentriert. Seit Januar hat sich in meinem Instagram Profil einiges getan. So habe ich eine extra Instagram Seite für “Boudoir by Karina” hinzugefügt und poste dort alles zum Thema Boudoir Fotografie. Mein Profil “Karina Schuh” bleibt das Hauptprofil, in dem ich auch meine Stories teile. Was man auch genau erkennen kann, auch ich habe mich verändert. Meine Haare sind länger.

Follower habe ich in Instagram nicht sehr viele, allerdings finde ich das auch völlig ok so. Es kommen immer mal wieder neue Follower dazu.

Instagram Follower Karina Schuh
Instagram Follower Dezember 2020

Facebook

Facebook Seiten-Likes

Facebook habe ich irgendwie nebenbei bedient. Meist sind es dieselben Posts wie auch in Instagram. Auch hier habe ich die Boudoir Fotografie ausgegliedert und die Seite “Boudoir by Karina” ins Leben gerufen. Das hat den Vorteil, dass man in Instagram separate Orte hinzufügen kann, getrennt nach Business und Boudoir.

Die Seite habe ich schon seit 2013. Als ich von den USA nach Deutschland umgezogen bin, hatte ich 917 Seiten-Likes. Ich frage meine Freunde nicht, dass sie meine Seite like sollen. Wenn jemand von sich aus meiner Seite folgen möchte, ist das OK. Im Dezember 2020 habe ich nun ganze 973 Seiten-Likes. Deshalb nutze ich es auch nur noch nebenbei. Das Hauptaugenmerk liegt bei Instagram.


Mein Pinterest Profil

In Pinterest poste ich vor allem alle meine Blogartikel. Da Pinterest wie eine Suchmaschine funktioniert, sind die Blogartikel dort gut aufgehoben.

Pinterest 2020
Pinterest 2020

Ich pflege diese Plattform nicht besonders und habe nur 94 Follower. Jedoch scheinen meinen Inhalt einige Leute interessant zu finden, denn ich habe im Moment, Dezember 2020 2,4 Tausend Betrachter. Das ist nicht so schlecht!

Pinterest Follower
Pinterest Follower

LinkedIn

2020 habe ich an zwei LinkedIn-Challanges mit Cecile Jemmett teilgenommen, einfach um mein Profil zu aktualisieren und zu schauen, wie man dort posten sollte. Ich bediene LinkedIn nicht regelmäßig, Die Kontakte habe ich ausgebaut und ab und zu gibt es einen Post. Und siehe da, ich habe die erste Kundin gerade erst angezogen. Sie wohnt in der Nähe von Koblenz und benötigt Personal Branding Fotografie. Ich bin sehr überrascht, dass ich dort eine Kundin angezogen habe.

LinkedIn Zahlen
LinkedIn – aktuelle Zahlen vom Dezember 2020

Wie Corona mein Business und mein privates Leben veränderte

Schon im ersten Lockdown zeichnete sich sehr schnell ab, dass ich ab sofort nicht mehr in nächster Nähe von meinen Kunden arbeiten konnte. Auch ich als Fotografin musste die Hygienerichtlinien beachten und einen Mindestabstand zu meinen Kunden halten. Das war das AUS für die Boudoir Fotografie.

Planänderung

Jetzt musste ich handeln, um weiterhin Buchungen für Foto Sessions zu erhalten. Ich schwenkte über zur Business und Personal Branding Fotografie. Glücklicherweise hatte ich mich auch auf diesem Gebiet spezialisiert und baute nun dafür meine Sichtbarkeit auf. Es ist eine ganz andere Art von Fotografie, die Business und Personal Branding Fotografie, aber genau, weil ich mich nicht für eine Spezialisierung entscheiden konnte, kam mir das doch jetzt sehr gelegen. Und ich liebe diese Art von Fotografie genauso, nur anders.

Ich habe, gemeinsam mit Judith alle Wurzeln für die Boudoir Fotografie gelegt und konzentriere mich wieder voll darauf, sobald wir wieder sicher in nächster Nähe fotografieren dürfen.

Personal Branding Fotografie während der Krise

Im Gegenteil zur Boudoir Fotografie bekam ich mehr und mehr Anfragen für Personal Branding Fotografie. Viele Unternehmer*innen hatten jetzt Zeit, sich mit ihrer Website und Social Media zu beschäftigen und erkannten, dass persönliche, professionelle Fotos für die Sichtbarkeit wichtig sind. 

Gerade in dieser Zeit, wo es keine Messen für Unternehmen gibt, um sich persönlich zu präsentieren, ist die Sichtbarkeit in sozialen Medien und auf der Webseite wichtiger denn je. 

Da alle Geschäfte geschlossen waren und warteten, endlich wieder öffnen zu können, kam ich auf die Idee, die Zeit zu nutzen, um den lokalen Unternehmen im Marketing zu unterstützen. Ich postete in verschiedenen lokalen Gruppen, dass ich lokalen Unternehmen mit Personal Branding Fotos unterstüze. Dieses Projekt nannte ich “Corontäne”. Die Antworten kamen nur sehr zögerlich. Doch ich ging direkt auf die Geschäfte zu und bot Ihnen meine Unterstützung an. Zum Einen wollte ich den Unternehmen mit schönen Fotos helfen, damit sie ihre Kunden über Social Media wieder besser erreichen, zum Anderen wollte ich mich zeigen, als lokale Fotografin.

Ich habe während dieses Projektes viele Geschichten der Unternehmen gehört, ob Hotel, Restaurant oder Blumenladen, kein Unternehmer konnte diesen 1. Shutdown fassen.

Die Personal Branding Fotografie lief nach meiner Planänderung super an und ich wurde von vielen, vor allem Einzelunternehmer’innen gebucht, damit sie die Zeit nutzen, ihren Business aufzubauen mit Webseite, Blog und in Social Media.


Netzwerken während Corona

… und plötzlich gab es keine persönlichen Treffen mit Netzwerken vor Ort mehr. Ob WaW oder Xing, bei denen ich oft persönlich teilgenommen habe, nicht war mehr möglich. Schnell entwickelten sich Online-Treffen über Zoom. Diese sind mir allerdings zu unpersönlich. Es gibt nur ganz ausgewählte Online-Treffen oder -Workshops, an denen ich teilnehme. 

Doch immer wieder fand ich Möglichkeiten, mich mit den für mich wichtigen Menschen zu vernetzen. Auf Empfehlung von meinem bestehenden Netzwerk traf ich neue Kontakte und vernetzte mich gezielt mit ihnen.

Anfang des Jahres war dies die Kosmetikerin in Polch, Andrea Walczyk, mit der ich ein Beauty Event plane, das konnte leider bisher nicht stattfinden. Auch Katharina Nitschke von Mary Kay war dabei, mit der ich die Boudoir-Glamour-Party im August gemacht habe, Helmut und Stephan, meine Coaches zum Businessmodell öffneten mir neue Türen. Kontakte von meinen Gastbesuchen beim BNI wurden meine Kunden bzw. Netzwerker


Zerschlagene Pläne für Workshops

Am 01.01.2020 hatte ich mich angemeldet für die Texas School of Photography. Ich habe bei der Auslosung sogar meinen 1. Wahl Workshop mit Jennifer Rozenbaum, einer berühmten Boudoir Fotografin, bekommen. Der Workshop sollte Ende April/Anfang Mai in Dallas stattfinden. Im März wurde dieser Workshop auf Ende August/Anfang September verschoben, doch auch dieser Termin konnte nicht stattfinden. Nun durfte ich all die Kosten für die Buchung ins neue Jahr übernehmen und stehe jetzt vor demselben Problem, dass dieser Workshop im April/Mai geplant ist. Ich weiß nicht, ob ich daran teilnehmen kann. Ich hatte mich so sehr darauf gefreut, für eine Woche so einen intensiven, persönlichen Workshop machen zu können. Eines Tages bin ich dabei. Ich gebe noch nicht auf.


Corona Lock Down = Familienzeit

Gartenprojekt
Unsere neue Rasenfläche entsteht

Und plötzlich hatten wir Zeit, die wir zuhause verbringen sollten. Anfang März hat es uns noch einmal richtig mit einer schlimmen Erkältung erwischt. Es war schon die Zeit, wo man vorsichtig sein sollte und Abstand halten. An einem Freitag kam mein Mann von der Arbeit nach Hause und war abends krank, so richtig mit Fieber und Husten und flach liegen. Am Sonntag ging es mir genauso. Nur Niklas war fit und ging zur Schule. Es dauerte tatsächlich 10 – 14 Tage bis wir wieder auf den Beinen waren. Es war nicht schön, gleichzeitig mit dem Mann krank zu sein.

Nachdem wir uns wieder erholt hatten, begann der erste Lockdown. Und plötzlich hatten wir keine Termine mehr, keine persönlichen Treffen und wir hatten Zeit für uns und unsere Projekte am Haus. Vorsorglich hatten wir schon alles, was wir für Renovierungen und Gartenarbeiten brauchten, gekauft und konnten direkt loslegen. So haben wir im ganzen Haus Türen und und Türrahmen geschliffen und gestrichen. Von Eiche rustikal auf Weiß – das war eine große Herausforderung, denn das Weiß färbte sich immer wieder gelblich. Mein Mann baute an der Garage einige Dinge um, so dass diese nun schön dicht ist. Balkongeländer mussten komplett ersetzt werden.

Jahresrückblick 2020
der neue Rasen

Im April haben wir kurzerhand einen kranken Baum aus unserem Garten entfernen müssen samt Wurzel. Da wir nun ein großes Loch im Garten hatten und der Rasen sowieso erneuert werden musste, ließen wir von einem Bauern gleich mal den gesamten Garten umgraben. Das Wetter war herrlich, teilweise sogar zu heiß, um im Garten länger zu arbeiten. Innerhalb einer Woche hatten wir 600 qm Gartenfläche glatt gemacht, trotz Trockenheit und dicken Erdklumpen. Wir säten den Rasen ein und im Juni kam unser bestellter Rasenmäher-Roboter. Was für eine Erleichterung. Kein Rasenmäher mehr. Damit waren wir das ganze Jahr sehr glücklich. Der Rasen sah nun immer aus wie auf einem Golfplatz.


Mein 50 Geburtstag Mitten im 1. Lockdown

50. Geburtstag einer Fotografin
Mein 50. Geburtstag

Mein 50. Geburtstag wurde vom 1. Lockdown überschattet, trotzdem hatte ich einen wunderschönen Tag. Darüber habe ich in einem separaten Blogartikel geschrieben. Mein Geschenk an mich und meine Kundinnen war meine eigene Boudoir Session.


Ein Kalender als Projekt 2020

Im letzten Jahr hatte ich schon beschlossen, dass ich ab 2020 wieder einmal einen Kalender mit Landschaftsbildern machen möchte und diesen an Weihnachten verschenke. Natürlich brauchte ich dafür Motive. Ich möchte dafür immer aktuelle Bilder nutzen zu einem Thema. Corona kam mir da sehr entgegen. Mit dem ersten Lockdown und dem herrlichen Wetter schon im März ging ich raus in die Natur und ich suchte mir schöne Motiven, die in diesen Kalender mit einfließen sollten. Es war ein schönes Projekt, denn jedesmal, wenn ich Wandern ging, nehm ich meine Kamera mit und fotografierte. Ich genoß die Natur und die Ruhe in vollen Zügen. Und für dieses Jahr an Weihnachten habe ich mit den Kalendern schöne Geschenke erstellt.

Kalender 2021 - Natur Rheinland-Pfalz
Motive für meinen Kalender 2021

Meine größten Erfolge 2020

Eine Boudoir-Glamour-Party

Obwohl ich mich jetzt mehr auf die Business und Personal Branding Fotografie konzentrierte, machte ich am 01. August eine Boudoir-Glamour-Party. Das wollte ich schon immer einmal ausprobieren. Ich lernte Katharina Nitschke, eine Vertreterin für die Kosmetikserie Mary Kay kennen. Gemeinsam planten wir diese ganz besondere Party. Während dieser Party stylte Katharina sechs wunderschöne Damen in meinem Studio und jede einzelne posierte vor meiner Kamera. Es war ein gelungenes Event, bei dem nicht nur ich mit wunderschönen Bildern belohnt wurde, sondern auch die Damen.


Eine Reise in die Vergangenheit mit der Idee, gleichzeitig Foto-Aufträge an den verschiedenen Orten anzunehmen

Fototour durch Bayern und Baden Württemberg
Fototour durch Bayern und Baden Württemberg

Da ich schon an vielen verschiedenen Orten gelebt habe und viele Leute in ganz Deutschland kenne, die auch Fotos von mir machen lassen wollen, ob privat oder geschäftlich, habe ich meine eigene Fototour ins Leben gerufen. Ende August/Anfang September war es dann soweit und ich besuchte persönliche und Online-Bekanntschaften auf dem Weg in meine “alte” Heimat, nach Landsberg am Lech. Unterwegs konnte ich Zwischenstopps einlegen, um Freunde zu besuchen oder zu fotografieren.

Gesagt, getan. Ich plante meine Reise und dann ging es ganz allein, was ich normalerweise nicht gern mache, mit dem Auto on Tour. Ach, war das aufregend für mich und so schön, alle mal wieder zu sehen. Ich habe darüber auch in einem separaten Blogartikel geschrieben. Ein Highlight auf der Rücktour war ein Abstecher nach Haigerloch zu meiner jahrelangen Trainerin rund um das Thema Webseitentexte und Blog, Judith Sympatexter Peters. Kennengelernt hatten wir uns Online, als ich den ersten Kurs bei ihr buchte. Das war 2018 im September. Wir trafen uns 2019 das erste Mal bei ihrem Sommerfest in Stuttgart und nun zum zweiten Mal zu einer Foto Session.


Die Entwicklung eines neuen Produktes, das durch die digitale Sichtbarkeit entstand

Es war im September als ich eine Anfrage von einem Handwerksunternehmen bekam, dieses Unternehmen langfristig zu begleiten und Fotos für die Webseite und Social Media zu erstellen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir ab und an Gedanken gemacht, wie ich als Fotografin besser für die Zukunft planen könne. Natürlich kann ich meinen Stammkunden Nachlässe ab dem dritten Fotoshooting anbieten, jedoch kann ich damit immernoch nicht sicher planen, wieviel Einahmen ich im nächsten oder in den nächsten sechs Monaten zu erwarten habe. Und so reifte die Idee, eine Art Abonnement zu entwickeln. In meinem Artikel hierzu beschreibe ich die Details dazu. Ich kann es bis heute nicht glauben, dass sich mit diesem Produkt ein ganz neues Geschäftsmodell entwickelt hat, das ich zukünftig anwende. Ab Januar starte ich mit meinem ersten Kunden dafür und freue mich riesig darauf, während dieser Zeit viel in und über die Firma zu lernen.

Übrigens, er ist der Auslöser zur Entwicklung meines neuen Produktes ALL YOU CAN BUSINESS PHOTOGRAPHY. Er hat bemerkt, dass es in der heutigen Zeit mehr als wichtig ist, online präsent zu sein. Achim Schuth, Schuth Haustechnik, setzt auf die Digitalisierung und den modernen Weg der Sichtbarkeit. Heutzutage gibt es keine persönlichen Netzwerktreffen oder Messen mehr. Aus diesem Grund ist er einer der Vorreiter in der digitalen Welt. Achim Schuth hat verstanden, dass es ohne Sichtbarkeit in Social Media und auf der Webseite nicht geht. Aus diesem Grund begleite ich ihn ab Januar langfristig, Monat für Monat, aktuell, ästhetisch, modern!! Und darauf freue ich mich ganz besonders.

Meine allererste Ausstellung, ohne mich!

Anfang April unterstützte ich lokale Unternehmen in und um Polch mit Fotos für ihr Marketing. Unter anderem traf ich auf die Töpferin, Yvonne Laufenberg, von Pott und Deckel in Wierschem. Wir hatten bei ihr eine wunderbare Foto Session und sind auch ins Gespräch gekommen. Als sie mir erzählte, dass sie in Münstermaifeld im Seniorenheim arbeitet, sagte ich so ganz nebenbei, dass ich zu gern einmal Portraits von alten Menschen machen würde und diese in schwarz-weiss in einer Ausstellung zeigen möchte. Das ist eine Herzensangelegenheit.


Die Idee, eine eigene Ausstellung zu machen, nahm Gestalt an

Als ich im Juli mit meinem Mann auf Usedom in unserem Urlaubsdomizil ankam, rief mich die Heimleitung des Seniorenheim Münstermaifeld an. Ich war in diesem Moment garnicht auf Business eingestellt, die Heimat war ja so weit weg und ich wollte Urlaub machen. Wir vereinbarten deshalb, dass das Seniorenheim mich wieder kontaktieren solle. Ich hörte eine ganze Weile nichts und plötzlich, es war Ende Oktober, bekam ich einen Anruf von Frau Rausch, die mich bezüglich meiner Idee die Menschen im Seniorenheim zu portraitieren anrief. Ich vereinbarte direkt einen persönlichen Termin mit ihr, bei dem wir die Details und Ideen besprachen. Natürlich bot ich meine Fotografie als Ehrenamt an. Damit das Heim und die Bewohner auch etwas von den Bildern haben, erzählte ich von der Idee, eine Ausstellung mit den Portraits im Seniorenheim zu machen. Außerdem sollten die Heimbewohner diese Fotos erhalten, um sie an Weihnachten ihren Kindern und Enkelkindern zu schenken.

Fotografie im Seniorenheim an zwei Nachmittagen im November 2020

Ich baute also an zwei Nachmittagen im November mein Foto Studio mit meinem selbst bemalten Hintergrund auf, den ich extra ausgesucht hatte, weil ich dachte, mit den weißen Haaren ist ein dunkler Hintergrund die bessere Wahl. Der Hintergrund war perfekt. Die Fotos wirken damit alles wunderschön und künstlerisch. Es freut mich immer, wenn ich vor Ort bin und alles passt.

Es war garnicht selbstverständlich, dass ich im Seniorenheim fotografieren darf, desto mehr freute ich mich darüber. In den umliegenden Orten gab es Seniorenheime unter Quarantaine.

Frau Rausch hatte alles perfekt organisiert. Die alten Menschen hatten jeweils ihre Termine, wann sie fotografiert werden sollten. Sie kamen zu mir ins Studio, waren vorher noch beim Friseur, hatten ihren schönsten Schmuck angelegt und ihre schönsten Sachen ausgesucht. Es war wunderbar für jeden Einzelnen, denn es war etwas ganz Besonderes im Leben im Seniorenheim. Wir fotografierten so, dass sich die Menschen dabei wohlfühlten, Frau Rausch half mir, die Rollstühle und Rollatoren zu manövrieren und die Menschen so hinzusetzen, dass ein schönes Portrait entstehen konnte. Ich kam mit vielen von ihnen ins Gespräch. Sie sprachen von ihrem Leben, ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln … Jede Geschichte berührte mich sehr.

Ich fotografiert jede(n) einzeln und manchmal auch als Paar. Und ich schaffte es, dass sie mich, trotz Maske und Schwerhörigkeit, fast immer verstanden. Mein Konzept von diesen Portraits war es, dass ich den Kopf zeige und die Hände, denn ich dachte mir, diese Hände sprechen Bände.

Viele dieser Menschen kamen und sagten mir, sie sähen nicht mehr schön aus und dass es sich nicht lohnt, diese Bilder zu machen. Trotzdem, sie waren da und haben sich fotografieren lassen. Ich danke jedem Einzelnen dieser wunderbaren Menschen, die soviel geleistet haben in ihrem Leben.

Ein Fotoprojekt zu Weihnachten 2020 im Seniorenheim in Münstermaifeld - Barmherzige Brüder Saffig
Portraits der Heimbewohner

Die Verwendung der Portrait-Fotos

Ich sortierte alle Fotos und gab schon Vorschauen auf die schwarz-weiß Bilder für die Ausstellung. Alle Bewohner, die fotografiert wurden, durften sich ihre Favoriten aussuchen. Diese bestellten wir als Abzug, als Geschenk für ihre Lieben. Auch suchte die Heimleitung die Bilder für die Ausstellung aus. 28 Personen waren mit den Bildern für die Veröffentlichung in der Ausstellung einverstanden. Das ist grandios. Die Fotos für die Ausstellung ließ ich in schwarz-weiss auf Leinwand in der Größe 60×40 cmm drucken. Sie berühren mich unglaublich.

Ich habe zwar die Unterschrift zur Verwendung der Fotos, allerdings möchte ich die Fotos nicht veröffentlichen, ohne expliziete Zusage.

Die Bilder sind alle an das Seniorenheim geliefert worden. Das Seniorenheim ist glücklich und die Heimbewohner erst recht.

An Weihnachten findet in diesem Jahr eine ganz besondere Ausstellung statt, die nur die Bewohner des Seniorenheims Münstermaifeld, Barmherzige Brüder Saffig, und ihre engsten Angehören sehen dürfen. Ich hoffe, dass ich diese Ausstellung sehen darf.

Yvonne Laufenberg, Pott und Deckel schrieb mir:

Hab heute die Bilder gesehen … Ich musste weinen, weil sie soooooo wunderschön sind. Wahnsinn Karina … Das ist echt der Hammer.

Yvonne Laufenberg

Ich bin mir sicher, dass auch die Heimbewohner erstaunt sind, wenn sie ihre Portraits sehen.

Wir hatten gestern und heute Morgen für die BW Sektfrühstück im Café und haben im Anschluss die Bilder gezeigt. Die Bewohner waren total begeistert und zum teil zu Tränen gerührt. Nochmals vielen Dank !!!!

Seniorenheim Münstermaifeld

Persönliche Highlights 2020

Unsere “Hochzeitsreise” auf die Insel Usedom

Seitdem wir 2017 nach Deutschland zurück gekehrt sind und am eigenen Haus jede freie Minute arbeiten, hatten wir uns noch keinen Urlaub gegönnt. In diesem Jahr waren im Frühjahr alle Arbeiten, die wir uns für das Jahr vorgenommen hatten, erledigt. Echt, das war wirklich so. Wir hatten für Juli ein paar Tage frei geplant und suchten kurzfristig nach einem Urlaubsort, wo wir eine Ferienwohnung finden. Das war garnicht so einfach, denn das dachten sich auch alle anderen Deutschen in der Ferienzeit. Wir hatten Glück und fanden eine wunderschöne Ferienwohnung auf der Insel Usedom. Unser Sohn wollte in diesem Jahr nicht mehr mit uns in den Urlaub fahren. Er hat sich auf seine “sturmfreie Zeit” gefreut und hütete das Haus. Natürlcih machte er auch eine Party, wozu er gleich 30 Leute eingeladen hat … Mehr muss ich hier nicht berichten.

So fuhren mein Mann und ich zum allerersten Mal seit unserer Hochzeit 2009 allein, ohne unseren Sohn, in den Urlaub. Mein Mann nannte dies sofort “unsere Hochzeitsreise”.

Wir hatten eine tolle Zeit, zumal wir noch meine Schwester und meinen Schwager trafen und viel mit ihnen unternehmen konnten. Trotz schlechtem Wetters im Juli an der Ostsee, haben wir uns gut erholt. Es war einfach schön, mal wieder “raus” zu kommen. Und auf dem Rückweg besuchten wir noch Freunde in Berlin und meine Familie in der Nähe von Halle.

Unser Sohn ist jetzt ein junger Mann

In diesem Jahr bewies mir mein Sohn, Niklas, dass er ein junger Mann ist. Er übernimmt immer mehr Verantwortung für sich.

Niklas im Jahr 2020
Niklas 17 Jahre

Im Sommer war Niklas und sein Freund von Niklas’ Vater nach Norwegen eingeladen, um dort eine Woche Ferien zu verbringen. Er ist mit seinem Freund ganz allein über Oslo nach Fauske geflogen und besuchte dort seinen Vater. Seitdem wir zurück aus den USA kamen, ist er kaum noch geflogen. Deshalb freute er sich besonders auf das Fliegen. Für ihn war dies ein Schritt zur Selbständigkeit, allein mit einem Freund reisen. Das hat schon was. Ich war bei der Reise in Gedanken immer mit dabei.

Und heute, ich schreibe dies am 14. Dezember 2020, hatte mein Sohn die praktische Führerscheinprüfung. Während einer Stunde saß ich in meinem Auto und versuchte mich abzulenken. Als ich das Fahrschulauto bemerkte, saß nicht Niklas am Steuer, sondern sein Fahrschullehrer. Ich bekam einen riesigen Schrecken, doch er hatte es geschafft. Sie hatten den Prüfen in Mayen abgesetzt, da dieser Feierabend hatte und kamen allein zum TÜV zurück. Unglaublich, ab sofort darf er begleitetes Fahren mit mir als Beifahrer machen. Ob das so easy für mich ist, werde ich irgendwann berichten.

Jahresrückblick 2020
die erste Autofahrt mit mir als Begleitperson

Dreieinhalb Jahre in der “neuen Heimat” Koblenz

Jetzt bin ich mit meiner Familie schon dreieinhalb Jahre in der Nähe von Koblenz. Mein Mann, der bei der Bundeswehr Soldat ist, wurde 2017 von den USA, wo wir acht Jahre gelebt haben, nach Büchel versetzt. So starteten wir hier von Null. Wenn man kleine Kinder hat, ist es einfacher Kontakte zu knüpfen. Auch wenn ich nicht kontaktscheu bin, fiel mir nach diesem Umzug doch auf, dass es, je älter man wird, schwieriger wird Freundschaften zu schließen. So eine Freundschaft braucht auch Zeit zum Wachsen. Das geht nicht von heute auf Morgen. Doch ich habe mittlerweile wunderbare Menschen kennengelernt und sogar drei engere Freundinnen gefunden. Dafür bin ich seehehr dankbar.

Fazit zum Jahresrückblick 2020

Wir sind Mitten im zweiten Lockdown. Von Nachbarn und anderen Dorfbewohnern hört man, dass sie in Quarantäne sind. Wir hoffen, dass wir gesund bleiben. Aus diesem Grund verbringen wir in diesem Jahr Weihnachten nicht mit der Familie. Wir bleiben unter uns und genießen die ruhige Zeit.

Durch meine Flexibilität in der Arbeitsweise war ich gezwungen, umzudenken und andere Wege zu gehen. Das Jahr 2020 war einzigartig. Es hat uns allen unsere unglaubliche Fähigkeiten entdecken lassen. Mit viel positiver Energie bin ich gut voran gekommen.

Ich bin sehr, sehr dankbar dafür, dass meine ehemaligen und aktuellen Kunden so viel Vertrauen in mich und meine Arbeit gesetzt haben. Außerdem bin ich dankbar für mein aktuelles Netzwerk. Egal zu welchen Themen, ich habe fast immer einen Ansprechpartner, ob lokal oder online. Meine Online-Community erweitert sich ständig. Durch die Kurse von Judith Sympatexter Peters erweitert sich mein Online-Netzwerk drastisch.

Viele meiner Kunden sind wiederkehrende Kunden und meine Arbeit spricht sich rum. Dafür bin ich sehr dankbar. Alle Kunden sind glücklich mit ihren Fotos und jedesmal überrascht wie locker doch eine Foto Session sein kann.

Aussichten für 2021

Neue Business Projekte

Ab Januar beginnen gleich zwei wunderbare neue Projekte, zum Einen mein neuer Job als Fotografin in Teilzeit in der Festanstellung und zum Zweiten die Begleitung mit Business Fotos bei meinem ersten Kunden für mein neues Projekt ALL YOU CAN BUSINESS PHOTOGRAPHY. Ich freue mich riesig, denn beides ähnelt sich sehr. Ich bekomme Einblick hinter die Kulissen von beiden Unternehmen, einem mittelständischen Unternehmen und einem Handwerksbetrieb!

Ein Besuch auf der Imaging USA 2021

Photo Convention Imaging USA
Ein Besuch auf der Imaging USA

Vom 17. bis 19. Januar nehme ich an der Imaging USA teil. Die Imaging USA ist die größte Photo Convention in den USA, organisiert von Professional Photographers of America, deren Mitglied ich bin, und bei denen ich einen meiner Abschlüsse als Fotografin gemacht habe. Als ich in den USA wohnte, war ich jedes Jahr persönlich vor Ort. Und jetzt freue ich mich, dass diese Convention als Online-Event durchgeführt wird. Ich kann also an diesen drei Tagen an vielen verschiedenen Workshops der besten Fotografen Amerikas teilnehmen, kann Shoppen – alles, was es rund um die Fotografie zu entdecken gibt und zusätzlich sogar an abendlichen Veranstaltungen. Ich bin so gespannt darauf. Außerdem habe ich mich für Pre-Convention-Workshops, die vorher angeboten werden, angemeldet. Ich bin so gespannt darauf.

Texas School of Photography 2021

Da die Texas School of Photography 2020 nicht stattfinden konnte, konnte ich meine Anmeldung auf 2021 schieben. Sie findet vom 25.04. bis 30.04. in Arlingten / Dallas, Texas statt. Gleich Anfang des Jahres wird ausgelost, an welchem Workshop ich teilnehmen werde. Ich hoffe sehr, dass diese Workshops stattfinden können und ich im April in die USA fliegen darf.

Meine Foto Tour geht weiter

Ich freu mich riesig, es geht wieder weiter. Ende März fahre ich wieder nach Landsberg am Lech und fotografiere dort die wunderbare Janina in ihrem Yogastudio während dem Schwangerschafts-Yoga und für Familienfotos, denn sie bekommt Ende April ihr erstes Kind. Das muss ich in Bildern festhalten. Vielleicht kann ich diese Reise in meine Lieblings-Heimatstadt mit einem kurzen Urlaub mit meinem Mann ins schöne Allgäu kombinieren. Das wäre total genial.

Mein Motto für 2021

Da ich dort weitermache, wo ich 2020 begonnen habe – heißt mein Motto für 2021 – LET’S GET VISIBLE – denn ich bringe ab sofort mit meinem neuen Produkt “ALL YOU CAN BUSINESS” meine Kunden mit Branding Fotos in die Sichtbarkeit und begleite sie langfristig mit Busienss Fotos.

P.S. Danke liebe Judith Sympatexter Peters für die Begleitung und die vielen Tipps zum Jahresrückblick 2020.

Gerade habe ich die Unterlagen für das III. Quartal 2020 sortiert, um dem Finanzamt meine Umsatzsteuervoranmeldung zu schicken, und plötzlich bemerke ich, das Jahr hat nur noch ein Quartal, das heißt in drei Monaten ist das Jahr 2020 zuende. Jahresende!

Das letzte Quartal war sehr produktiv und ich habe mit meinen Fotoshootings viele Menschen glücklich gemacht. Und das soll im IV. Quartal auch so sein. Da die Zeit bis zum Jahresende und auch bis Weihnachten so schnell vergeht, habe ich mir etwas ganz Besonderes für meine Kunden ausgedacht. 

Aktionen für Ihre Weihnachtsgeschenke zum Jahresende

Ich möchte Ihnen im letzten Quartal die Möglichkeit geben, von meinem Service zu profitieren und sich selbst und Ihre Familie ganz persönliche Geschenke zu machen. Aus diesem Grund habe ich monatliche Angebote erstellt, da sollte für jeden etwas dabei sein. Alle Angebote kosten weniger als 100 €! Die Fotoshootings sind vor allem für diejenigen geeignet, die nicht viel Zeit in ein Shooting investieren möchten oder wenn die Kinder ungeduldig sind. Glauben Sie mir, das sind die perfekten Geschenke in diesem Jahr!

Im Oktober, wie sollte es anders sein, gibt es das Angebot zum “goldenen Oktober”. Schenken Sie sich und Ihren Lieben Familienfotos, die wir in der farbenfrohen Natur im Oktober erstellen.

Familienfotos zum Jahresende in Koblenz
Familienfotos im Herbstlaub

Im November haben all Frauen, die schon immer einmal die Boudoir Fotografie für sich entdecken wollten, die Chance, von diesem Service zu profitieren. Verwöhnen Sie sich oder Ihre(n) Liebste(n) mit wunderschönen Bilder, die ganz nebenbei Ihr Selbstbewusstsein stäreken. Finden Sie hier keine Ausrede, von wegen, Sie müssen noch abnehmen oder so (siehe Artikel), denn dieses Angebot ist einmalig zu diesem Preis. Und seien Sie sich sicher, ICH MACHE VON IHNEN DAS SCHÖNSTE BILD, DAS SIE JE GESEHEN HABEN. Besuchen Sie auch gern meine Webseite für Boudoirfotografie!

Boudoir Fotos Koblenz zum Jahresende
Angebot für Boudoir Fotografie

Für ganz kurzfristige Geschenke biete ich im Dezember, bis eine Woche vor Heiligabend, ein Beauty Shooting an. Beauty Portraits sind ein großartiges Geschenk für die Eltern und Großeltern. Welche Eltern oder Großeltern möchten nicht so ein schönes Portrait von Ihnen an der Wand hängen haben?

Beauty Portraits in Koblenz
Angebot für Beauty Fotografie

Jeden Monat sind die Shootings limitiert. Deshalb buchen Sie am Besten sofort Ihren Termin. Alle Shootings finden im Monat des Angebotes statt!

Social Media Challange – Fit zum Jahresende mit Nora Summer

Ich trainiere gern in der Gruppe. Im Moment bin ich immer mittwochs 1,5 Stunden in einer Power-Gruppe bei Elena in Mayen. Diese ist super. Da einmal pro Woche sehr wenig ist, habe ich schon im Sommer einen Online-Kurs zum Handstand lernen bei Judith Sympatexter Peters mitgemacht, der mich zwar weniger zum Handstand gebracht hat, aber mehr zum Tun. Seitdem mache ich mehrmals pro Woche eine halbe Stunde Übungen zum Dehnen und Kräftigen. Das tut mir sehr gut. 

Anfang Oktober startet Nora Summer einen Kurs “Backtosixpack2020”. In der Gruppe gibt Anleitungen zu Übungen und eine Facebook-Gruppe zum Austausch. Sie fragen sich, was das mit meinem Business zu tun hat? Ganz einfach, wenn ich mich in meinem Körper wohlfühle, denke ich positiv und erreiche im Business viel einfacher meine Ziele. 

Webseite – immer wieder neue Ideen

Auch, wenn die Webseite steht, ich versuche diese immer auf dem neusten Stand zu halten und vor allem auch neue Bilder hochzuladen. Gerade habe ich meine Angebote eingestellt, morgen ist es ein neuer FunFact oder ähnliches. Man bleibt niemals stehen. Und dass sich das Bearbeiten auszahlt, bestätigen mir meine Kunden. Denn jeder zweite Kunde findet mich über Google. Oft bekomme ich die Aussage, dass sie nach dem Öffnen der Webseite, unbedingt weiterlesen möchten und nicht nur nach den gewünschten Informationen gesucht wird. Witzig finde ich das. Und das habe ich vor allem einer Frau zu verdanken, Judith Sympatexter Peters. DANKESCHÖN. Durch sie bin ich ins Tun gekommen! 

Außerdem habe ich in den letzten drei Monaten viel zu wenig gebloggt. Das soll sich wieder ändern. 

Weihnachtskarten und Weihnachtsgeschenke für meine Kunden zum Jahresende

Ich weiß, dass Weihnachtsgeschenke gut überlegt sein sollten und deshalb habe ich in diesem Jahr nicht nur mit den Überlegungen begonnen, sondern schon die ersten Geschenke für meine Kunden erstellt und bestellt. Ich bin gespannt, was sie dieses Jahr von ihren Geschenken halten. Mit ganz viel Liebe wurden sie persönlich von mir gestaltet. 

Natürlich ist das erst der Anfang. Es gibt verschiedene Geschenke für verschiedene Kunden. Ich überlege mir in diesem Jahr für jeden etwas Besonderes. Natürlich dürfen dabei die Businesspartner nicht fehlen. 

Das Einzige, was mir noch Kopfzerbrechen bereitet, sind die Weihnachtskarten … Ich möchte diese auch persönlich gestalten mit einer persönlichen Note. Und dafür habe ich bisher noch keine Idee (wie in jedem Jahr). Haben Sie eine Idee für mich? Welche Art von Weihnachtskarten landen bei Ihnen nicht im Papierkorb? Ich würde mich riesig über ein Feedback freuen, gerne hier in den Kommentaren.

Und das Beste kommt zum Schluss …

Ein berühmter Boudoir Fotograf aus den USA suchte Fotografen, um seine neue Marketingstrategie zu testen. Das sah ich in seiner Instagram-Story. Ich dachte mir, Mitmachen schadet nichts und füllte seinen Fragebogen aus. Letztes Wochenende rief er mich an und fragte mich, ob ich immer noch dabei sein möchte. Ich muss dazu sagen, er sucht nur eine kleine Anzahl an Fotografen aus, die dafür ausgewählt werden. Und ich bin dabei. Ich bin so aufgeregt und freue mich ohne Ende! Das liegt daran, das die Boudoirfotografie mein Herzblut ist und ich jede Frau mit wunderschönen sinnlichen Bildern zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen möchte. Mehr dazu, wenn es spruchreif ist. Drücken Sie mir die Daumen!

Herbstspaziergang

Haben Sie auch bemerkt, dass das Jahr 2020 schon fast wieder vorbei ist? Was haben Sie sich zum Jahresende vorgenommen? Vielleicht möchten auch Sie Ihre Webseite mit neuen persönlichen Fotos verschönern? Personal Branding Fotografie hilft Ihnen dabei, die passenden Fotos für Ihre Business Webseite und Social Media zu erstellen. Vielleicht nehmen Sie eines meiner besonderen Angebote in Anspruch? 

Kommentieren Sie gern im Anschluss. 

Happy Fall! 

Eine spontane Foto Tour – Schon im letzten Jahr hatte ich eine Reise nach Dallas gebucht, um vom 29.08. bis 04.09. an der Texas School of Photography an Workshops teilzunehmen. Auf diese Reise habe ich mich ganz besonders gefreut, da ich nach drei Jahren in Deutschland wieder einmal meine Fotografiefreunde und tolle Fotografen treffen wollte. Aufgrund Corona, wurden alle Workshops an der Texas School abgesagt. Ich konnte meine Anmeldung auf nächstes Jahr übertragen und bin sehr gespannt, ob ich wieder in die USA fliegen werde. 

Da ich diese Zeit mir schon das ganze Jahr freigehalten habe, habe ich kurzfristig entschieden, mal wieder in meine alte Heimat, nach Landsberg am Lech, zu fahren und meine Freunde zu besuchen. Als ich die Reise plante, kam mir die Idee, unterwegs Fotoshootings anzubieten, da ich des Öfteren gehört hatte, dass meinen Bekannten und Freunden der Weg nach Koblenz für ein Fotoshooting zu weit sei. Und so wurde diese Reise eine Foto Tour.

Foto Tour durch Bayern und Baden-Württemberg
Meine Foto Tour

27.08.2020 Nürnberg – Beginn meiner Foto Tour

Begonnen hat meine Foto Tour im schönen Nürnberg. Hier habe ich Freunde, die Mitten in der Stadt wohnen. Es war wunderbar. Meine Freundin, Manu, machte mit mir einen Stadtrundgang. Das Wetter war wunderbar und ich habe den Rundgang an der Pegnitz, die historischen Gebäude und grünen Parkanlagen sehr genossen. Am Abend besuchten wir ein tolles Restaurant und ich probierte Baggers mit original Nürnberger Würstchen. 

Auf diesem Foto sieht man die Aussicht vom Zimmer, wo ich übernachtet habe.

28.08. Weiterfahrt nach Landsberg am Lech – Der eigentliche Grund meiner Foto Tour

Wiedersehen in Landsberg während meiner Foto Tour
Ein Wiedersehen in Landsberg

In Landsberg erwartete mich Julia und ihre Familie in ihrem Zuhause, das sich genau in derselben Straße befindet, wo ich bis 2009 gewohnt habe. In Landsberg wurde unser Sohn 2003 geboren. Wir hatten bis 2005 dort eine schöne Wohnung mit Blick über die Waizinger Wiese. Jeden Tag bin ich damals mit dem Kindergarten durch die Stadt gelaufen und habe viel Eis gegessen und den Lech genossen. Als ich 2009 mit meinem Mann und Sohn in die USA gegangen bin, habe ich einen Teil meines Herzens dort hinterlassen. 

Foto Tour Landsberg
Bilder laden

Mit Julia und ihrer Familie hatte ich ein Fotoshooting an der Lechstaustufe geplant, denn Julia bekommt ihr drittes Kind und möchte diese besondere Zeit festgehalten haben. Wir kamen darauf, weil ich ihre zweite Schwangerschaft in den USA begleitet habe. 

Wir nahmen die zwei Kids und fuhren in die Stadt, Erinnerungen kamen auf als wir zum Lech kamen. Es war einfach wunderschön. Die Jungs hatten Spaß und warfen Steine ins Wasser. Das Wetter war schön und warm. Wir hatten eine tolle Zeit und es entstanden wunderschöne Fotos vom Babybauch. Danach gab es noch ein Eis für uns alle in meiner Lieblingseisdile und wir liefen noch durch das schöne Landsberg am Lech. Zurück zuhause bei Julia, gab es noch Familienfotos im Garten, bevor es zu regnen begann. Perfekt abgepasst. Beim Laden der Bilder halfen mir die beiden Jungs von Julia. 

Foto Tour nach Landsberg am Lech mit Schwangerschaftsshooting
Schwangerschaftsshooting in Landsberg am Lech

29.08. Personal Branding in Landsberg am Lech

Am 29.08. begann der Tag nach dem leckeren Frühstück bei Julia mit einem Personal Branding Fotoshooting mit Janina Reich in ihrem Yogastudio, YogaLoft Landsberg. Janina war in den USA meine Yogalehrerin und ich liebte ihre Yogastunden. Als sie hörte, dass ich nach Landsberg komme, buchte sie ihre Personal Branding Foto Session.

Das YogaLoft ist eine wunderbare Oase. Janina hat sich damit ihren Traum von dem eigenen Yogastudio erfüllt. Die Räumlichkeiten sind hell und sehr gemütlich eingerichtet und sehr schön renoviert worden. 

Wir begannen mit Portraits von Janina und Rosi, ihrer Yogahündin, und ich dokumentierte eine Yogastunde, bevor wir noch einmal Janina in verschiedenen Yogaposen festhielten. Wir verbrachten eine tolle Zeit und freuten uns über das Wiedersehen. Leider konnte ich bei keiner Yogastunde teilnehmen, da meine Zeit knapp war. 

Es regnete immer noch in Strömen, allerdings war nun kein Fotoshooting draußen mehr geplant. Mein nächstes Treffen fand in Starnberg statt. Hier traf ich meine ehemalige Kollegin, mit der ich in Gauting bei AOA zusammengearbeitet habe. Mit Frau Friedl war ich seit 2003 immer per Email in Kontakt, nachdem ich meinen Sohn bekam und nicht mehr ins Unternehmen zurückkehren konnte. Es war schön, bei Kaffee und Kuchen die Neuigkeiten persönlich auszutauschen. 

Zurück in Landsberg, traf ich die Gisela, meine enge Kollegin, mit der ich im Klinikum Landsberg bis 2009 zusammengearbeitet habe. Es war toll, sich mal wieder persönlich zu treffen. Bei einem Glas Wein tauschten wir unsere persönlichen Geschichten der letzten Jahre aus. Schön. 

Die Nacht verbrachte ich bei Christine, einer Freundin, deren Sohn damals mit Niklas zusammen Fußball gespielt hat. Auch mit ihr tauschte ich mich aus über die aktuelle Lage und vergangener Erlebnisse. 

30.08. Untermeitingen und Irsingen – ein weiterer Punkt auf meiner Foto Tour

Nach einem wunderbaren gesunden Frühstück bei Christine fuhr ich bei noch immer strömenden Regen zu Birte und ihren Mann in Untermeitingen, die ich in den USA kennengelernt hatte. Bei leckerem Apfelstrudel mit Eis und Vanillesoße sprachen wir über Erinnerungen in den USA und den aktuellen Geschehnissen. Es war so schön, sich wieder mal zu sehen.

Weiter ging es nach Irsingen zu Monika und ihrer Familie. Wahnsinn, in diesem kleinen Ort habe ich auch von 2005 bis 2008 mit meinem ersten Mann gelebt. Als wir damals nach Ieschinge (so sagt man dort zu Irsingen) zogen, das nur ca. 25 km entfernt ist von Landsberg, verstand ich den Dialekt dort nur sehr schwer. Es war ein riesiger Unterschied zu Landsberg. Witzig. Monika war meine Übersetzerin am Frauenstammtisch. Ihre jüngste Tochter ging damals mit Niklas in den Kindergarten. 

In Irsingen machten wir einen Spaziergang durch den Ort und über die Felder, denn es war endlich mal trocken. Es war schön, die Erinnerungen dort wieder aufleben zu lassen. Bei der Familie saßen wir noch lange zusammen, aßen lecker, denn Monika ist die beste Köchin und Bäckerin, die ich kenne, und tauschten aktuelles aus. Die Mädels sind jetzt groß und berichteten von ihren Schul- bzw. Studienerlebnissen. Ich bewunderte Monika ihre tollen Bilder, sie malt auf Leinwand wunderschöne Bilder. 

Foto Tour über Irsingen
Besuch in Irsingen

31.08. Von Ieschinge über das schöne Allgäu nach Kempten und Esslingen

Am nächsten Morgen verköstigten mich die Mädels mit einem schönen Frühstück. Danach ging es weiter nach Kempten im Allgäu. Ich fuhr über Kaufbeuren nach Kempten und genoss das Allgäu in vollen Zügen. Jetzt kam richtig Heimweh auf und ich wünschte mir von Herzen, einmal wieder dorthin zurückkehren zu können, aber dann gemeinsam mit meinem Mann. Denn mit ihm habe ich dort die schönste Zeit verbracht, bevor wir in die USA gezogen sind. 

Ein Treffen mit Katrin in Kempten

Foto Tour Zwischenstop Kempten
Zwischenstop in Kempten

In Kempten traf ich Katrin zum Mittagessen im Hotel Bayerischer Hof. Kathrin lernte ich kennen, als ich nach meiner Mutterpause wieder Arbeit suchte. Sie ist dreifache Mutter, ihre Kinder sind mittlerweile groß und sie genießt das Leben in vollen Zügen. 

Wir hatten bei unserem Mittagessen sehr viel zu erzählen und kamen von einem Thema zum anderen. Es war so schön über „alte Zeiten“ und aktuelle Dinge zu reden. Das bayerische Essen genossen wir sehr und tranken dazu alkoholfreies Radler. Ich brachte sie zu ihrer Arbeit zurück und genoss die Iller.

Ein Besuch in Esslingen bei der Verwandtschaft

Da ich mit Judith einen Termin für den 01.09., bzw. bei Regen für den 02.09. in Haigerloch ausgemacht hatte, fuhr ich von Kempten aus nach Esslingen, meine Tante und Onkel besuchen. Ich kam am Nachmittag dort an und sie freute sich sehr, mich wiederzusehen. Da sie selbst nicht mehr reisen können, war die Freude umso größer, dass ich sie besuchte. 

Da das Wetter sehr regnerisch war, verschoben wir die Personal Branding und die Familien Foto Session auf Mittwoch, den 02.09.2020 in Haigerloch. So freuten sich meine Tante und mein Onkel, dass ich eine Nacht länger bei ihnen verbracht habe. Ich genoss den zusätzlichen Tag dort sehr und ruhte mich gut aus, denn nach den vielen Besuchen, Treffen und verschiedenen Betten wurde ich nun doch schon etwas müde. 

Panorama auf Esslingen am Neckar
Sicht auf Esslingen am Neckar

02.09. Haigerloch – Ein Highlight auf meiner Foto Tour

Es war sehr neblig am Mittwoch, 02.09. in Esslingen, aber der Tag versprach schön zu werden. Ich verabschiedete mich um 08:45 Uhr bei meiner Verwandtschaft und fuhr nach Haigerloch, wo mich Lazlo und Judith schon erwarteten. Sie haben sich erst im letzten Jahr ein Haus gekauft und stecken Mitten in den Renovierungsarbeiten. Judith “Sympatexter” Peters führt einen Online-Business als Trainerin für Webseitentexte, Blogartikel und für die Claim- und Newsletterentwicklung, Lazlo, ihr Mann, unterstützt sie in ihrem Business. Da Judith jahrelang als Dozentin gearbeitet hat, ist sie sehr strukturiert in ihrer Arbeit, bereitet sich sehr gut auf ihre Workshops vor und bietet begleitend sehr gute Unterlagen, die man für die Erarbeitung der Texte benötigt.

So lernte ich Judith kennen

Im September 2018 war ich auf der Suche nach einem Claim für meine Webseite und lernte Judith online kennen und buchte bei ihr meinen ersten Workshop bei ihr. Seitdem bin ich mit Unterbrechungen immer wieder dabei. Jedesmal, wenn ich aufhöre mit einem Workshop, habe ich Sehnsucht nach dem nächsten. Ich habe soviel von ihr gelernt und bin sehr dankbar dafür. Sie ist sehr fair und läßt einen nicht im Regen stehen. Es gibt viele Online-Workshops in jede Richtung, aber Judith von Sympatexter.com kann ich jedem absolut empfehlen, wenn es um Bloggen und Webseitentexte geht. Sie ist sehr persönlich und hängt nicht irgendwo online, wo man sie nicht erreicht.

Auf alle Fälle hat Judith mich und meine Arbeit eine zeitlang beobachtet und buchte eine Personal Branding und Familien Foto Session während meiner Tour durch Bayern und Baden Württemberg. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich diese Fotos erstellen durfte.

Personal Branding Fotos mit Judith

Die Foto Session im Haus sollte ihren Online-Business dokumentieren. Deshalb haben wir inmitten von Renovierungen verschiedene Situationen nachgestellt, und das ist uns ziemlich gut gelungen. Wir machten eine kurze Mittagspause und dann kamen auch schon die Kids von der Ferienbetreuung nach Hause, alle drei noch ziemlich klein. Für die Kinder ist dieser Online-Business sehr praktisch, denn es ist immer jemand zuhause. Sobald alle startklar waren, gingen wir in das schöne Städtchen, bergab und bergauf, Treppen, steile Wege … Überall haben wir Aufnahmen von der Familie gemacht und ab und zu ist auch in der Stadt ein Foto von Judith entstanden. Irgendwann war es den Kindern zu langweilig und zu schwierig, diese Wege hoch und runter zu gehen und wir kehrten wieder zurück und machten noch ein paar Handstand-Fotos von Judith, denn sie hat über vier Wochen einen kostenlosen Workshop über Handstand und Business gegeben.

Die Foto Tour nimmt ein Ende, aber das Reisen nicht!

Es war eine ziemlich spontane Aktion, diese Foto Tour durch Bayern und Baden-Württemberg zu machen. Es hat mich gereizt zu sehen, ob mein Angebot angenommen wird und meine Freunde wieder zu treffen. Ich habe mich frei gefühlt und stark, denn ich habe das alles ohne Hilfe geschafft. Zuvor war ich immer etwas ängstlich, wenn ich an eine längere Autofahrt dachte, doch gerade diese Fahrt hat mich gestärkt in meinem Denken und Handeln. Ich habe das auf die Beine gestellt, niemand anders.

Und das war sicher nicht meine letzte Tour. Wohin die Reise geht, muss ich noch herausfinden, aber sie geht weiter. Ich freu mich sehr darauf.

Möchten SIE, dass ich SIE besuche?

Graduation NMSUA

Wow, am 13.05.2013 graduierte ich als Fotografin von der NMSU-A und gründete am 10.05.2013 Karina Schuh Photography. Heute feiere ich mein siebenjähriges Firmenjubiläum. Ich eröffnete mein Fotostudio direkt nach meinem Abschluss an der Universität, denn während meines 3-jährigen Studiums lernte ich die verschiedensten Arten an Portrait Fotografie im Studio und im Freien sowie den dazugehörigen Umgang mit Licht. Ich hatte meine Leidenschaft gefunden. Die Fotografie ließ mich nicht mehr los und ich wollte weiter machen. So eröffnete ich mein Fotostudio.

Meine erste Kundin und ein Besuch im Krankenhaus

Wissen Sie was meine erste Foto Session nach der Gründung war? Es war eine Boudoir Foto Session mit Susi! Susi war, genau wie ich als Ehefrau eines Soldaten der Deutschen Bundeswehr in Alamogordo. Sie ist Fitnesstrainerin. Wir waren eine kleine deutsche Community. 

Die Planung

Vorab besprachen wir die Details zum Fotoshooting und suchten als Location einen kleinen Wasserfall aus, ja, diesen gibt es dort auf dem Weg nach Cloudcroft in die Berge. Alamogordo liegt in der Wüste. Wir hatten Im Mai schon heiße Temperaturen, jedoch fühlte sich das nicht sehr warm an, weil die Luft in NM sehr trocken ist. 

Das Shooting

Boudoir Fotografie
Boudoir am Wasserfall

Vom Parkplatz aus mussten wir an den Felsen entlang einen kleinen Pfad hinunter zum Wasserfall klettern. Das kühle Wasser, das vom Wasserfall her zu spüren war, erfrischte uns. Dort angekommen, besprachen wir die Vorgehensweise und ich begann am Ufer des Wasserfalls an Susi zu fotografieren. Als wir die verschiedenen Locations rings um das Wasser genutzt hatten, konnte ich sie nicht davon abbringen, in das kalte Wasser zu gehen.  

Mir war bewußt wie kalt es im Wasser war und deshalb wollte ich sie nicht länger als notwendig im Wasser lassen und beeilte mich, die Aufnahmen zu machen, die ich mir vorstellte. Ich hatte mir gerade ein neues Objektiv gekauft, ein 85 mm ohne Zoom. Dieses nutzte ich für die Aufnahmen. 

Ein Ende mit Schrecken

Ich saß auf einem Felsen und da ich nicht zoomen konnte, musste ich etwas nach hinten rücken, um meinen Wunsch-Bildausschnitt zu bekommen. Noch zwei – drei Zentimeter nach hinten … 

Plötzlich war der Felsen zu Ende und ich stürzte ca. zwei Meter nach unten zwischen die Felsen. Dabei fiel mir meine Kamera an den Kopf, die ich versuchte einzufangen, ich verdrehte mich so, dass ich die Kamera rettete und krachte zu Boden. Da lag ich, verdreht und konnte mich kaum bewegen. Susi sprang aus dem Wasser, sie war nackt, und half mir wieder auf die Beine. Wir packten schnell unsere Sachen, sie musste mich stützen, um zum Auto zu gelangen. 

So landete ich an meinem ersten richtigen Fotoshooting nach meiner Gründung im Krankenhaus. Zum Glück war nichts gebrochen. Aber ich hatte ordentliche Prellungen und Zerrungen.

Von Anfang an meiner Selbständigkeit als Fotograf zog ich Frauen magisch an

Schon bei diesem ersten Boudoir Fotoshooting fühlte ich mich außerordentlich wohl. Auch wenn Susi eine gute Figur vor der Kamera macht, so war das Posen und die Lichtsetzung die Herausforderung bei der grellen Sonne, die mich begeisterte. Natürlich fand das Shooting in der Natur statt, trotzdem muss gerade die Technik des Lichtes stimmen. 

Die Leidenschaft der Fotografie nahm ihren Lauf

Während meiner Zeit als Fotografin in Alamogordo fotografierte ich viele Familien, aber ich machte auch sehr viele Bewerbungsfotos, damals noch in meiner Garage. Zu mir kamen die Damen und Herren, die zurück nach Deutschland versetzt wurden und sich hier um einen neuen Job kümmern mussten. Aber auch Firmen vor Ort fotografierte ich damals schon. 

Ich dachte immer, dass ich Familienfotografin sei, denn ich begleitete viele Familien, jedoch machten mir Fotoshootings mit Frauen besonders viel Spaß. So fotografierte ich Frauen während der Schwangerschaft und sogar während der Geburt. Es war einfach wunderschön zu sehen wie der Körper einer Frau sich veränderte. 

Familienfotos in Koblenz
Familienfotos

Ich fotografierte in meinem Haus, in der Garage, die ich als Studio nutzte und in der freien Natur. Mein Lieblings-Fotostudio war der White Sands National Park, eine der größten Gips Dünen der Welt, der gerade 20 Minuten entfernt von uns war. Für die Boudoir Fotografie in White Sands musste ich sichergehen, dass ich mich mit meinen Kundinnen weit weg von Touristen befand, denn in den USA ist es verboten, sich freizügig in der Öffentlichkeit zu zeigen. 

Mein Lieblings Foto Studio – White Sands National Park

Neben Familien, nutzte ich White Sands auch für Boudoir Fotos. 

Ich erinnere mich noch genau, als ob es gestern war, an das Fotoshooting mit Mary. Mary ist Amerikanerin. Ich hatte sie im Büro unserer Versicherungsagentur kennengelernt. Sie hatte sich gerade nackt ausgezogen und lag im weißen Sand als plötzlich zwei Reiter auf ihren Pferden in unsere Richtung kamen.

Zum Glück sieht man nicht immer hinter jede Düne. Mary zog sich schnell etwas über. Die Reiterinnen kamen tatsächlich zu uns. Sie fragten mich, ob ich von ihnen Fotos machen könnte. Es war schon etwas Besonderes, hoch zu Pferd in White Sands, für uns hat das gerade nicht gepasst. Als sie wieder weg waren, genossen wir noch einen schönen Sonnenuntergang und machten tollen Fotos. 

Austausch mit professionellen Fotografen

Photo Convention Imaging USA
Imaging USA – hier mit Linda von Justus Photography

Da ich immer selbständig arbeitete, suchte ich Kontakt zu anderen Fotografen, mit denen ich mich austauschen konnte. Zum Einen war da Tina – Tina Beltran Photography, meine beste Freundin, die ich an der Uni kennen gelernt hatte. Zum Anderen erfuhr ich von der Imaging USA, der Foto Convention, wo sich professionelle Fotografen treffen, um von den Meistern der Fotokunst zu lernen. 2015 fuhr ich das erste Mal zur Imaging USA. Dort lernte ich neben vielen anderen professionellen Fotografen, Steve und Jacqueline kennen. Steve wurde ein Jahr später mein Mentor. Bis heute bin ich mit vielen dieser Fotografen noch in Kontakt. 

Steve war es auch, der mich überredete, das CPP Certificate of Professional Photographers of America zu machen. Im Juni 2017, einen Monat vor der Rückkehr nach Deutschland schaffte ich die Theorieprüfung mit 100 Fragen rund um die Fotografie. Ich war überglücklich und konnte es kaum fassen. Später (im März 2018)  in Deutschland bestand ich auch die praktische Prüfung, zu der ich nach Vorgaben 15 verschiedene Fotos machen und einreichen musste. 

CPP - Professional Photographers of America

Bis wir 2017 zurück nach Deutschland zogen, hatte ich mir ein gut laufendes Fotostudio aufgebaut. 

Mein fotografischer Stil – The American Way of Bildsprache (mein Claim)

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich meinen Stil in der Fotografie entwickelt und gefestigt. Die amerikanische Portrait Fotografie hat mich geprägt. Am Anfang meiner fotografischen Laufbahn fotografierte ich so wie ich es an der Uni gelernt hatte. Durch den Kontakt und den Austausch mit anderen amerikanischen Fotografen lernte ich meine Fotos besser zu kritisieren und dadurch zu verbessern. Das I-Tüpfelchen, das meinen fotografischen Stil prägte, war die praktische Prüfung mit den strengen Vorgaben in der Portrait Fotografie von Professional Photographers of America Anfang 2018. Lesen Sie hierzu meinen Artikel über die Claimentwicklung.

Die Marke Karina Schuh Photography

In Deutschland angekommen, musste ich mich komplett neu orientieren.Mein Mann als Soldat bei der Bundeswehr wurde nach Büchel in die Eifel versetzt. Das hieß, wir ziehen dorthin, in eine uns völlig neue Gegend. Ein Neubeginn war das nicht nur für mein Business, sondern auch für jeden von uns dreien, denn wir hatten hier weder Freunde noch Familie, noch kannten wir die Gegend. Trotzdem kauften wir ein Haus und. am 18.08.2018 eröffnete ich mein Fotostudio in Polch-Kaan. 

Bis ich wußte, in welche Richtung der Fotografie ich in Deutschland gehen wollte, vergingen nochmal 1,5 Jahre. Das lag nicht nur an den großen Unterschieden und Fotografie Bedürfnissen, sondern vor allem auch an anderen Fotografen, die ich nach und nach in Deutschland traf. Mir war bis dahin nicht bewusst, dass meine Fotografie “anders” ist. Klar, ich mein Stil war in Amerika geprägt wurden. Ich versuchte, mich anzupassen und nahm an verschiedenen Workshops teil, die mir immer wieder zeigten, dass ich sehr gut ausgebildet war, jedoch ich auf viele Dinge anderen Wert legte.  

Erst nach vielen Monaten in Deutschland in denen ich mich anpassen wollte, bemerkte ich, dass meinen Fotografie etwas Besonderes ist, weil ich die fachliche Ausbildung in den USA genießen durfte. Seit diesem Zeitpunkt macht es mir nichts mehr aus, wenn mich jemand darauf hinweist, dass das Foto sehr amerikanisch aussieht. Das ist jetzt mein STIL, der die Marke Karina Schuh Photography prägt. 

Der Entschluss zur Spezialisierung

2019 entschloss ich mich dazu, nur noch die Art an Fotografie anzubieten, die ich auch wirklich liebe, und das war Business und Boudoir. Allerdings musste ich einen Weg finden, dies zu trennen. Und so entstand Business und Personal Branding Fotografie auf der Webseite von Karina Schuh Photography und Boudoir by Karina als neue Webseite. Ich wollte diese verschiedenen Arten von Fotografie trennen, weil sie nicht immer denselben Wunschkunden ansprechen. 

Karina Schuh Photography spricht Selbständige und Unternehmer*innen an, die ihre Webseite aktualisieren und mit diesen Fotos persönlich ihre Marke repräsentieren möchten. Dazu gehören Fotos im Lifestyle vor Ort während der Arbeit, Produkte und auch Business Portraits. 

Teil der Marke “Karina Schuh Photography” ist die Marke “Boudoir bei Karina”, die eigenständig läuft. Boudoir by Karina spricht vor allem Frauen an, die mit wunderschönen sinnlichen Bildern ihre Weiblichkeit wieder entdecken und ihr Selbstwertgefühl stärken möchten. Deshalb auch der Claim hierfür: “Frauen, die sich was trauen”. Es gibt auch einen Artikel wie dieser Claim entstanden ist. 

Keine Feier zum Firmenjubiläum

Nach ca. 2,5 Jahren als Fotografin in Deutschland gehe ich meinen eigenen Weg. Ich schauen nicht darauf, was und wie andere Fotografen arbeiten. Ich bilde mich auch hier immer weiter. Allerdings kenne ich den amerikanischen Fotografie Markt nur zu gut und nutze auch weiterhin Angebote für Weiterbildungen, Workshops und Messen. Durch die Corona-Krise wurde mein Workshop an der Texas School of Photography von Ende April auf Ende August verschoben. Ich wünsche mir, dass bis dahin die Einschränkungen soweit aufgehoben sind, dass dieser einwöchige Workshop mit Jen Rozenbaum stattfindet. 

Eine Feier zum 7-jährigen Firmenjubiläum setze ich aus. Aber es gibt in diesem Jahr noch einige Möglichkeiten, mich und meine Fotografie in kleinen Runden, z. B. bei einer Glamour Party oder einem Stammtisch kennenzulernen. Ich freue mich darauf, Sie bald kennenzulernen.

Haben auch Sie Ängste vor Live Videos? Ich bin mir ziemlich sicher, dass Live Videos viel mehr Menschen erreichen und ich dadurch ganz anders wahrgenommen werde, als mit Fotos. Aus diesem Grund folge ich seit einiger Zeit einer Facebookgruppe von Andrea Ballschuh, die dort wertvolle Tipps für Live Videos gibt. Sie ist eine bekannte TV-Moderatorin und hat dadurch viel Erfahrung vor der Kamera. Andrea teilt mit uns Tipps über Belichtung, Hintergrund, Equipment, etc. Letzte Woche rief sie zu der 4-Tages-Challenge “Boost your Business” auf und ich habe mich dazu angemeldet.

Die Überwindung, Live-Videos zu machen

Ich muss dazu sagen, dass ich mich in Videos vor der Kamera nicht wohlfühlen. Seit einigen Monaten schon probiere ich immer und immer wieder, live zu gehen und mich zu zeigen, um meine Kunden zu erreichen. Jedes Mal, wenn ich ein Live aufnehmen möchte, stört mich irgendwas, ob es der Hintergrund ist, Reflektieren in der Brille oder das Licht, was ziehe ich an oder sehe ich gut genug aus … Und diese Dinge verunsichern mich. Wahrscheinlich kommt das von meinem fotografischen Hintergrund. Es muss alles zusammenpassen. Außerdem bin ich jedesmal super aufgeregt, wenn ich schon daran denke, live zu gehen. Ich weiß, dass es nicht nur mir so geht. Trotzdem, ich möchte gerne lernen wie ich meine Angst überwinden kann.

Begonnen beim Setup, über Farben, Beleuchtung und Aussehen bis hin zum Text, irgendwo finde ich immer etwas, was mich stört.

Warum ich bei dieser Videochallenge teilnehme

Ich möchte lernen, professionelle, authentische Live Videos zu erstellen, bei denen das Setup steht und meine Aussage hinzu kommt. Das Ringsherum ist für mich sehr wichtig. Aus diesem Grund habe ich mich dafür entschieden, bei der Challenge mitzumachen.

Die Digitalisierung ist heutzutage sehr wichtig. Viele Menschen sind auf Social Media und im Internet unterwegs, um für sich die besten Produkte und Dienstleister zu finden. Auch für eine Fotografin wie mich ist es unheimlich wichtig, persönlich wahrgenommen zu werden, denn potentielle Kunden lernen so die Person, die zur Foto Session hinter der Kamera steht, von einer ganz anderen, ganz persönlichen Seite kennen. Die Persönlichkeit ist sehr wichtig, um Vertrauen aufzubauen. Aus diesem Grund möchte ich es lernen, wie ich authentisch und professionell in Videos wirke.

Für die Challenge erhalten wir täglich eine Email von Andrea mit der Tagesaufgabe. Hier bekommen wir am ersten Tag auch den Link zur Facebookgruppe für diese Challenge. Es gibt 425 Mitglieder in der Gruppe. Es ist empfohlen, die Videos, die wir machen, hier in der Gruppe hochzuladen, damit man Feedback erhält und sich verbessern kann. Diese Gelegenheit nutze ich dann auch für mich. Jeden Abend beantwortete Andrea Fragen rund um die Challenge.

Tag 1 – Mein Angebot

Aufgenommen sollte das Video im Querformat werden. Wir sollten auf den Hintergrund achten. OK. Ich bin schon ganz aufgeregt. Naja, wenigstens muss ich dafür nicht Live gehen. Ich schreibe mir ein paar Notizen auf, danach suche ich einen passenden Hintergrund. OK, mein Thema sind Frauen, deshalb wähle ich ein Foto mit einer schönen Frau als Hintergrund. Auf gehts. Ich brauchte mehrere Anläufe bis ich einigermaßen zufrieden mit dem Ergebnis war. Ich glaube man ist nie ganz zufrieden. Aber der Text sollte wenigstens passen. Nach mehreren Versuchen habe ich mein Video fertig. Ich habe es am 1. Tag sehr allgemein gehalten.

Tag 1 der Videochallange

Ich erhielt ganz viele nette Kommentare und war sehr zufrieden. Allerdings wurde ich etwas verunsichert, als mir mehrere Teilnehmer mitteilten, dass sie doch lieber einen fotografischen Hintergrund sehen möchte, eine Kamera oder mein Studio. Ich nahm es zur Kenntnis, um mein Video für Tag 2 besser zu machen.

Tag 2 – Wie helfe ich meinen Kunden?

Am Tag 2 der Videochallange habe ich mir mehr Gedanken zum Hintergrund und zum Licht gemacht. Ich begann in meinem Boudoir Schlafzimmer mit einem Boudoir Foto hinter mir. Den Text habe ich vorab zusammen gestellt und mir Notizen gemacht. Ja, heute dachte ich, wenn ich schon diese Challenge mitmache, nutze ich die Gelegenheit, um Feedback zur Boudoir Fotografie zu erhalten. Deshalb entwickelte ich meinen Text in diese Richtung. Unzählige Male habe ich die Videos wieder gelöscht. Nachdem ich dann auch noch bemerkt hatte, dass ich mit natürlichem Licht nicht richtig beleuchtet war, wechselte ich ins Studio. Ich wollte nicht wieder dasselbe Bild vom Vortag im Hintergrund haben. So stellte ich mich ins Studio und nahm dieses als Hintergrund. Ich habe versucht, das Licht so gut es geht einzustellen, aber gefallen hat es mir immer noch nicht. Den Text kannte ich jetzt fast auswendig, was hier auch nicht so passend ist.

Der Ton war heute sehr schlecht, mit viel Rauschen. Und wie erwartet habe ich Kommentare zu meinem Hintergrund erhalten. Da ich vom Inhalt jetzt genau die Boudoir Fotografie gewählt hatte, fehlte jetzt der Bezug dazu. Auf ein nächstes …

Tag 3 – Das Warum

In diesem Video habe ich mir bezüglich des Lichts und des Hintergrunds richtig Gedanken gemacht. Ich wollte die richtige Message rüberbringen und aus meinen Fehlern lernen. Ich ordnete Fotos im Hintergrund an, stellte das Licht entsprechend ein und überlegte mir meinen Text. Nach ein paar kurzen Aufnahmen, schaffte ich es, das Video aufzunehmen, mit dem ich zufrieden war.

Tag 3 der Videochallange

Tag 3 war bisher mein bester. Ich war ganz gut vorbereitet, nur das Licht gefiel mir noch nicht 100 %ig. Das sollte sich noch ändern. Nur eine Bemerkung zur Verbesserung bekam ich auf dieses Video – ich solle mehr Farbe verwenden.

Tag 4 – Fasse Tag 1 – 3 in einem Live Video in der Gruppe zusammen – Boost your Business

Jetzt wurde es ernst. Ich sollte live das erzählen, was ich in den ersten drei Videos nur mit vielen Wiederholungen geschafft habe. Bevor ich dieses Video in Angriff nahm, wollte ich nochmal das Licht ändern. Ich fand noch ein LED-Dauerlicht und montierte es. Den Hinterrund hab ich ähnlich wie am Vortag übernommen. Jetzt passte es. Ich setzte an und wollte Live gehen, es war alles vorbereitet, dann sagte mir Facebook, ich müsse das Handy drehen. Jetzt war ich total verunsichert. Ich hatte schon einmal ein Live gemacht, das dann auf der Seite lag … Und jetzt? Schnell wieder gelöscht. Nächster Versuch. Ich drehte mein Handy auf Hochformat und passte den Hintergrund nochmals an. Oh, ich fühlte mich jetzt echt verunsichert, da wir die ersten drei Tage extra im Querformat filmen sollten. Trotzdem überwand ich mich und drückte auf “Start”.

Während der Aufnahme fühlte ich mich dann sogar wohl, jedoch merkte ich schnell, dass ich mit dem Text etwas durcheinander kam. Anscheinend ist das niemandem, nur mir, aufgefallen, denn ich habe sehr gutes Feedback von den anderen Mitgliedern erhalten. Ich fühle mich sicherer als am Tag 1.

Die Mitglieder der Gruppen waren einfach super. Wir haben uns gegenseitig motiviert und kommentiert, so dass wir für den nächsten Tag immer wussten, was wir beachten sollen.

Nachdem ich mein Live-Video in der Gruppe geteilt hatte, sah ich, dass Andrea Ballschuh live war und über ihre Eindrücke der Challenge redete. Ich hörte ihr fasziniert zu und konnte es kaum glauben, wie sie zu uns sprach. Da waren so viele Glücksgefühle dabei und Dank an jeden einzelnen von uns. Sie war total begeistert, was sich aus dieser Challenge entwickelt hat und wie auch wir uns entwickelt haben. Andrea redete über einzelne Personen und sie redete darüber, dass wir weitermachen sollen und sie gab uns soviel Mut. Die letzten Minuten hielt sie plötzlich inne und versuchte, ihre Worte wiederzufinden, denn sie war so emotional, dass ihr die Tränen in die Augen stiegen und sie nicht weiterreden konnte. Sie war von all dem, was hier passiert war, so überwältigt, dass sie noch eine ganze Weile gebraucht hat bis sie sich wieder sammelte.

Danke, liebe Andrea, Du hast uns gezeigt, das Emotionen die wahre Botschaft nach außen bringen. Du bist einfach wunderbar. Danke, dass ich bei dieser Challenge mitmachen durfte, dass Du das für uns gemacht hast. Diese vier Tage haben mir soviel gebracht. Vor der Challenge habe ich einfach irgendwie meine Videos aufgenommen. Jetzt achte ich auf alle Komponenten und sicher gewöhne ich mich nach und nach daran.

Und wenn Sie mehr über mich erfahren möchten, können Sie sich gern für meinen Newsletter anmelden, in dem ich persönliche Stories schreibe oder Angebote rund um meine Fotografie schicke.