Was ist der Unterschied zwischen Fotobearbeitung und Fotoretusche?

Fotobearbeitung und Fotoretusche unterscheiden sich in der Bedeutung der Begriffe deutlich voneinander. Dies kann insbesondere zwischen Fotografen und ihren Auftraggebern zu Missverständnissen führen, es sei denn, der Auftragsumfang und die endgültigen Bilder wurden klar und explizit erklärt.

Fotobearbeitung oder auch Bildoptimierung

Die Fotobearbeitung ist oft ein Vorgang, der für jedes Foto von wenigen Sekunden bis zu einigen Minuten reicht. Dieser Bereich hängt ausschließlich vom gewünschten Aussehen des endgültigen Bildes ab. Jeder Fotograf entwickelt hier seinen eigenen Stil, wenn es um die Anpassungen, wie Beleuchtung/Belichtung, Farbtemperatur und Zuschnitt geht. Die Bildbearbeitung ist neben dem eigentlichen Fotografieren der Großteil der Arbeit. Der Fotograf sieht Hunderte von Fotos durch und optimiert diese, passt sie entsprechend an.

Im Studio kann ich mir das Licht so einstellen, dass ich in Lightroom kaum noch etwas einstellen oder optimieren muss.

Portrait in Lightroom importiert

Portrait in Lightroom importiert

Die Anzahl der zu bearbeitenden Fotos hängt davon ab, wieviele Fotos der Fotograf dem Kunden zur Ansicht bereit stellt. In der Regel sortiert der Fotograf die zu bearbeitenden Fotos vorab. Dies ist Teil des Fotoservices, damit Kunden keine Zeit damit verschwenden müssen, unerwünschte Fotos zu durchsuchen. Dieser Service hilft ihnen, die guten Sachen sofort zu bekommen.

Wenn ich fotografiere, sehen sich oft Fotos sehr ähnlich. Als Fotograf ist es meine Aufgabe, die schönsten Bilder herauszufiltern und diese zur Ansicht bereitzustellen. Hierzu verwende ich Adobe Photoshop Lightroom. Mit diesem Programm kann ich schnell von Foto zu Foto navigieren, sortieren und bearbeiten sowie die Größe der Datei ändern.

Fotoretusche

Die Fotoretusche beginnt, wenn die Fotobearbeitung nicht ausreicht. Vor allem retuschiert man die endgültigen Portraits. Als Faustregel für die Retusche gilt, unansehnliche Elemente im Bild zu entfernen und möglicherweise die Gesamtqualität des Bildes zu verbessern.

Dazu gehören in der Portrait Fotografie Hautunreinheiten, glatte Haut, Zähne aufzuhellen sowie Augen schärfen. Hier berücksichtigt man die Breite des Gesichts, die Augen, die Haarfarbe, den Körper sowie den Hintergrund.

Portrait in Photoshop bearbeitet

Portrait in Photoshop bearbeitet

Ein Foto sollte immer dem Zweck entsprechend retuschiert werden. Das heißt, es gibt Unterschiede zwischen verschiedenen Retuschearten, wie bei Familienfotos, Potraits oder Beauty Fotos.

Für mich als Fotografin ist eine Retusche extrem wichtig. Ich retuschiere die Fotos so, dass sie professionell und natürlich aussehen, ohne zu übertreiben, gehe aber auch auf Kundenwünsche ein. Muttermale retuschiere ich nicht, außer es ist gewünscht.

Für die Fotoretusche nutze ich das Programm Adobe Photoshop. Ich kann hier sehr präzise retuschieren. Das funktioniert in Adobe Photoshop Lightroom nur bedingt.

Zusammenfassend lässt sich die Frage zur Fotobearbeitung vs. Fotoretusche damit beantworten, dass Fotobearbeitung eine Optimierung der aufgenommenen Fotos ist und die Fotoretusche fester Bestandteil der Nachbearbeitung in der Fotografie ist. Das Retuschieren von Fotos erfordert viel Übung, Zeit und Mühe. Ein Fotograf verwendet in den seltensten Fällen Filter zum Retuschieren, da er seinen eigenen Stil entwickelt hat.

 

Monatsrückblick Mai 2020 – ein nicht ganz „normaler“ Monat

Eigentlich ist im Mai 2020 nicht viel passiert. Er lief einfach so dahin … Ausgangseinschränkungen, Abstandhalten, kein Netzwerken … aber es gab die ersten Lockerungen in der Corona Krise. 

Wie hat der Monat Mai 2020 mich und meinem Business weitergebracht? 

Bis die Geschäfte, Restaurants und Hotels öffnen konnten, habe ich in Polch und Umgebung lokale Selbständige und Unternehmer fotografiert, um ihnen mit ihrem Marketing zu helfen und mich als Fotografin vorzustellen. Mein Projekt „CORONTÄNE“ ist gut angenommen worden. Ich habe einige Unternehmer an ihren Arbeitsplätzen fotografiert und dabei kennengelernt. So konnte ich neue Kontakte knüpfen und das Feedback war Klasse! Ich hatte dabei viel Spaß und lernte ganz tolle Menschen kennen.

Die Personal Branding Session mit Stefanie in Bacharach möchte ich hier auch noch einmal erwähnen, da diese besonders war. Darüber können Sie in meinem separaten Artikel lesen. 

Ein Paella Abend im Hotel Garni am Schloss in Kottenheim

Diesen schönen Abend im Hotel dokumentierte ich und durfte selber die fantastische Paella und das Grill-Gemüse probieren, das der Hotelbesitzer, Herr Pickel, selbst mit viel Liebe zubereitet hat.

Das Fotostudio

Da ich neben den wenigen Aufträgen, die ich im Moment durch die Corona-Krise  habe, noch genügend Zeit für eigene Projekte habe, habe ich mir überlegt, mein Studio etwas aufzupeppen. Ich habe mir deshalb einen Schminktisch und dazu einen schönen Spiegel gekauft. Jetzt fehlt mir noch ein toller Stuhl im Barock-Stil als Blickfang. 

Die Terrasse vor meinem Studio wurde renoviert, die Decke ist frisch renoviert und gestrichen. So kann ich sie noch besser für die Fotografie nutzen. Außerdem ist sie jetzt viel einladender. So können meine Kunden auch hier bei schönem Wetter den Blick auf das schöne Maifeld genießen und entspannen. 

Ich habe mir ein Weitwinkelobjektiv ausgeliehen und die Studioaufnahmen gemacht. So bekam ich die Räume besser fotografiert, damit Sie sich ein Bild von meinem Fotostudio machen können!

Neue Visitenkarten

Seit meinen letzten Visitenkarten, auf denen mein Foto zu sehen ist, habe ich mich total verändert und finde, dass ich diese von Oktober 2019 nicht mehr nutzen kann. Sehen Sie selbst. 

Ich habe mir von Irina von Wulf Design einmal hochformatige Visitenkarten machen lassen. Sind sie nicht toll?! Erst war ich etwas skeptisch, ob ich wirklich zwei Mal mein Foto drauf haben möchte, aber Irina hat das super gemacht und es passt total zu meinem Personal Branding Business. 

Etwas Privates … 

Nach ca. sechs Monaten traf sich die Familie im engsten Kreis zum Muttertag im Saarland. Wir hatten die Familie meines Mannes schon so lange nicht mehr gesehen und wollten sicher gehen, dass der Abstand gewahrt wird. Die Schwiegermutter wurde gerade erst 80, konnte diesen Geburtstag aufgrund Corona nicht feiern. So war dieses Treffen am Muttertag eine gute Gelegenheit. Natürlich gab es, wie im Saarland üblich, keine Begrüßungsküsse und wir haben die Abstandsregeln eingehalten. 

An Christi Himmelfahrt kam uns dann die Familie besuchen. Es ist so schön, wenn man Familie hat und sie auch treffen kann. Leider ist meine Familie zu weit entfernt, um sie mal schnell zu besuchen. 

Ich bin sehr dankbar dafür, dass alle weitestgehend gesund sind. 

Aussichten für Juni 2020

Viele Geschäftstermine stehen bisher noch nicht an. Ich bleibe auf jeden Fall am Ball, um weitere Geschäftskontakte zu knüpfen und mein Netzwerk zu erweitern. Das eine oder andere Fotoshooting ist schon geplant. Und ich freue mich schon dich kennenzulernen!

Ein neues aufregendes Experiment im Monat Mai 2020

Schon sehr lange schiebe ich dieses Projekt vor mir her. Ich wollte schon so lange mal einen Hintergrund selbst gestalten, so richtig Farbe auf Leinwand bringen. Da ich dies noch nie gemacht habe, hatte ich bisher immer sehr viel Respekt davor. Erstmal musste ich die richtige Leinwand finden, Farben, Instrumente, etc. Dann brauchte ich auch noch andere Dinge dazu und außerdem brauchte ich ein paar Tipps von einer lieben Freundin, die Künstlerin in Koblenz ist, Sandra Hundelshausen. Sie ist Expertin auf dem Gebiet Leinwände bemalen, denn sie bietet Workshops für Unternehmen zur Teambildung an. Und da bemalt das Team Leinwände. 

An einem dieser Workshops durfte ich auch schon mit dabei sein und diesen dokumentieren. 

Eventfotografie Firmenfotografie in Koblenz

Auf jeden Fall gibt es zu diesem Experiment einen ganz separaten Blogartikel, den ich nächste Woche schreiben werde. Außerdem plane ich ein Video dazu.

Falls Sie gern mehr erfahren möchten über meine Fotografie und auch über mich privat, dann abonnieren Sie meinen Newsletter. Ich verschicke diesen ca. alle zwei bis drei Wochen. Hier gibt es auch aktuelle Angebote als erstes.

Das perfekte Geschenk zu Weihnachten

Schon wieder ist ein Jahr vorüber und Weihnachten steht kurz bevor. Du fragst dich wie in jedem Jahr, was du deinem Liebsten schenken könnst. Es soll von Herzen kommen.

Heutzutage kauft sich jeder alles, was er braucht. So ist das zumindest bei mir. Wenn ich etwas brauche, kaufe ich es mir. Kennst du das?

Die Antwort ist viel einfacher als man denkt – etwas ganz Persönliches, mit Liebe zum Detail gestaltet und individuell auf die eigenen Wünsche angepasst: ein Fotogeschenk.

Boudoir Fotografie in Koblenz

Als Laie kennst du dich vielleicht nicht aus, welche Möglichkeiten du hast oder was du mit den Fotos alles machen kannst. Als Fotografin hat man so seine Erfahrung gesammelt und den Markt kennengelernt. In dem Bereich der Boudoir Fotografie biete ich meinen Kunden verschiedene Produkte an, die immer gut ankommen. Ich habe nachfolgend einige Ideen aufgelistet.

Die Portrait Box als Geschenk für ihn

Die Portrait Box ist eine wunderschöne Box, individuell gestaltet, in der deine schönsten Bilder im Passepartout gerahmt sind. Die Box ist wunderschön mit Stoff bespannt oder wie hier aus Holz und enthält einen Stick mit den digitalen Dateien. Diese tolle Box gibt es auch in ganz verschiedenen Größen.

Portrait Box yum Boudoir Shooting
Portraitbox mit Bildern im Passepartout

Wandbilder

Wenn du den Platz in deinem Zuhause hast, dann empfehle ich dir auch wunderschöne Wandbilder deiner Fotografien. Ich mag sehr gern Fotos, gedruckt auf Forex, das ist eine Hartschaumplatte. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Größen und sie sind ganz leicht. Man kann sie direkt mit Poster-Strips an der Wand befestigen.

Wandbilder einer Boudoir Session
Wandbilder

Ein Geschenkgutschein als Geschenk für sie

Und, wenn Dir die Zeit für Fotos zu knapp ist, dann ist ein Geschenkgutschein genau das richtige. Diesen kannst du dir direkt über den Betrag einer Foto Session ausstellen lassen oder einen individuellen Betrag wählen.

Gutschein für ein Boudoir Fotoshooting als Geschenk
Gutschein für eine Boudoir Foto Session

Das Weihnachts-Special – ein Geschenk an dich selbst

Und wenn du dir auch selber ein Geschenk machen möchtest, dann ist das Weihnachts-Special für mein Boudoir Event am 01. Februar in Koblenz genau das Richtige. Denn hier bekommst Du eine tolle Foto Session mit Hair-Styling und Make-up zum Sonderpreis.

Belichtung in der digitalen Fotografie

Belichtung in der digitalen Fotografie

Am Anfang habe ich mit meiner Kamera ziellos wunderschöne Landschaften fotografiert, ohne wirklich zu wissen, was Fotografie ist und wie sie funktioniert. Natürlich waren die Ergebnisse nicht so gut, wie ich gehofft hatte. Also machte ich einen Schritt zurück und begann, mich auf die Grundlagen zu konzentrieren und herauszufinden, wie der Kern der Fotografie funktioniert; und langsam verbesserte sich die Qualität meiner Fotos. Ich bin fest davon überzeugt, dass das Verstehen der Grundlagen eine starke Grundlage für die Entwicklung jeder Fähigkeit schafft. Wenn die Grundlagen gründlich sind, ist es viel einfacher, neue Konzepte, Methoden und Trends aufzugreifen.

Da ich mir die Fotografie nicht selbst beibringen konnte, machte ich einen ersten Kurs an der Uni, New Mexico State University of Alamogordo, im Jahr 2010. Schon während dieses ersten Semesters an der Uni beschloss ich, meinen Abschluss zu machen und graduierte somit im Jahr 2013. Mehr dazu gibt es in meinem Artikel „Von der Stenografin zur Fotografin“.

Bisher habe ich eine Handvoll Beiträge über Fotografie im Rahmen des Bloggens geschrieben. Heute möchte ich auf das wichtigste und grundlegendste Konzept der Fotografie eingehen – die Belichtung. Dieses Konzept ist in fast jedem Kontext nützlich – Bloggen, Reisefotografie, iPhone Photography, vor allem in Social Media – was auch immer. Dies zu lernen ist wie das Erlernen des Alphabets; sobald man es beherrscht, kann man anfangen, Wörter zu schreiben, dann Sätze und bald, mit einigen anderen Fähigkeiten, kann man das Shakespeare der Fotografie sein.

DIE BELICHTUNG:

Die Belichtung ist im Wesentlichen die Lichtmenge, die in Ihre Kamera einfällt. Wir beziehen uns in der Regel auf die Belichtung in Bezug darauf, wie dunkel oder hell ein Foto ist. Obwohl es ziemlich einfach erscheint, ein Foto mit der richtigen Belichtung zu machen, kann es in Wirklichkeit ziemlich schwierig sein, es zu erreichen.

Belichtungsdreieck:

Es gibt drei Hauptbestandteile, die bei der Betrachtung der Belichtung eine Rolle spielen – Blende, Verschlusszeit und ISO. Jede von ihnen bestimmt die Menge an Licht, die in das Objektiv eindringt, und seine Wechselwirkung mit der Kamera.

Wenn Sie den Automatikmodus Ihrer Kamera wählen, stellt die Kamera automatisch die Werte für diese drei Elemente ein. Daher haben Sie fast keine Kontrolle über Ihr Foto. Wenn Sie jedoch den manuellen Modus verwenden, haben Sie die volle Freiheit, diese Werte selbst einzustellen, und so haben Sie die volle Kontrolle darüber, wie Sie Ihr Foto verwenden möchten. Ich kann Ihnen versichern, dass es einen phänomenalen Unterschied in Ihren Fotos geben wird, sobald Sie mit dem manuellen Modus beginnen. Die eigentliche Fotografie erfolgt im manuellen Modus, also wechseln Sie heute und schauen Sie nie wieder zurück!

Blende = Aperture
Shutter Speed = Verschlusszeit

Hier ist eine einfache Erklärung, die Ihnen hilft, das Belichtungsdreieck zu verstehen: Blende, Verschlusszeit und ISO und ihre Beziehung zueinander. Betrachten Sie Ihre Kamera als ein Fenster. Das Fenster hat Jalousien, die sich öffnen und schließen, damit Licht in das Fenster eindringen kann.

Blende:

Nun ist die Öffnung so groß wie die Größe des Fensters. Je größer das Fenster ist, desto mehr Licht kann durch es eintreten und je kleiner das Fenster, desto geringer ist das Licht, das eintreten kann. Ebenso ist die Blende höher, das in die Kamera eintretende Licht größer und damit das Bild heller. Die Blende ist im Wesentlichen die Öffnung der Linse und wird in einer Einheit namens f-stop gemessen. f-Stop-Werte oder f-Zahlen sehen so aus: f2.8, f2.2, f4.8, f5.6 usw. Je größer der Blendenwert, desto kleiner die Blende. Eine Blende von 1.8 bedeutet also eine größere Blende (also mehr Licht) als eine Blende von 5.6!

Im folgenden Vergleich ist die Verschlusszeit auf 1/125″ und ISO auf 800 festgelegt, um die Auswirkungen der Blende auf ein Foto zu sehen. Wie Sie sehen können, ist das Foto links mit einer niedrigen Blende f4.5 viel dunkler als das rechts mit Blende f2.8.

Die Tiefenschärfe

Haben Sie diese verträumten Fotos mit verschwommenem Hintergrund und einem scharf fokussierten Motiv im Vordergrund bemerkt? Dieser Effekt kann durch Variation der „Tiefenschärfe“ erreicht werden: der Abstand zwischen dem nächstgelegenen und dem entferntesten Objekt, das in einem Foto scharf fokussiert wurde. Eine kleinere Blende führt zu einer geringeren Tiefenschärfe oder einem verschwommeneren Hintergrund. Auf dem obigen Foto sehen Sie, dass die Hintergrundblütenblätter auf dem Foto mit f2.2 verschwommener sind als auf dem mit f-Blende: 4.5.

Verschlusszeit:

Zurück zu unserem Fensterbeispiel. Die Verschlusszeit ist die Zeit, in der die Jalousien des Fensters geöffnet sind. So sind die Jalousien länger geöffnet, mehr Licht tritt ein und umgekehrt. Die Verschlusszeit wird in Sekunden gemessen. Je höher also die Verschlusszeit, desto größer das in die Kamera eintretende Licht, desto heller das Foto. Die Verschlusszeiten sehen im Allgemeinen wie 1″, 1/20″, 1/100″, 1/100″, 1/400″ usw. aus. In Bruchteilen, je größer der Nenner, desto kleiner ist die Verschlusszeit. Eine Verschlusszeit von 1/100″ bedeutet also mehr Licht als eine Verschlusszeit von 1/400″.

Im folgenden Vergleich ist die Blende auf f2.8 und ISO auf 400 festgelegt, um die Verschlusszeit zu variieren. Das Foto auf der linken Seite mit 1/200″ Verschlusszeit ist viel dunkler als das auf der rechten Seite mit 1/125″ Verschlusszeit.

ISO:

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen hinter dem Fenster und tragen eine Sonnenbrille. Sie werden empfindlicher auf das Licht, das aus dem Fenster kommt, wenn Sie einen helleren Schatten der Sonnenbrille tragen, und weniger empfindlich sein, wenn Sie eine dunkle Sonnenbrille waren. ISO stellt den Schatten der Sonnenbrille ein, die das Objektiv der Kamera trägt. Senken Sie die ISO-Nummer, senken Sie die Lichtempfindlichkeit und dunkleren Sie Ihr Foto. Eine Sache, die man beachten sollte, ist, dass, obwohl eine höhere ISO-Empfindlichkeit mehr Lichtempfindlichkeit bietet, sie auf Kosten eines feineren Fotos geht.

Auf dem Foto unten ist die Verschlusszeit auf 1/125″ und die Blende auf f2,8 festgelegt, um die Auswirkungen von ISO zu beobachten. Das Foto auf der rechten Seite mit ISO 800 ist viel heller als das auf der linken Seite mit ISO 400.

Fazit

Die perfekte Belichtung zu erreichen, ist etwas schwierig und erfordert Übung und Zeit. Blende, Verschlusszeit und ISO entscheiden gemeinsam über die Belichtung eines Fotos und es geht darum, die drei zu jonglieren, um die perfekte Lichtmenge zu erhalten. Eine Änderung in einem dieser Bereiche wird sich immer auf die beiden anderen auswirken – daher ist es wichtig, dies im Auge zu behalten und gleichzeitig ihre Werte zu ändern.

Betrachten Sie zum Beispiel diesen Fall: Wenn Sie die Schärfentiefe verringern möchten, um einen verschwommenen Hintergrund zu erhalten, müssen Sie die Blende verringern. Wenn die Blende abnimmt, vergrößert sich die Blende und Ihr Foto wird möglicherweise zu hell. Um die Lichtmenge zu verringern und auszugleichen, können Sie die Verschlusszeit oder die ISO-Empfindlichkeit verringern.

Einfach nur mit den Einstellungen herumzuspielen und die Auswirkungen auf die Fotos zu beobachten, ist der beste Weg, um die Dinge herauszufinden. Es kann anfangs einschüchternd sein, aber ich versichere dir – alles wird mit Zeit und Übung einfacher!

Was sind Senior Portrait Sessions und warum sind diese wichtig?

Am Sonntag saß ich im Gottesdienst. Penelope, deren Sohn dieses Jahr konfirmiert wird (die beiden sind Amerikaner), saß neben mir. Wir sprachen von unseren aktuellen Jobs und freuten uns für die Erfolge der anderen. Sie fragte mich, warum ich nicht einmal über Senior Portrait Sessions, also Fotoshootings für Jugendliche in der 10. Klasse oder im letzten Abijahr, schreiben und diese in Deutschland auch anbieten würde. Und plötzlich war meine Idee, die ich vor 1,5 Jahren vergraben hatte, wieder da. Als ich damals nach Deutschland kam, war mein Plan, diese Senior Sessions in Deutschland anzubieten. Leider habe ich diese Idee nicht weiterverfolgt, weil ich versucht habe, herauszufinden, welche Art von Fotografie in Deutschland populär ist.

Senior Portrait Sessions haben einen besonderen Platz in meinem Herzen. Als ich in Alamogordo, New Mexico lebte und als Fotografin arbeitete, lernte ich die Senior Portrait Sessions kennen und schätzen. In den USA sind diese Fotosessions nicht mehr wegzudenken für alle jungen Menschen, bevor sie die Highschool verlassen. Für jeden Highschool-Senior, das heißt der Schüler ist in der letzten Klasse, bevor er die Schule verläßt, ist es ein MUSS diese spezielle Fotosession während des letzten Jahres an der Highschool zu machen.

Und ich als Fotografin in Deutschland möchte diese besondere Art der Fotografie in Deutschland anbieten und die einzigartigen Erinnerungen an diese besondere (Schul)Zeit festhalten.

Abschlussklasse Fotos in Koblenz - Highschool Senior Portraits
Highschool Senior Portrait

Was sind Senior Portraits?

Senior Sessions bzw. Senior Portraits sind dafür da, eine Lebensphase zu feiern. Für viele Teenager ist ihr gesamtes Abschlussjahr mit Meilensteinen gefüllt, und der Abschluss ist definitiv ein bemerkenswertes Ereignis, das in vielerlei Hinsicht gefeiert wird, einschließlich dieser Portraits.

Das Senior-Jahr ist das letzte Jahr der High School, aber so viel mehr. Es ist auch sicher ihr letztes Jahr mit den Freunden, mit denen sie aufgewachsen sind, evtl. ihr letztes Jahr zu Hause und ihr letztes Jahr, in dem sie wirklich unter den Fittichen ihrer Eltern stehen.  

In ihrem Abschlussjahr geht es darum, an der Schwelle zu etwas Großem zu stehen – ihrer Zukunft. Und sie werden die Welt nie mehr so sehen, wie sie es jetzt tun.

Dies ist ein wichtiger Moment, den man festhalten sollte, der Moment, in dem ein Jugendlicher zu einem jungen Erwachsenen wird.

Diesen besonderen Moment mit professionellen Fotos festzuhalten, bedeutet, dass diese Jugendlichen nie vergessen werden, wer sie in diesem Moment waren.

Und weil ich mir wünsche, dass auch Sie diese Erinnerungen nicht nur in Ihrem Herzen, sondern auch auf Papier in Ihren Händen halten, biete ich ab sofort Senior Sessions in Deutschland an.

Das Besondere an Senior Portraits

Senior Portraits halten die Persönlichkeit der jungen Personen in authentischen Portraits fest. Hobbies und besondere Locations als Erinnerung spielen hier eine große Rolle. Das kann ihre Schule sein oder ein anderer Ort, wo sie spezielle Momente ihrer Schulzeit verbracht haben. Senior Sessions können aber auch im Fotostudio oder an einem X-beliebigen Ort gehalten werden, z. B. in dem Lieblingscafé.

Lassen Sie mich diese Persönlichkeit festhalten, wie sie heute ist!  

Dies sind ein paar meiner Bilder als Beispiele für individuelle Senior Portraits, die sich auf ein Hobby beziehen.

Warum Senior Portraits?

Diese Investition ist nicht nur für den Jugendlichen selbst, sondern auch für die Familie und Ihre Lieben. Diese Portraits können auch für das Linkedin- oder Xing-Profil (sie suchen jetzt nach Jobs, oder?) verwendet werden.

Senior Portrait Sessions sind einzigartig. Sie sind wie eine kleine Feier vor dem großen Triumph beim Schulabschluss. Und während der Abschluss oft eine unsichere Zeit sein kann, da eine ungewisse Zukunft vor ihnen liegt, ist er letztendlich aufregend und voller Glück. Die Jugendlichen haben hart für etwas gearbeitet und erhalten einen Abschluss zur Bestätigung. Es ist eine Zeit, in der sie sich das Recht vorbehalten, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen!

Für die Eltern bedeuten diese Portraits, dass ihr Kind in eine neue Zukunft schaut.

Es ist eine tolle Erinnerung an all die Jahre, in denen Sie Ihrem Kind beigestanden haben. Ab jetzt wird dieses Kind seinen eigenen Weg gehen.

Welches Outfit ist passend für eine Senior Session?

Das Outfit sollte zur Persönlichkeit passen. Es können mehrere Outfits gewählt werden. Passen Sie das Outfit der Location oder dem Hobby an. Die Outfits reichen von sportlich bis elegant. Bringen Sie Accessoires von den Hobbies mit zur Session. Z. B. wenn Ihr Sohn oder Tochter Geige spielt, bringen Sie das Instrument mit. Oder wenn er/sie sich für Fußball interessieren, bringen Sie den Ball und das entsprechende Outfit (Team) mit. Wir können hier alles mit einbeziehen.

Was können Sie mit diesen Fotos machen?

Drucken Sie diese wunderschönen Fotos aus. Als erstes verschenken Sie diese Fotos an Ihre Familie und besonderen Freunde. Sie feiern diesen Moment mit Ihnen! Fotos dieser Senior Sessions eignen sich auch hervorragend als Geschenk zur Weihnachtszeit.

Meine Erlebnisse als Fotografin mit Schülern der Abschlussklasse

Für mich war es jedesmal eine Ehre, Seniors zu fotografieren, weil diese jungen Persönlichkeiten jemanden Vertrautes an ihrer Seite haben möchten, damit sie sich voll und ganz wohlfühlen währende des Fotografierens. Die jungen Leute sind in diesem Alter ganz besonders, weil sie wissen, was sie bisher in ihrem Leben erreicht haben und ihnen eine unbekannte Zukunft bevorsteht. Viele von ihnen sind sehr selbstbewußt, andere hingegen noch sehr schüchtern. Junge Menschen fühlen sich bei diesen Sessions immer sehr wohl, weil es um sie geht, sie stehen im Mittelpunkt. Ihre Familien erwarten diese Fotos, weil sie so stolz auf diese jungen Leute sind. Es ist einfach ein schöner Abschluss zur Schulzeit.

Senior Sessions sind Fotosession, die ganz besonders auf den Jugendlichen angepasst werden. Spaß steht dabei an erster Stelle. Die Session hält die Erinnerungen eines jungen Menschen fest, bevor der “Ernst des Lebens” beginnt. Ein Lebensabschnitt geht zu Ende, ein neuer beginnt.

Neugierig geworden?

Sie sind im 10. Schuljahr oder kommen ins 13. Schuljahr?

Dann bewerben Sie sich für meine erste Senior-Foto-Session mit Ihnen, die ich in Deutschland anbiete und erhalten Sie ein kostenloses Fotoshooting.

Eine außergewöhnliche Foto-Session / Halloween 2018

Es gibt nicht nur die klassische Foto-Session – auch ausgefallene Sessions, wie an Halloween gehören zu den Erinnerungen. Hier kann ich mit Special Effekts die Session genau abstimmen. 

Was ist Fine Art Fotografie

Haben Sie schon einmal den Begriff Fine Art gehört? Nachfolgend erkläre ich Ihnen, was genau mit damit gemeint ist und wie ich diese Kunstform anwende.

Die 12 besten Tipps für Einsteiger in die digitale Fotografie

Sie haben Spaß an der digitalen Fotografie? Sie möchten die Schönheiten dieser Welt in Ihren Bildern festhalten? Sie wissen aber noch nicht wie man die Kamera bedient?

Dann sind Sie in diesem Artikel richtig. Hier gebe ich Ihnen ultimative Einsteigertipps rund um die digitale Fotografie.

Die digitale Fotografie ist in viele Teilbereiche wie Landschaftsfotografie, Tierfotografie, Portraits, Makrofotografie, etc. unterteilt. In meinem Artikel führe ich die wesentlichen Grundlagen der Digitalfotografie im Allgemeinen auf.

1. Die Grundlage: eine Kamera mit manuellen Einstellungsmöglichkeiten

Ich empfehle Ihnen eine Kamera, an der Sie die wichtigsten technischen Funktionen manuell einstellen können. Diese sind vor allem ISO, Verschlusszeit, Blende, Weißabgleich und Histogramm. Ihre Kamera sollte fähig sein, RAW-Dateien zu erstellen. Auch sollte ein Austausch des Objektivs möglich sein. Das bedeutet in den meisten Fällen die Auswahl zwischen einer Spiegelreflexkamera und spiegellose Kamera. Wenn Sie demnächst den Kauf einer Kamera planen, empfehle ich Ihnen den Kaufberater der PC-Welt.

Mittlerweile haben auch Kompaktkameras viele Funktionen. Sie sollten jedoch darauf achten, dass die Funktionen an der Kamera auch bequem zu bedienen sind. Und auch bei den spiegellosen Kameras gibt es große Entwicklungssprünge. Diese Kameras sind meist etwas kleiner und daher handlicher als DSLR’s, bieten jedoch ebenfalls eine sehr gute Bildqualität. Hier sind die Marken Sony, Fuji und Olympus die Vorreiter.

Ich selber habe übrigens mit einer digitalen Spiegelreflexkamera (Canon) das Fotografieren gelernt. Meine erste Kamera war die T1i von Canon. Diese Kamera besitze ich heute noch, und mein Sohn (15) darf sie für die Schule für Projekte benutzen.

Als ich im Jahr 2013 auf meine erste Vollformatkamera, die Canon 5D Mark III umgestiegen bin, war das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Es war, als ob man mir einen Mercedes gegeben hat, bisher bin ich nur Trabant gefahren. Mittlerweile fotografiere ich mit dem Nachfolgemodell, Canon 5D Mark IV. Durch das Touch-Display ist diese Kamera noch einfacher zu bedienen als das Vorgängermodell und hat noch einige andere Funktionen mehr als die 5D Mark III, wie z.B. WiFi. Beide zusammen nutze ich z. B. bei Hochzeiten und erspare mir somit das Wechseln der Objektive.

Deshalb überlegen Sie ganz genau, wie Sie die Kamera einsetzen und ob eventuell doch sogar mehr aus der Hobbyfotografie werden könnte. Kaufen Sie Qualität. Auch bei Objektiven macht das einen großen Unterschied. Diese besitzt man ein Leben lang! Besser länger sparen.

2. Equipment – weniger ist mehr

Wenn Sie gerade mit der Fotografie beginnen, sollten Sie sich auf so wenig Equipment wie möglich beschränken. Sie sollten zuerst Ihre Kamera beherrschen und erst dann mit weiterem Equipment experimentieren.

Unbedingt notwendiges Equipment sind Speicherkarten. SD-Karten in den Größen ab 16 GB von Sandisk (besser größer) benötigen Sie, wenn Sie in RAW fotografieren. Was ich persönlich ebenfalls für unentbehrlich halte, sind UV-Filter. Sie sollten auf jeden Fall Ihr Objektiv zieren, da sie das Objektiv auch vor Staub und Beschädigung schützen. Dieser Filter hat für mich keinen anderen Nutzen, deshalb reicht hier ein günstiger Filter aus, z. B. von Walimex oder Hoya. Achten Sie beim Kauf auf den Durchmesser Ihres Objektives.

Optionales Equipment für den Anfang ist ein stabiles Stativ. Das sollten Sie auf Ihren Touren immer dabei haben. Manfrotto ist hier der Vorreiter. Ich selbst benutze ein Stativ der Marke Vanguard.

Falls Sie technische Dinge in der Fotografie ausprobieren möchten, sind Polarizer- und ND-Filter sowie eine Fernbedienung von Vorteil. Die Fernbedienung kann eine mit Kabel sein, diese sind sehr günstig. Bei Filtern sollten Sie jedoch auf Qualität achten. Ich benutze nur Filter der Firma B+W, die allerdings auch sehr teuer sind.

Und natürlich sollten Sie einen Rucksack oder Tasche zum Transport und zum Schutz dabei haben. Ich bevorzuge einen Rucksack, da ich mich so besser bewegen kann und die Hände frei hab. Lowepro bietet eine gute Auswahl zu angenehmen Preisen.

Foto Ausrüstung

Die wichtigsten Dinge zum Fotografieren

Mehr brauchen Sie für den Anfang nicht.

3. Lernen Sie Ihre Kamera kennen

Als ich mit der Fotografie begonnen habe, war meine allererste Aufgabe, meine Kamera zu zeichnen und alle Knöpfe und Funktionen aus dem Menü zu beschriften und zu erklären. Dafür durfte ich die Bedienungsanleitung nutzen. Man lernt dabei so viel über die Kamera und Möglichkeiten in der Fotografie, dass man danach direkt mit dem Fotografieren loslegen kann. Glauben Sie mir, das ist kein Scherz.

4. Der manuelle Modus – sehen Sie das Licht

Was ist eigentlich der Manuelle Modus? Warum sollte ich nicht im Automatik Modus fotografieren? Ganz einfach, weil Sie als Künstler das Licht und die Dinge mit Ihren eigenen Augen sehen. Sie überlegen schon bevor das Bild entsteht, was Sie im Fokus haben wollen und wie das Bild belichtet werden soll (nach Ihren Vorstellungen). Wenn Sie dies im Automatik Modus der Kamera überlassen, entstehen niemals die Bilder, die Sie sich vorstellen.

Um im Manuellen Modus der Kamera fotografieren zu können, benötigen Sie einiges an Hintergrundwissen. Das Zusammenspiel von ISO, Blende und Verschlusszeit spielt eine wichtige Rolle. Wenn man einen Faktor verstellt, sollte man die anderen Faktoren anpassen. Das Histogramm gibt Aufschluss, ob das Bild über- oder unterbelichtet oder korrekt belichtet ist. In diesem Artikel von www.besserfotografieren.com können Sie dieses Zusammenspiel nachlesen.

Um sich das noch besser erklären zu lassen, habe ich Ihnen ein Video in youtube herausgesucht, das die ISO, Verschlusszeit und Blende erklärt.

https://youtu.be/wB4zmLXsZIA

5. Fotografieren Sie in RAW statt in JPEG

Von Anfang an sollten Sie Ihre Kamera so einstellen, dass Sie in RAW fotografieren. RAW-Dateien sind Dateien mit großen Datenmengen. D. h. Sie haben die Möglichkeit, die Bilder zu korrigieren, wenn Ihnen in der Belichtung ein Fehler unterlaufen ist. Das Bild verliert nicht an Qualität durch die Bearbeitung. Eine jpeg-Datei verliert schon bei jedem Öffnen der Datei an Qualität. jpeg-Dateien beinhalten nicht dieselben Datenmengen wie eine RAW-Datei. Ihnen mag die jpeg-Datei auf dem Display der Kamera besser gefallen, weil von vornherein bestimmte Informationen in das Bild gepresst werden, die ein RAW-Bild nicht hat, aber eine RAW-Datei kann man ganz anders und vor allem nach Ihren Vorstellungen bearbeiten. Der einzige Nachteil hier ist, der Platz, den Sie auf Ihrem Computer benötigt.

6. Bildbearbeitung – Empfehlung: Adobe Photoshop Lightroom

Seitdem ich fotografiere, und das sind jetzt schon 9 Jahre, benutze ich Adobe Photoshop und Bridge zum Bearbeiten meiner Bilder. Seit 2015 nutze ich für alle Vorarbeiten, wie das Sortieren, Organisieren, leichte Anpassungen in den Bildern, Speichern und Drucken der Bilder Adobe Photoshop Lightroom. Lightroom ist so eine große Erleichterung, wenn man täglich mit vielen Dateien arbeitet. Es macht auch Spaß, damit eine Slideshow oder Collage zu erstellen. Das Abspeichern vieler Fotos gleichzeitig in einer bestimmten Größe, mit und ohne Wasserzeichen, ist sehr einfach. Von Lightroom aus kann man direkt über ein Plugin das Foto in Photoshop oder einem anderen Programm bearbeiten. Daher kann ich Adobe Photoshop Lightroom nur empfehlen. Ich  habe dazu ein ganz kurzes Video erstellt. 

Für diejenigen unter Ihnen,  die einen Schritt weitergehen möchten oder schon Erfahrungen in Photoshop haben, bietet Adobe ein Monatsabonnement für alle drei Programme an, Lightroom, Bridge und Photoshop, genannt Creative Cloud.

Falls Sie nicht mit Photoshop vertraut sind, sollten Sie sich erst einmal Lightroom aneignen.

7. Lernen Sie die Grundlagen der Bildkomposition

Eines meiner liebsten Fotolabore in Deutschland, Whitewall.de hat einen tollen Artikel zum Thema Bildkomposition veröffentlicht. Hier wird die Bildkomposition anhand von Bildern sehr gut erklärt.

Suchen Sie sich ein Objekt, am Anfang am Besten etwas in der Natur, das sich nicht bewegt, z. B. einen Stein, Holz, Dekoration im Garten. Im Prinzip geht es darum, dass Sie Ihr Objekt, das Sie fotografieren möchten, zuerst einmal inspizieren. Gehen Sie um dieses Objekt herum, schauen Sie von oben und von unten, von links und von rechts, welcher Winkel Ihnen am schönsten erscheint. Gehen Sie dicht heran. Suchen Sie nach Farben, Mustern, Linien, Diagonalen, Symmetrien im Bild, die Sie mit einbauen können, evtl. für den Hintergrund. Machen Sie das Bild dadurch interessanter.

Fotografie lernen in Koblenz

Anwendung der Regel vom goldenen Schnitt (Rule of Thirds)

Probieren Sie die Regel vom “Goldenen Schnitt”, positionieren Sie das Objekt auf eine Stelle, wo sich die Linien im Bild kreuzen (stellen Sie sich diese Linien beim Fotografieren vor). Schauen Sie, dass das Sonnenlicht von der Seite kommt, damit das Bild dreidimensional erscheint und nicht “flach”. Erzeugen Sie Schatten. Spielen Sie mit der Schärfentiefe des Hintergrundes.

Lernen Sie die wichtigsten Regeln der Fotografie und wenden Sie sie an. Regeln sind da, um gebrochen zu werden. Diese können Sie nur brechen, wenn Sie diese kennen.

8. Packen Sie Ihre Ausrüstung und beginnen Sie zu fotografieren

Verstauen Sie Ihre Ausrüstung gut in Ihrer Fototasche. Achten Sie darauf, dass Sie bei Wanderungen festes Schuhwerk und Wasser dabei haben. Achten Sie auch auf die Witterungsverhältnisse, zu heiß, zu kalt, zu naß …

Beginnen Sie zu fotografieren, und schauen Sie immer, ob Sie das Bild, das Sie vorhaben zu machen, vorab schon in Ihrem Kopf so sehen, wie es letztendlich aussehen soll. Haben Sie Vorstellungen und stellen Sie entsorgend Ihre Kamera ein.

9. Fotografieren Sie so viel wie möglich in verschiedenen Lichtsituationen

Wenn Sie in der Natur fotografieren, sind Sie den Lichtverhältnissen ausgesetzt, die vorherrschen. Das schönste Licht finden Sie am Morgen, ca. eine Stunde nach Sonnenaufgang und am Abend, eine Stunde vor Sonnenuntergang, denn dann ist das Licht warm. Je höher die Sonne steht, desto kälter ist das Licht der Sonne. Probieren Sie diese verschiedenen Lichtsituationen. Schauen Sie, wie sich die Schatten in Ihren Bildern verändern. Werden die Schatten länger oder kürzer? Passen Sie die Kamera entsprechend den verschiedenen Lichtsituationen an!

Durch viel Übung beim Einstellen Ihrer Kamera können Sie bald jede Situation im Schlaf bewältigen.

10. Fotografieren Sie ein Objekt in verschiedenen Kameraeinstellungen

Um zu erlernen, welche Einstellung an der Kamera für welches Motiv passt, ist es ratsam, am Anfang jedes Bild in verschiedenen Einstellungen zu fotografieren. Probieren Sie einfach aus, die Blende zu verstellen oder die Verschlusszeit zu ändern. Belassen Sie die ISO, wenn möglich, auf dem niedrigsten Wert, damit Sie so die höchste Qualität an Bildern erzeugen. Dies ist eine sehr gute Übung.

Wenn Sie später vor Ihrem Computer sitzen und dieses eine Motiv in verschiedenen Bildern mit verschiedenen Kameraeinstellungen sehen, erkennen Sie ganz genau, welche Einstellungen Sie am meisten für das Bild mögen und können dies für zukünftige Fotos anwenden.

11. Laden Sie Ihre Bilder, und suchen Sie die schönsten Bilder für die Bildbearbeitung heraus

Eine weitere schöne Herausforderung ist das Sortieren der Bilder. Ich mache dies in Adobe Photoshop Lightroom, wie schon vorab erwähnt. Hier kann man Sterne wie für eine Bewertung vergeben, mit Flaggen arbeiten oder auch mit Farben. Z. B. keinen Stern für verschwommene Bilder, 3 Sterne für ok, 5 Sterne für super. Das ist eine schöne Übung, um kritisch auf die Bilder zu schauen. Löschen Sie direkt alle Bilder, die sie aussortiert haben. Wenn Sie die Bilder sichten, nehmen Sie das Bild bitte genau unter die Lupe, d. h. vergrößern Sie jedes Bild auf mindestens 100 %, damit Sie unmittelbar erkennen, dass das Bild nicht verschwommen ist.

Nur die schönsten Bilder werden bearbeitet und aufbewahrt. In einem kurzen Video erkläre ich Ihnen wie ich meine Fotos vorsortiere! 

12. Nutzen Sie Plattformen wie Flickr, um Ihre Bilder zu zeigen und Feedback zu erhalten

Möchten Sie Feedback zu Ihren Bildern? Melden Sie sich bei Plattformen wie Flickr oder Google+ an. Ich habe dadurch viel gelernt. Dort gibt es Gruppen und viele andere Informationen, die in der Fotografie sehr hilfreich sind. Wenn Sie Ihre Bilder dort hochladen, öffentlich stellen und mit Tags versehen, werden diese von anderen Mitgliedern gefunden und oft bewertet. Sie können nach Alben oder Fotos sortieren. Auch sieht man hier viele Beispiele und kann sich Ideen für zukünftige Projekte holen.

Ich persönlich nutze Flickr auch viel zum Teilen meiner Bilder von Urlaubsreisen mit der Familie und Freunde. In Google+ können Sie “Communities” für sich selbst anlegen oder in anderen Communities stöbern.

Und natürlich darf ich hier nicht vergessen, die wohl bekannteste Social Media Plattform zu erwähnen, nämlich Instagram. Instagram dient nicht nur dafür, seine Bilder zu zeigen und sich von anderen Künstlern inspirieren zu lassen, sondern man kann Instagram auch als Werbeplattform nutzen. An Instagram mag ich, dass das Portfolio eines Künstlers auf einen Blick ersichtlich ist. Außerdem finde ich Instagram sehr bequem zu bedienen. Sie erhalten durch die Push-Nachrichten direkt Informationen auf das Handy geschickt und wissen, wer Ihre Fotos kommentiert oder mit Herz versehen hat. Sehr großen Anklang findet bei mir die “Story” in Instagram. Wenn ich in der “Story” etwas poste, was meist etwas persönliches ist oder ein kleines Video über meine aktuelle Shooting Location, habe ich das Gefühl, dass hier mehr Leute draufklicken als es in Facebook der Fall ist.

Facebook verliert bei mir gerade an Punkten, weil die Reichweite der Posts, die ich auf meiner Seite veröffentliche, in letzter Zeit deutlich eingeschränkt wurde. Ich werde weiterhin auf Facebook posten, konzentriere mich aber auch sehr viel mehr auf Instagram.

Folgen Sie mir auf Flickr, Google+, Instagram, und Facebook und schauen Sie wie ich meine Bilder veröffentliche.

Suchen Sie einfach die bequemste Variante für sich heraus und laden Sie Ihre eigenen Bilder. Wichtig ist, dass Sie nur die Bilder veröffentlichen, mit denen Sie auch absolut zufrieden sind.

Ich hoffe, diese 12 ultimativen Tipps rund um den Einstieg in die digitale Fotografie helfen Ihnen für Ihren Start.

Ich bin ein Mensch, der nicht von Theorie leben kann. Aus diesem Grund habe ich Fotografie studiert. Falls auch Sie persönliche Anleitungen beim Erlernen der digitalen Fotografie benötigen, ich biete den WorkshopEinführung in die digitale Fotografie” an.

In diesem Jahr findet dieser Workshop noch einmal statt. Melden Sie sich noch schnell dazu an, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Er findet am 27. Oktober 2018, von 10 – 13 Uhr, in meinem Studio in Polch-Kaan statt.

Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen! Und immer dran denken – ganz viel Üben!

Wann braucht man einen Portrait-Fotografen

Lesen Sie Beispiele, wann man einen Portraitfotografen braucht.