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Wie ich Personal Branding Fotografin wurde

Mein Weg zur Personal Branding Fotografin war definitiv kein gerader Weg. Aber ich habe auf diesem Weg so viel gelernt, dass ich nichts daran ändern würde. Hier ist ein kleiner Teil meiner Geschichte.

Was ist überhaupt Personal Branding Fotografie?

Für diejenigen, die mit dem Jargon nicht vertraut sind, es ist Fotografie für Ihre persönliche Marke, die Lifestylefotografie, behind the Szenes, Portraits, Produkte und Ihr Arbeitsumfeld mit einschließt. 

Eine Marke ist ein „Name, Begriff, Design, Symbol oder jedes andere Merkmal, das die Ware oder Dienstleistung eines Verkäufers von denen anderer Verkäufer unterscheidet“ (American Marketing Association).

Eine persönliche Marke: ist ein Höhepunkt von Ideen, Werten, Fähigkeiten, Persönlichkeit und Gefühlen, die mit einer Person verbunden sind = Ihre Markenstory!

Wie alles begann

Als Kind habe ich immer davon geträumt, Flugbegleiterin zu werden und die große weite Welt zu bereisen. Naja, auch irgendwo klar, denn ich wuchs in der ehemaligen DDR hinter der Mauer auf. Mein Weg wurde mir vorgegeben und ich wurde Facharbeiter für Schreibtechnik (Stenotypistin). Hierzu gibt es sogar schon einen Artikel. 

So habe ich lange Jahre überhaupt nicht einmal daran gedacht, mich selbständig zu machen. Ich war glücklich in meinem Beruf als Assistentin der Geschäftsführung, hatte einen abwechslungsreichen Job und arbeitete in internationalen Unternehmen in West und Ost und sogar in Paris.

Mit dem Umzug in die USA, bedingt durch die Versetzung meines Mannes als Soldat, begann ein neues Kapitel in meiner Karriere. Hier schrieb ich mich an der Uni ein, um mein Englisch zu verbessern. Ich startete mit dem ersten Semester in einem Fotografiekurs und graduierte als Fotografin. Näheres können Sie in diesem Artikel lesen! 

2013 begann meine Selbständigkeit als Fotografin und ich liebte das, was ich tat. Ich probierte alle möglichen Arten der Fotografie aus und mich faszinierte die Portraitfotografie besonders. Menschen zu zeigen wie sie auf andere wirken, wurde zu meiner Leidenschaft. 

Fotografin

Hier geht es zu einem Imagefilm zu meiner damaligen Zeit der Selbständigkeit:

Das war nicht einfach

Als ich 2017 wieder zurück nach Deutschland zog, wusste ich, dass ich mich spezialisieren sollte. Ich begann meine Website komplett neu zu überarbeiten und suchte selbst nach professionellen Fotos von mir, die ich bis dahin eher sporadisch machen ließ. Jetzt begriff ich, wie es anderen Selbständigen gehen muss, die sich auch online professionell präsentieren sollten. 

Jedoch startete ich 2017 in einer Region, die komplett neu für mich war und ich hatte überhaupt kein Netzwerk, hatte keine Freundin und kannte die Region gar nicht. Ich wusste nur, ich möchte als Fotografin mein eigenes Fotostudio, in dem ich die Fotografie professionell umsetzen kann. Ich kannte den deutschen Markt von Seiten der Fotografie nicht und machte Recherchen, versuchte mich weiterhin mit Familienfotografie und Bewerbungsfotos. Jedoch merkte ich schnell, dass viele Deutsche nicht wie in den USA wert auf Familienportraits als Wanddekoration legen.

Die Schönheit liegt in diesem Übergang

Ich arbeitete weiterhin an meiner Website und suchte Wege, meine eigenen Fotos gezielt einzusetzen. Ich buchte einen Kurs, um meine Website besser zu gestalten und einen Blog aufzubauen bei Judith Sympatexter Peters. Das war im September 2018. Judith zeigte uns von Anfang an wie wir unsere Fotos online präsentieren können und das Thema beschäftigte mich immer mehr. Ich lernte so viel von ihr und bin sehr dankbar über diese Erfahrung und freue mich auch heute noch, mit ihr zu bloggen, wie gerade mit diesem Artikel bei der BoomBoomBlog Challenge 2022.

Nach und nach baute ich mir mein Netzwerk im Raum Koblenz auf und merkte schnell, dass es tatsächlich viele Selbständige gibt, die auch professionelle Fotos für ihre Online-Präsenz brauchten. 

Business Portraits und Personal Branding in Stuttgart

Im Juni 2019 trafen wir uns persönlich mit Judith zu einem Abschlussgrillen unseres Workshops bei ihr in Stuttgart. Wir kamen ins Gespräch. Damals war ich mir immer noch nicht wirklich sicher in welche Richtung es mit meinem Business gehen sollte. Nach einigen Gesprächen, u. a. auch mit Iris Weimann, war ich mir sicher, dass ich mich spezialisieren sollte. 

So setzte ich mich danach hin und machte meine Liste von den Dingen, die mir in meinem Business als Fotografin am meisten Spaß machten. Heraus kamen Business Portraits, Personal Branding Fotografie und Boudoir Fotografie. 

Hindernisse auf dem Weg zur Klarheit

Lange Zeit hielt mich die Boudoir Fotografie, die ich unbedingt voranbringen wollte, davon ab, mich auf das Marketing für Business Portraits und Personal Branding Fotografie zu konzentrieren. Ich investierte sehr viel Zeit und Energie in die Leidenschaft, Frauen mit tollen Fotos glücklich zu machen, erstellte eine Facebook und Instagram Seite und baute eine tolle Website. Ich habe alles getan, um die Boudoir Fotografie zu meinem Hauptbusiness zu machen. Immer, wenn ich diese Idee aufgeben wollte, bekam ich neue Inspirationen und Buchungen von Kundinnen und viele Bestätigungen und Rückmeldungen, dass diese Fotografie so toll sei. 

Die ersten Erfolge als Personal Branding Fotografin

Parallel baute ich die Personal Branding Fotografie aus und merkte schnell, dass sie mir viel einfacher von der Hand geht, von der Planung bis zur Umsetzung, der gesamte Service macht richtig Spaß. Ich begann damit, dass ich Unternehmer aus meinen Netzwerken für mein Portfolio fotografierte und bekam dadurch weitere Anfragen. 

Wie mich diese Umwege zu einer besseren Personal Branding Fotografin machen

Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie sehr ich all die Wendungen in meinem Leben zu schätzen weiß. Es ist ein Geschenk für mich, Unternehmer und Selbständige in ihrer Gesamtheit zu verstehen. Ich kann mich auf einer Ebene in meine Kunden hineinversetzen, wie es viele Fotografen nicht können. Jeder braucht eine Nische. Meine Geschichte macht mich nicht nur zu einer einzigartigen Personal Branding Fotografin, sondern auch zu einer exklusiven Ressource für Unternehmer.

Es wird kein anderes Geschäft für mich geben, Karina Schuh Photography ist bereits am Wachsen. Die Covid Krise unterstützte noch einmal die Spezialisierung für Personal Branding Fotografie, denn jetzt erst recht brauchen Unternehmer und Selbständige professionelle Fotos, um ihre Marke aufzubauen und sich als Experten zu zeigen. Das Abenteuer Personal Branding Fotografie geht weiter. 

Personal Branding Fotografie - Was ist in meiner Kameratasche?

Meinen Traum leben

Der Weg, wie ich Personal Branding Fotografin wurde, war nicht einfach, doch ich bin so begeistert, dass ich dieses Geschäft ausbauen kann. Ich bin jetzt eine Personal Branding Fotografin, die kreative Unternehmer und kleine Unternehmen in Koblenz und Umgebung sowie deutschlandweit betreut. Der Umzug in die USA und zurück nach Deutschland hat mir den Start ermöglicht und wird immer einen Teil meines Herzens ausmachen. Aber ich bin begeistert, dass ich auch die Möglichkeit habe, die Marken von Floristen, Veranstaltungsorten, Planern, Künstlern, Musikern, Trainern und anderen talentierten Führungskräften in ihren Bereichen, einschließlich anderer Fotografen, aufzubauen! Das Jahr 2022 bietet mir die Möglichkeit, meine kreativen Muskeln spielen zu lassen. Ich kann es kaum erwarten, die visuelle Marke aller möglichen neuen Kunden zum Leben zu erwecken!

Übrigens mache ich im September 2022 eine Tour durch Bayern und Baden Württemberg und fotografiere Sie an Ihrem Arbeitsort! Wenn auch Sie an Personal Branding Fotografie interessiert sind, die Sie und Ihre Marke als Expert(in) auf Ihrem Gebiet präsentiert, freue ich mich Sie zu besuchen!



3 Möglichkeiten, das Imposter-Syndrom beim Aufbau Ihrer persönlichen Marke zu überwinden

Sie möchten der/die Beste auf Ihrem Gebiet sein? Ihre Erwartungen an Sie selbst sind sehr hoch? Sie haben Angst vor Erfolg? Sie können Ihren Erfolg nur schwierig verinnerlichen? Sie sorgen sich, ob Sie Ihr Leistungsniveau halten können? – Das ist etwas, das Sie wahrscheinlich immer wieder fühlen. Das nennt man das Imposter-Syndrom. Damit sind Sie nicht allein.

Social Media trägt sehr dazu bei, dass Sie sich so fühlen. Der Wettbewerb ist sehr groß. Es ist sehr schwer, sich nicht beeinflussen zu lassen. Und noch schwerer ist es, wenn Sie sich eine Marke aufbauen möchten.

Gerade während Sie sich Ihre persönliche Marke aufbauen und ausbauen, erleben Sie immer wieder das Imposter-Syndrom. Ob es darum geht, sich Sorgen zu machen, dass andere Leute sich fragen, was zum Teufel Sie tun, oder ob Sie sich einfach fragen, ob Sie gut genug sind, es zu tun, es wird sehr wahrscheinlich mindestens einige Momente geben, in denen sich dieses Imposter-Syndrom einschleicht.

Auch ich treffe immer wieder auf das Imposter-Syndrom, gerade in meinem Business als Fotografin, z. B. bei der Sichtbarkeit in Social Media. Heute habe ich gelernt, dass es wichtig ist, mit persönlichen Fotos und Videos immer wieder Vertrauen aufzubauen. An die Fotos habe ich mich mittlerweile gewöhnt ;-), an Videos gewöhne ich mich nur bedingt. Aber ich bin auf einem guten Weg.

Es gibt sicher viele Möglichkeiten, das Symposter-Syndrom zu überwinden. Ich habe nachfolgend drei Möglichkeiten zusammengetragen.

 

3 Möglichkeiten, das Imposter-Syndrom beim Aufbau Ihrer persönlichen Marke zu überwinden

 

1. Vertrauen in Ihr Unternehmen aufbauen

Das Wichtigste zuerst: Selbstbewusster in Ihrem Unternehmen zu werden, ist der beste Weg, um das Imposter-Syndrom zu überwinden. Tun Sie das, was Sie gut können. So erhalten Sie Sicherheit zu Ihrer Arbeit.

Hier gibt es Möglichkeiten, vom Schreiben von Zielen (und deren Umsetzung) und Absichten, bis hin zum Erhalten großartiger Kundenreferenzen. Wenn Sie sich in Bezug auf die Arbeit, die Sie in Ihrem Unternehmen leisten, sicher fühlen können, ist es viel schwieriger, sich von diesem Imposter-Syndrom stören zu lassen.

Mein Rat: Fangen Sie mit dem Bloggen an! Schreiben Sie über Ihre Expertise und über sich als Person. Schreiben hilft Ihnen nicht nur nach außen als Experte aufzutreten, sondern es hilft Ihnen auch, über viele Dinge Klarheit zu gewinnen.

Sie wissen nicht wie Sie mit dem Bloggen starten sollen? Da kann ich Ihnen Judith Peters als Sympatexter wärmstens empfehlen. Sie ist die Beste, wenn es um den Aufbau eines Blogs geht. Ich habe 2018 mit Judith richtig begonnen zu bloggen. Das Bloggen hilft meinem Unternehmen vor allem, in Google gefunden zu werden und Vertrauen zu meinen potentiellen Kunden aufzubauen. Ich blogge nicht nur über Business-Themen, auch die persönlichen Themen (ist natürlich eine Überwindung) sind dabei super wichtig. Hier gehts zu meinem Blog.

2. Weiter lernen & wachsen

Lernen hilft mir, meinen Fokus im Unternehmen zu legen, neue Techniken, neue Systeme und mich selbst voranzutreiben. Der Austausch mit anderen Fotografen gehört genauso dazu wie Kurse.

Ich bin sehr wissbegierig, bilde mich ständig bei Workshops und Onlinekursen weiter und höre Podcasts, die mich weiter voranbringen. Noch in diesem Monat besuche ich meinen Mentor in den USA, Steve Kozak, und nehme an einem einwöchigen Workshop an der Texas School of Photography teil. Außerdem schaue ich ständig Lernvideos, wenn ich bestimmte Dinge für meine Fotografie umsetzen möchte und nicht weiter komme.

Brauchen Sie Ideen? Versuchen Sie es mit den folgenden:

  • Testen Sie neue Geschäftstechniken, die Ihre Kreativität wirklich fördern.
  • Melden Sie sich für einen Kurs oder Mastermind an.
  • Hören Sie sich Podcast-Episoden an oder sehen Sie sich YouTube-Videos zu Themen an, die Sie interessieren und zum Aufbau Ihrer persönlichen Marke beitragen.
  • Finden Sie einen Mentor.
  • Tun Sie Dinge, für die Sie sich wirklich überwinden müssen.

Beim letzten Punkt gibt es auch bei mir noch einige Dinge, für die ich mich immer wieder überwinden muss. Das sind, wie oben erwähnt, nicht nur Videos von mir, sondern auch Entscheidungen in meinem Business, wie z. B. die Positionierung. Seit Jahren arbeite ich daran, mich als Personal Branding Fotografin zu positionieren. Erst in den letzten Monaten habe ich jetzt alle anderen Angebote von meiner Website gelöscht. Im Nachhinein war dies ein langer Prozess, aber es fühlt sich wie eine Befreiung an.

3. Investieren Sie langfristig in Ihre Marke

Mehr als alles andere hat mir die Investition in meine Marke geholfen das Imposter-Syndrom zu überwinden – ob Outsourcing (ab und zu die Fotobearbeitung, Buchhaltung), Kurse oder der Kauf neuen Equipments.

Und hier ist der Grund: Wenn Sie in Ihre Marke investieren und sich die Zeit (und das Geld) nehmen, um Ihre Marke zu stärken, tritt das Symposter-Syndrom viel seltener auf.

Müssen Sie jetzt tonnenweise Geld ausgeben?! Nein! Sie können auch mehr als Geld in Ihr Unternehmen investieren (denken Sie: Stunden, Zeit, Sorgfalt, Kooperationen). Wenn Sie investieren und ihre Arbeit wertschätzen, legen Sie einen Schalter in Ihrem Gehirn um, der Sie daran erinnert, dass Sie es wert sind. Ich habe gerade drei Online-Kurse mitgemacht, die alle drei gratis waren und sie haben mir viel gebracht. Diese Art von Kurse bringt mir nicht nur Wissen, nein, ich habe dadurch sogar Kund’innen gewonnen.

Dies ist ein weiterer Grund, warum ich Personal-Branding-Fotografie so sehr empfehle – es stärkt das Selbstvertrauen, es spornt Sie an, zu wachsen, UND es ist eine Investition in Ihre Marke, die sich auszahlt.

Sind Sie bereit, das Imposter-Syndrom durch Sichtbarkeit Ihrer persönlichen Marke mit Personal Branding Fotografie zu überwinden? Kontaktieren Sie mich gern oder lernen Sie mich unverbindlich kennen!

 

 

 

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