Karina Schuh - 2022, ein Jahr mit unvorhersehbaren Möglichkeiten

Jahresrückblick 2022 – ein Jahr mit unvorhersehbaren Möglichkeiten

Das Jahr 2022 hat mir mit seinen unvorhersehbaren Möglichkeiten neue Türen in meinem Personal Branding Foto Business geöffnet. In meinem letzten Jahresrückblick 2021 habe ich geschrieben, dass ich mir für das Jahr 2022 vorgenommen habe, mit Leichtigkeit durch das Jahr zu gehen. Denn im Jahr 2021 war ich mir in meinem Business noch unschlüssig, wie ich mein Business aufbauen kann, in dem ich fokussiert bin. Ende 2021 war mir klar, ich konzentriere mich jetzt nur noch auf ein Thema. Doch, ich musste mich noch etwas gedulden.

Das Jahr 2022 war voller positiver Energie mit ein paar kleinen Rückschlägen. Von einem Monat in den anderen bin ich durch positive Ereignisse teilweise überrascht worden. Zum einen waren das positive Menschen, die in mein Netzwerk getreten sind, zum anderen waren dies unverhoffte neue Kooperationen in meinem Business. Auch hatte ich das Glück, vom Land Rheinland-Pfalz an einem Förderprogramm für Digitalisierung für kleine Unternehmen teilzunehmen, das mir meinen Arbeitsablauf jetzt sehr erleichtert. Mehr in einem extra Abschnitt dazu. 

Es war nicht immer leicht, alle Arbeiten gleichzeitig für privat und geschäftlich unter einen Hut zu bekommen. Neben kleineren Arbeiten am Haus, wie ein neues Gästebad, haben wir von Mai bis August unser Haus umgebaut und wohnten in meinem Studio. 

Es gab aber auch Dinge, die nicht nach Plan gelaufen sind, wie zum Beispiel Corona oder meine Schulterprobleme, die mir als Fotografin nicht wirklich in meinen Ablauf gepasst haben. 

Erst jetzt, am Jahresende, komme ich dazu, liegengebliebene Arbeiten aufzuarbeiten. Ich habe sehr viel erreicht, weil ich meinen Fokus auf die Business und Personal Branding Fotografie legen konnte und davon nicht abgelenkt wurde.

Danke 2022!

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Mein Wort für 2022 lautete: Leichtigkeit mit ein paar kleinen Unterbrechungen

“Leichtigkeit” war mein Wort/Motto, das ich mir für das Jahr 2022 vorgenommen habe. Und diese Leichtigkeit zog sich durch das ganze Jahr. 

Ich habe ganz viel erreicht in diesem Jahr und viel umgesetzt. Und manche Dinge kamen mir sozusagen “zugeflogen”, unerwartet und wunderbar. Dieses Motto konnte ich zu 70 % umsetzen. 

Es gab einige kleinere Hindernisse, die mich ab und zu unterbrochen haben in meiner Leichtigkeit. 

  • Schon im Dezember 2021 bekam ich Schmerzen in meiner rechten Schulter. Teilweise wurde mir gesagt, ich hätte eine „Frozen Shoulder“ (Unbeweglichkeit), aber es ist eine Entzündung drin, die von unseren Renovierungsarbeiten kommt. Naja, mittlerweile habe ich weniger Schmerzen und dazu kommt noch der Tennisarm. All das bekomme ich nur mit Ruhe in den Griff. Das hieße keine Kamera und kein Computer bedienen. Mal schauen, ob ich das mal irgendwann hin bekomme. 
  • Im Februar begann der schreckliche Ukraine-Krieg. Es ist einfach nur furchtbar, was da passiert. Bis heute kann ich nicht glauben, dass in diesen Zeiten in Europa ein Krieg ausbrechen könnte. 
  • Corona hat mich Anfang Mai erwischt. Zum Glück wurde ich nicht weiter krank und bin gut durchgekommen. 
  • Mitten im Sommer hatte ich eine Blasenentzündung und konnte leider nicht zur Silberhochzeit meiner Schwester fahren. 

Eine schwierige Entscheidung – Fokus

Das ganze Jahr 2021 habe ich überlegt, wie ich mit meinen zwei Themen im Business, Personal Branding Fotografie und Boudoir Fotografie, umgehen sollte. Die Boudoir Fotografie war immer ein Herzensprojekt, jedoch habe ich viel Zeit und Mühe hineingesteckt, hatte ich doch dafür eine extra Webseite, ein anderes Instagram- und Facebook-Account, einen eigenen Kleiderschrank ein extra Studio mit Bett, und, und, und.

Bye bye Boudoir by Karina

Das Jahr 2022 begann jedoch mit Verwirrung, in welche Richtung ich mein Business auslege, Business und Personal Branding Fotografie oder Boudoir Fotografie. Deshalb beschloss ich, im Dezember 2022 das ich mich auf Business und Personal Branding Fotografie konzentrieren. Und dann bekam ich plötzlich neue Buchungen, die mich wieder überlegen ließen, wie es weitergeht. 

Ich entschied mich dafür, diese Buchungen für Boudoir Sessions noch zu machen und habe mich nach der letzten Session dafür entschieden, meine Kraft in die Business- und Personal Branding Fotografie zu stecken. 

Seitdem ich 2017 aus den USA zurückgekehrt war, war ich hin und hergerissen und wollte unbedingt DIE Boudoir Fotografin werden, weil mir jeder sagte, wie toll das ist, und meine Bilder sind sehr gut angekommen. Am Anfang dachte ich immer, dass ich dies unbedingt will, doch es stellte sich später heraus, dass ich mich da total von außen beeinflussen lassen habe. Ich fotografiere zwar Frauen sehr gern und zeige ihnen wie schön sie sind, allerdings bin ich nicht sehr kreativ, was den Prozess nach der Foto Session angeht, d. h. die Erstellung von schönen Foto Paketen und den Verkauf dafür. Und weil immer jeder, der mich kennenlernte sagte, wie toll sie dies finden, habe ich immer weiter versucht, mich auf dem Gebiet der Boudoir Fotografie zu spezialisieren.

Doch, der Aufwand war zu hoch und ich konnte nicht zwischen Business und Boudoir Fotografie hin und her switchen. Das ging vom Kopf her nicht. Ich musste mich in jedes Thema immer wieder neu hineindenken. 

Und da ich mich als Personal Branding Fotografin schon viel mehr etabliert habe, habe ich entschieden, dass ich diesen Weg gehe. Und jetzt bin ich sehr froh über diese Entscheidung. Mein Weg ist jetzt viel klarer.

Jetzt fühlt es sich LEICHT an! Ja, durch diesen Schritt, die Boudoir Fotografie auf Eis zu legen, ist noch mehr Leichtigkeit in mein Leben gekommen.

Personal Branding Fotografie

Schon im Jahr 2019 habe ich mich für die Personal Branding Fotografie entschieden. Und nachdem ich jetzt auch die Boudoir Fotografie hinter mir gelassen habe und mich auf die Personal Branding Fotografie konzentriere, konnte ich mein Angebot verfeinern und liebe es immer mehr, die Geschichten von Unternehmer‘innen und Selbstständigen zu erzählen. 

Warum ich Personal Branding Fotografie als Nische gewählt habe, ist, dass ich mit Selbstständigen zusammenarbeiten möchte, die ihren Leidenschaften nachgehen. Besonders diejenigen, für die Erfolg nicht in Geld gemessen wird, sondern in der Fähigkeit, das Leben der Menschen, die sie berühren, auf irgendeine Weise besser zu machen.

Es ist etwas ganz Besonderes, zu sehen, wie jemand, mit dem ich gearbeitet habe, in seinem Unternehmen erfolgreich ist. Deshalb beschäftige ich mich so leidenschaftlich mit der Personal Branding Fotografie als Marketinginstrument. 

Ich möchte meine eigene Geschäftsreise mit gleichgesinnten Menschen teilen, die es verstehen und die meine Werte von Mut, Entschlossenheit und dem Streben teilen.

Und weil diese Art von Fotografie so vielfältig ist, kann ich mich darin verwirklichen. Ich kann weiterhin im Studio und vor Ort fotografieren und finde Möglichkeiten, mit den unterschiedlichsten Mitteln, die Marken-Stories zu erzählen. 

Meine Personal Branding Foto Tour 

Diese Fototour war in diesem Jahr wieder ein Highlight. Ich konnte meinen Reisehunger stillen, indem ich nach Bayern, in die Schweiz und nach Baden Württemberg zu meinen Kunden reiste. 

Es liegt mir sehr am Herzen, dass ich flexibel arbeite und das mache, was mir Spaß macht. Und warum nicht das Reisen mit meinem Business verbinden? Und deshalb biete ich mindestens einmal im Jahr diese Reise an. Je nachdem wo interessierte Kund’innen wohnen bzw. arbeiten, fahre ich zu ihnen und fotografiere sie für ihre Marke. Mein Angebot wurde bisher sehr gut angenommen und ich habe einige meiner Online-Bekanntschaften persönlich kennenlernen dürfen. 

In diesem Jahr hatte ich auf meiner Route vier größere Personal Branding Foto Sessions. Und es war ein wunderbares Gefühl, zu reisen und gleichzeitig zu arbeiten. 

Von Personal Branding zu Lifestyle – Das Leben genießen, Ein Lifestyle Magazin von Christine Manthey

Es begann damit, dass ich durch eine gute Bekannte vom lokalen Lifestyle Magazin “Das Leben genießen” erfahren und kurzfristig im Herbst 2021 eine Anzeige darin gebucht hatte. Den Text und die Fotos dazu lieferte ich selbst, weil die Ausgabe kurz vor Druck stand. 

Die Herausgeberin, Christine Manthey, habe ich erst im Februar 2022 kennengelernt. Wir trafen uns im Hotel Fährhaus Koblenz, um über eine weitere Anzeige in der nächsten Ausgabe zu sprechen und um uns einfach kennenzulernen. 

Während unseres Gesprächs fragte mich Christine Manthey nach meiner Fotografie. Sie berichtete mir u. a, dass sie einen weiteren Fotografen sucht, um alle Fotosessions für das Magazin abzudecken. So kam es, dass wir direkt einen Probeshooting-Termin vereinbarten und ich nach und nach den einen oder anderen Auftrag für die Frühjahrsausgabe von ihr erhielt. Ich freute mich riesig darüber, denn die Magazin-Kunden waren genau die Zielgruppe für meine Business- und Personal Branding Fotografie. 

So lernte ich nach und nach auch Christine immer besser kennen und sie mich. 

Die zweite Jahreshälfte 2022 wurde für die Winterausgabe gearbeitet. Christine bezog mich hier noch mehr mit ein und ich bin jetzt ein richtiges Teammitglied von “Das Leben genießen”. Ich bin mega stolz und dankbar, dass ich so viele tolle Unternehmer’innen fotografieren durfte und dabei so viel gelernt habe. Danke an Christine Manthey für ihr Vertrauen in meine Arbeit.

Kooperationen Immobilien und Home Staging

Seit 2021 arbeite ich jetzt schon mit Martina Wagner Immobilien zusammen und im Jahr 2022 hat sich diese Zusammenarbeit vertieft. Ich habe viele tolle Objekte für sie fotografieren dürfen und ich konnte so mein Auge und meine Technik in der Immobilienfotografie weiterentwickeln. Ein neues Weitwinkelobjektiv, Canon RF16 , das ich während der Texas School of Photography von Canon empfohlen bekommen habe, hilft mir, in den engsten Räumen Aufnahmen zu machen.

Hier möchte ich nochmals Danke an Martina sagen, dass sie mir diese Möglichkeiten eröffnet hat.

Kooperation mit einer Immobilienmaklerin - ein Jahr mit unvorhersehbaren Möglichkeiten

Und durch die Kooperation mit Martina Wagner Immobilien, entstand eine neue Kooperation mit Home Staging, Einrichten mit PEP, Iris Linker.

Mit Iris habe ich mehrere Innenraumkonzepte fotografiert, was mir sehr viel Spaß gemacht hat, da die Einrichtung einfach perfekt zu den Räumen gepasst hat, clean, modern und gemütlich.


Webseiten Coaching

Durch die Personal Branding Fotografie komme ich mit vielen Unternehmer‘innen zusammen. Und ganz viele Marken sind online nicht sichtbar. Oft ist die Webseite veraltet, kein Google-Eintrag vorhanden oder sie wissen nicht, wie sie sich auf Social Media präsentieren sollen. 

Seit 2013 verwalte ich meine WordPress Website selbst. Sie hat sich immer mehr entwickelt und ich gestalte sie mit Inhalten und schaue, dass das Design passt. Jedenfalls konnte ich ganz viel Erfahrung damit sammeln, sogar auch wie man das Hosting umzieht.

Schon 2021 habe ich deshalb nach und nach angefangen, anderen Selbstständigen beim Aufbau ihrer WordPress-Website zur Seite zu stehen. Und diese Unternehmerinnen waren sehr dankbar dafür. Da dies so gut geklappt hat, habe ich meinen Service, den ich dazu bieten kann, in einem Angebot auf meiner Website zusammengefasst. 

Dies beinhaltet nicht nur das Anleiten, wie man die Seite aufbaut, nein, ich helfe Unternehmer’innen von der Domain Findung, über das Hosting bis zur fertigen Website. Dabei gebe ich wöchentliche Anleitungen und Wochenaufgaben über Zoom, die bis zum nächsten Treffen erledigt werden und wir gemeinsam daran weiterarbeiten können, bis alles steht. 

Auch unterstütze ich mit meiner Erfahrung auf Social Media und wir beziehen Unterstützung für Datenschutz und Grafik Design mit ein, falls gewünscht. 

In diesem Jahr sind zwei tolle Webseiten durch meine Anleitung entstanden. 

Texas School of Photography

Ein absolutes Highlight in diesem Jahr war, dass ich zum ersten Mal an der Texas School of Photography war. Lange habe ich darauf gewartet, da Corona bedingt eine Teilnahme für mich nicht möglich war. Bis einen Tag vor meiner Abreise habe ich aber nicht daran geglaubt, denn ich sollte einen negativen Test bei Einreise in die USA vorweisen. Es war an meinem Geburtstag, als ich diesen Test gemacht habe. Ich war so glücklich, dass das Ergebnis negativ war und ich am nächsten Tag nach Dallas fliegen konnte. Näheres zu dieser Reise gibts auch in meinem Artikel.

Was ist die Texas School

Texas School bedeutet eine Woche Spaß mit ca. Tausend Fotografen aus ganz USA, jeder auf einem anderen Level und mit einer anderen Spezialisierung. Und jeder unterstützt den anderen. Es gibt meist ca. 30 Klassen, in den unterschiedlichsten Richtungen. Immer in den ersten Januar-Tagen, im nächsten Jahr ist es der 03.01.23, um 23 Uhr, kann man sich anmelden und drei Kurse wählen, die man gern machen möchte und wie in einer Lotterie bekommt man dann die 1., 2. oder 3. Wahl. Das Ergebnis liegt meistens gegen Mitte Januar vor. 

Ankunft in Dallas

Die ersten Tage verbrachte ich mit Steve und Jacqueline in deren Haus in Dallas, bevor wir zum Hotel in Arlington fuhren, wo die Texas School stattfinden sollte. Wir gingen Shoppen und gingen in die Restaurants, die ich in Deutschland vermisst hatte: Steak, mexikanisch, etc. Die beiden taten alles, damit ich all die Dinge tun konnte, die ich in Deutschland vermisst hatte. Und das, obwohl sie noch viel zu tun hatten, bevor die Texas School startete, denn Steve ist einer der Instruktoren und Organisatoren. 

Klassen, Expo und Abendveranstaltungen

Ich hatte in diesem Jahr die Klasse von Chris und Deanna Duncan gewählt. Hier drehte sich alles um Belichtung im Studio und in der Natur. Wir waren ca. 20 Fotografen in der Klasse. Neben den Klassen, die alle im Hotel stattfinden, gibt es auch eine Ausstellung von verschiedenen Fotografie-Geschäften, wo man sich Anregungen zu neuem Equipment holen und testen kann, wie z.B. Canon oder verschiedene Printlabs, und viele mehr. 

Abends gibt es immer Abendessen für alle, wo man sich mit seinen neuen Freunden treffen und austauschen kann, bevor die Abendveranstaltungen beginnen. Von einem texanischen Abend mit Live Musik bis hin zu einer Kostümparty gab es alles. Die Amerikaner wissen, wie man die Leute bei Laune hält. 

Alles in allem war dies eine Woche, bei der ich nicht nur über Fotografie gelernt habe, sondern viele neue Menschen kennengelernt habe und tatsächlich enge Freundschaften geschlossen habe. Der Austausch, der hier entsteht, ist unbezahlbar. Wir lernen voneinander und vernetzen uns, so dass auch lange, nachdem wir wieder zuhause sind, ein Austausch stattfindet. 

Neue technische Ausstattung für eine Fotografin

Als Fotografin ist es sehr wichtig, dass man mit dem Equipment arbeitet, das Zeit und Nerven spart. Ich setze hier auf Qualität. Das Förderprogramm digiboost hat mir in diesem Jahr ermöglicht, neue Anschaffungen zu tätigen. 

Digitalisierung – Das Förderprogramm digiboost

2021 habe ich von einem Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen gehört, bei dem das Land Rheinland-Pfalz die Digitalisierung fördert. Das kam mir gerade richtig, denn ich wollte unbedingt meinen Arbeitsablauf kundenfreundlicher gestalten. 

Ich nahm an dem Webinar teil und reichte meine Unterlagen ein. Nach drei Monaten hatte ich Bescheid, dass ich für meine Digitalisierung 10.000 Euro ausgeben darf und 75 % davon gefördert bekomme. Ich konnte es nicht glauben und war überglücklich. 

Die Abteilung für Digitalisierung der Handwerkskammer in Koblenz stand mir ab sofort für alle Fragen zur Verfügung. So erarbeitete ich mir einen Plan, wie ich gern mein Unternehmen digitaler gestalten kann. Ich stellte meine Arbeitsabläufe nach und kaufte alle Geräte, die ich brauchte, um meinen Kunden einen noch besseren Service bieten zu können. Die 10.000 Euro kamen mir gerade recht. 

Das Gefühl, Geld auszugeben, das man zu einem großen Teil zurückbekommt, war grandios. Wahrscheinlich löste dieses Gefühl auch viele andere positive Gedanken aus. Ich hatte noch nie die Möglichkeit, so viel Geld auszugeben für Dinge, die mein Business braucht. 

Und dies ist meine Liste:

  • ein neuer Server als Backup für all die Kundenfotos
  • Datenschutz für meine Webseite und Arbeitsabläufe
  • IPad zur Vorschau der Fotos beim Kunden
  • Ein neuer iMac (meiner war noch von 2013)
  • Eine neue Kamera – Canon EOS R5 und gleichzeitig Umstellung auf das spiegellose System
  • Drei neue Objektive wegen Update auf spiegellos – RF 70-200 f2.8, RF 24-70 f2.8 RF 16 mm
  • Und einige kleiner Accessoires, die man für das Streamen von Bildern braucht.

Das sind Dinge, die ich mir alle hätte zusammen sparen müssen. Jetzt konnte ich sie mir kaufen. Und natürlich musste ich jedes Gerät entsprechend begründen. Dabei half mir auch wieder die Handwerkskammer. 

Ich bin sehr begeistert, dass es diese Möglichkeiten für Unternehmen gibt und vor allem, dass auch ich daran teilnehmen durfte.

Ein Elektroauto für mehr Nachhaltigkeit auf dem Weg zu meinen Kunden

Um vor Ort beim Kunden zu fotografieren, habe ich mir ein E-Auto gekauft, so kann ich auch unterwegs die Umwelt schützen. 

Mein Auto, ein Skoda Fabia, BJ 2009, war tatsächlich in die Jahre gekommen. Es fielen immer mehr Reparaturen an, das Licht war schlecht und ich fühlte mich im Winter auch nicht wirklich sicher auf der Straße. 

So sind mein Mann und ich im April einfach mal zu verschiedenen Autohäusern gefahren und haben uns die Möglichkeiten für ein Elektroauto angesehen. Es war gar nicht so einfach, denn kein Autohaus konnte ein Elektroauto liefern. Egal, wo wir hinkamen, wir hörten immer, es gäbe keine Elektroauto in diesem Jahr. Man könnte für 2023 eins vorbestellen. Es eilte mir nicht, jedoch hätte ich schon gern ein Auto für den Winter 22 gehabt. 

Ich erinnerte mich an eine Kundin, die mir im März erzählte, dass sie sich einen neuen Peugeot 2008 E gekauft habe. Und so fragte ich diese Kundin, wo sie diesen gekauft hat. Sie nannte mir das Peugeot Autohaus Sommer in Neuwied / Straßenhaus

So erkundigten wir uns direkt vor Ort nach einem Auto. Und siehe da, tatsächlich bestand die Möglichkeit, noch in diesem Jahr ein neues Auto zu bekommen, und zwar schon im Juli 2022. Es war unglaublich. Wir bestellten das Auto und ich bekam es Ende Juli 2022. Was für ein Glück ich doch hatte. 

Das alte Auto habe ich in gute Hände weitergegeben. Jetzt fahre ich umweltfreundlich zu all meinen Kunden. Endlich kann ich besser sehen durch tolle Scheinwerfer und fühle mich viel sicherer als in meinem Skoda. 

Nachhaltigkeit beim Kundenbesuch mit einem Elektroauto


Veränderungen auf meiner Webseite

Auf meiner Webseite habe ich jetzt die Möglichkeit für direkte Buchungen eingeführt. Man kann direkt online ein Online-Meeting für ein Kennenlerngespräch buchen und auch die Foto-Sessions sind online buchbar. 

Natürlich kommen auf die Webseite immer wieder neue Fotos, da ich mich ständig verändere. Meine Freundin, Joanna, hat mich fotografiert. 

Ein neues Video habe ich auch mit Joanna Gypser erstellt. Es zeigt eine Personal Branding Fotosession und erklärt, wie sich diese zusammensetzt und wozu man diese Fotos nutzen kann. Am Beispiel einer Kundin kann man mich im Einsatz sehen. 

Schau selbst! 

Auf meiner Über-Mich-Seite habe ich die Fan-Facts überarbeitet und viele neue hinzugefügt. 

Unser Haus-Umbau – ein größeres Projekt 2022

Nachdem wir Anfang des Jahres kleinere Projekte, wie eine neue Gästetoilette einbauen, am Haus durchgeführt hatten, kam jetzt der große Part dran. 

Eine neue Pelletheizung

Am 31.12.2021 bestellten wir noch schnell unsere Heizungsanlage, eine Pelletheizung, denn die Preise sind am 01.01.2022 um 8 % hochgegangen. Unsere Ölheizung war mittlerweile in die Jahre gekommen und musste erneuert werden. Wir bestellten sie für Juli 2022. 

Schon im Mai, es war an einem Donnerstag, rief die Heizungsfirma an, die u. a. auch mein Kunde ist, Schuth Haustechnik aus Koblenz: “Wir starten am Montag mit dem Heizungsumbau”. Zum Glück hatte mein Mann den Heizungskeller schon so weit ausgeräumt. So startete er direkt an diesem Donnerstag mit den Renovierungsarbeiten (Wände streichen, Fußboden streichen, etc.). 

Am Montag kamen die Handwerker pünktlich. Ich hatte kurzfristig alle meine Termine verschoben und dafür gesorgt, dass die Monteure auch ihren Kaffee und ein warmes Mittagessen bekamen. Zwischendurch habe ich immer mal das eine oder andere Foto oder Video vom Umbau aufgenommen. Am Ende der Woche funktionierte die neue Pelletheizung. 

Zu diesem Zeitpunkt stiegen schon die Preise für Pellets und wir konnten diese noch zu einem guten Preis kaufen. Wäre die neue Heizung erst im Juli, wie vorgesehen, eingebaut worden, hätten wir viel höhere Preise für Pellets zahlen müssen. Und auch hatten wir Glück, weil wir für die Anlage 50 % Förderung erhalten haben. Seit August 2022 gibt es nur noch 20 % Förderung dafür. 

Juli 2022 – ein Großumbau unserer Küche, Esszimmer und Wohnzimmer

Mein Mann hatte sich extra den ganzen Monat Juli frei genommen. Er machte die schwierigen Handwerksarbeiten und wir, Niklas und ich, halfen bei Handlangerarbeiten. Wir brauchten viele Tage, um die Tapete abzubekommen. Als wir nach rechneten, kamen wir auf 60 Mann-Stunden allein für die Tapete. 

Neben Tapete kratzen, musste die Elektrik komplett neu installiert werden, das heißt, Schlitze klopfen, Kabel verlegen etc. Eine Wand zwischen Küche und Esszimmer wurde entfernt und auch der riesige Kamin musste gehen und eine neue Trockenbauwand wurde vor die Außenwand eingezogen. Erst als wir all diesen Dreck hinter uns hatten, konnten wir mit Verputzarbeiten, Malerarbeiten, neue Rolläden und neuem Fußboden. Bis zum Abend, bevor die Küche kam, haben wir noch zu tun gehabt. 

Und die ganzen vier Wochen wohnten wir im Keller, d. h. ich kochte auf dem Grill im Garten, wusch das Geschirr im Badezimmer im Waschbecken ab. Unser Esstisch war meist draußen auf der Terrasse vor meinem Studio oder auch im Studio. 

Als dann endlich die neue Küche kam und diese auch noch an einem Tag eingebaut wurde, konnten wir am 04. Juli endlich wieder kochen. Und dann hieß es einräumen. Herrlich.


Was ich mir für das Jahr 2022 vorgenommen habe, und wie ist es gelaufen?

  • Texas School of Photography in Dallas Ende April 2022 – Ja, ich durfte endlich an der Texas School of Photography teilnehmen (siehe oben).
  • Umstrukturierung Business und Personal Branding Fotografie – Hier konnte ich mir mehr Klarheit schaffen, denn ich habe mein Business immer mehr auf die Personal Branding Fotografie ausgerichtet. Business Portraits fließen hier mit ein. Meine Webseite werde ich hier noch etwas einfacher gestalten, damit sie übersichtlich bleibt. 
  • Renovierung Heizung, Küche, Wohnzimmer, Gästebad, Fotovoltaik – Unsere neue Heizungsanlage wurde zwei Monate früher als geplant geliefert. Der Umbau Gästebad, Küche, Wohnzimmer lief nach Plan. Die Photovoltaikanlage wurde verschoben.
  • Mein Mann wird 50 Jahre, und wir können hoffentlich schön feiern – Gefeiert haben wir zweimal im kleinen Rahmen – einmal mit Freunden und eine Woche später, Corona bedingt, mit der Familie. Eine größere Party folgt im Frühjahr/Sommer.

Mein 2022 in Zahlen

So sieht meine Website aktuell aus: 

Webseite Karina Schuh Photography Dezember 2022

Instagram: 979 Follower

Mein reichweitenstärkstes Reel: 4552

Facebook: 942 Follower

Webseite: letzter Monat – 413 Aufrufe, 106 Interaktionen, Webseitenklicks im Profil

LinkedIn: 684 Follower

TikTok: 136 Follower

Meine liebsten eigenen Blogartikel des Jahres 2022

Besondere Momente 2022 in Bildern

Was nehme ich mir für 2023 vor?

  • Natürlich wieder die Texas School im April, jedoch mit einigen Zwischenstopps bei Freunden
  • Personal Branding Foto Reisen – Ich bin gespannt wo es 2023 hingeht
  • Abi meines Sohnes 
  • mindestens ein neues Angebot (Idee ist schon da – nur noch umsetzen)
  • mehr Blogartikel veröffentlichen
  • mein Studio renovieren
  • mehr auf Pinterest posten
  • Meinen Newsletter öfters verschicken als alle 4-6 Wochen
  • Und natürlich WACHSEN

Mein Satz für 2023 ist „Neue Wege gehen“ – 2022 hat sich gut angefühlt, denn ich habe es geschafft, neue Wege zu gehen.

Danke für’s Lesen. Falls dir der Artikel gefallen hat und du weiterhin auf dem Laufenden bleiben möchtest, kannst du dich für meinen Newsletter anmelden, den ich bisher ca. alle 4 Wochen verschickt habe. Ab 2023 gelobe ich Besserung und möchte ihn zumindest zwei Mal im Monat verschicken.

Ich wünsche dir fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

❤️lichst, Deine Karina

Weihnachten habe ich mit meiner Familie in der Nähe von Halle verbracht. Leider hatte ich mir eine Erkältung eingefangen. Am ersten Feiertag verlor ich immer mehr meine Stimme bis ich gar nicht mehr reden konnte. Das war sehr schade, weil ich meine Familie sehr selten sehe. Trotzdem war es sehr schön, Weihnachten mit ihnen verbringen zu können. 

Zurück zu Hause habe ich mir erst einmal eine Auszeit mit viel Ruhe gegönnt. Meine Freundin Marion hat mir zu Weihnachten ein schönes Buch geschenkt, wofür ich unendlich Zeit hatte. Das tat sehr gut, denn ich hatte in diesem Jahr nicht viel Zeit für mich selber. 

Meine letzte Business Entscheidung am 31.12.2022 war, dass ich einen Kurs gebucht habe „Somba Kickstart“. Mit diesem Online-Programm wird mein Business auf das nächste Level gehoben!

4 Kommentare
  1. Luise Geier-Asfiaoui
    Luise Geier-Asfiaoui sagte:

    Dein Jahresrückblick gefällt mir sehr gut! Du hast ganz schön viel bewegt. Und man sieht an deinen Bildern, dass du voll in deinem Element bist. Gratuliere!
    Lieber Gruß Luise

  2. admin
    admin sagte:

    Danke liebe Luise, das freut mich. Ja, dieses Jahr hat sich viel getan und ich habe zu mir selbst gefunden.

  3. Mim | still & sensibel
    Mim | still & sensibel sagte:

    Hallo liebe Karina,

    was für ein turbulentes Jahr. :) Wow, dass du in den USA warst, hat mich echt fasziniert. Ich würde da so gerne auch mal hin. Und wenn ich das richtig gelesen habe, hast du da sogar eine Zeitlang gewohnt?

    Beruflich hat sich ja einiges getan bei dir. Hehe, stell dir vor, ich wusste gar nicht, was Boudoir Fotografie überhaupt ist. Aber jetzt weiß ich’s. Wieder was gelernt. :)

    Und euer Umbau am Haus war sicher ein echter Kraftakt. Allein schon mit der Tapete …

    Danke für diesen wunderschönen Jahresrückblick. Ich wünsche dir alles Gute fürs neue Jahr und ein entspanntes Weihnachtsfest.

  4. admin
    admin sagte:

    Liebe Mim,
    Danke für diese schönen Worte. Ja, wir haben acht Jahre in den USA gelebt und dort habe ich auch die Fotografie studiert und gestartet. 2023 fliege ich wieder in die „alte“ Heimat, USA. Das Land hat mich geprägt und vor allem meinen Fotografie-Stil.
    Alles Gute!

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