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Only in America – ein Bericht über meine Reise nach Dallas

Only in America – das war mein Gesamteindruck meiner Reise nach Dallas. Im Januar 2020 hatte ich mich für die Texas School of Photography angemeldet. Der Workshop sollte Ende April 2020 stattfinden. Der Grund, warum ich daran teilnehmen wollte, ist, dass ich mein Studium der Fotografie in den USA gemacht habe und dort mein eigenes Studio bis 2017 hatte. Meine Wurzeln in der Fotografie liegen in den USA. Bis 2017 habe ich mich dort immer weitergebildet, mich mit anderen Fotografen aus ganz USA ausgetauscht und habe Messen besucht. Mein Mentor, Steve Kozak, war es, der mich auch dazu überredet hat, meinen Abschluss als Certified Photographer bei Professional Photographers of America zu machen. Dies prägte meine Fotografie und meine Inspirationen bekomme ich auch aus den USA. In Deutschland habe ich bis heute nicht dieselben Inspirationen bekommen.

Workshop Ausfall – verschoben – keine Einreise

Aufgrund der Pandemie fiel der Workshop 2020 aus und ich konnte auf 2021 verschieben. 2021 wurde der Workshop von April auf Oktober verlegt, von Deutschland aus gab es keine Möglichkeit in die USA einzureisen. So verschob ich meine Teilnahme um ein weiteres Jahr, auf 2022.

Eigentlich standen die Chancen gut, dass ich in diesem Jahr endlich daran teilnehmen konnte, bis der Krieg in der Ukraine begann. Ich hatte wieder die Ungewissheit, dass ich nicht fliegen könnte. Die Zeit verging und langsam freute ich mich auf meine Reise. Doch es konnte immer noch sein, dass ich mich mit Corona ansteckte, denn die Inzidenzen waren sehr hoch. Ich schützte mich so gut ich konnte. Am Ostersonntag, mein Geburtstag, musste ich mich testen lassen. Wäre mein Test positiv, könnte ich nicht nach Dallas fliegen. Doch alles war gut. Jetzt war ich überglücklich. Das war wohl das schönste Geburtstagsgeschenk, das ich bekommen konnte. Erst jetzt konnte ich mich auf meine Reise freuen.

Meine Reise

Am Ostermontag, 18.04.2022, brachte mich mein Mann nach Frankfurt zum Flughafen. Jetzt sollte es endlich losgehen. Jetzt war ich doch sehr aufgeregt und freute mich nun auf meine Reise. Jacqueline, die Frau meines ehemaligen Mentors, Steve Kozak, hatte schon alles für mich vorbereitet und freute sich sehr auf meinen Besuch bei ihnen, bevor wir nach Arlington ins Hotel gingen, wo die Texas School of Photography stattfinden sollte.

Der Flug war lang, aber direkt. 11 Stunden saß ich auf meinem engen Platz in der 32. Reihe, hörte Podcasts, las ein schönes Buch und schaute einen Film. Auch mit meiner Nachbarin auf dem Platz neben mir tauschte ich mich aus. So habe ich den Flug auch sehr gut hinter mich gebracht.

In Dallas wurde ich von Steve und Jacqueline erwartet. Sie holten mich vom Flughafen ab. Wir stoppten auf der Fahrt nach Hause bei Tacco Bell und hatten einen kleinen, aber feinen leckeren Tacco-Snack.

Ankommen

Es war so schön, die beiden wiederzusehen. Wir kamen bei ihnen zuhause an und Jacqueline hatte schon mein Zimmer und mein Bad hergerichtet. Alles war liebevoll dekoriert und es standen alle wichtigen Dinge, wie Kosmetik etc. bereit.

Später kamen Freunde von ihnen, die auch an der Texas School teilnahmen. Er brachte frische Steaks aus Wisconsin mit und bereitete für alle das Dinner. Wir Frauen fuhren in der Zwischenzeit zum Wallmart und kauften noch ein paar Kleinigkeiten ein. Ich fühlte mich so gut.

Zurück zuhause, gab es auch schon Dinner. Steve war ziemlich beschäftigt mit den Vorbereitungen für die Texas School, weil er alles mit organisiert. Danny, der Freund von den beiden, ist Masseur und ich bekam eine Massage für meine Schulter, die seit Monaten schmerzt (Frozen Shoulder). Das tat so gut. Gegen 21 Uhr bin ich dann endlich ins Bett gefallen und konnte auch direkt einschlafen. Nur einmal wurde ich nachts wach.

Die ersten Tage bei Steve und Jacqueline

Die nächsten zwei Tage verbrachten wir mit Shopping und Essen Gehen. Ich hatte einiges auf meiner Liste stehen, war ich doch fünf Jahre weg. Marshalls, Ross, Maurices, die Outlet-Mall, Gap, Guess, Hilfiger, Walmart, Walgreens, Victoria Secrets, daran kam ich nicht vorbei, und, und und – es war herrlich. Meine Ausbeute war grandios, kam ich doch mit einem fast leeren Koffer an.

Zur Maniküre und Pediküre waren wir auch. Wir wollten doch ordentlich bei der Texas School aussehen. Außerdem packten wir unsere Sachen für das Hotel, wo wir am Donnerstag hinfuhren.

Zu den Abendessen gab es Mexikanisch oder Steaks.

Abreise zum Hotel

Den Morgen begannen wir wie jeden Morgen, Nachrichten schauen und Kaffee trinken und dann wurde gepackt und das Haus aufgeräumt, die Katze und der Garten mit den vielen Blumen und Pflanzen versorgt. Am frühen Nachmittag fuhren wir dann nach Addison ins Hotel.

Ankommen im Renaissance Hotel Addison

Noch ist hier alles leer!

Jetzt sollte bald die Texas School starten. Ich konnte es kaum abwarten. Die ersten drei Nächte wohnte ich bei Steve und Jacqueline im Apartment, da ich kein Hotelzimmer mehr für diese Zeit bekommen habe. Tagsüber waren Steve und Jacqueline mit den Vorbereitungen und Meetings zur Texas School beschäftigt. Abends saßen wir zusammen.

Treffen mit Shana bei Chili's - einer ehemaligen Kundin

Treffen mit Shana

Am Freitag Abend kam eine ehemalige Kundin von mir mit ihrem Sohn mich abholen. Sie wollte mich unbedingt wiedersehen. Sie lud mich zu Chili’s ein, einem amerikanischen Restaurant mit TexMex, wo wir auch schon früher immer gern hingegangen sind.

Das Wetter war noch garnicht sehr warm, naja wir hatten die ganze Zeit ca. 28 – 30 Grad C°, aber in allen Innenräumen läuft die Klimaanlage sehr kalt und mit viel Lüftung. So bekam ich natürlich direkt eine Erkältung davon und saß am Donnerstag und Freitag mit einem schönen Buch im Hotelzimmer und bin nur raus, wenn ich etwas zu Essen brauchte. Das tat ganz gut.

Beginn der Texas School

Am Samstag, 28.04., fand meine Precon-Klasse statt. Ich hatte mich für PG Gudphotography angemeldet. Den ganzen Tag lernten wir worauf es beim Drucken eines Portraits ankommt, von der Aufnahme bis hin zum Ausdruck.  Für mich war dies sehr interessant, ich besitze zwar einen großen Drucker, aber ich drucke meine Portraits noch nicht selber.

Am Abend traf ich mich mit Heike und Denny, die ich bei Jacqueline und Steve kennengelernt hatte. Wir aßen bei TaccoBell. Im Anschluss fand die Award Ceremony statt, bei der alle Gewinner geehrt wurden, die ihre Fotos für den Fotowettbewerb eingereicht hatten. Hier sahen wir viele herausragende Bilder und deren Besitzer. Auch Jacqueline wurde geehrt, weil sie mit ihrer Arbeit die Texas School seit Jahren unterstützt.

Am Sonntag Mittag war ich von einer weiteren ehemaligen Kundin zum Mittagessen eingeladen. Wir waren in der Galerie, wo ich meine lang vermissten Huevos Rancheros aß und wir Mimosas tranken. Es war herrlich. Ich hatte 2016 ihre Verlobung in White Sands fotografiert. Jetzt trafen wir uns nach fünf Jahren wieder.

Nach diesem wunderbaren Essen bezog ich mein Zimmer, das ich mit Serena teilte. Serena kam aus Kalifornien zur Texas School und hatte sich für Lightpainting angemeldet.

Später begann die Registrierung für unsere Klassen. Ich hatte mich für die Cris & Deanna Duncan’s Klasse angemeldet und wollte neue Wege bei der Lichtsetzung lernen, “Lighting For Sales”.

Treffen zur Orientierung - Only in America

Treffen zur Orientierung

Nachdem wir ein gutes Abendessen bekommen haben, das von einem amerikanischen Fotolabor gesponsort worden war, trafen sich alle Teilnehmer zur Orientierung in einem großen Raum. Ich setzte mich zu meiner Klasse. Es waren noch drei Plätze frei und ich nahm einen davon. Kurz darauf kam Jenny und fragte, ob sie den Platz neben mir haben könne und dann folgte Shama, die den letzten Platz in unserer Ecke ergatterte. Schnell stellten wir uns untereinander vor, bevor es mit Ansprachen und Informationen los ging. Im Anschluss gingen wir in unseren Klassenraum.

Wir drei wollten alle in der ersten Reihe sitzen und so kam es, dass wir uns ganz vorn zusammengesetzt haben ;-). Das Eis war gebrochen.

Hier gab es als erstes eine Vorstellungsrunde. Uns erwarteten Snacks und Wein und Menschen, die wie wir, etwas über Fotografieren in verschiedenen Lichtsituationen lernen wollten. Chris und Deanna erklärten, was wir in dieser Woche lernen würden und wir konnten unsere Wünsche äußern. Ihnen war sehr daran gelegen, dass wir eine unvergessliche Woche verbringen und Freunde werden. Gegen 21 Uhr war der erste Schultag geschafft.

Der Anfang war getan.

Die Texas School

Only in America

Chris and Deanna Duncan – Lighting for Sales

Am Montag, 25.04., startete dann der Workshop richtig. Täglich trafen wir uns ab 08:00 Uhr morgens in unserem Klassenraum. Hier erwarteten uns frischer Kaffee und Snacks, bevor 08:30 Uhr der Unterricht los ging. Ab 08:00 Uhr war auch die Ausstellung eröffnet. So konnten wir noch vor dem Unterricht neue Produkte und Equipment ausprobieren und unsere Kameras bei Canon reinigen lassen. Das war eine tolle Möglichkeit.

Jeden Tag sind wir zur Ausstellung gegangen. Es gab soviel zu entdecken, ob Elinchrom (das ist die Firma, von der ich meine Blitzanlage nutze), über Canon bis hin zu Fotohintergründe und Fotolaboren. Alle neuen Produkte waren zu sehen und wir konnten ausprobieren, anfassen und direkt kaufen. Es war für mich eine einmalige Gelegenheit, neue Ideen zu sammeln und einzukaufen (zumindest, das, was ich in meinen 23 kg Gepäck mitnehmen konnte).

Der Unterricht war sehr abwechslungsreich, von Theorie, Methoden, Ideen, über Lichtsetzung, Praxis mit uns und mit Models, entweder im Studio, das in unserem Klassenraum aufgebaut war oder im Freien rund um das Hotel, einmal sind wir sogar zu einer alten Sandmill gefahren. Diese Location war für jeden Fotografen etwas ganz besonderes. Auch hier bekamen wir Models zugewiesen und arbeiteten in Gruppen.

Die Mittagspausen verbrachte ich mit meinen neuen Freundinnen in Hotelnähe in Restaurants. Abends gab es immer ein Abendessen, dass gesponsert wurde. Abendveranstaltungen gab auch. Wir  wurden zu einem Texanischen Abend zu einer Eventlocation gefahren. Hier gab es amerikanisches Barbecue und Live Musik.

Während der Anfahrt dorthin habe ich meine bekannten Gesichter verloren und habe mich drei Frauen angeschlossen, mit denen ich im Bus zusammen saß. Später habe ich dann einige wieder entdeckt und mit ihnen den Abend bei toller Musik verbracht.

In diesem Jahr gab es eine Toga-Party. Jeder, der Lust auf Kostüm hatte, konnte sich entsprechend kleiden. Wir hatten eine Menge Spaß und haben lange getanzt, obwohl ich vorher gesagt hatte: “I am not dancing!” – Wie heißt es doch so schön, “sag niemals nie”. :D

Einen Abend hatte die Tradeshow, also die Ausstellung bis abends geöffnet und es gab jede Menge Preise zu gewinnen. Wir hatten die Möglichkeit, uns die Produkte an den Ständen erklären zu lassen und die Unternehmen persönlich kennenzulernen. Dabei habe ich viele neue Ideen für mein Business bekommen. Am meisten haben mich die Stände der Firma Elinchrom, 3XM Solutions und Midsouth Color Lab interessiert sowie die Stände mit Hintergründen. Und natürlich habe ich mir auch etwas gekauft, wie kann man auch nicht bei diesen tollen Rabatten, die es extra für die Texas School gab. ;-)

Am letzten Abend fotografierten wir in der Sand Mill, einer wunderschönen Location, besonders für Fotografen. Nachdem wir wieder zurück waren und gegessen hatten, war es auch schon nach 21 Uhr. Im Hotel haben wir uns dann noch in der Bar getroffen und einen lustigen Abend ausklingen lassen.

Übrigens, wir waren vier deutsche Fotografinnen, die sich dort getroffen haben. Jacqueline, kannte ich schon, Heike kam mit ihrem Mann den langen Weg von Wisconsin und Claudia lebt auch schon lange in den USA.

Only in America

The Germans …

Am Freitag, 29.04., war es Time to say Goodbye. Wir trafen uns noch einmal alle zu einer Abschlussveranstaltung, bei der Preise ausgelost wurden und ein Video vorgeführt wurde, bevor wir uns ein letztes Mal in unserem Klassenraum trafen und uns verabschiedeten. Es wurde sehr emotional, da Deanna und Chris für jede Person individuell eine kurze Rede zusammengestellt hatten. Dann war es auch schon Zeit, uns von unseren neuen Freunden zu verabschieden. Bye, bye, Jenny, Shama, Liliana …

Danach hieß es Koffer packen. Ich half noch Steve, Elisabeth und Jacqueline beim Ausräumen von Steves Klassenraum und dann fuhren wir zu Steve und Jacqueline. Den letzten Tag vor meiner Abreise verbrachten wir ruhig. Wir wollten uns einfach nur ausruhen … und noch einmal Steak essen.

Im Restaurant war es sehr, sehr kalt. Die Klimaanlage war wieder heruntergekühlt. Wir hatten unsere Jacken vergessen. Aber … im Auto fand Steve noch die Toga-Kostüme ;-). Diese Kostüme waren unsere Rettung – wir fühlten uns wie Königinnen.

Steak essen im Toga Kostüm - Only in America

Steak essen im Toga Kostüm

Am Samstag flog ich mit vielen schönen Erinnerungen wieder nach Deutschland.

Bye, bye America - Only in America

Bye, bye – I’ll be back in one year!

Ich danke vor allem Steve und Jacqueline für ihre Bemühungen, dass Sie mich dabei unterstützt haben, dass ich an der Texas School of Photography 2022 teilnehmen konnte. Ohne die beiden hätte ich nicht diese Gelegenheit gehabt. Dafür bin ich sehr dankbar.

Die Texas School of Photography ist auch in den USA einmalig. Es kamen Fotografen aus der ganzen USA zusammen, vor allem aber aus Texas. Das Event ha

Es waren sechs intensive Tage, mit der besten Fotografie-Ausbildung, die es in der Welt gibt, kleine Klassen, freie Events, bei denen man mit ca. 1000 Fotografen zusammen kommt, ca. 70 Foto-Aussteller mit super Discounts.  Ich habe viel gelernt, habe neue Freunde fürs Leben gefunden und hatte viel Spaß. Only in America.

Der Monatsrückblick auf den Monat November 2018 | Momente, Emotionen und Gänsehaut

Der Monatsrückblick für November kommt mit Yin und Yang, Up and Down, Glück und Traurigkeit – all diese Emotionen lagen so dicht gefolgt aufeinander in diesem Monat. Außerdem war der Monat voll mit Terminen privat und auch geschäftlich.

Zwei Geburtstagsfeiern und ein Trauerfall

Niklas

Begonnen hat der November mit dem Geburtstag unseres Sohnes. Niklas ist schon 15 Jahre alt geworden. Er ist ein Glückskind, denn vor 15 Jahren sind wir beide gerade noch dem Tod von der Schippe gesprungen, weil ich zur Geburt sehr krank wurde. Diese Emotionen fühle ich bis heute. Jetzt sind wir beide fit und Niklas geht mittlerweile in die 9. Klasse am Gymnasium.

Der 70. Geburtstag meiner Mutter und der gleichzeitige Tod unseres Onkels

Schon im September erhielten wir die Einladung zum 70. Geburtstag meiner Mutter, die in der Nähe von Halle an der Saale in unserem Elternhaus lebt. Während der letzten Monate wurde unser Onkel, ihr Bruder sehr krank und wurde zusehends schwächer. Er bestand darauf, die letzten Wochen zuhause zu verbringen, nachdem er Anfang Oktober vom Krankenhaus entlassen wurde. Ein Heim kam für ihn nicht in Frage. Meine Mutter und meine Tante willigten ein und pflegen ihn. Die Tage vor dem Geburtstag meiner Mutter brauchte er immer mehr Hilfe und konnte sich kaum noch bewegen. Er wußte von der Geburtstagsparty und hatte wahrscheinlich gehofft, uns alle wiederzusehen. Leider schaffte er es nicht auf uns zu warten und schlief am Morgen des 16. November 2018, dem Geburtstag meiner Mutter, ein. Als ich mittags ankam, war er schon abgeholt worden.

Die Feier sollte nun trotzdem stattfinden, da alles organisiert war und die Gäste wie geplant ankamen. Es war ein Auf und ein Ab mit vielen Emotionen und Tränen. Meiner Mutter ging dies am nächsten, da sie die Bezugsperson für ihren Bruder war. Sie hat ihn, mit Unterstützung meiner Tante, bis zum Schluss gepflegt.

Es war eine schöne Geburtstagsfeier. Wir sahen viele Verwandte und Bekannte, die wir schon sehr lange nicht mehr gesehen hatten, wieder. Auch wenn dies ein trauriger Anlass war, so war die Feier eine gute Ablenkung für meine Mutter und meine Tante. Der Familienzusammenhalt in meiner Familie ist sehr groß, was ich sehr schätze, auch wenn ich weit weg wohne.

Workshops mit Martin Vrabko

Workshop mit Martin Vrabko

Zurück in der Heimat, standen am 20. und 21. November zwei Workshops mit dem preisgekrönten Fotografen aus der Slowakei, Martin Vrabko, an. Ich versuche immer neue Techniken in der Fotografie zu erlernen. Als ich mich anmeldete, kannte ich Martin Vrabko und seine Fotografie noch nicht, aber ich versprach mir neue Techniken in der Portraitfotografie zu erlernen. Zu allererst  traf ich beim bpp – Bund Professioneller Portraitfotografen in Brühl auf bekannte Gesichter. Die Wiedersehensfreude war groß. Der bpp organisiert tolle Workshops. Dies war jetzt mein 2. Mal, dass ich daran teilnahm, seitdem ich zurück in Deutschland bin.

Wir lernten die anderen Teilnehmer und Martin Vrabko in der Vorstellungsrunde kennen. Dann begann auch schon die Magie. Martin brachte uns vor allem bei wie seine Bilder entstehen und wie er Musik und Sprache einsetzt, um wunderschöne Portraitaufnahmen zu erstellen. Das Model wird durch ihn inspiriert.

Am zweiten Tag ging Martin in die Tiefe. Der erste Tag war schon so beeindruckend, dass ich ständig daran denken musst. Der zweite Tag übertraf alles. Pure Gänsehaut überkam mich, Glücksgefühle und Bewunderung pur. Ich habe noch niemals daran gedacht den Spirit und die Magie für Portraits zu verwenden. Jeder Teilnehmer war berührt von seiner Arbeitsweise. Die Bilder, die dabei entstehen, sind Kunstwerke, eigentlich das Nebenprodukt von dem Umgang mit dem Model. Musik, Sprache und Magie sind der Schlüssel zu diesen Kunstwerken. Selbst während dem Workshop, ob im Umgang mit dem Model oder einfach, was wir gelernt haben, konnte ich meinen Emotionen nur schwer zurück halten. Ich war tief bewegt und so dankbar, dass ich diesen wunderbaren Menschen, Martin Vrabko, kennenlernen durfte.

Seit dem Workshop ist noch kein Tag vergangen, an dem ich nicht zurück denke und überlege, wie ich dies in meine Fotografie einbauen werde.

Workshop mit Martin Vrabko

Fotos vom Workshop

Fotos vom Workshop

 

Fotosessions

Neben kleineren Sessions, wie Bewerbungsbilder und Geschäftsdokumentationen, hatte ich unter anderem eine Familiensession mit Familie R.

Familie R. hat bei einer Verlosung im Lokalanzeiger ein Fotoshootings mit mir gewonnen. Das freute mich sehr, denn so haben wir gemeinsam wunderschöne Familienbilder für Geschenke zu Weihnachten erstellt.

Familie R. kam mit ihrem Vierjährigen Sohn und der 10 Monate alten Tochter zu mir ins Studio. Die Session war nicht einfach, aber wir hatten die Situation im Griff. Auch mit kleinen Kindern, die nicht wirklich Lust auf Fotos haben, haben wir es gut gemeistert, mit viel Geduld und spielerisch tolle Fotos zu machen. Auch hier spielten wieder viele Emotionen eine große Rolle.

Familien Portraits in Koblenz

Familien Portraits

Sankt Martin

Am 10.11. fand in unserem kleinen Dorf das alljährliche Sankt Martins Fest statt. Zum Einbruch der Dunkelheit trafen sich die Familien mit Fackeln und Laternen, um gemeinsam zum Lagerfeuer zu spazieren. Es war in diesem Jahr relativ warm, es tröpfelte nur ganz leicht.  Das Feuer war herrlich groß und wir sahen gemeinsam bei Sankt Martins Musik wie es langsam herunter brannte, bevor es wieder zurück zum Bürgerhaus ging. Dort warteten schon viele Leute aus Kaan auf das alljährliche Döppekoche-Essen, das hier in der Gegend Tradition ist. Die Dorfbewohner bereiteten dieses Gericht auf unterschiedlichste Art zu. Aus geriebenen Kartoffeln, Weißbrot eingelegt in Ei, Speck und viel Butter entsteht Döppekoche. Dies ist ein sehr traditionelles und leckeres Gericht, das ich im letzten Jahr zum allerersten Mal in meinem Leben aß.

Sankt Martin

Sankt Martin in Kaan

Pepper’s Unfall

Es ist nicht zu glauben, aber am 27.11. mussten wir leider feststellen, dass Pepper, unsere Katze, sich das Bein gebrochen hat. Noch nicht mal zwei Jahre ist es her, dass sich Lucky das Bein gebrochen hatte, und nun auch noch sie. Als wir zum Arzt kamen, wurde uns das auch bestätigt. Pepper war über Nacht draußen und kam ins Haus, ohne dass sie ihr rechtes Hinterbein bewegte. Wir wissen nicht wie dies geschehen konnte. Am Donnerstag, 29.11. musste sie operiert werden. Mittlerweile geht es ihr wieder ganz gut, aber das heißt auch, dass sie nicht raus darf und fast immer im Käfig bleiben muss, damit der Knochen zusammen wächst.

Ein Besuch in der wunderschönen Stadt Hamburg

Am Ende des Monats wurde ich zum Weihnachtsessen nach Hamburg eingeladen. Ich fuhr das allererste Mal in meinem Leben nach Hamburg und entdeckte eine wunderschöne Stadt. Alles war toll organisiert. Wir schliefen im Hotel Hafen Hamburg, direkt in der Nähe vom Hafen und der Reeperbahn. Traditionell gab es Gänseessen mit Rotkohl und Klößen, einfach köstlich. Auch entdeckten wir Hamburg bei Nacht und die Reeperbahn. Am nächsten Tag holte ich meine Freundin Doro vom Bahnhof ab, die von Kiel kam, um mich zu sehen. Nach 2,5 Jahren haben wir uns das erste Mal wieder getroffen. Wir haben uns in den USA kennengelernt. Es war so einfach toll.

Elbphilharmonie in Hamburg (mit dem Handy aufgenommen)

Gemeinsam besichtigten wir bei angenehmen Wetter, es schien sogar die Sonne, Hamburg und vor allem die Elbphilharmonie. Es war ein so ein schönes Wiedersehen mit meiner Freundin.

Nach Hamburg bin ich ohne Kamera gereist. Dabei habe ich mich gefühlt, als ob ein Teil von mir fehlt. Es war ganz hart für mich. So musst ich auf mein Handy zurückgreifen, obwohl ich das garnicht mag.

Das bin ich, wenn ich keine Kamera habe …

Ein Wiedersehen in Hamburg

Aussichten für Dezember 2018

Die Vorweihnachtszeit wird bei uns sehr genossen mit Weihnachtsmärkten und gemütlichen Stunden vor dem Kamin, begleitet von leckerem Essen. Mein Mann wird nach seinem Lehrgang in Bayern endlich wieder bei uns sein und gemeinsam werden wir die Weihnachtszeit genießen.