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Das Jahr hat doch gerade erst begonnen? Schon wieder ist ein Monat vorbei. Wahrscheinlich verfliegen die Tage und Wochen umso schneller, wenn man viele Termine hat. So geht es mir im Moment.

Bunt gemischt war der Monat Mai von den Aufträgen her. Von der Kommunion in Platten bei Wittlich, über Bewerbungsbilder, Familien-Sessions und einer Hochzeit, war alles vertreten.

Mein Claim und die Anpassung dazu

Im Mai habe ich mich endlich überwunden, meinen Claim „The American Way of Bildsprache“ zu veröffentlichen. Ich habe lange über diesen Claim nachgedacht, aber jetzt, wo ich dazu auch den Blogartikel zur Claimentwicklung geschrieben habe, passt endlich alles zusammen. Meine Bilder sprechen meine Sprache, und diese ist amerikanisch. Gleichzeitig habe ich mein Logo neu überdacht und habe mich jetzt auf Karina Schuh reduziert und die Photography entfernt. Das passt besser zum Claim. Vor allem wollte ich es den Leuten, die über meinen Namen stolpern, erleichtern, nach mir zu suchen, da es im Deutschen Fotografie heißt und nicht Photography. Übrigens, das Türkis ist auch etwas frischer.

Dieses Logo hat für mich Irina von WulfDesign erstellt. Sie geht super auf die Wünsche des Kunden ein. Ich hatte Probleme, für mich die richtige Schrift zu finden, sie hat eine, die mir gefallen hat, angepasst. So ist dieses Logo entstanden.

Eine Hochzeit mit Hindernissen

Ein ganz besonderer Fototermin war die Hochzeit von Sarah und Christian. Schon letztes Jahr im Sommer hatten die beiden mich als Hochzeitsfotografin gebucht. Ihre Eltern habe ich auf der Ausstellung Werte 2018 kennengelernt als sie und ich einen Stand dort hatten. Die Hochzeit rückte näher und auch die Eltern von Sarah waren aufgeregt, denn von drei Töchtern, war dies die erste Hochzeit, die organisiert werden musste.

Ich weiß noch wie sie mir im März 2019 zur Werte berichteten, dass ihre Tochter Sarah schon damals sehr aufgeregt war und alles sehr gut zu organisieren versuchte.

Die Hochzeitsvorbereitungen

Ein paar Wochen vor der Hochzeit bekamen Sarah und Christian die Nachricht, dass der Pfarrer, der Sarah schon getauft und zur Kommunion und Firmung geführt hat, absagen musste. Nachdem sie dies verarbeitet hatten, fanden sie in Koblenz einen Pfarrer, der für sie die Trauung in der Matthiaskapelle halten würde. Kurz vor der Hochzeit, wurde dieser jedoch schwer krank und konnte die Trauung nicht halten. Ihr erster Pfarrer kam nun noch einmal ins Gespräch und konnte kurzfristig einspringen. Was für ein Stress das alles war. Neben der Hochzeit mussten die beiden sich auch darum kümmern.

Vor dem Hochzeitstermin jedoch musste die Party-Location Regen sicher gemacht werden. Sarah’s Eltern stellten Ihr Haus bzw. Hof für die Feier zur Verfügung. Ein riesiges Zelt war aufgebaut, das schon Tage vor der Hochzeit den Regen aushalten musste. Seit Wochen regnete es und das Wetter war kalt und ungemütlich.

Die Trauung in der Matthiaskapelle in Kobern-Gondorf

Am 18.05. war es dann endlich soweit. Die Sonne schien teils und es war ziemlich schwül mit ca. 21 Grad Celsius. Was für ein Glück. Ich traf die Familie in Kobern-Gondorf und gemeinsam fuhren wir zu der wunderschönen Matthiaskapelle hoch oben über der Mosel.

Als alle Gäste in der Kapelle waren, fuhr Sarah mit ihrem Vater vor und war sehr aufgeregt. Endlich war es soweit. Die kleine Kapelle empfing Sarah in einer gemütlichen Atmosphäre. Das tolle an dieser Kapelle ist, dass der Altarraum in der Mitte des Raumes ist und die Gäste im Kreis darum sitzen. Während der Trauung wurden einige Tränen vergossen. Der Pfarrer verlas die Trauung, alles schien perfekt. Doch irgendetwas fehlte … Der Kuss und der Spruch, „und somit seid Ihr jetzt Mann und Frau“. Der Pfarrer machte weiter mit seiner Predigt, als er es plötzlich bemerkte und nachholte, was er vergessen hatte. So wurde die Trauung in der Kapelle doch noch sehr aufgelockert und lustig.

Bis auf das Brautpaar und die Trauzeugen verließen jetzt die Gäste die Kapelle. Drinnen wurde noch unterschrieben. Ich eilte nach draußen, um die Glückwünsche in Bildern einzufangen. Seifenblasen sollten ihnen Glück bringen. Noch schnell ein paar Erinnerungsfotos hoch oben über der Mosel. Der Himmel verdunkelte sich langsam und es begann leicht zu regnen. Glückstränen von oben.

Bis nach Burgen fuhren wir in Kolonne. Je näher wir nach Burgen kamen, desto nasser wurde es. Hier gab es anscheinend einen richtigen Sturm mit Regen und Hagel. Was für ein Glück, dass wir das abgepasst hatten. Das Zelt hielt sein Versprechen. Außer ein paar Pfützen, die zu platzen drohten, war alles dicht.

Die Hochzteitsfeier konnte beginnen

Nach einer kleinen Stärkung war ich als Fotografin wieder gefragt. Jetzt sollten die Portraitaufnahmen entstehen. Geplant waren Bilder direkt an der Mosel. Da es jedoch zuvor so stark geregnet hatte, fiel diese Location ins Wasser. Die Wiese war einfach zu naß. So musste ein Plan B ran.

Wir begannen mit dem Gruppenfotos, die wir jetzt im Hof machen mussten. Die Gasse, in der gefeiert wurde, bot sich perfekt für Bilder an. Es ist so nett dort, mit Rosen und blühenden Bäumen, so dass dies der perfekte Plan B war. Abgesehen von Autos, die hin und her geparkt wurden, fanden wir den passenden Platz in der kleinen schmalen Gasse, zumindest bis das Essen geliefert wurde. Jetzt war die Gasse leider komplett zugeparkt und wir hatten nicht mehr viel Auswahlmöglichkeiten an Locations. Das Brautpaar war sicher auch sehr froh, dass sie diesen offiziellen Part nun abhaken und sich der Feier ergeben konnten.

Ich glaube, der ganze Stress der vielen Wochen davor, konnte nun endlich losgelassen werden.

Vielen Dank Sarah und Christian, dass Ihr mich als Eure Hochzeitsfotografin gewählt und mir das Vertrauen entgegengebracht habt. Ich habe Euren großen Tag sehr genossen und bin sehr dankbar, dass ich so in Eure Familie integriert wurde.

Von digital zu persönlich

Seit September 2018 kenne ich Judith von Sympatexter.com jetzt „digital“. Seitdem nehme ich an ihrem Text-Erfolgskurs, jetzt Content-Erfolgskurs, online teil. Wir, die Teilnehmer, treffen uns fast jede Woche online mit Judith und tauschen Ideen aus, erhalten Tipps und Anweisungen. Diese Gruppe fühlt sich sehr vertraut an, auch wenn man sich „nur“ online kannte. Im März lernte ich Doris persönlich kennen, und nun, bei unserem Abschlussgrillen lernte ich Judith und einige andere aus unserer Bloggergemeinschaft persönlich kennen.

Judith lud uns zum Abschlussgrillen nach Stuttgart ein. Ich fuhr mit dem Zug von Koblenz nach Stuttgart und traf Judith an der U-Bahn-Haltestelle, von wo aus sie mich abgeholt hat. Dieses erste Treffen war so herzlich, als ob wir uns schon lange kennen würden. Wir fuhren zum Garten, wo das Grillen stattfinden sollte.

Es kamen einige Kursteilnehmer mit ihren Familien und wir verbrachten einen tollen Nachmittag bei schönstem Wetter mit Austausch und Kennenlernen bei leckerem Essen. Unter anderem traf ich Evelyn, mit der ich schon von Anfang an gemeinsam am Kurs teilnehme, ich lernte Iris, Barbara, Olga, Markus und einige andere Teilnehmer kennen. Es war eine bunt gemischte Gruppe. Man konnte es kaum glauben, wir hatten uns soviel zu erzählen. Evelyn’s Tochter begleitete uns mit ihrer Gitarre und sang wunderschön. Die Kinder fühlten sich in dem idyllischen Garten einfach wohl und hatten ihren Spaß. Einfach schön.

Vorschau auf den Monat Juni 2019

Oh, der Juni hat es in sich. Der Terminkalender füllt sich. Es stehen einige Veranstaltungen an. So bin ich zum Beispiel Gast bei einer Podiumsdiskussion der Handwerkskammer. Schauen Sie mal in die Einladung. Vielleicht interessiert es Sie, daran teilzunehmen. Es geht um die Digitalisierung.