Sie sind Unternehmer(in) und überlegen wie Sie sich als Marke präsentieren und von der Konkurrenz absetzen können? Durch den gezielten Einsatz von Personal Branding Fotos ist es möglich, Ihre Person, die hinter Ihrer Marke steht, zu visualisieren.

Was ist Visual Personal Branding?

Personal Branding bedeutet auch Markenbildung oder Selbstvermarktung. Sie sind Unternehmer(in) und ganz allein stehen Sie hinter Ihrer Marke. Das heißt, Sie verkaufen sich mit ihrer Persönlichkeit. Und sie haben eine große Konkurrenz. Deshalb ist das Visuelle auf all Ihren Profilen heutzutage sehr wichtig.

Unternehmer(innen) denken, dass die Leute glauben, sie würden sich nur um das Produkt oder die Dienstleistung kümmern, die Sie verkaufen. Aber das ist nicht so. Sie können nur etwas verkaufen, wenn Sie persönlich wahrgenommen werden.

Personal Branding definiert Sie als Marke und macht Ihr Unternehmen sichtbar und unverkennbar.

Sie zeigen Ihre Einzigartigkeit und heben sich aus der Masse hervor. Potentielle Kunden finden Sie und erinnern sich an Sie. Wenn Sie es richtig anstellen, werden sie wie ein Magnet von Ihnen angezogen und werden mit Ihnen arbeiten.

Mit Personal Branding

  • wirken Sie glaubwürdig und vermitteln einen seriösen Eindruck
  • zeigen Sie sich authentisch
  • sprechen Sie Ihre Zielgruppe an
  • heben Sie sich von der Konkurrenz ab
  • bekommen Sie ein konsistentes Markenimage auf allen Plattformen
  • transportieren Sie Ihre Werte und Ihre Marken-Botschaft nach außen
  • schaffen Sie Vertrauen in sich und Ihre Marke

Sie bringen Ihre Person, Ihren Charakter, Ihre Persönlichkeit dem Kunden näher. Und das ist es, was der Kunde möchte. Er möchte wissen, wer hinter dieser Marke steht. Und je persönlicher Sie Ihren Auftritt gestalten, desto mehr Vertrauen wird der kunde in Sie haben. Das unterscheidet Sie von Ihren Konkurrenten. Durch Sympathie und Kompetenz, die Sie in den Fotos rüberbringen, heben Sie sich von anderen ab. Also: ZEIGEN SIE SICH!

Personal Branding bedeutet persönlich. Zeigen Sie Ihren Kunden mit authentischen Bildern wie einzigartig Sie sind. Erzählen Sie Ihre Geschichte und zeigen Sie Ihren Kunden wer Sie sind, mit wem Sie arbeiten und was Sie tun. Das schafft eine persönliche Verbindung und lässt Sie glaubwürdiger aussehen. So bauen Sie ein Vertrauen mit Ihrem idealen Kunden auf.  Deshalb investieren sie eher in Sie und wiederum eher in Ihr Unternehmen.

Und manchmal entdeckt man sich dabei selbst neu. Wenn Sie damit beginnen zu überlegen, wer sie sind und was Sie als Person ausmacht, wird dies ein schöner Prozess. Dies ist eine wunderbare Gelegenheit, Ihre Geschichte durch wunderbare Fotos zu erzählen.

Ich werde Ihnen zeigen, wie Sie Ihre Bilder besser nutzen können. Unsere Kaufentscheidungen basieren darauf, wie viel wir über eine Marke wissen, mögen und vertrauen.  Es ist an der Zeit, die menschliche Seite Ihres Unternehmens zu zeigen.

Das Gehirn verarbeitet visuelle Informationen wie Fotos und Videos 60.000 Mal schneller als Text! Sie müssen also in der Lage sein, effektiv mit Ihrem Publikum durch Ihre Bilder zu kommunizieren.

Wo hört das persönliche auf und wo beginnt das geschäftliche? Sie sind Ihre Marke. Auch wenn es so scheint, als ob viele Leute dasselbe machen wie Sie, so ist doch jeder von uns so individuell, dass auch Ihre Story individuell ist. Niemand wird genau dasselbe tun wie Sie. Sie sind SIE.

Warum ist Visual Personal Branding so wichtig?

Das Thema Selbstvermarktung ist heute so aktuell wie nie zuvor. Nur Persönlichkeiten, die sich selbst als Marke definieren, werden künftig die erforderliche Aufmerksamkeit generieren können. Personal Branding ist ein Muss – für Führungskräfte, für Freiberufler, für Wissenschaftler, aber auch für Mitarbeiter in Unternehmen. Wer einen relevanten gesellschaftlichen Beitrag leistet oder leisten möchte, wird in Zukunft nicht auf Personal Branding verzichten können. Weil am Ende immer noch der Mensch kommuniziert. Es ist kein Geheimnis, dass die Verwendung von Fotos gut auf einer Website ist. Nicht nur für Ihre Marke sowie Ihre SEO sind diese Bilder wichtig.  

Was macht eine Personal Branding Fotosession aus?

Dies ist eine besondere Art von Foto Session. Unter Einbeziehung Ihrer Marke und Ihrer Persönlichkeit, entstehen diese Fotos. Eine Absprache vor der eigentlichen Session ist unbedingt notwendig, da der Fotograf genau wissen sollte, mit wem er es zu tun hat.

Während der Session geht es um Ihre Arbeitsumgebung, mit wem arbeiten Sie, Kunden, Mitarbeiter, Produkte, werden eventuell mit einbezogen. Portraits entstehen neben dokumentarischen Fotos.

Außerdem ist es ganz wichtig, persönliche Fotos von Ihnen zu machen. Zeigen Sie sich in Ihren Hobbies, z. B. beim Radfahren, Klettern, etc. Es können auch Fotos in Ihrem Lieblingsrestaurant oder -Kaffee entstehen. Was immer Sie sind und tun, sollte in diese Fotos hineinfliegen.

Häufige Glaubenssätze rund um das Thema Persönlichkeit und Fotografie

Schöne Porträts zu erstellen ist immer ein großes Privileg für mich. 90 % meiner Kunden kommen zu mir und teilen mir mit, dass sie nicht fotogen sind. Diese Selbstzweifel sehen so aus:

  • “Vor der Kamera sehe ich nicht gut aus …”
  • “Ich bin zu nervös …”
  • “Ich weiß nicht, was ich tun soll …”
  • “Es ist mir so peinlich …”
  • “Ich bin so ungeschickt …”

Wenn Sie sich diese Liste ansehen und nicken, lassen Sie mich Ihnen versichern, dass es absolut normal ist, eine dieser Ängste zu haben!

Sie werden vielleicht über Ihre Komfortzone hinaus gehen, aber der Prozess eines Fotoshootings kann wirklich transformativ sein. Ich, z. B. gehe diese Bedenken mit meinen Kunden durch. Gemeinsam finden wir einen Weg, wie Sie sich wohlfühlen vor der Kamera.

Vielleicht ist es für Sie beängstigend, sich an die Spitze Ihres Unternehmens zu stellen. Es kann aber auch das tollste sein, was Sie tun können.

Personal Branding dient als Echo Ihrer Persönlichkeit, Ihres Könnens und Wissens – wenngleich auch positiv beschienen. Beim Personal Branding geht es nicht um eine Maskerade.

Wie nutzt man Personal Branding Fotos im Business?

Wenn Sie mit Selfies nicht mehr weiterkommen …

Ihr Bild steht für Ihre Marke. Deshalb, verwenden Sie Fotos von sich und erzählen Ihre Story. Präsentieren Sie sich professionell, d. h. mit professionellen Fotos, nicht mit Handyfotos. Es ist bewiesen, dass Informationen, die von Bildern begleitet werden, eine weitaus bessere Wahrnehmung haben. Das Bild bleibt buchstäblich in Ihrem Kopf und die Informationen zusammen mit ihm. Man kann etwas nicht “unsichtbar” machen.

Begeistern Sie mit Ihrer Persönlichkeit! Wie können Sie also die Leute mit Ihren Inhalten in Kontakt halten, bevor sie auf die Schaltfläche “Zurück” geklickt haben oder stattdessen nach ihrem Smartphone greifen? Brechen Sie die Monotonie von Textabschnitten auf Ihrer Website mit relevanten Fotos auf, um Ihren Inhalt lesbarer und angenehmer zu machen und letztendlich die Benutzer länger auf Ihrer Website zu halten, damit sie eher das Ende Ihres Artikels erreichen und vielleicht sogar mit Ihnen investieren.

Visualisieren Sie Ihre Website! Eine weitere gute Möglichkeit, Bilder zu verwenden, besteht darin, die Augen des Besuchers zu dem zu führen, was er sehen möchte, egal ob es sich um eine Hauptbotschaft, Schlagzeilen oder eine Anmeldebox handelt.  Verwenden Sie Fotos von jemandem oder etwas, das auf den wichtigen Wortlaut oder den Link zum Anklicken zeigt, schaut oder zu ihm führt.

Nutzen Sie Fotos für Testimonials Ihrer Kunden! Mein letzter Tipp, wie man Bilder online besser nutzen kann, ist in Verbindung mit Erfahrungsberichten.  Indem Sie ein Firmenlogo oder ein Foto der Person (mit Erlaubnis) einfügen, die das Testimonial für Sie geschrieben hat, verleiht dies den Wörtern auf der Seite Gewicht und Glaubwürdigkeit und gibt Ihrem potentiellen Kunden viel mehr Vertrauen in Sie und Ihren Service.  

Personal Branding Fotos für Testimonials
Kommentare oder Testimonials für Webseiten

An welchen Stellen können Sie Ihre Fotos einsetzen?

Ihre eigenen maßgeschneiderten Bilder zu haben, ist ein unglaublicher Gewinn für Sie. Egal, ob es sich um Bilder handelt, die für Ihren nächsten Post auf genutzt werden oder um Menschen auf Ihrer E-Mail-Liste persönlicher zu erreichen, es gibt so viele Möglichkeiten, wie Sie Ihre Fotos nutzen können.  Ich möchte ein paar Methoden mit Ihnen teilen, um sicherzustellen, dass Sie wirklich das Beste aus Ihrer Investition und Ihren Bildern herausholen.

Das Signature Picture – die Basis von Personal Branding

Ein Signature Picture präsentiert Sie in all Ihren Profilen gleich. Von all den Fotos, die Sie auf Ihrer Website verwenden möchten, ist das Signature Foto, das, was Sie auf allen Social Media Kanälen, in Flyern, auf Visitenkarten und in Ihrer Email-Unterschrift nutzen. Facebook, Instagram, Pinterest, LinkedIn, Twitter und Xing, nutzen Sie dafür immer dasselbe Foto. Mit diesem Foto checkt der Betrachter direkt die Sympathy zu Ihnen ab. Nachfolgend sehen Sie Beispiele meines Signature Pictures.

Durch Ihr winziges Bio-Foto oder Ihr Logo, das Sie ab und zu veröffentlichen, kenne ich Sie noch nicht. Wenn ich immer wieder dasselbe Foto verwende, prägt sich dies in den Köpfen der Betrachter ein.

Tipps für das Signature Picture

  • Sie sollten freundlich aussehen, also lächeln Sie, zeigen Sie Ihre Zähne
  • Der Hintergrund sollte ein natürlicher oder einfarbiger sein
  • Tragen Sie einfarbige Oberteile, evtl. mit Sakko oder Blazer
  • Das Foto sollte Sie von den Ellenbogen nach oben zeigen
  • Für Social Media sollte es eine Größe von 400 x 400 Pixel haben
  • Lassen Sie dieses Foto von einem professionellen Fotografen machen
Facebook Profil - Social Media - Signature Picture
Facebook Profil
Signature Picture in Instagram
Instagram Profil
Signature Picture in Pinterest
Pinterest Profil

Verschönern Sie Ihre Website

Unsere Kaufentscheidungen basieren darauf, wie viel wir über eine Marke wissen, mögen und vertrauen. Es gibt eine wirklich beängstigende Statistik darüber, dass es nur 1,5 Sekunden dauert, bis wir eine Website beurteilen. Das bedeutet, dass Ihr idealer Kunde eine schnelle Entscheidung über Sie und Ihr Unternehmen trifft, bevor er überhaupt mit Ihnen gesprochen hat.  Das Gehirn verarbeitet visuelle Informationen 60.000 Mal schneller als Text. Wenn Ihre Website mit Fotos von Ihnen und Ihren Mitarbeitern personalisiert ist, haben Sie eine bessere Chance, Ihrem Kunden das Gefühl zu geben, dass er mit echten Menschen interagiert.

Indem Sie einen zusammenhängenden Satz von Bildern haben, die zusammengehören, schaffen Sie eine Atmosphäre, die allesamt Teil Ihrer Marke ist.  Ob durch, Farbe, Stil, Emotion oder etwas anderes, Bilder erzählen Geschichten, wenn sie in bestimmten Kontexten platziert werden. Welche Geschichten willst du deinem idealen Kunden erzählen?

Ihre Über-Mich-Seite ist der Aufhänger für Ihre Persönlichkeit. Deshalb kann ich nur jedem empfehlen, diese Seite so persönlich wie möglich zu gestalten. Wie Judith schön in ihrem Blog schreibt: “Eine gute Über-mich-Seite ist wohl die Königsdisziplin der Webseitentexte.” In diesem Blog schreibt Judith von Sympatexter.com wie Sie Ihre Über-Mich-Seite schreiben sollten (meine absolute Empfehlung, wenn Sie Ihre Website gestalten).

Die folgenden Bilder sind Beispiele von Fotos, die ich im Moment auf meiner Website und Social Media immer wieder nutze.

Perfekte Beiträge erstellen

Achten Sie darauf, Bilder in Ihre Facebook-, Instagram, LinkedIn- und Xing-Posts aufzunehmen; Engagement und Sichtbarkeit steigen im Durchschnitt um rund 150% im Vergleich zu Posts ohne Bilder. Wenn das Leben eines Social Media Posts so kurz ist, sagt ein Bild wirklich mehr als tausend Worte. Text, der von einem Bild begleitet wird, hat eine weitaus bessere Aufbewahrungsrate, da das Bild buchstäblich in Ihrem Kopf bleibt und die dazugehörigen Informationen.

Fabelhafte Newsletter

Brechen Sie die Monotonie von Textparagraphen in Ihren monatlichen Mailings mit relevanten Fotos auf, um Ihre Inhalte lesbarer und angenehmer zu machen. Halten Sie die Benutzer länger mit Ihrem Unternehmen in Kontakt, so dass sie eher das Ende Ihres Artikels erreichen und vielleicht sogar in Sie investieren.

Boosten Sie den Verkauf

Kaufen ist oft mehr eine emotionale als eine praktische Entscheidung. Bilder können nicht anders, als eine emotionale Reaktion innerhalb der Menschen zu erzeugen. Denken Sie nur an erste Eindrücke, Bauchgefühl und Liebe auf den ersten Blick!  Bei Ihrer Bildsprache geht es darum, die Art und Weise zu beeinflussen, wie Ihr idealer Kunde über Sie und Ihr Unternehmen, Produkt oder Ihre Dienstleistung denkt.

Verwenden Sie Fotos auf Ihren Verkaufs- und Zielseiten. Sprechen Sie mit dem Verbraucher und schaffen Sie die gewünschte emotionale Reaktion.  Sie können Bilder auch verwenden, um die Augen Ihres idealen Kunden zu dem zu führen, was er wirklich sehen möchte, und sie zum Key Wording, zum Link zum Anklicken oder zum Kästchen zum Ankreuzen führen.

Emails und Visitenkarten

Verwenden Sie ein Foto von sich selbst in Ihrer E-Mail-Signatur und auf Ihrer Visitenkarte. Helfen Sie so den Leuten, sich daran zu erinnern, wer Sie sind.  Denken Sie an all die Networking-Events, die in einer Unschärfe vorübergehen, bei denen Sie am Ende einen Kartenstapel haben, ohne zu wissen, wer die Hälfte dieser Leute sind.  Selbst wenn Sie sich nicht an einen Namen erinnern, sind Sie viel wahrscheinlicher, sich an ein Gesicht zu erinnern, und es macht diese Folge-E-Mail auch etwas weniger unangenehm!

Signature Pictures für Visitenkarten
Visitenkarte mit Signature Picture

Ihre Website und Ihre Social-Media-Profile sind heutzutage das Aushängeschild für Ihre Marke. Präsentieren Sie sich persönlich und professionell. Nur so heben Sie sich von Ihren Konkurrenten ab. Durch Fotos bringen Sie dem Betrachter Sympathie entgegen. Dies ist oft der erste Schritt zur Kaufentscheidung! Mit umprofessionellen Fotos werden Sie nicht zum Fokus.

Als ich mich mit dem Texten meiner eigenen Webseite beschäftigt habe, bin ich auf das Thema Claim gestoßen. Ein Claim ist der kurze Satz, der eine Unternehmensphilosophie bzw. das Besondere an meinem Arbeit prägnant zusammenfaßt. Ich wollte meinem Business eine Linie geben. Ein Claim hilft dabei. Damals, das war im September 2018, wusste ich noch nicht, wie komplex die Suche nach einem passenden Claim werden sollte. Nach Anleitung von Judith Peters, Sympatexter.com, auf die ich während meiner Claim-Recherche stieß, habe ich also mit der Entwicklung meines Claims begonnen.

Mein erster Claim: “Timeless Images”

Mein erster Claim, “Timeless Images”, gefiel mir dann auch schon ganz gut. Ich wollte damit ausdrücken, dass ich Bilder erstelle, die langlebig sind und dass ein bestimmtes Image hinter dem Gesicht steht. Leider stellte ich schnell fest, dass das Wort Image, mit Bedeutung eines Rufes, mit der Mehrzahl des Wortes Image nicht funktioniert. Auch fand ich, dass die Qualität und das Besondere meiner Bilder in diesem Claim nicht zu erkennen ist.

Der nächste Claim: “Augenblicke für die Ewigkeit”

So suchte ich weiter. Ich wusste: in meinem Claim wollte ich die Wichtigkeit der Fotos als Erinnerungen darstellen und dass man seine Fotos drucken und aufhängen sollte, denn sie sind etwas ganz Besonderes. So blieb ich nach weiteren Recherchen bei “Augenblicke für die Ewigkeit” hängen.

Eines Tages fuhr vor mir ein Transporter einer Rohrreinigungsfirma mit der Aufschrift “Freiheit für Ihre Rohre”. Ich finde diesen Claim sehr passend und einprägsam. Als ich das in Verbindung mit meinem Claim brachte, erschien mir mein Claim plötzlich nicht mehr so passend. Nach vielen Überlegungen und Gesprächen mit Kunden und Geschäftsleuten kam ich zu dem Schluss, dass “Augenblicke für die Ewigkeit” sehr allgemein verstanden wird.

Ich überlegte jetzt in eine andere Richtung und besprach meine Überlegungen mit Judith von Sympatexter.com, die mir direkt sagte, dass ich über meinen Werdegang in der Fotografie nachdenken solle. Sie bestätigte mir einmal mehr, dass meine Fotos sehr amerikanisch aussehen.

In diese Richtung hatte ich auch schon überlegt, da viele Leute, die meine Fotos anschauen, meinen, sie seien sehr amerikanisch und besonders. Dies liegt daran, dass ich die Kunst der Fotografie in den USA erlernt habe und mich an den Künstlern dort orientiert habe.

Fotografin
Ich in Alamogordo, NM

Die Suche nach meinem neuen Claim führt mich in meine Vergangenheit

Als mein Mann im Jahr 2009 von der Bundeswehr in die USA versetzt wurde und wir als Familie umzogen, hatte ich erst einmal keine Beschäftigung. Aus diesem Grund beschloss ich, dort zur Uni zu gehen und studierte Fotografie. Im Mai 2013 graduierte ich mit dem Abschluss als Fotografin.

Von 2013 bis 2017 führte ich in den USA mein eigenes Fotostudio, spezialisiert auf Portraitfotografie und bildete mich ständig bei Workshops und Messen weiter und lernte dabei viele Fotografen kennen.

Ich trat der Organisation Professional Photographers of America bei. Die Workshops von PPA leiteten mich in eine besondere fotografische Richtung. Ich orientierte mich in meiner Fotografie an der Kunst von berühmten Fotografen wie Scott Kelby, Tim Kelly, Sandra Coan, Jennifer Rosenbaum, Peter Hurley, Osca Lozoya, Lindsey Adler und Michele Parsley. Außerdem begleitete mich Steve Kozak, mein Mentor ein ganzes Jahr und bewertete meine Arbeit und unterrichtete mich in vielen Bereichen der Fotografie und im Business.

So prägte sich nach und nach immer mehr meine eigene – und sehr amerikanische – Bildsprache heraus.

Das folgende Video zeigt eine Zusammenfassung von den Beginnen meiner Arbeit in den USA. Das Video entstand im Frühjahr 2013. Viel Spaß beim Schauen!

Umzug nach Deutschland

2017 habe ich meine Website von Englisch auf Deutsch übersetzt, da wir im Juli 2017 nach acht Jahren USA-Aufenthalt wieder zurück nach Deutschland gezogen sind. Es war nicht einfach, da sich die deutsche Sprache meiner Meinung nach nicht so schön anhört und ich mich auch auf Englisch besser ausdrücken konnte.

Während meiner Claim-Recherche überlegt ich auch immer wieder, ob ich einen englischen Claim entwickeln solle, kam jedoch immer wieder davon ab, weil ich doch sehr ländlich wohne und Englisch in der Gegend nicht so gebräuchlich ist.

Nun war ich an einem Punkt, wo ich über mein Leben nachdachte und ich immer wieder dasselbe Feedback auf meine Fotografie erhielt. Ich hatte meine Bildsprache in den USA entwickelt und nehme mir immer noch amerikanische Fotografen als Vorbild. So entwickelte sich mein Stil in diese Richtung, ohne es gezielt zu wollen.

Der Umzug nach Deutschland hat mich auf die Idee zu meinem neuen Claim gebracht: “The American Way of Bildsprache”

Und genau aus diesem Feedback heraus entstand mein neuer Claim: “The American Way of Bildsprache”. Das fasst für mich perfekt zusammen, was mich ausmacht: diese ganz besondere amerikanische Ästhetik und zugleich meine deutschen Wurzeln. Die Frage nach einem deutschen oder englischen Claim hat sich damit auch erledigt: es ist kein Entweder-Oder, sondern ein Sowohl-als-Auch.

Unterschiede zwischen amerikanischen und deutschen Portraits

Die USA ist sehr stark visuell geprägt und deshalb halten die Menschen dort ihre Erinnerungen in wunderschönen Portraits fest, die sie der Welt zeigen. So hängen die schönsten Bilder als Dekoration in ihren Häusern, sie teilen sie mit der Familie und mit ihren Freunden.

In den USA sehen Portraits oft sehr klassisch aus. Wichtig ist hier vor allem das Posen und das Belichten der Personen. Oft entstehen Portraits, wo jede Person im Bild in die Kamera schaut. Die Bilder werden oft künstlerisch bearbeitet. Die Kunden in den USA wünschen diese Bilder. Auch ist in den USA der Service sehr wichtig. So kümmert sich der Fotograf von dem ersten Telefonat bis hin zum Wandbild um seine Kunden. Vorab werden Farben besprochen, was mit den Fotos gemacht werden soll, wo sollen sie aufgehängt werden, etc. Jedes Detail fließt mit in diese Portrait Session ein, so dass die Bilder am Ende perfekt auf das Haus, in dem die Kunden wohnen, abgestimmt sind. Die Bilder werden oft groß ausgedruckt und damit wird das Haus dekoriert.

Der deutsche Umgang mit Fotos ist anders als in den USA

In den anderthalb, fast zwei Jahren, die ich jetzt in Deutschland als FotografIn arbeite, habe ich die Erfahrung gemacht, dass private Fotos fast immer nur gemacht werden, weil die Großeltern es wünschen oder weil ein Familienfest stattfindet. Sie bedeuten den Menschen hier weit weniger als in den USA.

In Deutschland sollten Portraits möglichst sehr authentisch aussehen, d. h. es ist “modern” nicht in die Kamera zu schauen. Der Fotograf sollte Bilder einfangen, die nicht erwartet werden, eher wie bei einer Reportage. Evtl. muss man auf dem Bild nicht einmal die Person erkennen. Das gibt es auch. Posen wie in den USA ist hier nur zum Teil gewünscht.

Fotos werden in Deutschland nicht so hoch geschätzt wie in den USA.

Die Bildsprache macht ein Foto aus

Mein Claim “The American Way of Bildsprache” entstand also aus meiner Art heraus wie ich in diesen acht Jahren vom Leben in den USA geprägt wurde und wie sich dort meine Fotografie entwickelt hat.

Und weil ich meine Fotografie mit der amerikanischen Bildsprache weiterhin hier in Deutschland umsetzen werde, möchte ich meine Kunden von der Wichtigkeit von Fotos überzeugen. Ich möchte den Wert eines Bildes, das an der Wand hängt, vermitteln und die amerikanischen Traditionen in Deutschland umsetzen.

Denken Sie daran wie lange die Fotos Sie begleiten, begeistern und erfreuen. Ein Fotoshooting machen Sie nicht jeden Tag, genau deswegen sollten Sie es dafür richtig machen.

Was Sie alles über die Fotosession wissen sollten, habe ich Ihnen in diesem Artikel aufgeführt.

Ich werde immer wieder gefragt wie ich zur Fotografie kam. Dieser Weg war mir bis 2009 noch unbekannt. Ja wirklich, kaum zu glauben. Ich glaube, ich war überhaupt nicht künstlerisch begabt. Bis dahin wußte ich nicht einmal, dass mich ein Beruf jemals so glücklich machen könnte, und dass es möglich ist, seine Arbeit so zu lieben.

Wie findet man einen guten Portraitfotografen?

Als Fotografin weiß ich nur zu gut wie ich selbst für mich den besten Portraitfotografen suchen würde. Da ich selbst Fotografin mit dieser Spezialisierung bin, weiß ich genau, worauf man bei der Auswahl des richtigen Fotografen achten sollte.

Wenn ich ein Portraitfoto mache, dann möchte ich als Fotografin den Charakter der Person sichtbar machen, damit meine Kunden am Ende ein Bild in den Händen halten, was eine einzigartige Erinnerung ist. Nicht nur die technische Seite, d. h. die professionelle Belichtung des Objektes und spätere Bearbeitung des Bildes spielen dafür eine ganz große Rolle, sondern auch der Service rund um die Fotosession. 

Portraits können von Einzelpersonen, aber auch von Gruppen, wie Familien, gemacht werden und können sowohl im Studio als auch in der Natur entstehen.

Familienportrait in Koblenz

Portrait einer jungen Mutter mit ihrer Tochter

Warum Portraitfotografie?

Das klassische Portrait hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung verloren. Man liest oft, dass Dokumentationen gewünscht sind, z. B. bei Hochzeiten, Familien, etc.

Ein Portrait ist etwas Besonderes. Durch die Planung und Umsetzung werden qualitativ sehr hochwertige Bilder produziert, die genau an die Gegebenheiten angepaßt werden. Aus diesem Grund sollte z.B. jede Familie Portraits von ihren Lieben von verschiedenen Lebensabschnitten besitzen, die kunstvoll die Wände schmücken und an Generationen weitergegeben werden können. 

Eine andere Form des Portraits ist das Business-Portrait. Dieses vertritt Sie als  Marke und dient als Aushängeschild für Ihr Unternehmen. Mit einem Business-Portrait geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, Sie als Persönlichkeit zu sehen. Dadurch bringen Sie Ihre Marke den Kunden näher.

Portrait einer Braut

klassisches Portrait einer Braut

So finden Sie den richtigen Portraitfotografen

Die nachfolgenden Punkte geben die Reihenfolge wider, wie ich bei der Suche vorgehen würde:

  1. Fragen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis nach Empfehlungen für einen Fotografen. Fragen Sie die Leute, deren Meinung Sie schätzen.
  2. Schauen Sie sich die Website eines Fotografen an. Gefällt Ihnen die Webseite? Wirkt sie professionell? Ist die Webseite übersichtlich? Gefällt Ihnen der Stil des Fotografen? Finden Sie sich in diesem Stil wider?
  3. Besuchen Sie auch die Social-Media-Profile des Fotografen: Facebook, Instagram, Pinterest, Google+. Verschaffen Sie sich eine Übersicht über die aktuellen Arbeiten. Was kommentieren die Leute?
  4. Was schreiben die Leute über den Fotografen, z. B. in den Google-Rezensionen? Wenn Sie einen Fotografen “googeln” finden Sie sein Profil und gleichzeitig Rezensionen, die ehemalige Kunden hinterlassen haben. Man kann Rezensionen auch auf Facebook finden – viele Fotografen haben auch Testimonials (also Aussagen früherer Kunden) auf ihren Webseiten. 
  5. Versuchen Sie herauszufinden, mit welcher Ausrüstung der/die Fotograf(in) arbeitet. Schauen Sie nach der Kameraausrüstung. Hat er/sie ein Studio, benutzt der Fotograf gute Studiolichter? Professionelle Fotografen arbeiten mit Markenausstattung. Das fängt bei der Kamera an. Eine gute Marken-Vollformatkamera ist in der Ausstattung ein Muss, um ein gutes Portrait erstellen zu können. Auch qualitativ hochwertige Objektive mit einer offenen Blende gehören in der Portraitfotografie zur Ausstattung. Studioblitze und Softboxen benutzt ein guter Portraitfotograf im Studio und vor Ort.
  6. Bietet der Fotograf einen persönlichen Kennenlerntermin an, bei dem Sie ein Gefühl bekommen, ob die Chemie passt? Das ist sehr wichtig, um sich später bei der Fotosession wohlzufühlen. Wenn man die Person hinter der Kamera kennt und auch mag, werden die Bilder viel natürlicher.

Sie haben es in der Hand. Durch eine gezielte Suche werden Sie schnell herausfinden, welcher Fotograf zu Ihnen passt. Am wichtigsten ist jedoch, dass einem der Stil der Fotos gefällt

Mein vielleicht wichtigster Tipp: 

Lassen Sie sich niemals von einem Fotografen ablichten, dessen Stil Sie nicht mögen!