Studiofotografie in Koblenz

Als ich dachte, ich als Fotografin brauche einen Claim, probierte ich verschiedene Möglichkeiten aus, einen Claim zu entwickeln. Judith von Sympatexter.com half mir und anderen Geschäftsleuten in einem Claim-Crash-Kurs und später in einem Blog-Erfolgs-Kurs, an denen ich bei beiden online teilnahm, einen Claim zu entwickeln. Sie gab uns tolle Tips wie wir bei der Suche danach vorgehen könnten. So dachte ich über mein Leben nach, das mich schon zu den verschiedensten Orten auf der Welt geführt hat. Ich habe mir überlegt, meinen Claim in der Sprache, die meine Fotografie geprägt hat, also auf Englisch, zu erstellen. Ich schrieb alle erdenklichen Ideen auf, sprach mit meiner Familie, meinen Freunden und erstellte MindMaps.

Claimentwicklung
Entwicklung meines Claims

Timeless Images

Mein erster Claim, “Timeless Images”, gefiel mir dann auch schon ganz gut.. Ich wollte damit ausdrücken, dass ich Bilder erstelle, die langlebig sind und dass ein bestimmtes Image hinter dem Gesicht steht. Leider stellte ich schnell fest, dass dies mit der Mehrzahl von Image nicht funktioniert. Auch fand ich, dass die Qualität meiner Bilder in diesem Claim nicht zu erkennen ist.

Die Suche geht weiter

So suchte ich weiter. Nach weiteren Recherchen blieb ich bei “Augenblicke für die Ewigkeit” hängen. Viele Bekannte, die meine Webseite besuchten, sagten mir, dass meine Bilder besonders wären. Dies liegt auch daran, dass ich die Kunst der Fotografie in den USA erlernt habe und mich an den Künstlern dort orientiert habe. Augenblicke für die Ewigkeit sagt für mich aus, dass die Erinnerung, die in diesen Bildern festgehalten wird, für Generationen erhalten bleibt. Ich persönlich schließe digitale Dateien davon explizit aus. Denn Weitergeben bedeutet für mich, dass die Bilder als physisches Produkt von Generation zu Generation weitergereicht werden.

Was steckt hinter “Augenblicke für die Ewigkeit”?

Mit meinen Bildern halte ich besonderen Momente im Leben fest. Neben meiner Professionalität als Fotografin gewährleiste ich meinen Kunden ein unvergessliches Fotografie-Erlebnis mit einzigartigen Bildern und einem besonders persönlichen Service. Nur so entstehen diese “Augenblicke für die Ewigkeit”. Denn mit einer ganz gezielten Vorbereitung auf die Fotosession fühlen sich meine Kunden vor der Kamera wohl und sind entspannt. Dies ist mir sehr wichtig.

Diese schönsten Momente eines Lebens sollen nicht auf dem Computer versteckt bleiben, wo sie eventuell noch verloren gehen könnten. Ich werde alles dafür tun, dass meine Kunden ihre Bilder als wunderschöne Kunstwerke, wie Wandbilder, Passepartouts in Portraitboxen oder Alben bewundern können. Ich möchte ihnen etwas zum Anfassen mitgeben, das Sie ihren Lieben zeigen und noch an Generationen weitergeben können.

Meine persönliche Geschichte ist der Grund, warum ich möchte, dass Sie wunderschöne Bilder zum Anfassen bekommen.

Ich habe kaum Bilder von meiner Kindheit und Jugend, von meiner eigenen Familie. Ich bin in Ostdeutschland aufgewachsen. Fotos waren so eine Art Luxus. Wir besitzen nicht einmal Familienfotos meiner eigenen Familie. Wir waren niemals bei einem professionellen Fotografen. Als mein Vater mit gerade einmal 42 Jahren von uns ging, hatten wir kaum Bilder von ihm. Das ist sehr traurig.

Mir bleiben nur Erinnerungen, die ich nicht physisch an meinen Sohn weitergeben kann.

Meine Erinnerungen

Als im November mein Onkel starb und das Elternhaus meiner Mutter nun komplett leer stand, schwelgten wir, meine Tante, meine Mutter und ich in alten Erinnerungen. Wir gingen durch das Haus, das einst meiner Oma und ihren drei Kindern gehörte. Meinen Opa lernte ich niemals kennen, da er an einem Kriegsleiden im Jahr 1953 verstarb. Wir entdeckten im Schlafzimmer meiner Oma, die vor fünf Jahren von uns gegangen ist, das, meiner Meinung nach, einzige gute Portrait in unserer Familie. Ich kannte es nur zu gut. Da hing das Portrait meines sehr jungen Opas in Uniform. Dieses Bild haben wir jedes Mal gesehen, wenn wir als Kinder bei der Oma geschlafen haben. Und da diese Erinnerungen sofort wieder da waren, fragte ich meine Mutter und Tante, ob es ihnen etwas ausmachen würde, wenn ich dieses wunderschöne, sehr alte Portrait meines Opas, ihres Vaters, haben dürfte. Ich bekam es und war darüber sehr glücklich.

Seitdem schmückt es mein Büro und erinnert mich, dass diese Erinnerungen so viel mehr wert sind als Bilder auf dem Computer. Das sind die wahren “Augenblicke für die Ewigkeit”.

Das einzige Portrait, das in meiner Familie existiert.

Wie entstehen “Augenblicke für die Ewigkeit”?

Hier komme ich zurück zu meinem Artikel über meine Vision, den ich Anfang Januar 2019 geschrieben habe. Ich möchte nicht nur gewöhnliche Bilder anbieten, nein, ich möchte meinen Kunden etwas ganz Besonderes anbieten. Das beginnt bei qualitativ hochwertigen Fotopapieren und endet als Gemälde – ja genau: Gemälde! Längst vergessen und eingestaubt sind die wunderschönen klassischen Gemälde von früher. Diese sind eventuell auch nicht mehr der Stil der heutigen Zeit für Ihr Zuhause. Ich möchte diese Kunst, ähnlich als Foto-Gemälde, in moderner Version, wieder zum Leben erwecken und langlebige moderne Kunststücke für meine Kunden erstellen.

Aus diesem Grund – Betrachten Sie Ihre Bilder!

Hängen Sie die Bilder an die Wand, wo Sie und Ihre Kinder sie jeden Tag sehen können. Ihre Fotos werden Sie immer an diese wunderschöne Zeit erinnern und wie schnell diese verfliegt. Die Kinder erfahren durch dieses Betrachten einen starken Familienzusammenhalt und wissen, dass die Familie etwas ganz Besonderes ist.

Augenblicke für die Ewigkeit sind es, die eine Familie ausmachen.

4 Kommentare
  1. Judith
    Judith sagte:

    Mir wird auch immer wieder schmerzlich bewusst, dass wir als Familie zwar viele Fotos MACHEN, aber eigentlich kaum Fotos HABEN. Ich werde das dieses Jahr ändern. Denn “Augenblicke für die Ewigkeit” sind sooo wertvoll und es ist so schade, dass die meisten Bilder im Datennirvana landen.

    • admin
      admin sagte:

      Das finde ich ganz toll, Judith. Man schiebt das immer vor sich her bis mal wieder ein Jahr vorbei ist. Und plötzlich sind die Kinder groß oder die Großeltern nicht mehr da. Es ist so wichtig, diese Augenblicke festzuhalten. Danke, dass Du Dich inspirieren lassen hast.

  2. Doris Bürgel
    Doris Bürgel sagte:

    In den ersten 6 Lebensjahren meines Sohnes habe ich jedes Jahr ein Fotobuch für ihn und uns gemacht. Er schaut diese Bücher total gerne an. Leider fehlen die letzten Jahre. Mein Sohn wünscht sich sehr, dass ich das weiter führe.
    Ja Bilder an der Wand oder in einem Buch sind Augenblicke für die Ewigkeit! Schön, dass Du uns mit Deinem Artikel daran erinnerst.

    • admin
      admin sagte:

      Oh, das kenne ich zu gut mit den Alben. Irgendwann mischen sich die Kinderbilder unter die Familienbilder. Aber das ist auch toll, dann daraus Alben zu erstellen. Es ist auch ziemlich viel Aufwand, immer am Ball zu bleiben. Aber Kinder lieben es, Familienfotos zu betrachten. Eine Familie sagte mir letztens, dass das Bild, das zu ihrer Familiensession entstanden ist und im Schlafzimmer in der Größe 120 x 80 cm hängt, jeden Tag von den Kindern angeschaut und kommentiert wird. Aufgabe erfüllt, würde ich sagen ;-). Danke für Dein Kommentar, liebe Doris.

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