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Verkackt! Was jetzt?!

Ich lernte Gentiana über die Handwerkskammer Koblenz kennen, wo sie als Moderatorin die Podiumsdiskussion zum Digitalen Handwerk2go moderiert hat. Das war im Juni, und ich stand zum ersten Mal auf der Bühne vor ca. 100 Leuten. Vorab hatte mich Gentiana in die Details eingeweiht und mich beruhigt. Sie war von Anfang an sehr professionell und vertrauenswürdig. Dort lernte ich sie direkt vor der Diskussion kennen und später tauschten wir Kontakte aus. 

Gentiana hat einen Women After Work Stammtisch gegründet. Da sie das Netzwerk erweitern wollte fand im Mai ein Kick Off Meeting statt, bei dem viele Ideen gesammelt worden sind, wie das umgesetzt werden könnte. Das nächste Treffen stand für Mitte Juni an, wofür sie mich direkt einlud. 

Nach diesem Termin verabredete ich mich mit Gentiana, um mit ihr über ihre Personal Branding Session zu reden. Sie erzählte mir erst einmal, was sie in ihrem Business macht und was sie schon erreicht hat, etwas zu Hintergründen, Youtube und Podcast. Gemeinsam planten wir, welche Bilder für sie wichtig sind.

Hoch über Koblenz, bei der Festung Ehrenbreitstein, trafen wir uns morgens, 6:00 Uhr, zum Sonnenaufgang! Außer uns waren nur noch ein paar Bauarbeiter zu sehen, die aber weit weg von uns waren. Es war still und sehr friedlich. Ein neuer Tag, neues Licht, neue Gedanken …

GENTIANA

Gentiana Daumiller ist systemische Unternehmensberaterin für den Megatrend “New Work” und agile Unternehmenskultur. Sie ist gebürtige Rumänin, seit eineinhalb Jahren selbständig unterwegs mit Herzensthemen wie: Sensibilisierung der Gesellschaft für Authentizität, Umdenken zu einer gesunden Fehlerkultur und Generierung von Wissenstransfer. Nach fünf Jahren in einem Konzern, im Controlling Bereich, hat sie sich komplett umorientiert und hat anstatt Zahlen, den Menschen in den Fokus gestellt. Sie ist der Überzeugung, dass das wertvollste Gut eines Unternehmens die Mitarbeiter sind. Wertschätzung und Anerkennung ist nicht nur bei den Millennials das A und O. “Keine Kritik, ist Lob genug” – kommt bei ihr nicht in die Tüte!

Business und Personal Branding Fotografie

Projekte

Ihre Projekte sind sehr verschieden und helfen ganz vielen Menschen. Aus diesem Grund haben wir so unterschiedliche Fotos gemacht.

Fuckup Nights Koblenz

Die FuckUp Nights (FUN) ist eine weltweite Veranstaltungsreihe, die sich dem Thema Fehlerkultur widmet. An diesem Abend berichten vier Speaker über deren Fehltritte und was sie daraus gelernt haben. Deren Mut und Offenheit wird viel Respekt entgegen gebracht.

Gentiana hat die FUN nach Koblenz gebracht und mit Unterstützung von Immanuel Bär und Veronica Wilm möchten sie deutlich machen, wie wichtig es doch ist fröhlich Fehler zu machen und diese zu reflektieren, um sich weiterzuentwickeln! Wir haben keine Zeit, um perfekt und fehlerlos zu sein! Im Business ist es nämlich so: wer kein Wissenstransfer leistet und nicht offen für Fehler machen ist, wird nicht lange am Markt bestehen bleiben. Die ersten zwei FUN in Koblenz waren ausverkauft und haben eine sehr gute Resonanz gehabt. Mitte Oktober steht Vol. III an. 

Workerlicious

Hier bringt Gentiana nicht nur die Selbständigen zusammen, die immer ganz allein vor sich hin arbeiten, sondern auch Angestellte, die anstatt Homeoffice zu machen, sich gerne austauschen möchten, um neue Ideen zu generieren. Das Ziel ist es, eine Community aufzubauen, Kollaboration auf einem neuen Level zu bringen und eine Art “Unternehmenskultur” für die Teilnehmer zu etablieren. Sie läßt dieses Pilotprojekt für drei Monate im Restaurant “Remos”, in Koblenz, laufen und schaut, ob das angenommen wird. 

Wer Lust hat, etwas Neues auszuprobieren und Teil eines innovativen Co-Working Konzepts sein möchte, das auf Wissenstransfer, Kollaboration und Feelgood Management aufbaut, ist herzlich willkommen.

Business und Personal Branding Fotos
Im Gespräch mit Frank Förster

Um ihr Wissen weiterzugeben, unterstützt Gentiana anderen Menschen, die ihre Hilfe benötigen

Für Gentiana ist es ganz wichtig, Aufmerksamkeit zu erlangen, damit sie ihre Projekte umsetzen kann. Sie möchte die Leute erreichen! Die Marketingstrategien haben sich in den letzten zwei Jahren wesentlich verändert. Und deshalb hat sie ihren eigenen Podcast und YouTube-Kanal entwickelt, denn nur durch Digitalisierung wird man sichtbar. 

Sie hat wunderbare Ideen entwickelt und setzt diese wie folgt um, um für anderen Menschen einen Mehrwert zu schaffen:

Verkackt! Was jetzt?! – ein Podcast von Gentiana Daumiller

In ihrer Beschreibung hierzu berichtet Gentiana wie folgt:

“In diesem Podcast lade ich Gäste ein, offen, mutig und ehrlich über Misserfolge, Scheitern, Fuckups zu reflektieren und über Tabuthemen wie Depressionen und Burn Out zu reden. Was haben sie erlebt und wie sind sie aus der Situation rausgekommen. Ziel dieses Podcast ist es, deutlich zu machen, dass nur über diese Fuckups wir zu denjenigen geworden sind, die wir heute sind. Ich möchte gemeinsam mit euch der Welt zeigen, dass eine gesunde Fehlerkultur schon lange fällig ist!

Seid gut zu euch selbst, reflektiert eure Fehler und entwickelt euch weiter!” 

Ich liebe diese Einstellung!

Hört doch mal rein in ihren Podcast!

Verkackt! Was jetzt?!

Heiße Schokolade – ein YouTube-Kanal von Gentiana Daumiller

Gentiana lädt Sie ein auf eine Tasse heiße Schokolade. 

Stellen Sie Gentiana Ihre Fragen bezüglich Entscheidungen, Fehltritte oder einfach darüber, was Sie gerade beschäftigt. Schreiben Sie Ihr bei Facebook oder Instagram. In diesem Kanal wird sie Ihre Fragen beantworten. 

Sie ist dafür da, um Ihre Liebe entgegen zu nehmen, Ihren Kummer und alles, was dazwischen liegt. Gentianas Ziel ist es, Ihnen einen Mehrwert zu bieten. Mit positiven Gedanken und einer gesunden Einstellung zum Thema “Fehler machen” ist sie für jeden Tag dankbar. Das wünscht sie sich auch für Sie!

Hier geht es zu ihrem YouTube-Kanal

Personal Branding Foto Session
Heiße Schokolade

Ab dem 18.08.2019, jeden Sonntag um 17:00 Uhr ist es so weit. 

Ein Maskottchen mit Aussagekraft

Instagram Stories während der Foto Session
Instagram Stories während der Foto Session

Der Kackhaufen ist Gentiana’s Maskottchen für die FuckUp Night und repräsentiert im Großen und Ganzen eine gesunde Fehlerkultur, weil dieser lächelt und niedlich ist. Jeder sieht ihn und jeder soll darüber reden, weil er einfach zu ihr gehört. 

Für diese Foto Session hat dieser Kackhaufen überall dazu gehört. Und warum auch nicht, so eine hübsche Frau mit diesem Maskottchen … Wir hatten mit ihm eine lustige Zeit, und ich finde, das repräsentiert Gentiana’s Business doch perfekt.

Fehler passieren und sie bringen uns weiter. Wir lernen daraus und schauen nach vorn und wissen, dass wir diese Fehler kein zweites Mal machen!

Seid so wir Ihr seid, denn Ihr seid großartig. Jeder hat seinen Platz in der Gesellschaft und niemand sollte sich ein anderes Herkunftsland oder eine andere Hautfarbe wünschen, um Akzeptanz zu erfahren!

Der folgende Artikel ist mein Beitrag zur Blogparade „Kreativität in Deinem Business“ von Eva Peters. Vielen Dank für die tolle Idee.

Bis ich ca. 40 Jahre alt war, dachte ich immer, ich wäre überhaupt nicht kreativ. Dies änderte sich von heute auf morgen als ich mich dazu entschloss, ein Studium als Fotografin zu beginnen.

Was ist eigentlich Kreativität?

Auf Wikipedia wird “Kreativität” so erklärt: “Kreativität ist die Fähigkeit, etwas zu erschaffen, was neu oder originell und dabei nützlich oder brauchbar ist. Darüber hinaus gibt es verschiedene Ansätze, was Kreativität im Einzelnen auszeichnet und wie sie entsteht.”

Kreativität interpretiere ich persönlich so, dass dies in den meisten Fällen etwas mit Vorstellungsvermögen und Fantasie zu tun hat. Kreativität beginnt im Kopf und wird danach technisch umgesetzt. Was letztendlich entscheidend ist, ist der Mut, seine eigentliche Kreativität auszuleben und auszuprobieren. Gefallen wird das, was besonders ist, was einmalig ist und was qualitativ hochwertig ist. Ich verbinde die Kreativität mit Kunst. Diese Kunst wird individuell betrachtet und anerkannt oder abgelehnt.

Den eigenen Stil für seine Arbeit zu entwickeln ist heutzutage nicht wegzudenken. Jedoch ist dies ein langer, kreativer Prozess.

Für mich beinhaltet Kreativität den gesamten organisatorischen Ablauf eines Projektes bis hin zur Fertigstellung.

In der Kreativität darf für mich keine Routine entstehen, denn so hat das Ergebnis nicht den Wow-Faktor.

Wie setze ich als Fotografin Kreativität in meinem Geschäft ein?

Es gibt in meinem Geschäft verschiedene Arten der Kreativität:

  1. Kreativität in der Administration
  2. Kreativität im Design für Werbematerialien
  3. Kreativität in der Fotografie

Kreativität in der Administration

Dieser Teil ist für mich sehr wichtig, um diese Arbeit einfach, unkompliziert und schnell abzuwickeln, damit ich mich mehr auf meine Fotografie konzentrieren kann.

Schon mit Gründung des Unternehmens und der Planung ist Voraussetzung, dass man eine Strategie, d. h. ein kreatives Geschäftsmodell entwickelt. Dazu gehört u. a. die Ideenfindung, Preisgestaltung und Umsetzung dieses Geschäftsmodells.

Da mein Geschäft nicht nur aus der Fotografie besteht, fallen, wie in jedem anderen Job, administrative Arbeiten an. Diese versuche ich kreativ umzusetzen, um mir Zeit und Arbeit zu ersparen.

Hierfür setze ich verschiedene Apps und Programme ein, z. B. die App von Lexoffice, mit der ich viel einfacher einen Überblick über meine Einnahmen und Ausgaben habe. Des weiteren erleichtere ich mir meine Arbeit mit einem Programm zum Verkaufen von Fotos. Ein anderes Programm nutze ich, um meinen Kunden digitale Dateien zur Verfügung zu stellen. Um Alben zu gestalten, nutze ich ein Programm, das mir mit der Kreativität im Album-Design hilft. Die Kalender, Dokumente und Formulare von Google nutze ich, um von unterwegs darauf zuzugreifen und direkt Entscheidungen zu treffen. So gibt es jede Menge Hilfsmittel in der Kreativität, die mir helfen, mich besser zu organisieren und effizienter zu arbeiten.

Auch die Zeitorganisation spielt hier eine große Rolle. D. h. Administration wird meist in die Morgenstunden gelegt, Fotoshootings auf den Nachmittag und das Wochenende. Manchmal kommt es vor, dass dieser Zeitplan nicht eingehalten werden kann, z. B. bei einem Business Shooting, das oft am Morgen stattfindet. Dann organisiere ich mich an diesem Tag anders.

Kreativität im Design für Werbematerialien

Als Fotograf habe ich gelernt, meine Werbematerialien in Photoshop selbst zu gestalten. Das Designen von Visitenkarten, Flyern, Banner, Briefkopf, etc. habe ich mir angeeignet, um auf diesem Gebiet nicht auf jemand anderes angewiesen zu sein. Kreativität spielt hier eine große Rolle. Diese setze ich bei der Gestaltung und beim Arbeitsablauf ein. Für schwierige Designs greife ich hier auch mal auf einen Grafik-Designer zurück.

Gedruckte Werbematerialien nutze ich jeden Tag. Das beginnt mit der einfachen Visitenkarte, über den Briefkopf bis hin zu Flyern und Banner.

Digitale Werbematerialien erstelle ich mir meist selber in Photoshop oder Canva. Diese nutze ich für meine Webseite, Blogbeiträge, Pinterest, Google, Facebook, Instagram, Xing und Linkedin.

Kreativität in der Fotografie

Fotografie bedeutet für mich kreativ zu sein. Denn ohne ein Gespür für das Foto, ohne die Intuition für das Bild, das entstehen soll, werden die Bilder langweilig. Aus diesem Grund überlege ich mir oft lange im Voraus wie mein Bild letztendlich aussehen soll.

Ich drücke nicht einfach nur auf den Auslöser, nein es ist ein ganzer Prozess, der ein Bild entstehen läßt, begonnen im Kopf und später technisch ausgeführt.

Jeder Fotograf hat seinen persönlichen Stil, diesen erkennt man in seinen Fotos. Der Stil hat sich über eine lange Zeit entwickelt bis er ausgeprägt ist. Man kann das auch als kreativen Prozess erkennen.

Ich behandle unterschiedliche Arten von Bildern auch unterschiedlich. Viele meiner Landschaftsbilder sind oft kurzfristig geplant, wenn ich auf Reisen bin, denn ich setze die Kamera abhängig von der Situation ein. Hier beeinflusst die Natur und das Wetter das Foto. Es gibt aber auch Situationen, in denen ich ein Foto lange vorab plane. Das sind die Fotos, die in meiner näheren Gegend entstehen, wo ich von zuhause aus schnell hinkomme. Portraits werden auch teils längerfristig geplant, teils kurzfristig umgesetzt.

Langfristig geplante Fotos

Landschaftsfotos

Jeden Tag komme ich an Orten vorbei, wo ich mir denke, wie ich gerade diese Situation jetzt einfangen würde mit dem für mich richtigen Objektiv und einer besonderen Lichtstimmung. Dies speichere ich für mich ab, bis ich die Situation umsetzen kann. Wenn ich ein Foto langfristig planen kann, entscheide ich mich für das bestimmtes Objektiv, das ich für genau diese Situation nutzen möchte.

Das Titelbild zu diesem Artikel hatte ich schon ein ganzes Jahr im Kopf, bevor ich schließlich auf den Auslöser drücken konnte. Es entstand in der 10. Straße in Alamogordo, New Mexico. Die Sonnenuntergänge New Mexikos sind oft sehr intensiv. Alamogordo ist nicht gerade eine schöne Stadt, aber sie hat ihre Reize. Die 10. Straße muss man oft überqueren, wenn man dort unterwegs ist. Ich stellte mir des öfteren die Situation vor, dass die Sonne genau hinter dem alten Wasserturm untergeht. Das passt nicht immer und noch dazu, dauert diese Situation nur Minuten an. Irgendwann kam ich mit meinem Sohn vom Fußball als genau diese Situation eintrat, die ich mir so lange vorgestellt hatte.

Und nun hatte ich meine Kamera nicht dabei. Nach Hause fahren und die Kamera holen, würde ich nicht schaffen. Mein Sohn meinte nur so nebenbei, dann komm doch morgen zu selben Zeit wieder hierher. Gesagt, getan. Am nächsten Tag macht ich schließlich dieses Foto.

Portraits

… plane ich über Tage, Wochen und Monate. Ich spreche mit meinen Kunden genau ihre Vorstellung vor der Fotosession ab. Vor der eigentlichen Session habe ich dann meine eigenen Ideen vorbereitet und bereite die jeweilige Situation mit Farben, Licht, Hintergründen, Accessoires vor. So kann ich von vornherein meine Kreativität spielen lassen.

Während der Entstehung des jeweiligen Bildes, sehe ich vorab das Bild in meinem Kopf, das letztendlich entsteht. Dazu verwende ich bestimmtes Posing und gebe direkte Anweisung, entscheide kurzfristig, welche Details im Bild wichtig sind, ob ich Ganzkörper, halb oder nur das Gesicht fotografiere.

Familien Portraits mit Neugeborenen
geplantes Familienportrait

Kurzfristig geplante Fotos

Landschaftsfotos

Anders ist es bei kurzfristig geplanten Landschaftsbildern, d. h. ich bin an einem bestimmten Ort und muss die Umstände entsprechend nutzen, denn ich werde so schnell nicht wieder zurückkommen an diesen Ort. Dies kann eine Wanderung sein oder eine Urlaubsreise.

Hier kommt auch wieder meine Kreativität ins Spiel. Je nach Situation erstelle ich die Bilder, die ich für mich im Kopf zurecht lege. Manchmal probiere ich auch aus. Hier kommt es vor allem darauf an, welches Objektiv ich gerade dabei habe, wie das Wetter ist, zu welcher Tageszeit ich gerade dort bin. Ich muss mit dem arbeiten, was ich gerade dabei habe. Um auf Reisen nicht zu viel Equipment dabei zu haben, schränke ich mich da schon ein wenig ein.

Ich wünschte ich wäre an diesen Orten zu den perfekten Zeiten mit bestem Wetter. Aber das kann man sich in dieser Situation nicht aussuchen.

Meine letzte Reise ging nach Paris. Da ich mit meiner Familie dort war und wir ziemlich viele touristische Attraktionen angeschaut haben, fotografierte ich zwar, aber irgendwie kamen mir die Bilder uninteressant vor, da ich nicht zur richtigen Zeit dort war. Ich fotografierte trotzdem, denn ich wusste, dass ich in der nächsten Zeit nicht wieder zurückkommen werde. So setzte ich meine Kreativität so ein, dass ich aus den gegebenen Situationen doch schöne Bilder ergeben haben.

Hier die meist vorgefundene Situation:

selten Sonne, grauer Himmel, viele Menschen, keine Lichter

Am liebsten wäre ich abends dort, wenn die Stadt durch die Lichter erstrahlt oder mit der untergehenden Sonne. Das war aber nicht der Fall. Ich nahm die Situation so hin wie sie war, versuchte kreative Kompositionen zu finden und entschied mich für besondere Bearbeitungsweisen der Fotos. Die folgenden Bilder sind so entstanden:

Portraits und Dokumentationen

Business- und Bewerbungsfotos sowie Dokumentationen kann ich in den meisten Fällen nicht vorausplanen, da ich die Personen und Beteiligten vorab nicht kennen lerne.

Die Planung kann ich nur vorab durch ein Telefonat beeinflussen. Ich spreche mich natürlich vorab mit den Beteiligten ab, damit ich auf Wünsche eingehen kann und sich meine Ideen entfalten können.

Je nach Situation muss ich hier ganz kurzfristig entscheiden wie ich diese Personen fotografiere, dass das Resultat interessant wird.

Vor kurzem hatte ich die folgende Situation: Meine Bekannte, Jutta und ihre Kinder brauchten Passbilder. Ich plante sie auch für Passbilder ein, das dauert pro Person keine fünf Minuten. Aber auch diese Situation ist vorauszuplanen mit einem weißen Hintergrund und dem entsprechenden Licht. Jutta kam mit ihren Kindern, Philip und Lea. Wir machten die Passbilder, dann fragte sie, ob sie noch ein Familienbild haben könnte. Natürlich war ich darauf nicht vorbereitet und begann mit dem Umbauen und fotografierte dann. Aus dieser kleinen Session ist eine Familiensession geworden, die zuerst im Studio begann und im Garten endete.

Bei Dokumentationen lasse ich der Kreativität während des Fotografierens freien Lauf. Hier spiele ich, auch wieder, je nach Lichtsituation, mit den Gegebenheiten und meiner Kamera, d. h. mit der Umsetzung. Eine große Rolle spielt hier das richtige Objektiv, denn der Fokus soll auf das Objekt gelenkt werden, das im Mittelpunkt steht. Durch eine offene Blende an der Kamera entstehen kreative Bilder.

Hochzeits-Dokumentation
Dokumentation / sehr kurzfristig geplant

Warum möchten wir kreativ sein?

In all diesen Bereichen versuche ich als Fotografin kreativ zu sein und meine Liebe in meinen Beruf einfließen zu lassen. Ich habe hier nur Bruchteile von meiner Kreativität erklärt. Es gibt viele, viele weitere Phasen, in denen wir kreativ werden. Wir sollten uns darauf konzentrieren, was uns im Business voranbringt.

Die Anerkennung unsere Arbeit, ist sehr wichtig. Wir sollten unseren eigenen Stil entwickeln und Wege finden, die einen von anderen unterscheiden lassen.

Ob Fotograf oder anderer kreativer Profi, die Verantwortung liegt darin, sich auf die Arbeit zu konzentrieren und sie jedes Mal perfekt zu erledigen. Aus diesem Grund sollten wir unsere Arbeit lieben und voll dahinter stehen. Ansonsten entstehen keine originellen Resultate.

Eine konsequent gute Arbeit und die Entwicklung des persönlichen Stils helfen uns, gesehen zu werden. Der Wettbewerb ist so groß geworden. Das Geheimnis liegt in der Übung, die Arbeit besser kennenzulernen, die Technik zu beherrschen und einzigartig zu innovieren.