Jahresrückblick 2025 – Ein Jahr, das viel verändert hat

Mit dem Beginn dieses Jahres wusste ich, dass es anders werden würde. Nicht besser. Nicht schlechter. Aber anders.
2025 war das Jahr, in dem ich mich entschieden habe, 100 % selbstständig zu sein, ohne Rückversicherung, einfach mit der klaren Absicht, mein Business so sichtbar zu machen, wie ich es schon lange fühlen konnte. Dieser Schritt war nicht einfach, Sicherheit bedeutet viel. Doch dieses Jahr hat mir gezeigt: Sichtbarkeit beginnt nicht im Außen. Sichtbarkeit beginnt innen, im Mut, sich zu zeigen, mit allem, was dazugehört.
Ich habe meine Website überarbeitet und meine Positionierung geschärft. Ich wusste, dass ich mehr sein will als eine Fotografin, die „nur Bilder macht“. Ich wollte ein Angebot haben, das Menschen, Marken und Organisationen wirklich weiterbringt. Und so habe ich mein Portfolio neu definiert: Personal Branding Fotografie, Strategische Sichtbarkeit, Employer Branding, Unternehmensfotografie, ergänzt durch meine neuen Angebote: VisuBoost, gezielte Workshops und Seminare für Unternehmen sowie strategische Sichtbarkeitsberatung.
Im Rückblick fühlt es sich klarer an, als es sich im Moment selber angefühlt hat. Aber wenn ich mich an den Anfang dieses Jahres erinnere, höre ich das Gefühl von Aufbruch, Neugier und dem Drang zu handeln.
Geschichten, die mich geprägt haben
Ein Fototag als Statement: Die Pink Paddler
Ein Highlight, das mich tief bewegt hat, war die Zusammenarbeit mit den Frauen der Pink Paddler Koblenz. Diese Fotokampagne ist weit mehr als ein Shooting, sie ist ein Statement für Mut, Lebensfreude, Stärke und Zusammenhalt. Zehn Frauen, die Brustkrebs überstanden haben, haben sich öffentlich, authentisch und ehrlich vor meine Kamera gestellt, nicht perfekt inszeniert, sondern mit ihrer ganzen Geschichte und Persönlichkeit.
Am Ufer der Mosel standen sie im Drachenboot „Ohana“, mit Sporthose, Paddel und Blick nach vorne, und ich durfte genau diese Stärke sichtbar machen. Dieses Symbolbild im Drachenboot hat mich nicht nur fototechnisch herausgefordert – es hat mich emotional berührt und mich daran erinnert, warum ich diesen Beruf liebe: Bilder können Verbindung schaffen, sie können Mut sichtbar machen und Geschichten erzählen, die bleiben. Hier findest du die ganze Geschichte.
Sichtbarkeit in der Community: The Content Society Barcamp
Ein anderes Ereignis, das mich nachhaltig inspiriert hat, war das The Content Society Barcamp 2025 in Stuttgart. Hier durfte ich nicht nur dabei sein, sondern aktiv meine Session vorstellen. Unter dem Titel „Welche Bilder brauchst du für deinen Blog?“ habe ich erklärt, warum visuelle Inhalte für Sichtbarkeit wichtig sind. Die Reaktionen waren echt, offen und neugierig, und das stärkt mein Vertrauen in meine Arbeit als Personal Branding Fotografin. Mehr dazu!
Vor diesem Barcamp habe ich ein sehr schönes Büro Mitten in Stuttgart gemietet, in dem ich einen Tag lang Personal Branding Foto Sessions durchführen konnte. Hier traf ich u. a. Denise Meurer, Volker Stegmann, Norbert Amann, Ulli Lang, Anita Obrist, Anette Schade.
Dieses Barcamp war mehr als ein Event. Es war ein Ort, an dem ich gelernt habe, wie lebendig und unterstützend eine Community sein kann und wie bedeutend es ist, sich zu zeigen, nicht nur zu posten.
IBM Influencer Forum bei Leica – eine Love Brand erleben
Im Frühjahr war eines meiner größten Highlights die Teilnahme am IBM Influencer Forum bei Leica in Wetzlar. Dieser Ort ist für mich als Fotografin nicht einfach ein Markenname, sondern ein Gefühl, eine Atmosphäre, ein Ort, an dem Leidenschaft, Technologie und Kreativität zusammenkommen. Ich traf Menschen, die nicht nur Content produzieren, sondern bewusst Geschichten teilen. Diese Gespräche, diese Haltung hat mich tief inspiriert und meinen Blick auf Sichtbarkeit weiter geschärft.

Ready für das Gruppenfoto – hier mit Joanna Gypser

Joanna und Adreane

In heaven

Momente beim Netzwerken IBM Influencer Forum

Petra Bernhardt, die das IBM Influencer Forum geleitet und organisiert hat, veranstaltete im November ihr erstes eigenes Influencer Forum als Selbständige. Auch ich nahm wieder an The Community Conference bei der Firma pco in Osnarbrück teil und konnte mein Netzwerk vertiefen und erweitern.

HeroCon – Sichtbarkeit fürs Handwerk
Ein weiterer Tag, der mir lange im Gedächtnis bleibt, war die HeroCon 2025 – ein Event, bei dem ich das Handwerk so erleben durfte, wie ich es selten gesehen habe: lebendig, stolz, präsent. Sichtbarkeit war hier nicht nur ein Buzzword, sondern echte Begegnung, echte Gespräche, echte Energie. Mit meiner Kamera habe ich festgehalten, was Haltung und Identität bedeutet, auch in Branchen, in denen Sichtbarkeit nicht selbstverständlich ist. Im Podcaststudio fotografierte ich die Speaker, die interviewt wurden und durfte zwei wunderbare Tage mit Florian und Joanna Gypser von Corporate Stutios sowie Robert Bittig, Modreator, verbringen.

Die Bühne im BvB-Stadion

erfolgreicher Abschluss der HeroCon mit Niklas Palm, Joanna und Florian Gypser und Robert Bittig

hier im Podcaststudio auf der HeroCon mit Robert Bittig

Mit Joanna an der Seite

Gründer, Gründerinnen und echte Geschichten
Im Sommer durfte ich beim Gründertreffen von Ralf Dümmels Start-ups aus „Die Höhle der Löwen“ fotografieren. Auf dem Hofgut Georgenthal traf ich Menschen, die nicht nur Ideen, sondern richtige Visionen haben, Menschen mit Herz, Mut und Unternehmergeist. Diese Begegnungen haben mich daran erinnert, wie eng Fotografie und Identität miteinander verbunden sind.

Gruppenfoto beim Höhle der Löwen Gründer Treffen 2025 im Hofgut Georgenthal mit Gründern, Speakern und Influencern

Philip Hitschler beim Vortrag auf dem Höhle der Löwen Gründer Treffen 2025 im Hofgut Georgenthal

Momente beim Bründertreffen – hier mit Kira Kristkeiz und Ninja Christian Kirstges

in Action beim Gründertreffen

Philip Hitschler

Ralf Dümmel

Joey Kelly
Ein Netzwerk in Dirndl und Lederhose: Die Evalanche Wiesn
Ein ganz besonderer Moment für meine Sichtbarkeit war mein Stand auf der Evalanche Wiesn 2025. Zwischen Bierbänken, Netzwerkgesprächen und bayerischem Flair durfte ich alle Gäste, Aussteller:innen und Besucher:innen fotografieren.
Was nach Volksfest klingt, war in Wahrheit ein hochwertig kuratierter Business-Event für Unternehmen rund um digitales Marketing, Automation und CRM.
Für mich war es nicht nur eine großartige Gelegenheit, meine Personal Branding Fotografie einem neuen Kreis von Unternehmer:innen zu zeigen – es war auch ein Event, das mein LinkedIn-Netzwerk spürbar erweitert hat.
Ich habe viele neue Kontakte geknüpft, spannende Gespräche geführt und gemerkt, wie wichtig es ist, vor Ort sichtbar zu sein – nicht nur im Feed.

Evalanche Wiesn 2025

in meinem Pop-up-Studio mit Britta Behrens vor der Kamera

SC Netzworks Geschäftsführer und Evalanche Wiesn Organisator Martin Philipp

Ihsan Khalil, Florian Gypser

mit Ihsan Khalil, Britta Behrens, Tobisa Eickelpasch und Adriane Kovacevic

Joanna Gypser
Mein erster Bühnenmoment – mit zitternden Knien
Netzwerk – echte Verbindungen
In diesem Jahr habe ich gelernt, wie viel Netzwerken mir bringt, nicht als Zahlen-Spiel, sondern als echte Verbindung zwischen Menschen. Durch LinkedIn bin ich mit so vielen wunderbaren Menschen in Kontakt gekommen. Und aus einer dieser Begegnungen heraus entstand gemeinsam mit Valeria de Graaff und Patrick Schlüter etwas ganz besonderes: LinkedIn Local Koblenz. Die Idee entstand im August, und am 4. September 2025 fand das erste Treffen statt – bei Garrn und Nett in Mühlheim-Kärlich. Es war der lebendige Beweis dafür, dass Online-Community offline ein Zuhause bekommt. Wir wollten keinen weiteren Networking-Treff, sondern einen Ort schaffen, an dem Menschen wirklich in Beziehung gehen. Und das ist uns gelungen. Die nächste Veranstaltung ist für den 26. Februar 2026 bei Kalzip Koblenz geplant, ein Format, auf das ich sehr stolz bin.
Einen besonderen Platz in meinem Netzwerk nimmt meine enge Unternehmerfreundin Joanna Gypser ein. Joanna und ihr Mann haben mich quer durch Deutschland mitgenommen, mich zu Veranstaltungen begleitet, mich unterstützt, empfohlen und an mich geglaubt, wenn ich selbst gerade zweifelte. Mit an unserer Seite als Freundin und Partnerin in crime Anne Weller. Diese Verbindung war nicht nur professionell, sie war menschlich und tief. Ohne Joanna und Anne wäre mein Jahr ein anderes gewesen.
Auch die Zusammenarbeit mit Gudrun Esser ist mir besonders im Herzen geblieben. Wir haben über drei Monate zusammengearbeitet, um ihre Sichtbarkeit zu stärken, und am Ende stand ein wunderbares Fotoshooting im Botanischen Garten Köln. Ich habe nicht nur Bilder gemacht, ich habe Vertrauen gebaut.

Stefanie Wippich und Gudrun Esser im Botanischen Garten Köln
Sichtbarkeit, Content und Social Media
In den letzten zwölf Monaten hat sich mein LinkedIn-Profil stark entwickelt. Insgesamt 327.000 Impressionen zeigen, dass meine Inhalte wahrgenommen werden. Anfang des Jahres habe ich einfach mal behauptet, 3000 Follower zu erreichen und siehe da, am Ende des Jahres bin ich bei 2845 Followern. Wahnsinn. Ich kann das noch garnicht glauben.
Besonders Videos haben viele Menschen erreicht, und mein Branding mit der Farbe Orange ist wiedererkennbar geworden, so sehr, dass andere Unternehmer:innen ihre Garderobe danach ausrichten. Mein Format „Sichtbar in 60 Sekunden“ startete stark, doch nach etwa fünf Monaten merkte ich: Ich will mehr Tiefe, mehr Ernsthaftigkeit, mehr Persönlichkeit. Hinter-den-Kulissen-Videos von Fotoshootings waren die Inhalte, die am stärksten resonierten. Sie zeigen nicht nur Ergebnisse, sondern Prozess, Begegnung und Haltung.
LinkedIn wurde für mich kein Zahlen-Spiel. Es wurde ein Ort, an dem Menschen sagen: Ich erkenne dich wieder. Ich weiß, wofür du stehst. Und das ist für mich echte Sichtbarkeit.

Phasen des Zweifelns und Wachsens
Natürlich liefen nicht alle Monate rund. Zwischen September und November war es spürbar ruhig. Kaum Aufträge kamen herein. Ich sprach mit anderen Unternehmer:innen und merkte: Ich war nicht allein in diesem Gefühl. Viele Unternehmen hielten sich bei Werbung zurück. Die KI macht es vielen einfach, Content zu erstellen und gleichzeitig verschiebt das die Erwartungen an professionelle Fotografie. Diese Zeit hat mich gelehrt, Geduld zu haben und nicht meine Leistung in Frage zu stellen, nur weil der Markt gerade stagniert. Sie hat mich daran erinnert, warum ich tue, was ich tue: weil gute Sichtbarkeit mehr ist als schnelle Posts, sie ist Haltung und Strategie.
Und dann gab es Tage, die alles veränderten, nicht durch große Ereignisse, sondern durch kleine Entscheidungen. Zum Beispiel der Tag in Bonn mit Anne. Oder die Momente, in denen ich dachte: Ich könnte jetzt aufhören, aber ich mache weiter. Diese Mischung aus Zweifel und Mut hat mich menschlich wie beruflich wachsen lassen.
Persönliches – Leben neben dem Business
Auch außerhalb des Business gab es berührende Erlebnisse. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich meine Familie in der Nähe von Halle-Saale besuche. Besonders bewegt mich die Entwicklung meines Sohnes Niklas: Er hat seine Ausbildung verkürzt und steht nun vor seiner Abschlussprüfung, mit einer Entschlossenheit, die mich tief stolz macht. Und dann war da die Reise nach Sizilien, bei der mich der Anblick von Müll entlang der Straßen und am Meer nachdenklich gemacht hat, eine Erinnerung daran, wie sehr wir unsere Umwelt schützen müssen.
Nach der Evalanche Wiesn ging es für meinen Mann und mich nach Tschechien in den Wellnessurlaub. Ein paar Tage raus, Tempo raus, Kopf aus. Wir haben in Franzensbad gewohnt, waren in Pilsen und Karlsbad unterwegs, und vor allem haben wir eines getan: nichts. Einfach mal ausschalten, durchatmen, sein. Das tat unglaublich gut.
Auch zuhause gab es viele schöne, ruhige Momente. Zeit mit meinen Mädels aus unserem kleinen 150-Seelen-Dorf. Gespräche, Lachen, Zusammensein. Diese Verbindungen sind leise, aber wertvoll.
Und dann gab es noch etwas, das mich schmunzeln ließ:
In unserem Dorf gibt es jetzt noch eine Carina Schuh. Sie sind 2024 nach Kaan gezogen und seitdem kommt es immer wieder zu kleinen Verwechslungen. Ein Anruf wegen einer Holzlieferung, die wir angeblich bestellt hätten. Oder eine Lieferung von Toni für eine Toniebox, kleine Kinder haben wir ja schon lange nicht mehr.
Manchmal zeigt einem das Leben auf ganz charmante Weise, wie nah Alltag und Absurdität beieinander liegen.
Was ich gelernt habe
Ich habe gelernt, dass Sichtbarkeit kein Zustand ist, sondern ein Prozess. Sie entsteht nicht nur durch Posts und Workshops, sondern durch echte Begegnung, durch Vertrauen, durch Nähe. Ich habe gelernt, dass ich nicht aufgeben soll, auch wenn es mal ruhig wird.
Ich habe gelernt, dass ich mir erlauben darf, Nein zu sagen und mich von Menschen und Situationen zu lösen, die mir keine Energie geben.
Und ich habe gelernt: Ich bin Unternehmerin. Das ist kein Titel. Das ist eine Haltung.
Mein Wort für 2025
Mein Wort für dieses Jahr war Leichtigkeit. Auch wenn ich sie nicht jeden Tag gespürt habe, war sie doch mein innerer Kompass. Leichtigkeit bedeutete für mich, bewusst zu entscheiden, was zu mir gehört und was nicht. Leichtigkeit hieß: Nähe statt Perfektion, Mut statt Angst.
Mein Fazit 2025
2025 war kein Jahr, das einfach „vorbei“ ging. 2025 war ein Jahr, das in mir Spuren hinterlassen hat.
Ich bin nicht nur beruflich gewachsen, ich bin innerlich gewachsen. Ich habe gelernt, dass Sichtbarkeit kein äußerer Zustand ist. Sichtbarkeit beginnt bei mir, in meinen Entscheidungen, in meinem Mut, mich zu zeigen, mit all meinen Facetten, mit meiner Stimme, mit meiner Haltung.
Ich habe gelernt, dass es sich lohnt, Räume zu betreten, die mir Angst machen. Dass Netzwerk echte Nähe braucht, nicht nur Klicks. Dass es nicht nur Momente des Erfolges gibt, sondern auch Phasen des Zweifelns und dass gerade in diesen Momenten die größten Entwicklungsschritte liegen.
Ich habe erlebt, wie es ist, wenn Menschen sagen:
„Deine Bilder haben mich berührt.“
„Dein Wort hat etwas bei mir bewegt.“
„Danke, dass du mich so gesehen hast.“
Dafür mache ich das. Nicht für Likes, nicht für Zahlen, sondern für echte Wirkung.
In diesem Jahr durfte ich zeigen, was ich kann – in Bildern, auf Bühnen, in Seminaren, in Workshops und in Begegnungen. Ich durfte lernen, loslassen, wachsen, neu beginnen. Ich habe gelernt, dass ich nicht nur Fotografin bin, sondern Sichtbarkeitsgestalterin, Sparringspartnerin, Impulsgeberin, und dass meine Arbeit Menschen wirklich berühren kann.
Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke, ist mein größter Gewinn nicht eine einzelne Zahl.
Es ist das Gefühl, in meinem Business angekommen zu sein, mit Klarheit, Haltung und echter Verbindung.
Mein Ausblick auf 2026
2026 wird das Jahr der Kooperationen und neuen Wege.
Denn Sichtbarkeit entsteht nicht allein, sie entsteht im Austausch, in gemeinsamen Projekten, in Formaten, die verbinden, inspirieren und weiterbringen.
Ich möchte 2026 mehr denn je genau das tun: Gemeinsam mit anderen Unternehmer:innen, Expert:innen und Visionär:innen neue Räume öffnen. Mehr Verbindung schaffen, nicht nur online, sondern im echten Miteinander. In Workshops, in Seminaren, an Bühnen, bei Events und im Dialog.
Was ich 2026 anders (besser) mache
2025 hat mir viele Türen geöffnet, aber es hat mir auch gezeigt, wo ich mich verrannt habe, wo Energie geflossen ist, ohne zurückzukommen.
2026 will ich Dinge anders machen. Bewusster. Unternehmerischer. Klarer.
Ich sage öfter Nein – zu Projekten, die nicht zu mir passen.
Ich sage Ja zu Menschen, die mich inspirieren und mit mir wachsen wollen.
Ich arbeite nicht mehr ins Leere, sondern mit Strategie.
Ich investiere gezielt in mein Netzwerk, in Kooperationen, in Bühnen.
Ich erlaube mir, langsamer zu werden, wenn ich merke, dass es zu schnell wird.
Ich setze Grenzen, liebevoll, aber bestimmt.
Ich möchte mich selbst noch ernster nehmen, als Unternehmerin.
Und ich möchte mich daran erinnern: Ich darf loslassen, was mich bremst. Denn ich bin nicht hier, um perfekt zu funktionieren. Ich bin hier, um mit meiner Arbeit etwas zu bewegen.
Meine Ziele für 2026
Ich möchte 2026 bewusster, strategischer und klarer wachsen, als Unternehmerin, als Mentorin für Sichtbarkeit und als Fotografin mit Haltung.
Was ich mir vornehme:
Ich möchte monatlich einen BAFA-geförderten Auftrag realisieren, weil Sichtbarkeit gefördert werden darf.
Ich will meine Seminare und Workshops für Unternehmen ausbauen, Formate, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern Wirkung erzeugen.
Ich plane, VisuBoost als Marke weiter zu etablieren, als strategisches Sichtbarkeitsprogramm für Selbständige und Unternehmen.
Ich möchte mehr auf die Bühne, ob Barcamp, IHK-Veranstaltung oder eigenes Event.
Ich wünsche mir, mindestens drei neue Kooperationen, die auf echter Verbindung basieren.
Ich werde meine Website überarbeiten und noch gezielter auf Firmenkunden und strategische Sichtbarkeit ausrichten.
Und ich werde meine eigene Energie besser schützen, durch Bewegung, Natur, Krafttraining und Zeit offline.
Was ich mitnehme – und was ich loslasse
Ich nehme mit:
Die Gewissheit, dass ich wachsen kann. Dass ich laut sein darf, ohne laut zu wirken. Dass Haltung mehr zählt als Perfektion. Dass echte Verbindungen stärker sind als schnelle Effekte.
Ich nehme mit das Vertrauen in meinen Weg, auch wenn er nicht immer glatt verläuft.
Ich lasse 2025 zurück:
Alles, was mich kleiner gemacht hat als ich bin. Alles, was mich aufhält statt beflügelt. Menschen und Räume, die Energie rauben statt geben. Und die Erwartung, dass alles sofort funktionieren muss.
Mein Schlussgedanke
2025 hat mir gezeigt: Ich bin Unternehmerin. Nicht nur im Titel. Sondern im Denken, im Handeln und im Gestalten. Ich will nicht nur erfolgreich sein, ich will Wirkung entfalten. Und genau das möchte ich 2026 weiter ausbauen.
Mein Motto für 2026
Ich werde Unternehmerin.
2026 wird das Jahr, in dem ich meine Sichtbarkeit noch bewusster gestalte.
In dem ich Kooperationen eingehe, die tragen.
In dem ich loslasse, was mich klein hält und annehme, was mich wachsen lässt.
Ich möchte neue Wege gehen als Unternehmerin, die nicht nur verkauft, sondern bewegt.
Die nicht nur sichtbar ist, sondern Sichtbarkeit gestaltet.
Ich freue mich darauf.
Jede Begegnung ein Geschenk
So viele Begegnungen haben mein Jahr geprägt – vor der Kamera, auf Events, bei Shootings, Seminaren, Workshops oder einfach beim Netzwerken. Manche Momente waren laut, andere ganz leise. Aber jede einzelne hat Spuren hinterlassen. In meinem Herzen. In meiner Arbeit. In meiner Haltung.
Ich konnte nicht jede*n im Text erwähnen, dafür war mein Jahr einfach zu voll. Aber ich danke jedem und jeder Einzelnen von Herzen, die mich 2025 begleitet, inspiriert, unterstützt oder einfach da gewesen ist.
Hier kommt mein 2025 in Bildern.
Echt. Unperfekt. Und voller Nähe.































































Hey, das klingt nach einem berauschendem Jahr der Entwicklung. Kann ich sehr gut nachfühlen, was du da erlebt hast. Liebe Grüße Susanne
Danke für Dein Feedback, liebe Susanne.
Business ist nicht einfach, aber Dranbleiben ist alles. Es gibt immer ein Auf und ein Ab.
Wichtig ist, dass wir nicht stehenbleiben.
🧡 Karina