Morgens, um 6 Uhr ist die Nacht vorbei. Ich versorge die Katzen und bereite das Frühstück für Niklas und mich vor.

Der Tag beginnt mit einer Überraschung

Pepper ist heute ziemlich eigenartig. Schon in der Nacht hat sie komische Geräusche gemacht. Als ich sie anfassen will, faucht sie mich an und will weglaufen. Doch leider läuft sie nur auf drei Beinen. Das heißt, Tierarzt wegen eines Termins anrufen.

Gegen 7.30 Uhr checke ich meine Emails und beantworte sie direkt. Für meinen Blogging Kurs, den ich online bei Judit Peters von Sympatexter.com mache, beginne ich mit dem Schreiben für den heutigen Blogpost. In so kurzer Zeit ist schon wieder so viel passiert, und der Tag hat leider nur 24 Stunden. Ich rufe beim Tierarzt an und bekomme einen Termin für 16.45 Uhr.

Die Arbeit einer Fotografin und die verfrühte Ankunft der Schwiegereltern

Um 9.30 Uhr sitze ich wieder an meinem Computer und bearbeite die Fotos einer Familiensession. Am Sonntag habe ich ihnen die Bilder präsentiert, sie haben sich schöne Fotos ausgesucht und Ausdrucke bestellt. Die Bildbearbeitung möchte ich immer so akkurat wie möglich machen, dafür betrachte ich jedes Foto bis ins Detail, säubere den Hintergrund und bearbeite jede Person einzeln. Bei diesen Bildern waren es jeweils 6 Personen im Bild. Das braucht Zeit. Bis ich fertig bin, ist es auch schon 14 Uhr.

Niklas kommt um 13.30 Uhr nach Hause. Es gibt heute Bratwurst und Salat zum Mittag.

Danach habe ich in Polch noch ein paar Wege zu erledigen, da heute auch die Schwiegereltern einen Tag früher als geplant zu Besuch kommen.

15.30 Uhr komme ich zuhause an, bereite noch schnell ein paar Kleinigkeiten für die deren vor, die dann auch 16.10 Uhr ankommen. Schnell noch einen Kaffee, dann geht es auch schon wieder ins Auto. Ich packe Pepper in die Katzentransporttasche und fahre weiter nach Lonnig zur Kleintierpraxis und lasse sie kurz dort, weil die Untersuchung länger dauert. Um 17.30 Uhr  kommt eine junge Dame mit ihrer Mutter für Bewerbungsbilder. Gemeinsam suchen wir wunderschöne Bilder von ihr aus. Sie verlassen glücklich das Studio.

Dies und das und Pepper

Mittlerweile ist es 18.30 Uhr und ich beeile mich, dass ich rechtzeitig zum Tierarzt komme. Die Tierärztin, die Pepper ohne Narkose röntgen musste, zeigt mir die Bilder und tatsächlich, das Bein ist gebrochen und muss evtl. zwei mal geschraubt werden. Sie gibt Pepper noch eine Spritze mit Antibiotika und Schmerzmittel, bevor wir nach Hause fahren. Ich bringe Pepper nach Hause, muss sie in der Tasche lassen, da sie sich nicht viel bewegen darf.

Ich hole Niklas von der evangelischen Kirche ab. Zuhause angekommen, steht der Nachbar mit einem Käfig bereit, den wir gemeinsam ins Haus tragen und säubern, um Pepper ein schönes Krankenhaus zu machen. Ausgepolstert und mit Essen versorgt, packen wir die süße Katze hinein. Der Deckel war noch geöffnet und schwupps, war sie wieder raus gesprungen. Eingefangen und erneut in den Käfig gepackt, hat sie noch eine ganze Weile miaut.

Endlich haben wir Zeit für das Abendessen. Es gibt Brot mit Belag und Gehacktesklöpse und einen guten Weißwein dazu, denn der Schwiegervater immer vom Winzer in Kästen an der Mosel kauft. Jetzt lassen wir den Abend gemütlich ausklingen, bevor der nächste Tag ansteht. Es muss ein OP-Arzt für Pepper gefunden werden.  

 

Es kommt des Öfteren vor, dass mich meine Kunden fragen, dass sie alle Dateien vom Shooting, auch unbearbeitet, erhalten. Sie sind enttäuscht, wenn ich dem nicht zustimme und ihnen mitteile, dass ich keine unbearbeiteten Dateien herausgeben. Ich möchte Euch das im Folgenden erklären.

Ein Fotograf hat eine große Foto-Ausstattung, aber es gibt immer Dinge, ohne, die auch ich nicht auskomme.
  1. Als erstes sollte ich immer unvoreingenommen sein. Dafür möchte ich vor allem dazulernen, in den Dingen, die ich tue, wachsen sowie mein Wissen ausbauen.
  2. Ich muss dazu bereit sein und es auch wirklich wollen.
  3. Ich brauch Ehrgeiz um meine Ziele zu erreichen.
  4. Fortbildung ist sehr wichtig.
  5. Ich muss zu meinen Fehlern stehen.
  6. Spiderholster
  7. Kamera
  8. Sandisk
  9. Tücher, um meine Objektive zu reinigen
  10. Computer
  11. Lightroom
  12. Photoshop
  13. Klammern

Dinge, ohne die ich nicht auskomme

  1. Manchmal ist es garnicht so einfach, unvoreingenommen gegenüber neuen Dingen zu sein. Dies können Dinge sein, die man zur Umsetzung seiner Arbeit benötigt, wie z. B. die Digitalisierung, das Ausprobieren neuer Programme und Applications. Das können aber auch Kunden oder Lieferanten sein, mit denen man zu tun hat. Vor allem bei Menschen sollte man immer diese Voreingenommenheit abstellen und sich erst einmal ein eigenes Bild über die Person machen, mit der man es zu tun hat. Als Fotografin habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, dass ich mich, wenn möglich, nur noch mit positiven Menschen intensiv abgebe. Die hilft mir, meine Aufgaben einfacher zu bewältigen und ein gutes Gemüt zu bewahren. Sollte mich eine negative Person beeinflussen, und ich merke das rechtzeitig, dann versuche ich diese Negativität abzustellen, und falls das nicht geht, mich weniger, oder auch garnicht mit dieser Person einzulassen. Nur dadurch kann ich neue Dinge besser aufnehmen, dazulernen und an meinen Aufgaben wachsen.
  2. Wenn man gelernt hat positiv zu denken, glaube ich, ist man bereit und offen für etwas Neues. Ich bin dazu bereit, mich auf neue Dinge einzulassen, um dadurch mein Geschäft auszubauen.
  3. Nur der Ehrgeiz bringt mich voran. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht für mein Geschäft als Fotografin arbeite. Natürlich kommt der Ehrgeiz nicht von allein, man muss dran bleiben und sich immer wieder den Aufgaben stellen, die bewältigt werden müssen. Da geht es oft nicht nur um die Fotografie, sondern auch um Blogs schreiben, die Webseite zu aktualisieren, neue Dinge auszuprobieren, Netzwerken, die Buchhaltung, etc.
  4. Natürlich darf die Fortbildung nicht fehlen. Alle die Jahre, seitdem ich die Schulbank verlassen habe, gibt es kaum einen Tag, an dem ich mich nicht weiterbilde. Zur Ausbildung gehören nicht nur Workshops, Messen oder andere Veranstaltungen, nein, vor meinem Computer lerne ich auch jede Menge, indem ich mir mal ein Online-Videotraining anschaue oder im Hintergrund Podcasts höre. So bleibt man immer auf dem aktuellen Stand und findet auch Dinge heraus, an die man sonst nicht denkt.
  5. Ich muss zu meinen Fehlern stehen. Und zwar passieren einem schon mal Fehler, das ist ganz normal. Bis ich hier und jetzt bin,  war mein Weg auch durch Fehler geebnet, von denen ich viel gelernt habe. Man muss Fehler zu machen, um auf seinem Gebiet zu wachsen. Später schaut man zurück und fragt sich, warum man diese Fehler gemacht hat …
  6. Ja, mein Spiderholster ist ein Traum für mich. Damit habe ich die Hände frei und kann mich einfach im Studio oder on Location bewegen, ohne, dass ich die Hände zum Tragen nutzen muss. Mein Spiderholster gibt mir die Möglichkeit, meine Hände frei zu haben während einem Fotoshooting. Das erlaubt mir, dass ich etwas zeigen, erklären oder auch Menschen posen kann.
  7. Ohne meine Kamera geht nix. Man kann schon sagen, ich bin „abhängig“. Ich fühle mich leer, wenn sie nicht mein Begleiter ist. Ständig ist man als Fotograf auf der Suche nach neuen Ideen und Motiven, schaut sich die Wetterlage an, Jahreszeiten, etc. Obwohl ich relativ grosse Kameras besitze, so ist mir meine Kamera niemals eine Last.
  8. Die Sandisks sind meine Lifesavers. Ich habe immer ein Backup als Sicherheitskopie. Auch wenn ich die Daten schon auf dem Computer gesichert habe, werden die Sandisks nicht so einfach formatiert. Erst wenn die nächste Sicherheitskopie angefertigt und die Bilder nicht mehr verloren gehen können.
  9. Genauso wie meine Brille, sind auch meine Objektive ständig voll Staub. Aus diesem Grund habe ich immer diese Tücher bei mir. Nachbearbeitung der Fotos ist zum größten Teil vermeidbar.
  10. Mein Computer ist für meine tägliche Arbeit so wichtig. Er muss natürlich auch schnell sein für die Bildbearbeitung, mir durch ein großes Display die Details zeigen. Ob zur Bildbearbeitung, täglichen Büroarbeit oder zum Schreiben, ich benutze diesen eher als meinen Laptop.
  11. Lightroom ist das Programm, das ich zum Sortieren und Auswählen meiner Bilder benötige. Auch kann man damit schon einige Kleinigkeiten bei der Bildbearbeitung korrigieren oder auch mal eine Collage o. ä. erstellen.
  12. Photoshop ist mein To-Go-Programm, um meine Bilder zu bearbeiten. Details werden in jedem Foto von mir bearbeitet. Es ist nicht aus meiner Workflow wegzudenken.
  13. Und mit Klammern kann man einfach alles festhalten, ob Pins oder Backdrops, Lichter etc. Undenkbar, dass es ohne Klammern geht …

Eigentlich gibt es noch viele, viele Dinge mehr, auf die ich nicht verzichten kann in meinem Foto-Business … Aber das würde hier heute zu viel werden.