Welche Fotoausstattung nutze ich, wenn ich verreise?

Meine Reisefotografie unterscheidet sich sehr von der Fotografie, die ich jeden Tag in meinem Studio betreibe. Wenn ich verreise, habe ich natürlich immer meine Kamera am Mann, falls ich auf tolle Motive und Situationen treffe. Hier erkläre ich Euch, welche Ausstattung ich auf eine Reise mitnehme.

Foto Ausrüstung

  • Kamera: Canon 5D Mark III
  • Objektiv: Canon 24-105 mm EF F3.5
  • Stativ: MeFoto Travel Tripod (MeFOTO A2350Q2R Globetrotter mit Aluminiumbeinen)
  • Fernbedienung zum Auslösen der Kamera
  • Filter: B+W Polarizor, B+W Graufilter 6x, B+W 10 Stop Graufilter
  • Ladegerät für Kamerabatterie
  • Rucksack
  • Handschuhe mit offenen Fingern
  • Spider Hoster Kamera-Gürtel
  • Taschenlampe

Wenn ich verreise, reise ich so leicht wie möglich, um meine Ausstattung immer bei mir zu haben. Auch vermeide ich mehrere Objektive, falls doch mal etwas abhanden gehen sollte. Trotzdem möchte ich für jede Situation gewappnet sein.

Diese Reise hat mich nach Norwegen geführt. Norwegen bedeutet Natur, viel Wasser und hoffentlich Nordlichter. Mit diesem einen Objektiv bin ich dafür gewappnet, all dies festzuhalten. Das Canon 24-105 mm EF 3.5 ist mein All-Around-Objektiv. Ich kann es für Landschaften und Portraits nutzen. Es ist das erste professionelle Objektiv, das ich mir gekauft hatte als ich mehr wollte als nur fotografieren. Seit 2011 ist es mein ständiger Begleiter, wenn ich nicht zuhause bin. Mit 24 mm bekomme ich tolle Landschaftsaufnahmen und auch Gebäude fotografiert und kann bis 105 mm für Detail heranzoomen. Falls ich mehr Zoom benötige, kommen meine Beine und meine Kreativität zum Einsatz.

Ohne Tripod verreise ich eigentlich nie. Auf dieser Reise nach Norwegen ist er eigentlich fast immer im Einsatz, da es bei bedecktem Himmel auch tagsüber ziemlich „dunkel“ ist. Ich versuche, alle Bilder mit ISO 100 zu fotografieren, um die bestmögliche Qualität im Foto zu erzielen. Außerdem gibt es hier viel Wasser. Hier liebe ich es, Langzeitaufnahmen zu erstellen und HDR-Fotos zu machen, einfach, um mal wieder meine anderen technischen Kenntnisse in der Fotografie umzusetzen.

Mein Spider Kameraholster ist perfekt, um in jeder Situation die Hände frei zu haben. Hier ist er hilfreich, um beim Wandern oder auf dem Boot, die Hände frei zu haben, um mich mal abzustützen oder, wenn die Kamera zu schwer werden sollte.

Putzwerkzeuge für die Kamera, Filter und das Objektiv sind auch unbedingt dabei, vor allem hab ich oft in kaltem Wetter mit beschlagenen Filtern zu tun. Ersatzbatterien sind unverzichtbar, auch wenn ich täglich meine Batterie wieder auflade. Mein Laptop nehme ich auch immer mit auf Reisen, vor allem um die Bildern von der Flash-Card zu sichern und Euch einige Eindrücke zu vermitteln.

Filter helfen dabei, Langzeitbelichtung am Tag zu nutzen. Spezielle Effekte durch Filter lassen die Fotos unterschiedlich aussehen. Dem Fotografen sind da in der künstlerischen Umsetzung keine Grenzen gesetzt.

Bei dieser Art von Fotografie muss die Kamera während der Belichtungszeit völlig still stehen. Jede Art von Bewegung spiegelt sich als unscharf im Foto wider. Aus diesem Grund nutze ich einen Fernauslöser, um ein Foto zu machen.

Die kleine Taschenlampe kann in der Nacht ziemlich hilfreich sein, z. B. zum Fokussieren oder auch für Light Painting.

Sehen Sie nachfolgend ein Beispiel des selben Fotos, aufgenommen mit verschiedenen Belichtungstechniken. Die Kamera Position wurde dafür nicht verändert. Natürlich liegt es immer im Sinne des Fotografen, für welche Variante er/sie sich entscheidet. Mein Favorit ist natürlich die Langzeitbelichtung in dieser Situation. Allerdings findet mein Mann meistens die HDR-Aufnahmen schöner, da sie natürlicher wirken (High Dynamic Range).

Einzelaufnahme

Einzelbild

3 verschiedene Belichtungen als HDR zusammen gefügt

HDR Fotografie

Langzeitbelichtung

Langzeitbelichtung